31/01/2026
Triggerwarnung
schamanische Reise zum Märchen "Hänsel und Gretel"
Winzig wie ein Staubkorn, grußlos und eilig, fliegt eine Taube durch die blaue Abenddämmerung, über Wälder, hinab in eine dörfliche Umgebung, kleine Hütten, inmitten der Dunkelheit der Bäume. Eine steile einzelne Rauchfahne zieht aus einem viereckigen Häuschen in der Mitte. Dort wohnt eine Hexe, mit einem blaugrünen Gesicht, wie eine Maske ist es ihr aufgesetzt, das lange Kinn und die lange Nase. Der Raum, in dem dieses Märchen spielt, „Hänsel und Gretel“, der Raum ist gekachelt. Ein Metalltisch steht in der Mitte. Darauf hackt die Hexe einem gerupften Huhn den Kopf ab. Dann hackt sie jemandem einen Arm ab. Hinter ihr öffnet sich eine elektrische Metalltür. Dahinter ist ein Labor, in dem junge hübsche Laboranten und ein Pharmazeut mit einem verzerrten Grinsen ihrer Arbeit nachgehen. Dahinter öffnet sich noch eine Automatiktür zu einem dunklen Raum voller verängstigter Kinder, die angeschrieen, geschlagen und missbraucht wurden. Hinter einer weiteren Tür werden Experimente an ihnen durchgeführt. Zwei Kinder sind entkommen, sie laufen in den Wald. Ein Junge und ein Mädchen, sie liegen in einem Bach. Von der menschlichen Gesellschaft verlassen, endlich, deckt die dunkle Natur sie zu, hüllt sie ein, kühlt und beruhigt sie. Der gütige Wald lässt sie sterben.
Aus ihren Mündern krabbeln Käfer. Essen wir diese Käfer, werden wir beginnen, für die Kinder zu sprechen.