Familienschmiede Bianca Weber

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Ich wollte heute unbedingt einen kleinen Ausflug mit zwei meiner Kinder machen. Mein Mann war das ganze Wochenende unter...
21/09/2025

Ich wollte heute unbedingt einen kleinen Ausflug mit zwei meiner Kinder machen. Mein Mann war das ganze Wochenende unterwegs und ich brauchte dringend eine Pause in der Natur. Alle meine Vorschläge stiessen – wie zu erwarten – auf keine grosse Begeisterung.

Dann hatte ich eine Idee. Ich hielt an meinem Wunsch fest, überliess die Führung aber den Kindern. Sie sind 9 und 12 Jahre alt. Also sagte ich ihnen, sie wären heute die Navigatoren und ich würde das Auto nach ihren Kommandos steuern. Wir einigten uns noch darauf, welche Strassen wir nehmen wollen – Autobahn, Landstrasse oder beides – und wie viel Zeit wir für die Tour einplanen.

Und ich sag euch: Es war so ein Spass! Erst auf die Autobahn rauf, dann wieder runter, kurz in eine Sackgasse, zurück, weiter über die Landstrasse. Irgendwann musste ich nach rechts abbiegen und es ging nur noch bergauf. Ein bisschen mulmig wurde meinen Mädchen schon, aber ich bestärkte sie darin, zu vertrauen. Solange es eine Strasse gibt, sind wir noch in der Zivilisation.

Doch irgendwann endete der Weg, und wir mussten alles wieder zurückfahren. Schliesslich landeten wir nach der verabredeten Zeit an einem See mit wunderschöner Aussicht.

Es hat sich für uns total gelohnt, einfach mal abzuschalten und loszulassen. Aufeinander zu vertrauen und sich auf das Abenteuer einzulassen. Das sollten wir öfter machen – nicht nur sonntags.

Ich muss euch etwas erzählen. Heute war mein Geburtstag. An sich feiere ich den nicht gross. Eher macht er mich traurig,...
17/09/2025

Ich muss euch etwas erzählen. Heute war mein Geburtstag. An sich feiere ich den nicht gross. Eher macht er mich traurig, weil er mich immer wieder daran erinnert, wer von meinen Liebsten nicht mehr da ist – meine Grosseltern und mein Papa. Alle sind schon gestorben. An diesem Tag wird mir das jedes Jahr besonders bewusst. Es gibt keine Glückwünsche von ihnen mehr, keine Anrufe, keine selbstgebastelten Karten.

Darum versuche ich an meinem Geburtstag immer, mir etwas Zeit und Ruhe für mich zu nehmen und an meine Ahnen zu denken. So auch heute. Das ist wichtig – und gleichzeitig ist auch die Gegenwart wichtig. Und die war heute einfach zauberhaft.

Meine Mädchen hatten einen wunderschönen Geburtstagstisch vorbereitet. Meine Jüngste hat ganz selbstständig Muffins für mich gebacken. Ich wurde mit Stevie Wonders „Happy Birthday“ geweckt, Kerzen steckten auf den Muffins, und viele Geschenke lagen auf dem Tisch. Ich war noch gar nicht richtig wach, der erste Kaffee fehlte auch noch. Doch das Leuchten in den Augen meiner Kinder und die riesige Freude, die sie versprühten, machten das alles völlig unwichtig.

Es hätte keine Geschenke, Blumen oder Ballons gebraucht. Das allein war Geschenk genug. Auch wenn ein Teil meiner Liebsten schon im Himmel ist – der wichtigste Teil ist hier auf Erden. Klingt vielleicht kitschig, aber mit meiner kleinen Familie habe ich den Himmel auf Erden. Schön, dass es euch gibt.

15/09/2025

Handy am besten kübeln

Diesen Satz höre ich so oft – und denke ihn mir manchmal selbst. Ohne dieses Handy wäre alles doch so viel leichter. Kein stundenlanges Scrollen auf TikTok. Keine blödsinnigen Reels. Keine endlosen Diskussionen über die Handynutzung.

Mit dem Einzug der digitalen Medien ins Kinderzimmer sind die Herausforderungen für uns Eltern nicht kleiner geworden – im Gegenteil. Ja, das Argument „ihr seid damit nicht aufgewachsen“ stimmt zum Teil. Aber nur, weil wir es nicht von klein auf kennen, heisst das nicht, dass wir uns nicht damit auseinandersetzen und dazulernen können.

