06/06/2026
🚗🍷 Fahren unter Alkoholeinfluss in Kanada – was hat sich verändert?
📊 2023 wurden in Kanada rund 1.964 Verkehrstote und über 9.000 schwere Verletzungen im Straßenverkehr registriert (Transport Canada, 2023). Alkohol bleibt dabei ein relevanter Risikofaktor.
⚠️ In den letzten Jahren haben sich die Rahmenbedingungen deutlich verändert. Die COVID-19-Pandemie führte zeitweise zu weniger Verkehrskontrollen 🚓, verzögerten Gerichtsverfahren ⚖️ und eingeschränkten Präventionsmaßnahmen 🎓. Gleichzeitig zeigen Daten, dass ein kleiner, aber wachsender Anteil erstmals nach Alkoholkonsum oder trotz möglicher Überschreitung der Promillegrenze gefahren ist.
🧪 Neue Maßnahmen wie das Mandatory Alcohol Screening (MAS) ermöglichen Atemtests ohne konkreten Verdacht und sollen die Entdeckungswahrscheinlichkeit erhöhen. Ergänzend wurden in vielen Regionen Immediate Roadside Suspensions (IRS) eingeführt bzw. ausgeweitet 🚫🚗, um schneller reagieren zu können.
👮♂️ Gleichzeitig beeinflussen begrenzte Polizeikapazitäten, Personalengpässe und eine hohe Belastung der Justiz die Umsetzung dieser Maßnahmen. Auch Präventions- und Aufklärungsprogramme wurden zeitweise reduziert 📉.
📌 Insgesamt zeigt sich ein Zusammenspiel aus neuen rechtlichen Instrumenten, veränderten Ressourcen und sich wandelnden Rahmenbedingungen im Umgang mit Alkohol am Steuer.
📚Quelle: Traffic Injury Research Foundation (2026). Impaired Driving Has Changed in the Past Decade: But Do You Know How? (S. 3–10).
New IDCC resources support municipalities, police services, and community groups in responding to today’s rapidly changing impaired driving landscape.