Christian Gerhardt - Maler

Christian Gerhardt - Maler Wo Worte enden. Malerei zwischen Erinnerung, Sehnsucht und Emotionen.

ZERSTÖRUNG DURCH DIE MODERNE“Dieses Werk beschäftigt sich mit dem Spannungsfeld zwischen kultureller Identität und gesel...
13/07/2026

ZERSTÖRUNG DURCH DIE MODERNE“

Dieses Werk beschäftigt sich mit dem Spannungsfeld zwischen kultureller Identität und gesellschaftlichem Wandel.

Die Grundlage des Bildes entstand zunächst in einer eher klassischen Malweise. Figur, Farbgebung und Bildaufbau orientieren sich an traditionellen gestalterischen Prinzipien. Im weiteren Verlauf wurde diese ursprüngliche Darstellung jedoch bewusst durch intensive, direkt aufgetragene Farbflächen und expressive Elemente überlagert. Dadurch entsteht ein Bruch zwischen zwei Bildsprachen: der gegenständlichen Darstellung und einer modernen, abstrahierten Formensprache.

Der dargestellte Indianer wird dabei zum Symbol. Die farblichen Eingriffe stehen für äußere Einflüsse, die Identität verändern, überdecken oder verdrängen. Das ursprüngliche Bild bleibt sichtbar, wird jedoch zunehmend von einer neuen Realität überlagert.

Das Werk versteht sich als Auseinandersetzung mit kultureller Veränderung, Verlust von Ursprünglichkeit und der Frage, wie viel einer Identität erhalten bleibt, wenn sie dauerhaft von äußeren Kräften geprägt wird. Die Figur erscheint trotz ihrer Präsenz machtlos gegenüber diesen Veränderungen und wird so zum Sinnbild eines Menschen zwischen Bewahrung und Anpassung.

Jedes Gemälde beginnt mit einer einzigen Linie.Was am Ende selbstverständlich wirkt, besteht aus unzähligen Entscheidung...
11/07/2026

Jedes Gemälde beginnt mit einer einzigen Linie.

Was am Ende selbstverständlich wirkt, besteht aus unzähligen Entscheidungen: Komposition, Farben, Formen, Licht und immer wieder der Mut, bereits Gemaltes zu verändern.

In diesem Karussell zeige ich den Weg von der ersten Skizze bis zum fertigen Gemälde. Für mich ist Malerei kein gerader Prozess. Sie lebt von Experimenten, Zweifeln und dem Moment, in dem plötzlich alles zusammenpasst.

Der kubistische Aufbau reduziert die Formen auf das Wesentliche. Gleichzeitig entsteht durch Farbe und Licht eine emotionale Tiefe, die über das rein Gegenständliche hinausgeht.

Jedes Bild erzählt seine eigene Geschichte – nicht durch Worte, sondern durch Form, Farbe und Stimmung.

Wo Worte enden, beginnt die Malerei.

🎨 Öl auf Leinwand
🖌️ Originalgemälde von Christian Gerhardt

Wo Worte enden. Beginnen Bilder…Wir suchen Antworten in der Welt und übersehen dabei oft die Türen in uns selbst.Dieses ...
09/07/2026

Wo Worte enden. Beginnen Bilder…

Wir suchen Antworten in der Welt und übersehen dabei oft die Türen in uns selbst.

Dieses Bild erzählt nicht von Gewissheit, sondern von der Stille vor einer Entscheidung. Vom Mut, den ersten Schritt zu gehen – auch wenn der Weg noch im Licht verschwindet.

Wie viel Farbe braucht ein Gefühl?Ein Bild. Mehrere Farbsättigungen.Welche Version würdet ihr an die Wand hängen?       ...
08/07/2026

Wie viel Farbe braucht ein Gefühl?

Ein Bild. Mehrere Farbsättigungen.

Welche Version würdet ihr an die Wand hängen?

Noch ohne Farbe.Denn manchmal genügt die Form, um eine Geschichte zu erzählen.Die ganze Bildwelt folgt bald...
07/07/2026

Noch ohne Farbe.

Denn manchmal genügt die Form, um eine Geschichte zu erzählen.

Die ganze Bildwelt folgt bald...

Wo Worte enden.Dieses Werk bewegt sich zwischen Licht und Dunkelheit, Zerstörung und Hoffnung. Es zeigt kein konkretes F...
03/07/2026

Wo Worte enden.

Dieses Werk bewegt sich zwischen Licht und Dunkelheit, Zerstörung und Hoffnung. Es zeigt kein konkretes Feuer – sondern einen Moment, der sich jeder eindeutigen Erklärung entzieht.

Jedes Bild erzählt nicht nur eine Geschichte – sondern auch etwas über den Weg des Künstlers.Dieses Werk entstand 2012. ...
01/07/2026

Jedes Bild erzählt nicht nur eine Geschichte – sondern auch etwas über den Weg des Künstlers.

Dieses Werk entstand 2012. Schon damals ging es mir weniger um Perfektion als um Bewegung, Farbe und Gefühl.

Heute male ich anders. Freier. Reduzierter. Mutiger.

Trotzdem erkenne ich in diesem Bild vieles wieder, was mich bis heute begleitet: den Wunsch, nicht nur sichtbar zu machen, sondern etwas spürbar werden zu lassen.

Manchmal lohnt sich der Blick zurück, um zu sehen, wie sich eine eigene Bildsprache entwickelt.

Was seht ihr in diesem Bild?

Wo Worte enden.Manchmal geht es nicht darum, einen Ort zu malen, sondern eine Stimmung.Dieses Bild ist aus vielen Schich...
29/06/2026

Wo Worte enden.

Manchmal geht es nicht darum, einen Ort zu malen, sondern eine Stimmung.

Dieses Bild ist aus vielen Schichten entstanden – überarbeitet, verworfen und wieder neu gedacht. Erst als Licht, Tiefe und Struktur miteinander im Gleichgewicht waren, wusste ich: Jetzt ist es fertig.

Zerstörung durch die ModerneWo Worte enden, beginnt dieses Bild.Fortschritt bringt Möglichkeiten. Doch er verändert auch...
27/06/2026

Zerstörung durch die Moderne

Wo Worte enden, beginnt dieses Bild.

Fortschritt bringt Möglichkeiten. Doch er verändert auch Kulturen, Landschaften und Lebensweisen. Was verloren geht, bemerken wir oft erst, wenn es längst verschwunden ist.

Dieses Bild ist kein Blick in die Vergangenheit. Es ist eine Frage an die Gegenwart:

Was bewahren wir – und was geben wir unwiederbringlich auf?

Ich freue mich auf eure Gedanken.

Adresse

Buttstädter Straße 2
Apolda
99510

Öffnungszeiten

16:00 - 18:00

Benachrichtigungen

Lassen Sie sich von uns eine E-Mail senden und seien Sie der erste der Neuigkeiten und Aktionen von Christian Gerhardt - Maler erfährt. Ihre E-Mail-Adresse wird nicht für andere Zwecke verwendet und Sie können sich jederzeit abmelden.

Service Kontaktieren

Nachricht an Christian Gerhardt - Maler senden:

Verknüpfungen

Teilen

Kategorie