Ich halte wenig von Verboten. Klar, das Handy einfach zu kübeln, wäre die vermeintlich einfachste Lösung. Doch wem ist damit gedient? Verbote sind verlockend – sie machen neugierig. Sie treiben Kinder dazu, Dinge zu verstecken und heimlich zu tun. Wenn ich zu Hause kein TikTok schauen darf, gehe ich eben zum Kollegen. Am Ende bezahlen wir dafür mit der Beziehung zu unserem Kind: Misstrauen gegen Heimlichkeit.

Ich weiss, das Thema ist schwierig und oft einfach nur nervig. Und trotzdem bin ich überzeugt: Eine klare Haltung im Medienkonsum ist langfristig viel wirksamer, als ständig nur zu verbieten oder zu schimpfen.

In meiner täglichen Arbeit als Erziehungsberaterin erlebe ich etwas Erfreuliches: Immer mehr Eltern fangen an, ihr eigenes Handyverhalten zu reflektieren. Und genau da beginnt Veränderung. Denn: Wie glaubwürdig bin ich als Mutter oder Vater, wenn ich TikTok verbiete, aber selbst ein Reel nach dem anderen schaue?

Das eigene Verhalten zu beobachten, schafft Klarheit und Sicherheit. Wenn ich meine Leitlinien und Werte kenne, kann ich sie meinem Kind gegenüber auch klar kommunizieren. Natürlich wird das Kind nicht in Jubel ausbrechen. Doch machen wir uns bewusst: Kinder brauchen Grenzen und Orientierung. Nur so fühlen sie sich sicher.

Wenn wir das in diesem Licht sehen, wirkt der Umgang mit dem Handy vielleicht gar nicht mehr so streng. Sondern klar, liebevoll und ehrlich

18/08/2025

Save the date 23.10.2025

12/08/2025

Was wirklich zählt, um eine gute Mutter zu sein
„Gute Mutter“ – allein dieser Begriff hat schon so viel Druck im Gepäck.
Wir alle haben Bilder im Kopf: immer geduldig, immer liebevoll, immer frisch gebacken Kuchen auf dem Tisch. Und am besten noch ein Wohnzimmer, das aussieht wie im Möbelkatalog.
Die Realität? Ganz anders. Da gibt’s Tränen (bei uns und den Kindern), kalten Kaffee und Momente, in denen wir uns fragen, ob wir überhaupt irgendwas richtig machen.

Und genau da fängt die Wahrheit an: Eine gute Mutter zu sein, hat nichts mit Perfektion zu tun – sondern mit echtem Dasein, mit zuhören, mit lieben, auch wenn’s gerade chaotisch ist.
Es bedeutet, auch mal zu sagen „Heute kann ich nicht mehr“ und sich trotzdem am nächsten Tag wieder den Herausforderungen zu stellen.
Es bedeutet, Fehler zu machen und daraus zu lernen – und dabei zu zeigen, dass niemand perfekt sein muss, um geliebt zu werden.
Es bedeutet, gemeinsam zu lachen, zu weinen, Pläne umzuwerfen und zwischendurch einfach den Moment zu genießen.

Am Ende werden sich unsere Kinder nicht daran erinnern, wie oft wir die Wäsche gefaltet haben oder ob immer frisches Gemüse auf dem Teller lag.
Sie werden sich daran erinnern, dass wir da waren.
Mit allem, was wir sind – unperfekt, echt, und genau richtig so.

11/08/2025

Ich bin inzwischen 42 Jahre alt und habe drei Kinder. Meine älteste Tochter ist gerade in die Lehre gestartet – ein guter Moment, um einmal zurückzuschauen. Als ich das erste Mal Mutter wurde, war ich ehrlich gesagt völlig entzaubert. Ich hatte mir das Muttersein ganz anders vorgestellt – sch...

Kennst du das?Du möchtest dich in Ruhe unterhalten – doch deine Kinder funken immer dazwischen?Ständig gibt es Streit we...
31/05/2025

Kennst du das?
Du möchtest dich in Ruhe unterhalten – doch deine Kinder funken immer dazwischen?
Ständig gibt es Streit wegen Kleinigkeiten?
Du hast das Gefühl, überall gleichzeitig „Feuerwehr“ spielen zu müssen?
Manchmal wünschst du dir deine Familie einfach auf den Mond?

Wenn du dich in diesen Fragen wiedererkennst, bist du nicht allein.
Viele Eltern erleben genau das – und suchen nach Wegen, wie sie den Familienalltag entspannter und liebevoller gestalten können.

Im Dschungel der Erziehungsratgeber und gut gemeinten Tipps ist es oft schwer zu erkennen, was wirklich hilft.

