17/08/2026
Wenn wir verstehen, dass es auf so viel mehr als nur ein paar Übungen und Training ankommt. Jeder Hund ist ein Individuum, das lernen sollte in unserer Welt gut klarzukommen. Wenn wir die Sozialisierung am Anfang priorisieren, werden wir später einen Hund haben, der selber Situationen, Menschen und andere Hunde gut einschätzen kann und dessen Umgang gelernt hat. Dies ermöglicht viel Freiraum.
Ich möchte euch ein Beispiel erzählen:
Ein junger Hund ca 1 1/2 Jahre -> er ist bereits Menschen angegangen, war sehr aufgeregt im Alltag, schnell frustriert, wenn er etwas nicht gleich bekommen hat und unsicher in bestimmten Situationen, die er noch nicht einschätzen konnte-> dieser Hund hat gelernt Unsicherheit zu überwinden, mit anderen Hunden zu kommunizieren und bekam in der Stadt Raum, um seine Erfahrungen zu sammeln -> und jetzt?? Er ist ausgeglichener und ruhiger, kann in Situationen abwarten, reagiert angemessen auf andere Hunde und läuft entspannt an der Leine. Die Besitzerin hat natürlich genauso ihre Erfahrungen gemacht im Umgang mit ihrem Hund und weiss auf was sie achten muss.
Dieses Vorgehen ist ein Prozess und ist nicht innert einer Woche gelöst.
Dein Hund ist noch jung und muss noch vieles lernen?
Dein Hund zeigt bereits Probleme in eurem Alltag und du willst das ändern?
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