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Fördermittelbeantragung und Baubegleitung

Wir haben dieses Haus rückwärts geplant.🏠 Was wäre, wenn man eine Sanierung nicht beim heutigen Gebäude beginnt – sonder...
02/09/2026

Wir haben dieses Haus rückwärts geplant.
🏠 Was wäre, wenn man eine Sanierung nicht beim heutigen Gebäude beginnt – sondern beim Gebäude, das man in zehn Jahren haben möchte?
Genau so sind wir bei diesem Kundenprojekt vorgegangen.
Bestand:
Baujahr 1970.
Rund 397 m² beheizte Fläche.
Gas-Brennwertheizung.
Energetisches Verbesserungspotenzial insbesondere bei Außenwänden, Boden und Lüftung.
Natürlich könnte man jetzt anfangen und sagen:
„Die Fenster sind alt – also zuerst neue Fenster.“
Oder:
„Gas soll weg – also direkt eine Wärmepumpe.“
Wir haben die Frage anders gestellt:
👉 Wie soll dieses Gebäude am Ende energetisch funktionieren?
Das Ziel im iSFP ist ein deutlich verbesserter Gesamtzustand bis hin zu einem möglichen Effizienzhaus-70-EE-Niveau.
Und von diesem Ziel aus haben wir rückwärts geplant.
Schritt 4:
Wärmepumpe, PV, Fußbodenheizung und Lüftung mit Wärmerückgewinnung.
Damit diese Technik effizient arbeiten kann, muss vorher aber das Gebäude vorbereitet werden.
Also Schritt 3:
Der untere Gebäudeabschluss wird energetisch verbessert.
Davor Schritt 2:
Die Außenwände werden gedämmt.
Und davor Schritt 1:
Fenster und Türen werden energetisch optimiert.
Plötzlich ergibt die Reihenfolge einen roten Faden.
Denn jede Maßnahme verändert die Ausgangslage für die nächste.
Neue Fenster verändern Luftdichtheit und Lüftung.
Die Fassadendämmung reduziert Wärmeverluste und Wärmebrücken.
Die Dämmung zum Keller reduziert nochmals die Heizlast.
Und erst danach wissen wir wirklich, welches Heizsystem zum zukünftigen Gebäude passt.
Genau das zeigt auch die Berechnung:
Der flächenbezogene Primärenergiebedarf sinkt schrittweise von rund 164 kWh/(m²a) nach dem ersten Maßnahmenpaket auf etwa 125, anschließend 99 und schließlich auf rund 35 kWh/(m²a).
💡 Das ist für mich einer der größten Vorteile eines iSFP:
Er beantwortet nicht nur die Frage:
„Was kann ich sanieren?“
Sondern die viel wichtigere:
„Was muss ich heute tun, damit meine Entscheidung von morgen noch sinnvoll ist?“
Eine gute Sanierung ist deshalb keine Einkaufsliste.
Sie ist eine Reihenfolge von Entscheidungen, die am Ende ein funktionierendes Gesamtsystem ergeben müssen.

60.000 € für die Fassade – oder 25.000 €?Gleicher Effizienzhausstandard. Gleiche Förderung. Aber eine völlig andere Plan...
01/09/2026

