LOSTINARCHITECTURE

Anrufen Wegbeschreibung Website Service kontaktieren

LOSTINARCHITECTURE Architektur, die Geschichten erzählt, Räumen Ausdruck verleiht und bleibenden Eindruck hinterlässt – das ist unser Anspruch.

"You have to get lost to find new ways"

Vom Mieter zum Bauherrn: Die Verwandlung eines Jahrhundertwendehauses von 1902!Mehr Licht, moderne Wohnbereiche und unei...
22/10/2026

Vom Mieter zum Bauherrn: Die Verwandlung eines Jahrhundertwendehauses von 1902!

Mehr Licht, moderne Wohnbereiche und uneinsehbare Rückzugsorte unter dem Dach – welches Highlight dieses Umbaus gefällt dir am besten?

Der Eigentümer kannte dieses Haus jahrelang aus Mietersicht und wusste genau, wo die Schwachstellen lagen. Seine klaren Ziele für den Umbau: mehr Licht und Fläche, zeitgemäße Wohnbereiche und die spürbare Senkung der enormen Betriebskosten.

Da eine Vergrößerung des Erdgeschosses wegen des kleinen Grundstücks und strenger Bebauungspläne nicht möglich war, haben wir das Beste aus dem bestehenden Grundriss herausgeholt:

- Erdgeschoss: Der Wohnbereich wurde komplett adaptiert und öffnet sich nun großzügig zum Garten hin. Ein bewusst gesetzter Kontrast zum weißen Monolithen – eine dynamische, vom Lärm der Straße abgeschirmte Hülle.

- Bestand und Sanierung: Der historische Charakter des 1902 erbauten Hauses wurde größtenteils im Originalzustand belassen und behutsam saniert.

- Dachlandschaft: Als spannender Kontrast dazu thront nun eine neue, gefaltete Dachstruktur aus Stahl. Sie verbindet Innen- und Außenräume perfekt miteinander und beherbergt einen zusätzlichen Wohnbereich, das Schlafzimmer sowie das Badezimmer – absolut uneinsehbar von außen.

Was hältst du von dieser gelungenen Mischung aus Historie und moderner Architektur? Schreib es uns in die Kommentare!

Architektur entsteht gemeinsam.Beginnend beim ersten Entwurf bis zur Umsetzung begleiten wir unsere Projekte durch alle ...
18/10/2026

Architektur entsteht gemeinsam.

Beginnend beim ersten Entwurf bis zur Umsetzung begleiten wir unsere Projekte durch alle Phasen. Wir denken unsere Architektur auch über die Außenmauern hinaus, damit Außenraum zusammen mit dem Innenraum zu einer gemeinsamen Einheit wird.

Bei dem Projekt EIS haben wir in unserem Vorentwurf vorgeschlagen, dass ein wilder, pflegeextensiver Garten unsere Architektur ergänzen soll. Der mit der Planung beauftragte Gärtner Michael Manak hat im Anschluss unsere Entwurfsidee perfekt umgesetzt.

Gemeinsam mit den Bauherren waren wir in Wimpassing im Schraufstädter Steinbruch unterwegs, um die passenden Steine vor Ort auszusuchen.

Genau solche gemeinsamen Schritte machen ein Projekt für uns besonders persönlich und wir freuen uns schon auf die Anlieferung und Umsetzung des Gartenprojekts.

Auf der Baustelle des Projekts KJSÖ hat sich seit dem Start der Abbrucharbeiten einiges getan. Vier Monate stehen für de...
04/10/2026

Auf der Baustelle des Projekts KJSÖ hat sich seit dem Start der Abbrucharbeiten einiges getan. Vier Monate stehen für den Umbau von mehr als 1.000 m² zur Verfügung. Ein ambitionierter Zeitplan, der vor allem die ausführenden Fachkräfte auf der Baustelle fordert.

Ein zentrales Thema war von Beginn an die Akustik. Die Mitarbeiter standen einem stärker geöffneten Bürokonzept zunächst kritisch gegenüber. Die Herausforderung bestand daher darin, die Vorteile einer offenen Arbeitslandschaft mit ausreichend Rückzugsmöglichkeiten zu verbinden.

