Geburtsverliebt

Geburtsverliebt Doula

Stillen ist das Beste für dein Kind….Naja also sagen wir mal so, ich denke es gibt nichts besseres als Muttermilch für u...
06/08/2023

Stillen ist das Beste für dein Kind….

Naja also sagen wir mal so, ich denke es gibt nichts besseres als Muttermilch für unsere Kinder und sie ist sicher besser auf die Bedürfnisse unserer Kinder abgestimmt, als künstlich hergestellte Babynahrung

Aaaaber deshalb ist es noch lang nicht das Beste für alle Mütter und ihre Kinder.

Bei mir war es so: ich wusste ich werde stillen können, egal was alle rundum mich sagten und auch wenn meine Oma bei ihren 4 Kindern und meine Mutter bei ihren 2 Kindern nicht stillen konnten, hatte ich absolut nie Zweifel daran, dass es bei mir klappen wird.

Keinen einzigen Gedanken hatte ich daran verschwendet, für mich war klar stillen, stillen und nochmals stillen. Als meine Hebamme (die mich im Wochenbett betreut hat) am ersten Tag nach der Geburt zu mir nach Hause kam, hat sie nur gemeint „Wow du bist ja eine Musterschülerin“ das Stillen war also nie ein Thema bei mir und die Krankenschwestern mit ihren Stillhütchen am ersten Morgen nach der Geburt (bin dann zum Glück eh nach ein paar Stunden nach Hause gegangen) haben gemeint „Ja ohne Stillhütchen wird das bei Ihnen leider nichts mit ihren kleinen Brustwarzen und Schlupfwarzen“ Ich hab das Stillhütchen genommen dankend gelächelt und es in das Nachtkästchen gesteckt wo es auch blieb…. Also wie gesagt, das Stillen hat bei mir vom ersten Tag an geklappt, auch mit Schlupfwarzen 😉 Ich habe mich übers Stillen auch wirklich vorher sehr gut informiert, bei meiner Hebamme, Bücher gelesen etc. und die klare Empfehlung war immer und überall Stillen für 6 Monate und dann Beikost.

Aber ich habe es ein klein wenig „zu ernst genommen“ naja wurde mir ja auch so eingeimpft…. Nie abgepumpt (meine Hebamme hat mir damals empfohlen es nicht zu tun weil es nicht so ideal wäre und ich bin ja folgsam und hab es nicht getan) Ich hab 6 Monate gestillt und es hat mir sehr viel Energie geraubt, ganz abgesehen von dem wenigen Schlaf in der Nacht. Ich hatte einfach das Gefühl mein Kind saugt mir meine ganze Energie aus meinem Körper.

Weiter in den Kommentaren.....

Meine letzten 6 Monate waren sehr bewegt und angstbesetzt, ich bin durch viele Gefühlsebenen durch gegangen. Es hat erst...
08/07/2023

Meine letzten 6 Monate waren sehr bewegt und angstbesetzt, ich bin durch viele Gefühlsebenen durch gegangen. Es hat erstmals gedauert bis ich es überhaupt gemerkt habe, in der heutigen stressigen Zeit, es hat dann nochmals gedauert bis ich es zulassen konnte. Die Zahl 45 macht was mit mir, ja Doris heuer ist es tatsächlich soweit uff... Es zeigte mir, dass schon viele Jahre hinter mir liegen und noch hoffentlich viele vor mir liegen. Angst vor Krankheit im Alter war für mich ein ganz grosses Thema. Mit Anfang 20 hört man öfters von Krankheiten ab 40 (im Freundeskreis der Eltern, Bekannten usw) und ich hab mir immer gedacht "ach das ist ja Lichtjahre entfernt". Und dann plötzlich sind die Jahre doch schneller vergangen und man ist selbst in dieser Phase. Ab Ende 30 beginnen dann auch noch die Wechseljahre und tja man kommt drauf, es gibt sie tatsächlich diese Endlichkeit. Das hat viel in mir ausgelöst und musste erstmal angenommen werden. Der nächste Schritt folgte mit ganz viel Liebe und Selbstfürsorge. Gefühle wahrnehmen, hinspüren, mir erlauben tief zu gehen, die Ängste da sein lassen (es war für mich ganz wichtig nicht schon wieder verdrängen oder ignorieren, darin bin ich immer Meisterin gewesen, vorallem wenn es um Ängste geht, die mir die Luft zum atmen genommen haben) mein Körper war in diesen Monaten so treu an meiner Seite und hat mir immer wieder deutliche Signale gegeben, die als erstes die Ängste noch größer gemacht haben, annehmen war für mich so wichtig, hinspüren und da sein lassen.

Ich liebs ja, ich lieb es sehr, das Leben und alles was dazu gehört.

Gestern waren meine Familie und ich essen ich blickte meine Kinder an und plötzlich überkam mich der Gedanke irgendwann sind wir alle nicht mehr da (als Kind hat das Todesängste in mir ausgelöst) ich hab das Gefühl angenommen voller Liebe, es da sein lassen und mir gesagt "ich hab vertrauen, dass es dann gut sein wird so wie es ist"

Mein allergrößtes learning in diesem Jahr sowie auch in den letzten sehr intensiven Jahren
TODAY IS THE DAY weil was morgen ist weiss ich nicht....

