06/05/2026
Das Prinzip der Resonanz: Wenn Unterstützung zur Vitalquelle wird
In meiner Serie über regenerative Organisationsentwicklung betrachten wir heute ein Element, das oft unterschätzt wird: Die Qualität der menschlichen Mitwirkung.
Am Wochenende hat mich meine Freundin Silke auf dem Slowflower-Feld unterstützt. Während wir gemeinsam den Boden für die kommende Saison vorbereiteten, wurde die regenerative Theorie für mich körperlich spürbar. Es geht weg von der reinen Ressourcenteilung hin zu einer echten Co-Kultivierung. 🌸
Regenerativ zu wirken bedeutet, Räume zu schaffen, in denen wir nicht erschöpfen, sondern schöpfen.
In der klassischen Organisationsentwicklung sprechen wir oft von „Ressourcenmanagement“ – doch das ist ein statisches, oft ausbeuterisches Bild.
Wahre Unterstützung, wie ich sie am Wochenende erfahren durfte, wirkt wie ein Katalysator für die Vitalität.
Durch das gemeinsame Tun entstand ein Rhythmus, der über die reine Arbeitskraft hinausging. Wir haben im Dialog reflektiert, gelacht, den Feierabend zelebriert und uns über die sichtbaren Ergebnisse gefreut.
Diese Form der Zusammenarbeit gibt dem System Energie zurück, statt sie ihm zu entziehen. Es ist das feine Zusammenspiel von Geben und Nehmen, das eine Organisation und die Mitarbeiter:innen darin wirklich resilient und lebendig hält.
Wir sind als soziale Wesen darauf ausgerichtet, in Verbindung zu wachsen. Wenn wir uns erlauben, einander „Beizustehen“, bereiten wir den nährenden Boden, auf dem nicht nur Ziele erreicht werden, sondern Menschen in ihrer Ganzheit blühen können.
Danke, Silke, für deine Kraft und die feine Zeit mit dir 💚.