Crom.consult

Crom.consult Hallo und herzlich willkommen!

Mein Name ist Christina Rasimus und ich zeige dir, auf was es bei deinem Online-Auftritt ankommt, wenn du Fachkräfte und Auszubildende gewinnen möchtest.

31/08/2026

„Es gibt keine Logopäd:innen mehr! Wo niemand ist, da kann man auch niemanden als neue Mitarbeiter:innen gewinnen.“

So in etwa war die Aussage einer Praxisinhaberin, mit der ich vor kurzem sprach. Sie wollte mir damit sagen, dass es keinen Sinn mache, auch nur über Maßnahmen zur Mitarbeitergewinnung nachzudenken.

Meine Erfahrung ist eine andere. Ja, die Fachkräftesituation in der Logopädie (oder auch Physiotherapie/Ergotherapie) ist mehr als angespannt. Aber es gibt trotzdem Menschen, die die Praxis wechseln wollen, umziehen, wieder- oder quereinsteigen möchten.

Die Herausforderung besteht eher darin, genau diese Menschen auf die eigene Praxis aufmerksam zu machen. Und dann dafür zu sorgen, dass das, was diese Menschen über die Praxis lesen, so ansprechend ist, dass sie sich bewerben.

Wenn viele Praxen nach Fachkräften suchen, dann sollte es nicht darum gehen, die Suche aufzugeben.

Im Gegenteil: Gerade dann ist es umso wichtiger, dass die Stellenanzeigen 𝗴𝗲𝗳𝘂𝗻𝗱𝗲𝗻 𝘄𝗲𝗿𝗱𝗲𝗻 𝗸ö𝗻𝗻𝗲𝗻, und man sich als Arbeitgeber so ansprechend präsentiert, dass sich Menschen 𝗯𝗲𝘄𝗲𝗿𝗯𝗲𝗻 𝘄𝗼𝗹𝗹𝗲𝗻.

Das Instrument dazu hast du in der Hand: deinen 𝗢𝗻𝗹𝗶𝗻𝗲-𝗔𝘂𝗳𝘁𝗿𝗶𝘁𝘁. Denn die Suche nach einem neuen Job startet heutzutage meist im Internet.

Wenn du Praxisinhaber:in bist und gerade nach neuen Mitarbeitenden suchst, dann möchte ich dich zu einem kleinen Test einladen:

1️⃣ Gib bei Google ein: „job logopädie [deine Stadt]“. Taucht deine Stellenanzeige in den Suchergebnissen auf?

2️⃣ Lies deine Stellenanzeige und frage dich: Beantwortet sie die Fragen, die du selber an einen neuen Job hättest? Findest du interessant, was du dort liest oder könnte das jede andere Praxis auch schreiben?

3️⃣ Sieh dir deine Website an: Können potenzielle Bewerber:innen erkennen, wie der Arbeitsalltag aussieht, mit welchen Menschen sie zusammenarbeiten (ja, mit Bild), welche Vorteile sie hätten, wenn sie zum Beispiel ihren Arbeitgeber wechseln würden?

Gerade die eigene Website wird oft unterschätzt. Meine Erfahrung ist, dass sich die meisten Praxis-Websites nur an Patient:innen richten, potenzielle Bewerber:innen aber kaum Informationen über einen neuen Arbeitsplatz bekommen.

Das sind nur einige Punkte, die beeinflussen, ob sich Menschen bei deiner Praxis bewerben.

Wenn du nur bei einem der Punkte Zweifel hast, dann lohnt sich ein ehrlicher Blick darauf, ob es wirklich am „Fachkräftemangel“ liegt – oder vielleicht auch daran, wie auffindbar deine Stellenanzeigen und/oder deine (sichtbare) Attraktivität als Arbeitgeber ist.



***

✨Ich bin Christina und ich zeige Inhaber:innen von therapeutischen Praxen, wie sie ihren Online-Auftritt zur Mitarbeitergewinnung einsetzen können.

Wenn du mehr über dieses Thema wissen möchtest, dann folge mir oder schreibe mir gerne.

Fachpersonal für Logopädie, Ergotherapie, Physiotherapie … wird händeringend gesucht. Schnell heißt es dann resigniert: ...
26/08/2026

Fachpersonal für Logopädie, Ergotherapie, Physiotherapie … wird händeringend gesucht. Schnell heißt es dann resigniert: „Es gibt einfach keine Leute“. Ja, es mag stimmen, dass die Nachfrage nach Fachkräften in diesen Bereichen groß ist und das Angebot eher gering.

Aber gerade dann sollten sich Praxisinhaber:innen fragen: was kann ich tun, damit ich für die wenigen Fachkräfte als Arbeitgeber attraktiv bin?

Ein einfacher Test ist der Perspektivwechsel und die Frage: Würde ich mich selber bei meiner Praxis bewerben?

Probiere es mal aus …

Ich habe in der letzten Zeit häufiger auf Facebook, LinkedIn oder Instagram gesehen, dass Unternehmen Stellenanzeigen al...
24/08/2026

Ich habe in der letzten Zeit häufiger auf Facebook, LinkedIn oder Instagram gesehen, dass Unternehmen Stellenanzeigen als PDF posten – meist in einer Canva-Vorlage oder direkt mit der KI erstellt.

