13/08/2025
𝟬𝟲:𝟯𝟬 𝗨𝗵𝗿 – 𝗱𝗶𝗲 𝗞𝗮𝗿𝘁𝗼𝗳𝗳𝗲𝗹𝗲𝗿𝗻𝘁𝗲 𝗿𝘂𝗳𝘁 🥔
Nein, ich bin nicht plötzlich Landwirtin.
Ich helfe Bruno, einem befreundeten Bauern aus meinem Dorf, und fülle kleine Auftragslöcher meines selbstständigen Daseins sinnvoll.
𝗡𝗶𝗲𝗱𝗿𝗶𝗴𝗲 𝗔𝗿𝗯𝗲𝗶𝘁? 𝗦𝗰𝗵𝗮𝗺?
Warum sollte das ein Thema sein?
Ehrliche Arbeit erdet.
Mein Partner hat sich sogar den halben Tag frei genommen.
𝗗𝗮𝘀 𝗧𝗲𝗮𝗺
Wir sind sechs auf der Maschine.
Die Stimmung? Konzentriert, entspannt, gut.
Ich stehe am kleinen Band – dort rette ich versehentlich aussortierte Kartoffeln zurück aufs Hauptband, ein jähes Ende erspart.
𝗞𝗮𝗳𝗳𝗲𝗲𝗽𝗮𝘂𝘀𝗲 𝘂𝗺 𝟬𝟵:𝟬𝟬 ☕
Ab auf die Bierbank. Sitzen tut gut. 09:20 geht’s weiter.
𝗔𝘂𝗮…Die Haltung geht in den unteren Rücken. Es ist verdammt heiß, der Kreislauf streikt.
Ich lege mich hinter dem Palox-Anhänger in den Schatten, trinke Wasser, hole Luft – kann doch das Team nicht im Stich lassen. 30 Minuten später steige ich wieder auf.
𝗠𝗮𝘀𝗰𝗵𝗶𝗻𝗲𝗻𝗿𝘂𝗻𝗱𝗲𝗻
Eine Runde dauert ca. 40 Minuten, zwei Reihen pro Durchgang – die schaffe ich gut gelaunt.
𝗛𝗶𝘁𝘇𝗲-𝗛𝗮𝗺𝗺𝗲𝗿 𝗡𝗿. 𝟮 ☀️🥵
Der Kreislauf macht wieder schlapp. Ich muss runter, knipse vorher noch schnell dieses Selfie…und übergebe mich kurz danach filmreif.
𝗘𝗿𝗻𝘁𝗲𝗲𝗿𝗴𝗲𝗯𝗻𝗶𝘀 𝗻𝗮𝗰𝗵 𝗰𝗮. 𝟰𝟬 𝗠𝗮𝗻𝗻𝘀𝘁𝘂𝗻𝗱𝗲𝗻
3 Anhänger à 8 Paloxe – ca. 25 Tonnen.
Stichproben: -12 %, dann -14 %.
𝗣𝗿𝗼𝗱𝘂𝘇𝗲𝗻𝘁𝗲𝗻𝗽𝗿𝗲𝗶𝘀𝗲💰
ca. CHF 1 000/Tonne, bis CHF 1 100/Tonne (Bio).
Endverbraucherpreis: rund CHF 2 000/Tonne.
Der Ertrag für den Bauern nach allen Kosten (Bodenbearbeitung, Setzkartoffeln, Bewässerung, Düngung, Pflanzenschutz, Kontrolle, Unkrautmanagement, Ernte, Transport) wird hier nicht vorgerechnet.
𝗠𝗼𝗿𝗮𝗹 𝗱𝗲𝗿 𝗚𝗲𝘀𝗰𝗵𝗶𝗰𝗵𝘁𝗲
Es geht um mehr als Zahlen: den 𝗪𝗲𝗿𝘁 𝗲𝗵𝗿𝗹𝗶𝗰𝗵𝗲𝗿 𝗔𝗿𝗯𝗲𝗶𝘁, 𝗱𝗶𝗲 𝗕𝗲𝗹𝗮𝘀𝘁𝘂𝗻𝗴 𝗲𝗰𝗵𝘁𝗲𝗿 𝗠𝗲𝗻𝘀𝗰𝗵𝗲𝗻 und den 𝗦𝗽𝗮𝗴𝗮𝘁 𝘇𝘄𝗶𝘀𝗰𝗵𝗲𝗻 𝗘𝗳𝗳𝗶𝘇𝗶𝗲𝗻𝘇 𝘂𝗻𝗱 𝗤𝘂𝗮lität.
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