18/06/2026
„Du könntest ja noch mal studieren.“
Was während des Corona-Lockdowns als ambitionierte Idee begann, endete für mich nun tatsächlich in einem echten Uniabschluss. 🥳�
Dabei hat mich die Medizinethik wirklich begeistert. Sie verbindet mein Theologiestudium mit meiner Arbeit in der Kinder- und Jugendhospizarbeit – mit Inhalten, die einfach immer aktuell und relevant bleiben.
Eine bereichernde Herausforderung war meine Masterarbeit:
„Von der Mahnerin zur behutsamen Begleiterin? – Mögliche Rollen der Hospizarbeit im Kontext des assistierten Suizids.“
Mich beschäftigte die Spannung zwischen den konkreten Fragen des Hospizalltags und der mahnenden Zurückhaltung vieler Dachverbände.
Viele Debatten erschienen mir zu belehrend und zu wenig lösungsorientiert. Gleichzeitig hatte ich oft den Eindruck, dass sie – gerade aus meiner Perspektive als Christ und Theologe – von einem zu „pessimistischen“ Menschenbild geprägt sind.
Meine Überzeugung ist dagegen: Das Zusammenspiel zwischen Lebensschutz und einfühlsamer Begleitung ohne Wenn und Aber kann gelingen – und viele positive Effekte haben.
Nach meiner Zertifizierung zum Ethikberater freue ich mich nun, mich noch intensiver mit medizinethischen Fragestellungen zu beschäftigen und mich fachlich zu vernetzen.
Ein großes Dankeschön sage ich dabei meinem Arbeitgeber, dem Deutschen Kinderhospizverein e.V., der mein Studium unterstützt und mit großem Interesse begleitet hat.
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Ich freue mich auf den medizinethischen Austausch - gerne auch mit euch.