Ja, die Vorlagen sehen oft schick aus. Und KI kann alles in die Anzeige reinpacken, was du über die Stelle zu sagen hast.

Aber du machst es potenziellen Bewerberi:nnen unnötig schwer. Die meisten Menschen scrollen am Handy und sie suchen auch am Handy nach Jobs. Wenn sie auf eine solche Stellenanzeige stoßen, ist es fast nicht möglich, die Inhalte schnell zu erfassen. Im Gegenteil: man muss heranzoomen, um den Text überhaupt lesen zu können.

Zusätzlich sind selten Telefonnummern, E-Mail-Adressen oder die Website verlinkt. Oft kommt es auch vor, dass selbst Personen, die nach dem Unternehmen googeln und auf die Website gelangen, dort gar nichts zu der Stelle vorfinden.

Nach dem Motto: „Es reicht doch, wenn ich die Stelle in Netzwerken poste, da muss ich doch nicht nochmal extra etwas dazu auf der Website schreiben …“

Das ist aber ein Trugschluss. Wer an einer Stellenanzeige interessiert ist, der möchte meistens auch noch ein bisschen mehr über das Unternehmen und die Stelle erfahren – in der Regel sucht man dann auf der Webseite des Unternehmens.

Sieht man sich also diesen Bewerberweg an, dann hat man 3 Brüche:

1.) Eine Stellenanzeige ausschließlich über ein Netzwerk zu teilen, bringt wenig.

2.) Eine Stellenanzeige, die schlecht lesbar ist, ausschließlich über ein Netzwerk zu teilen, bringt noch weniger.

3.) Eine Stellenanzeige, die schlecht lesbar ist, ausschließlich über ein Netzwerk zu teilen, und keine weiterführenden Informationen auf der Website anzubieten, ist Zeitverschwendung.

Besser:

Mach es den Menschen so einfach wie möglich: Biete Texte und eine Gestaltung, die sich schnell erfassen lassen. Verlinke im Text Telefonnummer, E-Mail-Adresse und deine Website. Richte auf deiner Website einen Bereich ein, in der es ausschließlich um euch als Arbeitgeber und um die angebotene Stelle geht, damit sich Jobinteressent:innen über euch informieren und sich leicht bewerben können.

Ich muss immer ein bisschen schmunzeln, wenn Unternehmen in ihre Stellenanzeigen schreiben „Wir sind ein tolles Team“. J...
18/08/2026

Ich muss immer ein bisschen schmunzeln, wenn Unternehmen in ihre Stellenanzeigen schreiben „Wir sind ein tolles Team“.

Ja was denn sonst? Niemand würde schreiben „unser Team versteht sich im Großen und Ganzen gut“.

Jeder schreibt das (google mal spaßeshalber „job tolles team“) …

„Tolles Team“ ist kein Argument für eine Bewerbung.

Was viel besser wirkt: belegt diese Aussage. Zeigt euer Team, beschreibt euren Arbeitsalltag, beschreibt die Zusammenarbeit, erzählt von Team-Events, lasst Jobinteressent:innen daran teilhaben, WARUM das Team toll ist.

DAS ist überzeugend. Nicht: nur zu schreiben, dass ihr ein tolles Team seid.

Gebt ihr potenziellen Bewerber:innen Einblicke in euren Teamalltag? Und wenn ja: wie?

Wenn Menschen heute nach Jobs suchen, nutzen sie immer häufiger die KI.Suchanfragen lauten dann nicht mehr „job physioth...
16/08/2026

Wenn Menschen heute nach Jobs suchen, nutzen sie immer häufiger die KI.

Suchanfragen lauten dann nicht mehr „job physiotherapeut karlsruhe“, sondern beispielsweise:

„Welches MVZ im Landkreis Karlsruhe, bei dem nicht im klassischen 20-Minuten-Takt gearbeitet wird und ein guter Teamzusammenhalt besteht, sucht aktuell einen Physiotherapeuten in Teilzeit?“.

Um als Arbeitgeber bei einer solchen Suchanfrage vorgeschlagen zu werden, muss die KI auch die entsprechenden Informationen vorfinden, die diese Suchanfrage bestätigen (könnten).

Die KI greift für ihre Antworten auf viele unterschiedliche Quellen zurück. Z.B. auf Erfahrungsberichte von Ex-Mitarbeitenden.

Wenn für die KI das Gesamtbild nicht stimmt, wird das Unternehmen nicht vorgeschlagen.

Arbeitgeber tun also gut daran, für gute Arbeitsbedingungen zu sorgen, so dass sich Mitarbeitende wirklich wohl fühlen.

Wenn man so will: Menschlichkeit sorgt dafür, digital sichtbar zu bleiben.

Wer mehr dazu lesen möchte: meinen neuesten Blogbeitrag findest du unter https://tinyurl.com/yvh83db5

14/08/2026

Jobsuche über die KI: wie wird man als Arbeitgeber bei ChatGPT vorgeschlagen?

