15/03/2026
Viele Menschen beginnen zu schreiben.
Und hören irgendwann wieder auf.
Nicht, weil ihnen die Ideen ausgehen.
Sondern weil das Leben dazwischenkommt.
Gerade bei Frauen sehe ich das immer wieder – und ich kenne es auch selbst.
Sie fühlen viel.
Sie haben viel zu sagen.
Und irgendwann beginnen sie hochmotiviert zu schreiben.
Eine Zeit lang läuft es richtig gut, doch dann ...
Nein, dann gehen ihnen nicht etwa die Ideen aus! Oft ist es schlicht und ergreifend das Leben, das ihnen reingrätscht.
Arbeit.
Alltag.
Zweifel.
You name it!
Wenn du auch manchmal Schwierigkeiten hast, dein Schreibprojekt bis zum Ende durchzuziehen, können diese drei kleinen Dinge helfen:
1️⃣ Think small.
Statt „ein Kapitel“ könnte dein Ziel sein: eine Szene.
Oder einfach zehn Minuten schreiben.
2️⃣ Warte nicht auf Inspiration.
Die kommt sowieso meist dann um die Ecke, wenn du nichts zu schreiben dabei hast. Beim Laufen oder unter der Dusche ... Oder wenn du nachts im Bett liegst und zu faul bist, dir Notizen zu machen.
Deshalb: Setz dich trotzdem immer wieder hin und fang an zu schreiben, auch wenn es sich nicht nach dem „perfekten“ Moment anfühlt.
3️⃣ Such dir andere Menschen, die ebenfalls schreiben.
Gemeinsam fällt es oft leichter, dranzubleiben. Und ja – auch wenn du (wie ich) introvertiert und/oder neurodivergent bist, kannst du Formen des Austauschs finden, die zu dir passen. Es müssen keine Schreibtreffen in Präsenz oder via Zoom sein, wenn sich das für dich nicht richtig anfühlt.
💡 Mich beschäftigt gerade sehr die Frage, was Menschen – und besonders Frauen – wirklich hilft, beim Schreiben dranzubleiben.
👉 Deshalb läuft aktuell eine kleine Umfrage dazu auf meinem LinkedIn-Profil.
Mich würde aber natürlich auch hier auf Facebook interessieren:
❓ Was hilft dir, beim Schreiben dranzubleiben?