02/11/2023
Anfang November, die Tage werden kürzer, oft ist es kühl und nebelig - auch unabhängig von Glaube und Religion kommt da in vielen Menschen das Gefühl der Melancholie auf.
Gerade zu dieser Zeit wandern unsere Gedanken immer wieder zu früheren Wegbegleitern, die leider nicht mehr an unserer Seite sind.
In diesen Tagen wird uns oft umso stärker bewusst, dass das Leben vergänglich ist. Trauer ist individuell und wird von jedem anders erlebt und verarbeitet.
Ein wichtiges Element in der Trauerbewältigung ist ein ordentlicher Abschied. In einer würdevollen Zeremonie kann noch einmal an die gemeinsame Zeit gedacht werden.
Eine freie Trauerfeier, oder wie ich es lieber nenne - ein Erinnerungsfest, bietet dabei die Möglichkeit, den Abschied persönlich und zwanglos zu gestalten - und damit eine bleibende, liebevolle Erinnerung zu schaffen.
Doch auch nach der Verabschiedung gibt es für
Trauernde keineswegs gleich wieder „Normalbetrieb“.
Der Verlust wird gerade erst im Alltag so richtig spürbar, während für das eigene Umfeld das Leben sehr schnell normal weitergeht.
Daher ist für Trauernde auch nach der Abschiedsfeier eine Begleitung wichtig - vor allem aber der Austausch mit Anderen,
das Reden mit Menschen, die einen verstehen.
Um hierbei ein bisschen Unterstützung zu bieten, gibt es zum Beispiel das Trauercafé der oder auch den , eine Wiener Initiative für Menschen, die in jungen Jahren ihre Wegbegleiter verloren haben.
Gut, dass es diese Einrichtungen gibt!