Roy Krischer Coach

Roy Krischer Coach Roy Krischer
Erkennen - Verstehen - Verändern Erkennen - Verstehen - Verändern


Erkennen, um sich selbst besser zu verstehen.

Verstehen, um die eigenen Gedanken, Gefühle und Verhaltensmuster zu verändern. Verändern, um neue Perspektive, um eigene innere Stärken und mehr Balance zu finden. Sich selbst zu erkennen, zu verstehen und zu verändern, um Herausforderungen im Leben besser zu meistern.

Heute war ich im Wald spazieren.Manchmal war ein innerer Anteil von mir noch im Gestern. Manchmal war ein anderer bereit...
13/06/2026

Heute war ich im Wald spazieren.
Manchmal war ein innerer Anteil von mir noch im Gestern. Manchmal war ein anderer bereits im Morgen. Und immer wieder war da auch ein Anteil, der ganz im Hier und Jetzt angekommen war, genau in diesem Moment.

In diesem Moment mit der Idee, einfach nur wahrzunehmen, entstand Stille in mir.
Einfach nur schauen.
Einfach nur hören.
Einfach nur den Duft des Waldes aufnehmen.

Es ist Sommer. Alles ist so voll von frischem Grün.
Da löste sich hoch oben in einem Baum ein einzelnes Blatt und begann durch die Luft zu tanzen. Ein Blatt aus dem letzten Jahr, das sich erst jetzt löste. Oder vielleicht losgelassen wurde.

Noch eine Weile wurde es vom Wind getragen, bevor es langsam und sanft zu Boden glitt.

Nun liegt es dort und wird wieder Teil dessen, aus dem es einst entstanden ist. Es integriert sich zurück in die Natur, zurück ins Leben.

Wie schön, was die Natur uns zeigen kann.

Dass manches längst vergangen ist und dennoch festgehalten wird.

Dass Loslassen nicht immer dann geschieht, wenn wir es wollen, sondern wenn die Zeit dafür gekommen ist.

Und dass das, was wir loslassen, nicht verloren gehen muss. Es darf sich verwandeln, seinen Platz finden und wieder Teil eines größeren Ganzen werden.

UngeduldManchmal spüre ich sie, die Ungeduld.Und gewiss kennst du sie auch.Doch was ist es, das sie erweckt?Was ist es, ...
05/06/2026

Ungeduld

Manchmal spüre ich sie, die Ungeduld.
Und gewiss kennst du sie auch.
Doch was ist es, das sie erweckt?
Was ist es, das sie nährt?
Und wären wir nicht oft gerne viel geduldiger?

Doch wenn ich so in mir forsche, frage ich mich:
Was gibt es denn eigentlich zu dulden?
Dulden kommt von seinem Ursprung her aus dem Ertragen, dem Aushalten.

Geduldig warten, um von einem inneren Ist-Zustand zu einem Soll-Zustand zu gelangen.
Ist es nicht oft genau das?

Und hat dieses Warten vielleicht etwas mit Erwarten zu tun?
Mit einer Art Zielsuche?
Mit dem Wunsch, etwas zu finden, das gerade noch fehlt?

Ungeduld entsteht dann möglicherweise dort, wo etwas noch nicht da ist.
Ein Zustand.
Eine Situation.
Etwas, das fehlt.

Wäre es dann nicht schön, von der Ungeduld direkt in den Moment zu kommen?
Nicht in die Geduld.
Nicht in das Ertragen.
Sondern in das Sein.

In den Moment, der jetzt gerade ist.
Und in die Möglichkeit, ihn bewusst zu gestalten.

Wenn sich der Moment und damit das Leben selbst, in seinem eigenen Tempo entfaltet, dann kann vielleicht aus der Ungeduld über die Geduld hinweg etwas anderes entstehen:
Vertrauen.
Vertrauen in das Leben.
Vertrauen in das eigene Sein.
Vielleicht lässt Vertrauen genau das los, was Geduld und Ungeduld gleichermaßen festhalten.

Ich schreibe das aus einer Art Metaebene heraus.
Es ist ein Thema, das auch mich beschäftigt.
Ganz frei von Ungeduld bin ich nicht.
Doch ich kann ihr begegnen.
Ich kann sie beobachten.
Und ich kann daran arbeiten.

So kann vielleicht wieder ein wenig mehr Achtsamkeit entstehen.
Ein wenig mehr Gegenwart.
Ein wenig mehr Sein in diesem Moment.
Ein wenig mehr Ganzheit in sich selbst.

Und das alles ganz ohne die Idee, dass diese Sichtweise etwas mit Wahrheit zu tun haben muss. Sie hat lediglich etwas mit meinem Sein zu tun.
Und wenn sie dir gefällt, vielleicht auch mit deinem.
Doch ist es auch ok, wenn es für dich so nicht passt und du deine ganz eigene Idee dazu hast.

