13/08/2026
: Vor kurzem ist unser Solarpark Zahna ans Netz gegangen. Aber was heißt das eigentlich genau? ⚡
Von einem Netzanschluss sprechen wir während der Inbetriebnahme eines Solarparks. Wirklich am Netz ist der Park dabei erst, wenn er den aus Sonnenenergie gewonnenen Strom in das öffentliche Stromnetz einspeist. Bis dahin legt der Strom einen kleinen Weg zurück.
Die Solarmodule wandeln Sonnenlicht zunächst in Gleichstrom um. Die Wechselrichter machen daraus Wechselstrom und passen ihn präzise an Spannung und Frequenz des Netzes an. Anschließend hebt ein Transformator die Spannung auf 20 kV, die Ebene der Mittelspannung. Über unsere Übergabestation mit ihrer Mittelspannungsschaltanlage ist der Park mit dem Verteilnetz des Netzbetreibers verbunden. Und erst wenn der Netz- und Anlagenschutz eingestellt und geprüft ist und der Netzbetreiber grünes Licht gibt, wird der Park zugeschaltet.
Ab diesem Moment fließt sauberer Solarstrom ins Netz. Genau das meinen wir, wenn wir sagen: Der Solarpark ist ans Netz gegangen.
Auf dem Foto ist unser Kollege Volker auf dem Solarpark Zahna zu sehen, in voller Schutzmontur für die 20-kV-Mittelspannung. Dazu gehören ein Störlichtbogen-Schutzanzug, Schutzhandschuhe und ein Helm mit Gesichtsschutz. In der Hand hält er einen Schalthebel, um den Mittelspannungsschalter umzulegen. Genau an dieser Mittelspannungsschaltanlage entscheidet sich, ob der Solarstrom sicher seinen Weg ins Netz findet. Sicherheit steht für uns dabei immer an erster Stelle. 🦺
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