60.000 € für die Fassade – oder 25.000 €?
Gleicher Effizienzhausstandard. Gleiche Förderung. Aber eine völlig andere Planung.
Genau mit diesem Problem kam ein Kunde zu uns.
Die Sanierung seines Mehrfamilienhauses lief bereits. Ziel war ein Effizienzhaus im Rahmen der KfW 261.
Für die Fassade lag ihm bereits ein Angebot vor:
ca. 60.000 €.
Geplant war eine hochwertige PUR-Dämmung. Technisch machbar – aber wirtschaftlich?
Der Kunde war zunehmend unsicher und wollte wissen:
„Brauche ich diese teure Lösung wirklich, um den Effizienzhausstandard zu erreichen?“
Also haben wir uns nicht nur die Fassade angesehen.
Wir haben die komplette energetische Planung noch einmal neu aufgebaut.
Und genau da wurde es interessant.
🧱 Bauteilaufbauten waren teilweise nicht korrekt bilanziert.
🌡️ Wärmebrücken wurden nicht ausreichend berücksichtigt.
💨 Luftdichtheit war energetisch nicht sauber eingebunden.
⚙️ Bei der Anlagentechnik gab es noch Optimierungspotenzial.
Das Problem war also nicht die Fassade allein.
Die Gesamtbilanz des Gebäudes war nicht optimal aufeinander abgestimmt.
Und das ist bei einem Effizienzhaus entscheidend:
Man muss nicht jedes einzelne Bauteil maximal teuer ausführen.
Man muss das Gebäude als Gesamtsystem richtig rechnen.
Wenn ich an mehreren Stellen intelligent optimiere, kann ich an anderer Stelle auf eine technisch unnötig teure Lösung verzichten.
Nach unserer Neuberechnung war klar:
Die vorgesehene PUR-Dämmung war nicht notwendig.
Stattdessen konnte ein klassisches WDVS mit rund 14 cm EPS umgesetzt werden.
Die Zahlen:
Ursprüngliche Fassadenplanung: ca. 60.000 €
Optimierte Lösung inkl. Putzarbeiten: ca. 25.000 €
Ersparnis: rund 35.000 €
Allein an der Fassade.
Und damit war das Projekt noch nicht fertig.
Auch beim Dach und bei weiteren Bauteilen konnten wir anschließend wirtschaftlichere Lösungen finden, ohne das energetische Ziel aufzugeben.
Jetzt kommt aber der interessante Teil:
Unsere Energieberatung war teurer.
Unsere komplette Baubegleitung für das KfW-261-Projekt kostete 10.000 € brutto.
Davon wurden 5.000 € gefördert.
Eigenanteil des Kunden: 5.000 €.
Beim vorherigen Energieberater hätte der Kunde ungefähr 2.500 € weniger Eigenanteil gehabt.
Also:
2.500 € mehr für die Planung.
35.000 € weniger Kosten allein bei der Fassade.
Unterm Strich bereits rund 32.500 € Vorteil – weitere Einsparungen noch nicht eingerechnet.
💡 Genau deshalb halte ich die Frage
„Was kostet der Energieberater?“
für die falsche erste Frage.
Die bessere Frage lautet:
„Was kostet mich meine gesamte Sanierung am Ende – und ist sie technisch und wirtschaftlich sinnvoll geplant?“
Denn eine günstige Energieberatung kann sehr teuer werden.
Und eine gute Planung darf Geld kosten, wenn sie dem Bauherrn anschließend ein Vielfaches davon spart.

🧱 Die Außenwand ist oft die größte Fläche eines Hauses – und genau deshalb kann sie energetisch besonders teuer werden.B...
31/08/2026

🧱 Die Außenwand ist oft die größte Fläche eines Hauses – und genau deshalb kann sie energetisch besonders teuer werden.

Bei diesem Kundenprojekt aus dem Jahr 1961 zeigt die Bestandsanalyse deutliches Verbesserungspotenzial an den Außenwänden.

Dabei geht es nicht einfach darum, „Dämmung auf die Fassade zu kleben“.

Entscheidend ist, die komplette Außenwand als Bauteil zu betrachten:
🌡️ Wie hoch sind die Wärmeverluste im Bestand?
🪟 Wie werden Fensterlaibungen und Fensterbänke angeschlossen?
⬇️ Wie wird der Übergang zum Sockel und zur Kellerdecke gelöst?
⬆️ Wie funktioniert der Anschluss an Dach und Traufe?
🧱 Wo können trotz Dämmung noch Wärmebrücken entstehen?

Gerade bei älteren Gebäuden sind diese Übergänge oft wichtiger als ein paar Zentimeter mehr oder weniger Dämmstoff.

Denn die neue Dämmung verbessert zwar die große Wandfläche – schlecht ausgeführte Anschlüsse können aber weiterhin zu kalten Oberflächen und unnötigen Wärmeverlusten führen.
Ein weiterer Vorteil der Fassadensanierung:

Je besser die Gebäudehülle wird, desto weniger Heizleistung muss später bereitgestellt werden. Das schafft wiederum bessere Voraussetzungen für die geplante Wärmepumpe.

💡 Genau deshalb wird bei diesem Projekt die Außenwand nicht isoliert betrachtet.
Dach, Außenwand, Kellerdecke, Fenster und Heizsystem werden als Gesamtkonzept aufeinander abgestimmt.