Nach einem intensiven MBSR-Seminar im Odenwald-Institut ist es wichtig, das Gelernte direkt im Alltag anzuwenden.  Achts...
24/05/2026

Nach einem intensiven MBSR-Seminar im Odenwald-Institut ist es wichtig, das Gelernte direkt im Alltag anzuwenden. Achtsamkeit bedeutet, im gegenwärtigen Moment präsent zu sein und die Umgebung bewusst wahrzunehmen. Der Duft von frisch gemähtem Gras, der an frisches Heu erinnert, kann vielleicht dabei helfen, im Moment anzukommen.

05/05/2026
Heute geht es mir um Bewegung und Veränderung.Denn alles ist in Bewegung. Alles verändert sich.Das ist kein Zufall, es i...
06/04/2026

Heute geht es mir um Bewegung und Veränderung.
Denn alles ist in Bewegung. Alles verändert sich.
Das ist kein Zufall, es ist eher ein Naturgesetz.

Stillstand ist in der Natur nicht vorgesehen.

Und doch gibt es etwas, das sich wie Stillstand anfühlt:
Dann nämlich, wenn wir uns zwar bewegen,
aber immer wieder im Kreis.

Diese Kreise können groß sein. Sehr groß.
So groß, dass wir sie kaum erkennen.
Und doch bleiben wir in unserem eigenen Konstrukt von Welt.

Erst wenn wir beginnen, einen neuen Weg zu gehen, kann sich etwas verändern.
Mit jedem Schritt kann sich eine neue Sicht eröffnen.
Sich eine neue Perspektive einstellen.

Wir verlassen die eigene Komfortzone, verlassen das Vertraute um in Beziehung mit der Welt zu treten.
Vielleicht liegen Steine im Weg.
Vielleicht ist es auch steil, unbequem und anstrengend.

Doch trotzdem oder gerade deshalb, spüren wir:
Wir wachsen.

Um zu spüren wie sich das anfühlt, wie wäre es , genau jetzt einen neuen Weg zu gehen?

Eine kleine neue Tour zu wählen, eine Wanderung oder eine lange Spaziergang.
Vielleicht gerade in dieser Jahreszeit,
in der der Wald im Frühling neu erwacht.

Die Luft ist klarer.
Die Farben werden lebendig.
Überall beginnt etwas neu.

Die Natur macht es uns vor –
ohne Druck, ohne Plan,
und doch in ständiger Entwicklung.

Draußen fällt es oft leichter,
den eigenen Kreis zu erkennen.
Einen Schritt heraus zu machen.
Und einfach loszugehen.


Es gibt ganz einfache Möglichkeiten, Stress im Alltag zu reduzieren.Ein besonders wirkungsvoller Ansatz ist, dein Oxytoc...
01/03/2026

Es gibt ganz einfache Möglichkeiten, Stress im Alltag zu reduzieren.

Ein besonders wirkungsvoller Ansatz ist, dein Oxytocin-System zu aktivieren.

Wie das geht?

Oxytocin wird oft als „Kuschelhormon“ bezeichnet – und das trifft es auch ganz gut. Doch seine Wirkung geht weit darüber hinaus. Es wird immer dann ausgeschüttet, wenn wir uns sicher, verbunden und angenommen fühlen.

Das kann beim Kuscheln passieren, aber auch schon durch ein ehrliches Lächeln, einen warmen Blick, eine achtsame Berührung oder ein wertschätzendes Gespräch.

Immer dann, wenn Beziehung entsteht – zu anderen oder auch zu dir selbst.

Auch Massagen sind hier besonders wirkungsvoll. Sie entspannen nicht nur die Muskulatur, sondern beruhigen das gesamte Nervensystem. Der Körper darf loslassen, der Geist wird ruhiger – und auch dabei wird Oxytocin ausgeschüttet.

Vielleicht ist das ein schöner Impuls für dich:
Nicht immer braucht es große Veränderungen.
Manchmal beginnt Entlastung in einem kleinen Moment von Verbindung.

Am zweiten Wochenende liegt ein Schwerpunkt auf dem sogenannten Ankern, einer zentralen Veränderungsarbeit im NLP, die a...
22/02/2026

Am zweiten Wochenende liegt ein Schwerpunkt auf dem sogenannten Ankern, einer zentralen Veränderungsarbeit im NLP, die auf einer Reiz-Reaktions-Kopplung basiert.

Mit dieser Technik lassen sich innere Zustände bewusst beeinflussen:
In wenigen Schritten kann ein hilfreicher Zustand aktiviert oder ein belastender Zustand abgeschwächt werden.

Reiz-Reaktions-Kopplungen begegnen uns auch ständig im Alltag.
Ein Geruch, ein Geräusch oder ein anderer Sinneseindruck kann augenblicklich eine Reaktion auslösen – oft ganz automatisch.
Diese Form der Verknüpfung wird auch als Konditionierung bezeichnet.

