15/06/2026
wettbewerb I neuerrichtung der volksschule fischerau
eine schule, die den boden respektiert.
das neue schulhaus fischerau steht als nullversiegelungs-haus leicht über dem terrain aufgeständert, durchlässig, resilient.
ohne untergeschoss bleibt der boden aktiv.
wasser kann versickern, der bestand atmet weiter, und
wertvolle bodenfunktionen bleiben erhalten. gerade im hochwassergefährdeten bereich wird das gebäude so zum ruhigen, robusten gegenentwurf: es nimmt das risiko ernst, ohne es zu dramatisieren und verwandelt eine standortbedingung in eine architektonische stärke.
unter dem baukörper bleibt raum für durchströmung, versickerung und natürliche dynamik; darüber entsteht ein haus, das langfristig sicher und wirtschaftlich betrieben werden kann.
aula, pausenfläche, garderobe und ausspeisung bilden eine offene mitte mit blickbezug vom südlichen eingang bis zum nördlichen sport- und freiraum.
diese räumliche klarheit schafft orientierung ab dem ersten schritt: ankommen,aufhalten, verteilen alles geschieht selbst-verständlich entlang einer lesbaren mitte.
durch gestaffelte baukörper entstehen terrassierte außenräume, die sich kaskadenartig vom boden bis zum dach ziehen. pergolen wiederholen sich als wiedererkennbares motiv mal schatten, mal rahmen, mal aufenthaltsort. ob naschgarten, hochbeete oder ruheinseln: jede ebene bekommt ihren eigenen garten.