22/07/2024
Die beiden Diagramme zeigen die Aufteilung der produzierten Energie einer PV-Anlage in Direktverbrauch, Warmwasser und überschüssige Energie, die ins Netz eingespeist wird. Verglichen werden zwei gleich große Anlagen in Saalfelden: eine als Dachanlage und die andere als PV-Zaun installiert.
Deutlich erkennbar ist, dass mit der als PV-Zaun ausgelegten Anlage ein viel höherer Anteil der produzierten Energie selbst verbraucht wird, während bei der Dachanlage ein Großteil der Energie ins Netz eingespeist wird. Zusätzlich ist die produzierte Energie in den Wintermonaten deutlich geringer als der Bedarf.
Bis vor zwei Jahren war dies noch kein Problem, da man für eingespeiste Energie einen rentablen Preis erhielt, wodurch sich auch eine Dachanlage in kürzester Zeit amortisierte.
Mit den heutigen Vergütungen für eingespeiste Energie ins Netz lassen sich diese Amortisationszeiten bei einer Dachanlage jedoch bei weitem nicht mehr realisieren. Deshalb ist es entscheidend, so viel wie möglich der produzierten Energie selbst zu verbrauchen, um die Wirtschaftlichkeit einer PV-Anlage zu gewährleisten.
Eine Möglichkeit, den Eigenverbrauch zu erhöhen, ist die Installation eines Speichersystems, das den produzierten Strom für spätere Nutzung speichert. Diese Lösung bewältigt aber lediglich kurzfristige Ungleichheiten, da solche Speichersysteme meist nur für Stunden oder wenige Tage optimiert sind. Saisonale Schwankungen, wie sie in unseren Breitengraden üblich sind, können dadurch jedoch nicht ausgeglichen werden.
Eine vielversprechende Lösung ist die Installation der Photovoltaikanlage als Zaun. Wie die Grafik zeigt, erreicht man durch die vertikale Ausrichtung einen deutlich höheren Selbstnutzungsgrad über das ganze Jahr verteilt.
Wir können bereits auf zahlreiche zufriedene Kunden zurückblicken, die mit der Installation eines PV-Zauns ihre Stromkostenrechnung um ein wesentliches senken konnten. Neugierig geworden?
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