"Welchen Tag haben wir heute?" fragte Pooh
"Es ist heute" quieckte Ferkel
"Mein Lieblingstag" sagte Pooh

Die Hausgeburt meiner Tochter vor mittlerweile 13 Jahren...warum erzähl ich so gern darüber? Weil diese Geburt mein Lebe...
16/12/2022

Die Hausgeburt meiner Tochter vor mittlerweile 13 Jahren...warum erzähl ich so gern darüber? Weil diese Geburt mein Leben verändert hat. Ich hab auf mich und mein Bauchgefühl gehört. Ich hab mir eine Hebamme gesucht, weil ich jemanden an meiner Seite haben wollte, der weiß was ich will und was ich nicht will und dem ich vertrauen kann. Ich wollte zu Beginn der Schwangerschaft gemeinsam mit ihr ins Krankenhaus zur Geburt, aber meine Intuition hat mir ca. 2 Monate vor der Geburt gesagt  "ich möchte dieses Kind zu Hause bekommen" das Krankenhaus fühlt sich für mich nicht richtig an, dort wurde ich und auch mein erstes Kind nicht gut behandelt. Ehrlich gesagt war es wirklich viel Bauchgefühl und tiefes Vertrauen in MICH und die Hebamme. Und es war mir komplett egal was andere gesagt haben, nichtmal mein Mann hätte mich umstimmen können, er hat es zum Glück auch nicht versucht. 🙃 Und ich wurde belohnt mit dem für mich wichtigsten Ereigniss in meinem Leben.
Sei selbstbestimmt, informier dich ausführlich über Geburt, hör auf Dich und Deine Intuition, unser Körper weiß wie Geburt geht!! Vertrau dir!! Und wenn du grosse Ängste hast sprich darüber schau dir deine Ängste und Sorgen an.

Ich höre dir sehr gerne zu🧡 auch wenn du über deine traumatische Geburt sprechen möchtest. 🧡

Hör dir auch gern unsere aktuelle Podcastfolge an 🥰
https://open.spotify.com/episode/5fASbA0zBtbHDpNH6HaYUM?si=FEXch0QMSUC9DOaYp-b9bA&utm_source=copy-link

So und was ich im Podcast sowie auch im Live vergessen habe war das meine Schwester ca 35 Minuten nach der Geburt da war obwohl sie damals eine Stunde entfernt wohnte 🙈 🤩 ihr seht eh am letzten Foto wie gerührt sie war 🥰, und warum Opa und Oma auch auf den Fotos sind? Hör gern mal rein 🥰

Hallo, meine Name ist Doris, Mutter von zwei bezaubernden Kindern und glücklich verheiratet. Meine Leidenschaft gehört d...
15/11/2022

Hallo, meine Name ist Doris, Mutter von zwei bezaubernden Kindern und glücklich verheiratet. Meine Leidenschaft gehört der Schwangerschaft und der Geburt und das schon lange bevor ich Kinder hatte. Dafür war der Schock umso größer als sich nachdem ich endlich mein erstes Kind in Händen halten durfte, sich nicht die ersehnte unendliche Glückseligkeit einstellte, sondern mich Ängste und Sorgen plagten und ich nicht wusste wie ich den Tag überstehen sollte weil alles so schwer und dunkel war. Es hat leider einige Monate gedauert bis ich herausgefunden habe, und das auch nur durch Zufall, das mich eine postpartale Depression überrollt hat. Das zu verstehen war nicht leicht... Später mal gerne mehr dazu... Jahre später mit einer sowas von selbstbestimmten grandiosen Hausgeburt, wurde ein Teil davon geheilt. Ich möchte hier auf diesem Account ehrlich und offen über meine Erfahrungen berichten. Für andere Frauen da sein, sie unterstützen, ihnen zu hören und Mut machen. Und ganz laut sagen Mädels ihr schafft das, ihr müsst nur daran glauben und eurem Körper vertrauen. Geburt, mit dem fängt alles an, das ist der Beginn jeden Lebens und es ist mir ein sehr großes Anliegen damit raus zu gehen und euch zu ermutigen selbstbestimmt zu sein, bei euch zu bleiben, auf euer Gefühl zu hören und nein zu sagen wenn es sich nicht gut anfühlt und euch Hilfe holen, wenn es euch nicht gut geht, ohne euch dafür zu schämen 💕

Hausgeburt.....Ohne meinen Kollegen, der mir damals vor ca  13 Jahren, von seinen Hausgeburten erzählt hat, wäre ich mit...
15/11/2022

Hausgeburt.....Ohne meinen Kollegen, der mir damals vor ca 13 Jahren, von seinen Hausgeburten erzählt hat, wäre ich mit großer Sicherheit nicht so mutig gewesen. Ich weiß, dass ich mir damals gedacht habe "ok wenn seine Frau das geschafft hat, dann muss ich das doch auch können" Seine Geschichte hat mir so unendlich viel Mut gemacht. Und als ich dann meine Hebamme, zwei Monate vor Geburt gefragt habe, ob das denn überhaupt möglich sei und sie ohne zögern "Ja klar machen wir, wenn du das willst kein Problem" gesagt hat, gab es kein zurück mehr, nichts und Niemand hätte mich davon abbringen können. Ich bin mir selbst heute so unendlich dankbar, denn diese Urkraft die ich da erleben durfte, diese unglaubliche selbstsichere Geburt meiner bezaubernden Tochter, hat so einiges wieder gutgemacht ...... .und mich auch zur Frau reifen lassen

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