Denn eine gute Fassadendämmung bedeutet nicht:
„Möglichst dick dämmen.“
Sondern:
„Wärmeverluste reduzieren und alle Anschlüsse sauber mitplanen.“

🔥 Eine relativ moderne Heizung bedeutet nicht automatisch ein energieeffizientes Haus.Bei diesem Kundenprojekt betrachte...
30/08/2026

🔥 Eine relativ moderne Heizung bedeutet nicht automatisch ein energieeffizientes Haus.

Bei diesem Kundenprojekt betrachten wir ein Zweifamilienhaus aus dem Jahr 1961.

Die Gasheizung stammt aus dem Jahr 2010 und ist damit noch vergleichsweise jung. Trotzdem zeigt die energetische Analyse deutlich: Das eigentliche Einsparpotenzial liegt an anderer Stelle.

Denn bevor wir über eine neue Heizung sprechen, stellen wir zuerst eine andere Frage:
Wo verliert das Gebäude heute seine Wärme?

Die Analyse zeigt mehrere Schwachstellen:
🏠 Dach mit weiterem energetischem Verbesserungspotenzial
🧱 ungedämmte Außenwände
⬇️ Wärmeverluste über den Kellerbereich
🪟 ältere Fenster und Bauteilanschlüsse

Genau deshalb wäre es hier nicht sinnvoll, einfach nur die Gasheizung gegen eine Wärmepumpe auszutauschen.
Der bessere Weg ist, das Gebäude als Gesamtsystem zu betrachten.
Schritt für Schritt wird deshalb zunächst die Gebäudehülle verbessert. Dach, Außenwand, Keller und Fenster reduzieren gemeinsam den Wärmebedarf des Hauses.

Erst danach wird die Anlagentechnik darauf abgestimmt.
💡 Der entscheidende Vorteil:
Je weniger Wärme das Gebäude verliert, desto geringer ist später die notwendige Heizleistung.
Das verbessert die Voraussetzungen für eine Wärmepumpe und kann gleichzeitig die laufenden Energiekosten deutlich reduzieren.

Deshalb ist die Reihenfolge bei einer Sanierung so wichtig:
1️⃣ Wärmeverluste analysieren
2️⃣ Gebäudehülle sinnvoll verbessern
3️⃣ Heizlast reduzieren
4️⃣ Wärmepumpe passend dimensionieren
5️⃣ Fördermöglichkeiten optimal nutzen

So entsteht nicht einfach eine Sammlung einzelner Maßnahmen, sondern ein abgestimmtes Sanierungskonzept.

Denn die richtige Frage lautet nicht:
„Welche Heizung soll ich kaufen?“
Sondern:
„Wie muss das Gebäude aussehen, damit die neue Heizung später effizient arbeitet?“

🔧 Eine Wärmepumpe entsteht nicht an einem Tag – und genau deshalb lohnt sich der Blick auf die Umsetzung.Bei diesem Kund...
29/08/2026

🔧 Eine Wärmepumpe entsteht nicht an einem Tag – und genau deshalb lohnt sich der Blick auf die Umsetzung.
Bei diesem Kundenprojekt wurde die neue Wärmepumpenanlage Schritt für Schritt aufgebaut.

📍 Montagebeginn
Der Technikraum wird vorbereitet, Komponenten werden positioniert und die neue Leitungsführung beginnt.
📍 Mitten in der Umsetzung
Speicher, Inneneinheit, Hydraulik und Rohrleitungen werden miteinander verbunden. Gerade in dieser Phase entscheidet sich, wie sauber und wartungsfreundlich die Anlage später aufgebaut ist.
📍 Fertige Anlage

Am Ende steht ein komplett abgestimmtes System mit Wärmepumpe, Speichertechnik und neu aufgebauter Hydraulik.
Wichtig ist dabei nicht nur das Gerät selbst.

Entscheidend ist, dass alles zusammenpasst:
⚙️ Heizlast und Dimensionierung
💧 Hydraulik und Speicher
📐 Leitungsführung
🌡️ Heizflächen und Vorlauftemperaturen
💶 Förderung und technische Nachweise
✅ Kontrolle der Umsetzung

Denn eine Wärmepumpe ist nur so gut wie das System, in das sie eingebaut wird.

28/08/2026

🏠 Bei diesem Haus wurde fast alles energetisch optimiert: Wärmepumpe, neue Fenster, Dachsanierung, Photovoltaikanlage und Fußbodenheizung.