Darum lade ich dich herzlich zu einem persönlichen Kennenlernabend ein.
An diesem Abend erfährst du, wie der STEP-Elternkurs dich dabei unterstützen kann, mehr Klarheit, Gelassenheit und Freude in deinen Familienalltag zu bringen.
Ich stelle dir die Inhalte und Grundgedanken des Kurses vor – ganz unverbindlich und persönlich.

Komm vorbei, informiere dich – und finde heraus, ob der STEP-Elternkurs zu dir und deiner Familie passt.
25.6 20 Uhr im Mukidi,Buttikon
Beitrag 20 CHF

Ich freue mich auf dich!

Meine Kollegin Anne von .ch hat mich heute zu diesem Text inspiriert. Sie hat gerade kinderfreie Zeit und genießt sie in...
17/04/2025

Meine Kollegin Anne von .ch hat mich heute zu diesem Text inspiriert. Sie hat gerade kinderfreie Zeit und genießt sie in vollen Zügen mit ihrem Mann. Spannend, was sie dabei für sich entdeckt hat: Ohne Kinder verstehen sie sich als Paar viel besser.

Diese Erfahrung durften auch mein Mann Thomas und ich im letzten Jahr machen. Nach 15 Jahren Familienurlaub sind wir zum allerersten Mal allein in die Ferien gefahren – nur wir zwei, mit dem Camper eine Woche durch Südfrankreich.

Die erste Etappe bis Genf fühlte sich für mich noch ziemlich ungewohnt an. Immer wieder drehte ich mich nach hinten, um nach den Kindern zu sehen… ein Reflex, der tief sitzt. Ich war hin- und hergerissen: Einerseits wollte ich endlich einmal in Ruhe mit Thomas sprechen – über Dinge, für die im Alltag oft kein Raum ist. Andererseits genoss ich einfach nur die Stille. Keine Streitigkeiten, keine „Mamaaa!“, keine To-do-Listen.

Die Entspannung kam an Tag zwei. Es war ein wunderbares Gefühl, so frei und unabhängig zu sein. Wir kauften ein, worauf wir Lust hatten. Fuhren Kilometer um Kilometer – ohne Quengelei von der Rückbank. Hielten spontan irgendwo an, ohne Drama oder Tränen. Es war herrlich.

Diese Woche war ein Geschenk. Für uns als Paar – aber auch ganz bewusst als Mann und Frau.
Uns ist klar geworden, wie wichtig es ist, sich Zeit füreinander zu nehmen. Es muss nicht gleich ein Urlaub sein. Manchmal reicht schon ein gemeinsamer Spaziergang oder ein Abendessen zu zweit, um sich wieder näher zu kommen.

✨ Was der Oster-Overload mit deinem Kind macht 🐣🎁Immer öfter sehe ich prall gefüllte Osternester – mit Inlinern, Smartph...
14/04/2025

✨ Was der Oster-Overload mit deinem Kind macht 🐣🎁

Immer öfter sehe ich prall gefüllte Osternester – mit Inlinern, Smartphones, Puppen oder teurer Kosmetik. Was früher eine kleine Überraschung war, erinnert heute oft an ein zweites Weihnachten.

Doch was macht das mit unseren Kindern?

Wenn Geschenke zur Selbstverständlichkeit werden, verlieren sie an Bedeutung. Und wenn sie an Bedingungen geknüpft sind – à la „Warst du auch schön brav?“ – dann beginnt etwas, das auf Dauer Spuren hinterlässt: Kinder lernen, dass sie Liebe oder Aufmerksamkeit durch Leistung verdienen müssen.

🎭 Sie werden extrinsisch motiviert: Nur wenn im Außen etwas stimmt, bin ich bereit, etwas zu tun. Und wir Eltern? Wir haben das Gefühl, immer noch eins draufsetzen zu müssen. Mehr schenken, mehr überraschen, mehr bieten…

Dabei bietet gerade Ostern eine wunderschöne Gelegenheit, innezuhalten. Sich zu fragen:
💛 Was möchte ich meinen Kindern wirklich mitgeben?
💛 Wie wollen wir als Familie feiern?
💛 Und kennen wir eigentlich noch die ursprüngliche Bedeutung von Ostern?

Hier ein paar einfache, aber wertvolle Ideen, wie ihr als Familie das Osterfest gestalten könnt:
🌸 Gemeinsam Ostereier bemalen
🌿 Einen selbstgemachten Osterbrunch vorbereiten
🌼 Eine kleine Oster-Challenge im Wald starten: Wer findet ein natürliches „Osterei“?

Weniger Konsum – mehr Verbindung.
Denn genau darum geht es doch, oder?

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8864

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