04/06/2025
Ich wollte schon immer diesen historischen Platz in Tokio 🇯🇵 besuchen. Hier findest du die unglaubliche Geschichte von Hachiko (ハチ公 ),
der jeden Tag am Bahnhof Shibuya auf seinen Besitzer, den Professor Hidesaburo Ueno wartete, auch nachdem dieser am 21.05.1925 verstorben war - TÄGLICH 10 JAHRE LANG bis zu seinem eigenen Tod an Krebs am 08.03.1935.
Hachikō wurde damals 1925 zu einem in der Stadt lebenden Verwandten gegeben. Von dort riß er aber täglich zu einer festen Zeit aus, um am Bahnhof auf sein Herrchen zu warten. Schließlich übernahm der frühere Gärtner von Professor Ueno, der in der Nähe des Bahnhofs wohnte, Hachikōs Versorgung & Pflege.
Während Hachikō in den ersten Jahren auf dem Bahnhofsgelände eher als Störenfried betrachtet und nur stillschweigend geduldet wurde, richtete ihm erst 1928 ein neuer Bahnhofsvorsteher eine kleine Ruhemöglichkeit ein. Zur gleichen Zeit erfuhr ein früherer Student von Professor Ueno, der eine Forschungsarbeit über Akita-Hunde durchführte, von Hachiko. Als er herausfand, dass Hachikō einer von nur noch etwa 30 reinrassigen Akita-Hunden war, begann er sich näher für Hachikōs Geschichte zu interessieren und schrieb mehrere Artikel darüber.
1932 machte die Veröffentlichung eines dieser Artikel in einer Tokioter Zeitung Hachikō in ganz Japan bekannt, und er wurde schon zu Lebzeiten zum Inbegriff des treuen Hundes. Die Achtung vor Hachikō fand ihren Höhepunkt in der Errichtung einer Bronzestatue an der Westseite des Bahnhofs Shibuya im Jahr 1934, deren Einweihungszeremonie auch Hachikō beiwohnte. Der Bahnhofsausgang heißt seither offiziell "Hachiko Exit" und führt zur Shibuya Kreuzung, die für das Diagonalqueren bekannt ist.
Der japanische Akita-Hund Hachiko ist auch heute noch in Japan der Inbegriff für lebenslange TREUE.
Habt ihr selbst eine derartige Erfahrung eines treuen Weggefährten erlebt, die Ihr mit uns teilen möchtet?