17/10/2026
Eine Hand kann’s. Die andere auch.
Aber zusammen? Plötzlich Fingerchaos.
Eine Hand macht einen Fingerlauf, die andere etwas ganz anderes.
Was einzeln leicht aussieht, wird gleichzeitig zur echten Herausforderung.
Warum eigentlich? 👇
Die Neurowissenschaft zeigt: Die Bewegungssteuerung beider Hände ist miteinander gekoppelt.
Unterschiedliche Bewegungen können sich deshalb gegenseitig stören – eine Hand möchte sozusagen bei der anderen „mitmachen“.
Du bist also nicht ungeschickt, wenn es erst einmal hakt.
Bei dieser Übung bist du gefordert:
👉 Zwei unterschiedliche Bewegungsabläufe im Blick behalten.
👉 Deine Aufmerksamkeit auf beide Hände verteilen.
👉 Den Impuls bremsen, mit beiden Händen dasselbe zu tun.
Und was hat das mit Demenz zu tun?
Aufmerksamkeit und das Planen und Steuern von Handlungen gehören zu den geistigen Fähigkeiten,
die bei einer Demenz beeinträchtigt sein können.
Solche Fähigkeiten zu beanspruchen ist sinnvoll – aber noch kein Beweis dafür, dass eine Übung vor Demenz schützt.
Einzelne Studien mit älteren Menschen mit leichten kognitiven Einschränkungen zeigen nach regelmäßigem Fingertraining bessere Ergebnisse in kognitiven Tests.
Daraus lässt sich allerdings kein Schutzversprechen für diese konkrete Übung ableiten.
Gehirngesundheit braucht viele Bausteine:
Bewegung, erholsamen Schlaf, soziale Kontakte, ausgewogene Ernährung und geistige Herausforderungen.
Diese Fingerübung kann eine kleine, spielerische Ergänzung sein.
Fang langsam an: Es geht ums Ausprobieren und Lernen, nicht um Perfektion.
Jetzt bin ich neugierig:
Welche Hand übernimmt bei dir das Kommando – rechts oder links?
👇 Schreib’s in die Kommentare und speichere die Übung zum Wiederholen!
Ich freu mich auf dein Feedback und wünsche dir viel Spaß beim Üben.