Rolf Schmidt Inkasso-Team

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Nikolaos Zafiriadis aus Reutlingen, Baden-Württemberg DE, war Geschäftsführer der «Artemis Bau Beteiligungs GmbH», der «...
18/03/2021

Nikolaos Zafiriadis aus Reutlingen, Baden-Württemberg DE, war Geschäftsführer der «Artemis Bau Beteiligungs GmbH», der «MB Bau Reutlingen», der «MB Elektro GmbH» sowie der «Solaris Capital Deutschland GmbH». Die Solaris befindet sich mittlerweile in Liquidation. Es gibt Hinweise, dass er seine Finger auch bei anderen Firmen im Spiel hat / hatte, z. B. bei der «DomoKat GmbH» sowie der «Modern Building ZP GmbH».

In einem konkreten Fall missachtet er einen gerichtlichen Vergleich, und zahlt den vereinbarten Schadenersatz nicht. Voraus ging, dass vereinbarte Dienstleistungen nicht eingehalten. wurden Die Arbeit selbst war mangelhaft und er richtete Schäden in hohem fünfstelligem Bereich an. Verantwortung für sein Handeln übernahm Nikolaos Zafiriadis nicht, sondern versucht sich immer wieder aus der Affaire zu ziehen.

Trotz hoher Schulden ist es ihm offenbar möglich, Geld aufzubringen, um weitere Firmen zu kaufen oder zu gründen. Woher er das Geld bezieht ist unklar – bei erhaltener Vorkasse und nicht geleisteter Dienstleistung könnte das aber durchaus möglich sein.

Wissen Sie, wo sich Nikolaos Zafiriadis aufhält? Zafiriadis pendelt oft und unregelmässig zwischen Deutschland und Griechenland. Im Moment hält er sich bedeckt, wo er ist. Es gibt Hinweise, dass sich Nikolaos Zafiriadis nach Griechenland absetzen könnte. Oder haben Sie andere Erfahrungen mit Zafiriadis?

Lesen Sie mehr hier:

Niko Zafiriadis nimmt Geld per Vorkasse, um Materialien einzukaufen. Mängel werden nicht ausgebesser und Schäden bleiben unbezahlt. Kontaktabbrüche folgen.

Vorsicht: Internet-Betrügerbande WealthCapital! Überweisen Sie kein Geld an WealthCapital!Scheinbar seriöse Tradingplatf...
10/05/2020

Vorsicht: Internet-Betrügerbande WealthCapital! Überweisen Sie kein Geld an WealthCapital!

Scheinbar seriöse Tradingplatform

Wealth Capital gehört zu einer Klasse ähnlich operierender internationaler Betrüger. Der Internet-Auftritt ist – oberflächlich gesehen – seriös und professionell (Screenshot Homepage unten) Man bietet dem Investor eine «einfache Trading Plattform» und gibt vor, dass er zu Wohlstand gelangen könne mit dem selbständigen Handel mit Aktien, Währungen, Rohstoffen, Krytopwährungen usw. Die Terms & Conditions erscheinen zunächst als ein «normales» Regelwerk. Dass dieses einzig und allein dazu dient, den Investor zu manipulieren, wird erst später klar.

Darüber hinaus weist die Website übliche und typische Merkmale betrügerischer Webseiten auf: Kein Impressum, exotische Domain, unrechtmäßig verwendete Siegel («Mastecard») oder wertlose («The digital Bank of Europe»)

Manipulative Kundenverführung bis hin zu Psychoterror

Kunden werden kontaktiert aufgrund von deren Internet-Recherchen, z. B. nach «Bitcoin» oder «Trading» oder weil sie auf entsprechende Werbung auf Facebook reagieren. Die telefonische Kontaktnahme erfolgt mit gefakten Nummernanzeigen. Mit der Anzeige lokaler Landesnummern wird der Eindruck erweckt, die Partner wären z. B. in der Schweiz ansässig. Die Adresse, welche in der schriftlichen Kommunikation (natürlich nur E-Mail) angegeben wird, ist eine Scheinadresse, was schon daran deutlich wird, dass sie falsch geschrieben ist: «Europalle, no.11 Zurich, Switzerland, 8004»

Die erste Überweisung für die Kontoeröffnung kann via Kreditkarte getätigt werden. Die späteren Überweisungen müssen in Bitcoin erfolgen, aus dem einfachen Grund, damit die Zahlungen nicht bis zu den Empfängern rückverfolgbar sind. Es erfolgen anfänglich «Testrückzahlungen» an den Empfänger. Das ist ein beliebter Betrüger-Trick, mit dem Vertrauenswürdigkeit suggeriert wird.

