13/04/2026
„grünes Wohnen“
Die Häuser schmiegen sich ins natürliche Gelände, um Aushub zu sparen. Was dennoch weichen mußte, wurde im Stahlbetonrahmen wieder aufgefüllt und bildet somit den verankernden Sockel. Wir verzichteten auf eine Bodenplatte und haben den Estrich direkt auf den eingebrachten Schotter verbaut. Ein Strassenaufbau, sozusagen. Es gibt keine Installationsebene an den Aussenwänden, dafür nur kurzwegige, konzentrierte Technik im Kern. Die Leichtbauwände sind reversibel, damit es anpassbar bleibt. Die Oberflächen sind sichtbar belassen, meist unbehandelt.
Wir haben viel über Notwendiges und Überflüssiges diskutiert, die Bedürfnisse definiert. man wohnte zuvor auf 85 qm in einer Etagenwohnung mit Balkon und kannte die Häuser von Freunden und Bekannten mit 160 qm oder mehr. Man wolle einen Ort in der Heimat schaffen, der die großstädtische Prägung nicht negiert. Man manifestierte das Erlernte und hinterfragte Gepflogenheiten. Wir erschafften ein Stück Kultur in der durch den Wald geprägten Landschaft.
Armaturen Bad - Steinberg; Innenleuchten a) Flos - Find me b) Midgard - Ayno; Kaminofen a) STUV – Cube b) Skantherm; Innentüren - Trep piu; Schalterprogramm - Jung; Aussentüren - Schüco; Fenster - Velfac; Gasherd / Backofen - Smeg; Kühlschrank - Bosch; Heizungsanlage - Buderus: Duschtasse - Bette; Küche/Becken - Franke
Credits: hdg Architekten BDA mit Helga Schmid, MA Dipl.-Ing. José Candel Talavera zusammen mit beteiligte Fachplaner Peter Kneidinger - Bauleiter Tragwerksplanung, Chris Malz - Paso GmbH Statik und Energieberatung, Fotos: Lennart Wiedemuth, Fotografie für Architektur + Interieur
Häuser des Jahres 2024 -
Iconic Award 2025 –
German Design Award 2026 –
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