Das klingt zunächst nach einer riesigen Investition. 💰

Doch genau hier kommen die verschiedenen Fördermöglichkeiten ins Spiel. Je nach Maßnahme und Voraussetzungen kann der Staat einen erheblichen Teil der Kosten unterstützen.

🔥 Wärmepumpe
🪟 Neue Fenster
🏠 Dachsanierung
☀️ Photovoltaik
🌡️ Fußbodenheizung

Entscheidend ist, die Maßnahmen richtig zu planen und die Fördermöglichkeiten frühzeitig zu prüfen. Denn wer einfach drauflos saniert, riskiert Förderungen zu verschenken.

👉 Du planst eine energetische Sanierung? Lass dein Gebäude analysieren und erfahre, welche Maßnahmen und Fördermöglichkeiten für dich infrage kommen.

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Eine Wärmepumpe ist mehr als nur das Außengerät. ❄️🏠Bei diesem Kundenprojekt sieht man sehr gut, wie viel Planung hinter...
28/08/2026

Eine Wärmepumpe ist mehr als nur das Außengerät. ❄️🏠

Bei diesem Kundenprojekt sieht man sehr gut, wie viel Planung hinter einer funktionierenden Wärmepumpenanlage tatsächlich steckt.

Von außen fällt zuerst nur die Außeneinheit auf. Entscheidend für einen effizienten Betrieb ist aber das gesamte System dahinter:
🔧 passende Dimensionierung der Wärmepumpe
🌡️ richtige Heizlast und passende Vorlauftemperaturen
💧 abgestimmte Hydraulik und Speichertechnik
📐 sinnvolle Leitungsführung
🏠 saubere Einbindung in das bestehende Gebäude

Gerade im Bestand reicht es deshalb nicht, einfach eine Wärmepumpe aufzustellen und anzuschließen.
Die Anlage muss zum Gebäude, zu den Heizflächen und zum tatsächlichen Wärmebedarf passen.
Bei diesem Projekt wurde deshalb nicht nur das Außengerät betrachtet, sondern auch der komplette Technikraum entsprechend aufgebaut und hydraulisch eingebunden.

💡 Der entscheidende Punkt:
Eine gute Wärmepumpe beginnt nicht beim Gerät.
Sie beginnt bei der Planung.

Denn nur wenn Gebäude, Heizsystem und Wärmepumpe zusammenpassen, kann die Anlage später effizient, zuverlässig und wirtschaftlich arbeiten.

🧱 14 cm Dämmung an die Fassade – und fertig? Genau an dieser Stelle entstehen in der Praxis viele Fehler.Bei diesem Kund...
27/08/2026

🧱 14 cm Dämmung an die Fassade – und fertig? Genau an dieser Stelle entstehen in der Praxis viele Fehler.

Bei diesem Kundenprojekt ist im Sanierungskonzept unter anderem ein Wärmedämmverbundsystem mit rund 14 cm Dämmstärke für die Außenwände vorgesehen.

Aber die eigentliche Planung beginnt nicht bei der Dämmstärke.

Entscheidend sind vor allem die Anschlüsse:
🏠 Wie wird der Sockel ausgebildet?
🪟 Wie werden Fensterlaibungen und Fensterbänke gedämmt?
⬆️ Wie erfolgt der Anschluss an Dach und Traufe?
🌡️ Wo entstehen nach der Sanierung noch Wärmebrücken?
💧 Können an einzelnen Stellen weiterhin niedrige Oberflächentemperaturen und damit Feuchteprobleme auftreten?

Gerade bei Bestandsgebäuden reicht es deshalb nicht, einfach Dämmplatten auf die vorhandene Wand zu setzen.
Ein Beispiel: Werden die Außenwände stark verbessert, die Fensteranschlüsse aber nicht sauber mitgeplant, konzentrieren sich die Wärmeverluste anschließend auf genau diese kleinen Bereiche.

Das Ergebnis kann sein: Die Fassade ist gedämmt – aber an einzelnen Anschlüssen bleiben unnötige Schwachstellen bestehen.

💡 Deshalb betrachten wir bei der Planung nicht nur den U-Wert der Wand, sondern das komplette Bauteil inklusive seiner Anschlüsse.

Bei diesem Projekt ist die Fassadendämmung außerdem nur ein Baustein des Gesamtkonzepts. Fenster, Dach, Keller, Lüftung und spätere Wärmepumpe werden darauf abgestimmt.