Eine der Willkür-Spielregeln besteht darin, dass ein bestimmter Kontostand gefordert wird, damit von bestimmten Tradingvorteilen profitiert werden könne, z. B. «Beteiligung an der Asian Market Group». Alle Interventionen der Betrüger dienen einzig und allein dazu, den Investor zu weiteren Zahlungen zu bewegen. Dazu gehören scheinbare Großzügigkeiten, wie z. B. dass man vorgibt, einen bestimmten Betrag aus eigenen Mitteln hinzugeben, wenn der Investor so und so viel bezahlt.

Wenn der Kunde kritische Fragen stellt, wird häufig ein Betreuerwechsel vollzogen, z. B. derart, dass die Kontaktperson sagt, dafür sei sie nicht mehr zuständig oder «Head of Finance» würde sich nun einschalten und einen Vorschlag unterbreiten. Die zunächst freundlichen «Account Manager» werden jedoch auch ruppig, wenn der Kunde nicht spurt, bis hin zur nackten Erpressung («Dann schließen wir Ihren Account»).

Alle Personen wie „Danny Reus“ usw. sind Fakes

Ein Kunde hatte beispielsweise mit einem Benjamin Müller zu tun (Bild unten links). Dieser gab vor Schweizer aus Schaffhausen zu sein; tatsächlich sprach er auch Schweizerdeutsch. Er wohne in UK und habe eine Wohnung in Deutschland. Er habe lange im Ausland gelebt und gearbeitet. Er sprach Deutsch mit Akzent. Benjamin Müller telefonierte unter den Nummern +44 7480 721016 und +41 61 588 03 30. Die Typen wechseln möglichst bald auf Telegram oder E-Mail [email protected]. Das herzergreifende Bild von Benjamin Müller stammt aus einer Internet-Bildergalerie, auf der man gegen geringe Lizenzgebühr Bilder kaufen kann:

Dann schaltete sich der angeblich Chef von Benjamin Müller ein, Account Manager Dave Rosenberg, [email protected],TelegramBenutzername . Er tönte native englisch, soll aber Tscheche sein. Er wollte dem Kunden helfen, „die rund 50’000.—zurückzuholen“, die er im Trading «wegen Benjamin Müller» verloren habe. Dazu muss man wissen, dass die im Internet angezeigten Accounts rein fiktiv sind. Es finden keine realen Tradings statt. Gewinne und Verluste werden bloß angezeigt, natürlich mit der Absicht, die Investoren zu weiteren Zahlungen zu bewegen.

Schließlich schaltete sich Danny Reus ein, angeblich für die grössten Kunden von WealthCapital verantwortlich (> Euro 500’000) [email protected], Telegramm Benutzername . Er meldete sich auch unter z. B. +41 22 501 99 76. Er soll in England wohnen, spricht mit einem Akzent, der auf serbische oder Schweizer Muttersprache hinweisen könnte. Er motivierte den Kunden mit dem Beitritt zu ausgewählten Trading Gruppen zu weiteren Zahlungen. Sein Bild ist zwar im Internet nicht auffindbar, jedoch mit Sicherheit nicht seines (unten rechts).

Niemals werden Rückzahlungen getätigt. Der einfachste Vorwand dafür: Fiktive Tradingverluste. Wenn der Kunde diese nicht mehr durch weitere Zahlungen ausgleichen will, drohen sie mit Schließung des Kontos, alles natürlich immer mit dem Hinweis auf die AGB usw. Davon lassen sich viele Kunden beeindrucken und zahlen weiter.