Besprechungsräume und akustisch abgeschirmte Kojen wurden zu einem wichtigen Bestandteil des Entwurfs. Sie schaffen Orte für kurze Besprechungen, ermöglichen konzentriertes Arbeiten und sorgen für die notwendige akustische Trennung innerhalb des Großraumbüros. Unsere Bauphysikerin Kath-Morgan war bei der Entwicklung der erforderlichen Schallschutzmaßnahmen eine wichtige Unterstützung.

Mittlerweile hat die intensive Phase des Trockenbaus begonnen. Die speziellen Hartgipsplatten sind bereits montiert und die geplante Raumstruktur wird zunehmend sichtbar.

Nicht alles aus dem Bestand konnte weiterverwendet werden. Aufgrund von Asbestverunreinigungen mussten bestehende Materialien ausgebaut und konnten nicht wieder- oder weiterverwendet werden. Eine der vielen Herausforderungen, die ein Bauen im Bestand mit sich bringt: Zwischen vorhandener Substanz, technischen Anforderungen, Bauphysik und den Bedürfnissen der Nutzer muss auf der Baustelle immer wieder neu abgewogen werden.

Material Inspiration: Warum haben wir uns bei unserem Projekt DRA für die „Lume Green“ Fliesen  entschieden? Die damals ...
27/09/2026

Material Inspiration: Warum haben wir uns bei unserem Projekt DRA für die „Lume Green“ Fliesen entschieden?

Die damals weniger bekannten Fliesen verbinden die ruhige Ausstrahlung eines tiefen Waldgrüns mit einer dezenten, handwerklich unregelmäßigen und von Fliese zu Fliese etwas unterschiedlichen Oberflächenstruktur. Das feine Riemchenformat setzt unaufgeregte Akzente, während das robuste Feinsteinzeug eine langlebige und pflegeleichte Nutzung garantiert.

Auch wenn man sie mittlerweile in immer mehr Interieurs antrifft, bewahren sich die Fliesen eine feine, handwerkliche Eleganz – eine stilvolle Wahl für alle, die zeitlose Farbnuancen schätzen.

Wie sehr sollte man als Architekt:in ins Detail gehen? Unser Architekturbüro hat den Anspruch, das Maximum aus unseren I...
20/09/2026

Wie sehr sollte man als Architekt:in ins Detail gehen?

Unser Architekturbüro hat den Anspruch, das Maximum aus unseren Ideen herauszuholen und sie so konsequent wie möglich in gebaute Realität zu übersetzen. Deshalb planen und entwickeln wir so viele Aspekte eines Projekts wie möglich selbst – von der ersten Idee bis ins Detail.

So können wir unsere architektonische Haltung durchgängig verfolgen und sicherstellen, dass aus einer Vision auch tatsächlich das entsteht, was wir uns vorgestellt haben.

Bei unserer aktuellen Großraumbüro-Projekt KJSÖ planten wir Locker für alle Mitarbeiter:innen. Jetzt, wo sowohl die Schriftart und - größe, als auch die Positionierung der Lockernummerierung festgelegt wurden, darf es in die nächste Runde gehen, wo wir die Farbalternativen austesten.

An dieser Stelle möchten wir uns bei unseren Möbeltischlern bei Lechner Raumholz GmbH bedanken, die in diesem Fall unsere Möbelentwürfe zur Realität werden lassen.

Unser zukünftiger Holzbau im Erdgeschoß benötigt ein Fundament. Die Montage der bauzeitverkürzenden Betonfertigteile von...
13/09/2026

Unser zukünftiger Holzbau im Erdgeschoß benötigt ein Fundament. Die Montage der bauzeitverkürzenden Betonfertigteile von OBERNDORFER Betonfertigteile formt sichtbar die Architektur unseres aktuellen Projekts EIS.

Mittlerweile steht das Untergeschoss, das aus zwei als Punktfundament konzipierten Teilen besteht, welche nicht nur die Haustechnik unterbringen, sondern auch das Erdgeschoß tragen. So vermeiden wir zusätzliche Flächenversiegelung, ohne auf Kompromisse bei der Netto-Innenraumfläche des Hauses einzugehen.

Eine aufgeräumte Baustelle ist für uns das Fundament für effizientes und sicheres Bauen – danke an unseren Baumeister Sperhansl Bau-GesmbH. Jeder Handgriff und jede logistische Vorbereitung vor Ort greifen nahtlos ineinander, um höchste Qualität termingerecht umzusetzen.