19/07/2026
Eine Stellenanzeige zu schalten, genügt nicht. Und hier ist das Warum:Stell dir vor, du bist auf der Suche nach einem ne...
30/06/2026

Eine Stellenanzeige zu schalten, genügt nicht. Und hier ist das Warum:

Stell dir vor, du bist auf der Suche nach einem neuen Job. Was tust du?

Vielleicht suchst du direkt auf einem Stellenportal, vielleicht gibst du die Jobsuche bei Google ein, vielleicht auch bei ChatGPT.

Du findest eine Stellenanzeige, die du interessant findest. Was tust du jetzt?

Du gehst sehr wahrscheinlich auf die Webseite des Unternehmens und möchtest dich ein bisschen mehr informieren. Vielleicht schaust du auch auf Google Maps, wie weit das Unternehmen von dir entfernt ist. Bei der Gelegenheit liest du dir die Rezensionen durch. Vielleicht recherchierst du auch auf Kununu nach Bewertungen von aktuellen Mitarbeitenden.

Schon an diesem kleinen Beispiel siehst du, dass die Jobsuche nicht isoliert über eine Stellenanzeigen läuft, sondern dass viele weitere Kontaktpunkte wichtig sind, damit sich ein:e Interessent:in am Ende bewirbt.

Jeder dieser Kontaktpunkte muss überzeugen. Eine Website, die sich nur an Kunden richtet und nicht zeigt, was für ein toller Arbeitgeber dahintersteckt, kann ein Absprungpunkt sein.

Ein fehlendes oder nicht gepflegtes Google Unternehmensprofil sorgt dafür, dass das Unternehmen bei Google Maps nicht sichtbar ist oder einen unprofessionellen Eindruck hinterlässt.

Negative Rezensionen, die gar nicht oder nur bissig beantwortet werden, lassen Jobinteressenten an der Souveränität des Unternehmens zweifeln.

Ähnliches bei kununu: ich hatte schon einen Kunden, der gar nicht wusste, dass ein Unternehmensprofil bei kununu existiert.

Nicht Einzelmaßnahmen (wie z.B. eine Stellenanzeige) führen zu Bewerbungen – sondern das Gesamtbild, was euer Online-Auftritt bei einer Jobsuche hinterlässt.

***

Ich analysiere Online-Auftritte aus der Perspektive von Bewerber:innen und gebe konkrete Handlungsempfehlungen – damit die Menschen zu euch finden, die in euer Team passen.

Einen ersten Eindruck davon gebe ich dir in einem kostenlosen, unverbindlichen 15-min Check. Dabei zeige ich live in einem Video Call und direkt an eurer Website, wo ihr Bewerber:innen möglicherweise verliert.

Schicke mir einfach hier einen Terminvorschlag, wann es für dich am besten passt!

Warum KI verändert, wie Menschen Anbieter finden – und viele Unternehmen das noch gar nicht bemerkt haben.Früher verlief...
27/06/2026

Warum KI verändert, wie Menschen Anbieter finden – und viele Unternehmen das noch gar nicht bemerkt haben.

Früher verlief die Suche oft so:

- Google öffnen
- Mehrere Websites vergleichen
- Bewertungen lesen
- Kontakt aufnehmen

Heute sieht das immer häufiger anders aus, denn viele Menschen stellen ihre Frage direkt einer KI wie z.B. ChatGPT:

“Welcher Anbieter passt zu einem mittelständischen Maschinenbauer?”

“Welche Physiotherapiepraxis in Kassel hat einen guten Ruf?”

“Welche Unternehmen in Karlsruhe sind für flexible Arbeitszeiten bekannt?”

„Nenne mir Logopädiepraxen im Umkreis von 30 km um Mannhein, die eine offene Stelle für Logopäden haben und Teilzeit anbieten.“

Die KI liefert bereits eine Auswahl und oft auch gleich eine Begründung – und das verändert, wie Entscheidungen entstehen.

Unternehmen müssen nicht mehr nur Menschen überzeugen, sie müssen auch so präsent und verständlich sein, dass KI-Systeme sie überhaupt in Betracht ziehen können.

Das bedeutet:

- Konsistente Informationen auf Website, Unternehmensprofilen, Bewertungsplattformen etc.
- Echte Antworten auf die Fragen, die sich die Zielgruppe stellt
- Sichtbarkeit dort, wo eine KI Informationen findet und einordnen kann.

Die wichtigste Frage lautet:

Wie gut versteht „das Internet“ eigentlich, wer ihr seid, was ihr anbietet und für wen ihr die richtige Wahl seid?

Denn genau das entscheidet zunehmend darüber, ob euch eine KI empfiehlt – und ob Menschen zu euch finden.

Mich fasziniert diese Entwicklung, weil sie uns zwingt, den Online-Auftritt konsequent aus Sicht der Menschen zu denken, die Entscheidungen treffen.

Früher mussten Unternehmen für Google schreiben. Heute müssen sie so kommunizieren, dass Menschen UND KI verstehen, warum sie relevant sind.

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