Bei WealthCapital fällt auf, dass gewisse Pseudonyme, z. B. Danny Reus, schon länger aktiv sind; in seinem Fall seit 2016. Das bedeutet, dass sie es geschickt anstellen und seit 4 Jahren weitermachen konnten, ohne dass ihr Markt versiegte oder sie gefasst wurden. Es bedeutet möglicherweise auch, dass unter den gleiche Pseudonymen verschieden Personen auftreten.

Was die Typen scheuen wie der Teufel das Weihwasser, sind persönliche Treffen. Sie haben alle Ausreden, neuerdings natürlich Corona. Es ist uns erst in einem von fünf Fällen gelungen, sie zu einem persönlichen Treffen zu bewegen. In einem weiteren konnte wir die Täter selbst lokalisieren und in einem Büro in Hongkong stellen.

Nach dem Verlust geht die Abzocke weiter

Die Betrüger sind sich bewusst, dass die Kunden den Betrug irgendwann erkennen. In dieser Phase erhalten die Kunden Mails und Angebot von angeblichen Agenturen, welche ihnen helfen wollen, das Geld zurückzubringen.

Beispiel: Eine Payback Ltd., die behauptete, die Europäische Finanzmarktaufsicht habe sie über das Investment des Kunden informiert und sie könnten das Geld zurückfordern. Natürlich würde keine Finanzmarktaufsicht je so etwas tun. Die Mail kam von einer «Anna Brown »Tel Aviv, st. 2185, Vision Tower, office D43. Tel.: +972772234831E-Mail: [email protected],[email protected]

Es handelt sich mit Sicherheit um dieselben Täter, welche mittels dieser Masche die Gegenreaktionen unzufriedener Kunden auszubremsen versuchen. Auch kommt es vor, dass die Firmen plötzlich vom Netz verschwinden, jedoch unter anderem Namen ihr Unwesen weitertreiben.

Vorsichtsmaßnahmen gegen WealthCapital und ähnliche Betrugsfirmen

Aus ermittlungstaktischen Gründen publizieren wir nicht alle Details und verschleiern andere. Strafanzeigen gegen Wealth Capital und weitere Firmen sind erfolgt.

Beachten Sie zu Ihrem Schutz folgendes:

- Lassen Sie sich auf keinerlei Geschäftskontakte ein, in denen Sie die Partner nicht physisch antreffen können. Lassen Sie sich die Ausweisdokumente vorlegen und überprüfen sie diese. Tätigen Sie Geschäfte nur mit im Handelsregister aufgeführten Firmen.
- Überweisen Sie niemals Geld allein aufgrund eines «Internet- und Fernangebots», tätigen Sie insbesondere keine Bitcoin-Zahlungen.
Ziehen Sie vorher einen Berater einer Bank, einen Rechtsanwalt oder uns zu Rate.
- Sollten Sie bereits Zahlungen für ein Investment geleistet haben, welches Sie nun als verdächtig oder betrügerisch einschätzen, stoppen Sie weitere Zahlungen. Jede weitere Zahlung vergrößert Ihren Verlust.
- Erstatten Sie Strafanzeige.
Welches sind Ihre Erfahrungen mit Wealth Capital und ähnlichen Firmen?
Sind Sie möglicherweise auch von Wealth Capital oder ähnlich operierenden Firmen geschädigt worden? Wir sind an Ihrer Information interessiert. Wir können Ihnen jedoch nicht zusagen, dass wir Ihnen helfen oder ein Mandat übernehmen können. Aber wir beraten Sie kostenlos und unverbindlich

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12/04/2020

Unser Job im Inkasso besteht oft darin, Schuldner vorerst zu finden. Hierzu betreiben wir eine spezielle Suche-Seite. Schau rein! Vielleicht kannst du uns mit einem Tipp helfen.

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06/06/2018

Lohnt sich eine Betreibung?
Um geschuldetes Geld zurückzubekommen greifen viele zur Betreibung (in Deutschland Mahnbescheid). Oft führen diese Rechtsmittel allerdings in eine Sackgasse. Wie lässt sich das vermeiden? Und gibt es alternative Inkasso-Methoden? Lies dazu unseren Artikel im Inkasso-Blog

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