Außenraum als HerzstückEin geschützter Innenhof mit großzügiger Terrasse und gestufter Poollandschaft schafft einen priv...
28/06/2026

Außenraum als Herzstück

Ein geschützter Innenhof mit großzügiger Terrasse und gestufter Poollandschaft schafft einen privaten Rückzugsort und bildet den Mittelpunkt des Hauses. Alle Wohnräume öffnen sich direkt zu diesem Freiraum und verbinden Innen und Außen auf natürliche Weise.
Durch den behutsamen Umgang mit dem Bestand, den Erhalt historischer Bauteile sowie den Einsatz von Wärmepumpe und PV-Anlage entstand ein nachhaltiger Umbau mit hoher Aufenthaltsqualität.

Bestand bewahren, Potenziale entfalten.Durch einen präzise gesetzten Anbau wird die dominante Feuermauer zum Hintergrund...
21/06/2026

Bestand bewahren, Potenziale entfalten.

Durch einen präzise gesetzten Anbau wird die dominante Feuermauer zum Hintergrund, der Garten zum geschützten Lebensraum. Die abgestufte Gebäudeform verbindet Alt und Neu und schafft fließende Übergänge zwischen Haus und Freiraum.

Vom Müll zur Raumakustik – oder geht es noch einen Schritt weiter?Gute Raumakustik ist der Schlüssel zu Wohlbefinden und...
07/06/2026

Vom Müll zur Raumakustik – oder geht es noch einen Schritt weiter?

Gute Raumakustik ist der Schlüssel zu Wohlbefinden und Fokus – egal ob im Büro oder im Wohnraum. Umso mehr begeistert uns ein aktueller Trend, den wir auch bei einem unserer aktuellen Projekte nutzen: Akustikplatten aus recycelten PET-Flaschen. Abfall ein neues, funktionales Leben in der Architektur zu schenken, ist ein großartiger Ansatz.

Unser Rückblick: Die Intervention „Luxury Blue“

Dieses Thema liegt uns nicht erst seit gestern am Herzen. Schon 2012 haben wir im Rahmen des Kunstfestivals SOHO in Ottakring am Wiener Yppenplatz eine architektonische Intervention realisiert.
Aus 3.615 PET-Flaschen haben wir zwei dynamisch geneigte Wände erschaffen, um den rasant steigenden Plastikmüll und den massiven Wasserverbrauch im urbanen Raum visuell greifbar zu machen. Die 28 Module wurden vorab computergestützt bemustert, in unserer Bürowerkstatt vorproduziert und vor Ort in kürzester Zeit auf eine Stahlkonstruktion montiert. Ein temporäres Monument für ein dauerhaftes Problem.

Der nächste Schritt: Vermeiden statt Verwerten

Doch so innovativ Reuse und Recycling in der Architektur auch sind, sie dürfen nicht die Endstation unseres Denkens sein. Richtig nachhaltig sind wir erst dann, wenn Müll gar nicht erst entsteht. Statt Einwegprodukte nachträglich mühsam in neue Kreisläufe zu pressen, müssen wir Architektur und Konsum von Anfang an so designen, dass Ressourcen langlebig sind und Abfall vermieden wird. Der beste Müll ist der, der gar nicht erst produziert wird.

Wie seht ihr das? Reicht kluges Recycling im Bauwesen aus, oder müssen wir das Problem viel radikaler an der Wurzel packen?

-

Urban Mining in der Praxis: Zu Besuch bei den Materialnomaden im ORF FunkhausFür unser aktuelles Umbauprojekt setzen wir...
28/05/2026

Urban Mining in der Praxis: Zu Besuch bei den Materialnomaden im ORF Funkhaus

Für unser aktuelles Umbauprojekt setzen wir auf Reuse statt Recycling. Bei einem inspirierenden Workshop mit den haben wir wertvolle Strategien entwickelt, um bestehende Bauteile zu sichern und neu zu nutzen.

Danke an Andrea Kessler und Peter Kneidinger für die inspirierenden Einblicke und den kreativen Input!

Adresse

Wien
1070

Benachrichtigungen

Erfahren Sie als Erste/r von Neuigkeiten und Aktionen: Wir schicken Ihnen eine E-Mail, wenn LOSTINARCHITECTURE etwas veröffentlicht. Ihre E-Mail-Adresse wird für keinen anderen Zweck verwendet, und Sie können sich jederzeit abmelden.

Service Kontaktieren

Nachricht an LOSTINARCHITECTURE senden:

Verknüpfungen

Teilen