Spannend wird es dort, wo aus unbewussten Automatismen wieder bewusste Wahlmöglichkeiten entstehen.

Neben dem Thema Ankern widmen wir uns an diesem Wochenende zwei weiteren wichtigen Bereichen:

Präsentation
Wie baue ich eine Präsentation sinnvoll auf?
Wie stehe ich vor einer Gruppe und bringe Inhalte klar und lebendig rüber?

Feedback
Wie gebe ich Feedback wertschätzend und klar?
Und wie nehme ich Feedback an, ohne mich sofort zu rechtfertigen oder zurückzuziehen?

Ein Wochenende mit viel Praxis, Reflexion – und vielleicht ersten spürbaren Veränderungen.




MHFA Ersthelfer – Mentale Erste Hilfe ist genauso wichtig wie Erste Hilfe am KörperIch habe den Test zum MHFA Ersthelfer...
15/02/2026

MHFA Ersthelfer – Mentale Erste Hilfe ist genauso wichtig wie Erste Hilfe am Körper

Ich habe den Test zum MHFA Ersthelfer bestanden.
Und ich nehme aus dieser Ausbildung vor allem eines mit:

Mentale Gesundheit geht uns alle an.

Wir lernen bei einem Erste-Hilfe-Kurs, wie wir bei einem Herzstillstand reagieren. Wir wissen, wie wir einen Verband anlegen oder einen Notruf absetzen. Fast jeder hat solch eine Kurs schon mal gemacht.

Aber wissen wir auch, wie wir reagieren, wenn jemand neben uns psychisch in eine Krise gerät?
Wenn sich Angst, Depression oder Überforderung zeigen?

Genau hier setzt MHFA – Mental Health First Aid an.

MHFA vermittelt kein therapeutisches Wissen.
Es vermittelt Sicherheit. Orientierung. Haltung.

Es geht darum, hinzusehen statt wegzusehen. Zuzuhören statt zu bewerten. Und Menschen weiterzuvermitteln, wenn es nötig ist.

Aus meiner Sicht ist MHFA mindestens so wichtig wie klassische Erste-Hilfe-Kurse.

Denn psychische Krisen sind keine Ausnahme. Sie gehören zu unserer Realität – im privaten wie im beruflichen Umfeld.

Und das Gute ist:
MHFA ist für jeden geeignet. Für Eltern, Führungskräfte, Kolleg:innen, Trainer, Freund:innen. Für alle, die Verantwortung übernehmen möchten.

Mentale Erste Hilfe ist kein Spezialwissen.
Sie ist Ausdruck von Menschlichkeit.

Vielleicht ist genau jetzt der richtige Zeitpunkt, sich auch in diesem Bereich handlungsfähig zu machen.

1. Modul · WahrnehmungDas erste Modul hat begonnen. An diesem Wochenende geht es um Wahrnehmung, Körpersprache und darum...
24/01/2026

1. Modul · Wahrnehmung

Das erste Modul hat begonnen. An diesem Wochenende geht es um Wahrnehmung, Körpersprache und darum, wie wir die Welt erleben.

Wie nehmen wir unsere Umwelt wahr?
Wie repräsentieren wir diese Welt in uns – und was filtern wir dabei heraus?

Warum genau filtern wir das eine und das andere nicht?
Wenn wir also nicht alles wahrnehmen können:
Wie „wahr“ ist dann unsere subjektive Konstruktion der Welt?
Und wie „wahr“ ist die Welt der anderen?

Und vor allem:
Wie kommen wir trotz unterschiedlicher Wahrnehmungen miteinander in Kontakt?

Welcher Sinneskanal ist eigentlich unser Hauptwahrnehmungskanal –
und was bedeutet das für Kommunikation und Verständnis?

Diese wichtigen Fragen und mehr sind Bestandteil des 1. Moduls.

Mehr Informationen findet ihr in den Kommentaren.

Über NLP gibt es viele Meinungen – auch kritische. Schnell entstehen Mythen, die weitergetragen werden in diesem Post we...
18/01/2026

Über NLP gibt es viele Meinungen – auch kritische. Schnell entstehen Mythen, die weitergetragen werden in diesem Post werden fünf davon auf ihre Richtigkeit überprüft und klargestellt.
Aus meiner Sicht ist es, wie so oft, der beste Weg, sich selbst ein Bild zu machen: zu erleben, was NLP tatsächlich ist, wofür es genutzt wird und was es dir persönlich bringen kann.

Diese drei Worte beschreiben es für mich einfach und klar :
Erkennen - Verstehen - Verändern

Mehr über NLP wirst du in den nächsten Monaten hier lesen können.

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Friedrichsdorf
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