Denn gute Sanierung bedeutet nicht:
„Möglichst viel Dämmung.“
Sondern:
„Die richtigen Bauteile richtig miteinander verbinden.“

💧 Beschlagene Fenster sind oft nicht das eigentliche Problem – sondern nur das sichtbare Symptom.Bei diesem Kundenprojek...
26/08/2026

💧 Beschlagene Fenster sind oft nicht das eigentliche Problem – sondern nur das sichtbare Symptom.

Bei diesem Kundenprojekt aus dem Jahr 1965 zeigt sich sehr deutlich, warum eine energetische Sanierung immer das gesamte Gebäude betrachten sollte.

An einzelnen Fenstern ist bereits starke Feuchtigkeit zu erkennen. Dahinter können mehrere Faktoren zusammenspielen:
🪟 ältere bzw. energetisch schwächere Fensterbereiche
🌡️ niedrige Oberflächentemperaturen an Bauteilen
🧱 Wärmebrücken an Anschlüssen und Außenwänden
💨 unzureichender Luftaustausch
🏠 eine insgesamt energetisch sanierungsbedürftige Gebäudehülle

Einfach nur das Fenster auszutauschen wäre deshalb zu kurz gedacht.
Denn wenn neue, dichtere Fenster eingebaut werden, während Außenwände und Wärmebrücken unverändert bleiben, kann sich das Feuchteproblem sogar an andere Stellen verlagern.

Genau deshalb prüfen wir vor einer Sanierung nicht nur einzelne Bauteile, sondern das Zusammenspiel aus Gebäudehülle, Fenstern, Heizung und Lüftung.

🔍 Erst verstehen, wo die Schwachstellen liegen.
📋 Dann die Maßnahmen sinnvoll aufeinander abstimmen.
💶 Und anschließend prüfen, welche Fördermittel genutzt werden können.
So entsteht aus einzelnen Baustellen ein durchdachtes Sanierungskonzept.

Von rund 8.950 € auf rechnerisch ca. 550 € Energiekosten im Jahr – was müsste sich an diesem Gebäude ändern?Bei diesem K...
25/08/2026

Von rund 8.950 € auf rechnerisch ca. 550 € Energiekosten im Jahr – was müsste sich an diesem Gebäude ändern?

Bei diesem Kundenprojekt in Kaarst betrachten wir ein Mehrfamilienhaus mit 3 Wohneinheiten aus dem Jahr 1965. Der energetische Ausgangszustand bietet erhebliches Potenzial: ungedämmte Außenwände, ungedämmtes Dach und Kellerboden, ältere 2-fach-verglaste Fenster sowie eine Ölheizung aus dem Jahr 2002.

Der aktuelle Endenergieverbrauch wurde im iSFP mit rund 63.900 kWh pro Jahr angesetzt. Die daraus berechneten Energiekosten liegen bei rund 8.950 € jährlich.

Unser Sanierungskonzept umfasst unter anderem:

🏠 Dämmung des Dachs
🧱 Dämmung der Außenwände
⬇️ Dämmung des Kellerbodens
🪟 neue 3-fach-verglaste Fenster
🌬️ dezentrale Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung
♨️ Luft-Wasser-Wärmepumpe
🌡️ Fußbodenheizung auf allen Etagen
☀️ Photovoltaikanlage mit ca. 20 kWp

Das rechnerische Ziel nach vollständiger Umsetzung: Effizienzhaus 70 EE.

Der erwartete Endenergieverbrauch sinkt dabei laut Sanierungsfahrplan von rund 63.900 auf ca. 2.150 kWh pro Jahr. Die modellierten Energiekosten reduzieren sich von rund 8.950 € auf etwa 550 € jährlich.

Besonders wichtig: Nicht einfach zuerst die Heizung austauschen.

Durch die Verbesserung der Gebäudehülle sinkt zunächst der Wärmebedarf. Dadurch kann die spätere Wärmepumpe deutlich kleiner und effizienter ausgelegt werden.

Genau darum geht es bei einer guten Energieberatung: nicht einzelne Maßnahmen isoliert betrachten, sondern das Gebäude als Gesamtsystem planen.

Adresse

Kölner Straße 688
Krefeld
47807

Öffnungszeiten

Montag 07:00 - 17:00
Dienstag 07:00 - 17:00
Mittwoch 07:00 - 17:00
Donnerstag 07:00 - 17:00
Freitag 07:00 - 17:00
Samstag 08:00 - 12:00

Telefon

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