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🏒 Vom Nachwuchs bis zum Profi

01/09/2026

Der vielleicht hilfreichste Tipp, den ich zum Thema Selbstvertrauen kenne: Ignorier es einfach.

Wenn vor dem Training oder Wettkampf Zweifel da sind, versuch nicht, dir Selbstvertrauen einzureden. Zuspruch ist die schwächste Quelle, das zeigt auch die Forschung. Gegen echte Zweifel kommt er nicht an.

Mach es anders. Akzeptiere, dass das Vertrauen gerade fehlt. Es darf fehlen. Und richte deine Aufmerksamkeit auf das, was du zu tun hast. Die Aufgabe, die Ausführung, die nächste Handlung.

Du musst dich nicht sicher fühlen, um anzutreten. Du musst antreten.

Und das Beste daran ist, dass genau die Momente, in denen du trotz Zweifel antrittst und deinen Job machst, diejenigen sind, die echtes Selbstvertrauen aufbauen.

Mehr zu Selbstvertrauen und wie du echtes Selbstvertrauen aufbaust gibt es im neuen Beitrag. Link in der Bio.

Letzte Woche stand ich nicht vor Athletinnen und Athleten, sondern vor angehenden Mentaltrainerinnen und Mentaltrainern....
18/08/2026

Letzte Woche stand ich nicht vor Athletinnen und Athleten, sondern vor angehenden Mentaltrainerinnen und Mentaltrainern. Als Dozent an der Sport Mental Academie.

Das Thema war Stress. Und eine Übung, die ich auch in der Einzelarbeit oft mache.

Zuerst sammeln wir Situationen, die Druck machen. Alles, was einem in den Sinn kommt. Dann sortieren wir, was diese Situationen für Reaktionen auslösen. Auf vier Ebenen: Verhalten, Gedanken, Emotionen, Körper.

Die meisten kommen schnell auf Gedanken und Emotionen. Beim Körper wird es oft still. Dabei ist das oft die Ebene, die zuerst reagiert. Der flache Atem, der Nacken, die Unruhe in den Beinen. Lange bevor der Kopf merkt, dass es eng wird.

Wer die eigenen Signale kennt, kann früher reagieren. Nicht härter durchhalten, sondern früher eingreifen.

Was ich bei Athletinnen und Athleten immer wieder sehe, sobald der Druck steigt: Sie verkrampfen.Und fast immer zeigt si...
06/08/2026

Was ich bei Athletinnen und Athleten immer wieder sehe, sobald der Druck steigt: Sie verkrampfen.

Und fast immer zeigt sich dasselbe. Verkrampft wird genau dann, wenn der Kopf beim Resultat ist. Bei dem, was passiert, wenn es nicht klappt.

Sie selbst sagen es so: Wenn sie nicht verkrampft sind, sind sie im Moment. Und im Moment heisst, sie denken an die Ausführung. An die nächste Bewegung.

Verkrampfen unter Druck ist also kein Nervenproblem. Die Aufmerksamkeit ist beim falschen Ziel.

Wer neben dem Resultat auch Prozessziele hat, hat unter Druck einen Ort, an den er zurück kann. Wer nur das Resultat hat, hat diesen Ort nicht.

Im neuen Blog geht es deshalb um Zielarten und Inputs, wie du sie in deine Saisonplanung einbeziehst.

Link in der Bio.

Die Sportpsychologie nennt es proaktive Erholung: die eigene Bubble bewusst verlassen. Menschen treffen, die nichts mit ...
23/07/2026

Die Sportpsychologie nennt es proaktive Erholung: die eigene Bubble bewusst verlassen. Menschen treffen, die nichts mit deinem Sport zu tun haben. Dinge tun, ganz ohne Leistungsanspruch (Beckmann & Elbe, 2024).

Ich habe es während der Zeit bei der Spezialeinheit selbst erlebt: Wer nur noch in seiner Performance-Welt lebt, verliert genau die Energie, die er dort braucht. Bei Athletinnen und Athleten sehe ich heute dasselbe. Wenn sie mental am Limit sind, ist die Energie im Sport aufgebraucht. Neue Energie kommt dann selten aus dem Sport selbst. Sie kommt aus den anderen Lebensbereichen.

Wie mentale Erholung systematisch funktioniert, kannst du im neuen Blogartikel lesen (link in Bio).

07/07/2026

Die ersten 3 Minuten nach dem Aufwachen entscheiden oft über deinen Tag. Probier es aus und zieh es eine Woche durch. Es lohnt sich, versprochen. Atem, Körper, Tag: je eine Minute. Mehr braucht es nicht.

Zum zweiten Mal Referent am Symposium Mentales Training in Zürich.Das Thema: Druck vs. Flow.Die meisten trainieren, um u...
09/06/2026

Zum zweiten Mal Referent am Symposium Mentales Training in Zürich.
Das Thema: Druck vs. Flow.
Die meisten trainieren, um unter Druck zu funktionieren. Ich glaube: Das ist zu spät.
Wer sich richtig mental vorbereitet, erlebt weniger Druck und mehr Flow.
Ruhe und Klarheit sind kein Glücksspiel.
Interesse am Referat für deinen Event? [email protected]

Flow lässt sich trainieren. Im neuen Beitrag geht es um Voraussetzungen und Strategien, um Flow im Sport zu fördern. Den...
29/05/2026

Flow lässt sich trainieren. Im neuen Beitrag geht es um Voraussetzungen und Strategien, um Flow im Sport zu fördern. Den Link findest du in der Bio.

Die linke Körperhälfte wird von der rechten Gehirnhälfte gesteuert und umgekehrt. Wenn man unter Druck gerät, übernimmt ...
12/05/2026

Die linke Körperhälfte wird von der rechten Gehirnhälfte gesteuert und umgekehrt. Wenn man unter Druck gerät, übernimmt die linke Gehirnhälfte zu stark. Sie ist zuständig für Sprache, analytisches Denken und bewusste Kontrolle. Das führt dazu, dass automatisierte Bewegungen zerlegt, kontrolliert und dadurch gestört werden. Durch das kräftige Drücken der linken Hand (10-15 Sekunden) aktiviert man gezielt die rechte Gehirnhälfte. Es tritt ein Reset-Effekt ein, eine allgemeine kortikale Entspannung. Die überaktive linke Hemisphäre beruhigt sich dadurch. Automatisiertes Handeln wird gefördert. Zum Bericht der Technischen Uni München und zur Studie gehts via Link in der Bio.

24/04/2026

Das Ansteckungsprinzip nutzen, statt sich anstecken zu lassen. Das ist der ganze Zauber 🪄

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