18/02/2026
Was mich beim Schreiben lange immer wieder ausgebremst hat?
Ganz klar der Drang, das Geschriebene umgehend einer kritischen Prüfung zu unterziehen.
Und das sah so aus:
Während ich gerade den nächsten Satz schrieb, wanderten meine Augen zum vorherigen zurück. Ich checkte Wortwahl, Stil, Rhythmus, strich hier, ergänzte dort, suchte nach der „perfekten“ Formulierung und ...
.. trat auf der Stelle.
Denn dass man so kaum in einen echten Schreibfluss kommt, dürfte außer Frage stehen, oder?
Mittlerweile weiß ich:
Der ständige Wechsel zwischen Schreib- und Überarbeitungsmodus sorgt dafür, dass ich beim Schreiben kaum vorankomme. Er kostet enorm viel Zeit, frisst meine Energie und blockiert das wunderbare Flow-Gefühl, das sich einstellen kann.
Heute achte ich bewusst darauf, Schreiben und Überarbeiten klar zu trennen. Dabei hilft mir besonders der Gedanke, dass beide Phasen ganz unterschiedliche Anforderungen an mich stellen:
Der Schreibmodus braucht Verbindung.
Zum Text, der gerade entsteht. Zur Idee. Zum inneren Impuls.
Hier bin ich mittendrin im kreativen Prozess und darf alles erst einmal ungefiltert aufschreiben.
Beim Überarbeiten hingegen braucht es Distanz zum Text.
Es geht um Wirkung, Logik, Präzision.
Hier trete ich einen Schritt zurück und betrachte meinen Text kritisch mit den Augen einer Leserin.
Wenn ich beides gleichzeitig will, entsteht Reibung.
Wenn ich beides trenne, entsteht Tempo.
Wie ist das bei dir? 🤔
Nimmst du deinen Text auch gern schon während des Schreibens wieder auseinander oder fällt es dir leicht, Schreiben und Überarbeiten zu trennen?
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Pssst:
Am Montag (23. Februar) gehe ich in meinem Newsletter ausführlicher auf das Thema „Überarbeiten“ ein – und zeige ganz konkret, wie du beide Phasen sauber voneinander trennen kannst.
Falls dich das interessiert, kannst du dich hier anmelden: https://textbuero-wittwer.de/newsletter/