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people2help people2help ist ein Gemeinschaftsprojekt für Pflegefachkräfte aus Drittländern

Neue Fachkraftquote.Mehr Personal?Nicht automatisch.Ab 1. Januar 2027 ändern sich in Nordrhein-Westfalen die Vorgaben fü...
15/08/2026

Neue Fachkraftquote.

Mehr Personal?
Nicht automatisch.

Ab 1. Januar 2027 ändern sich in Nordrhein-Westfalen die Vorgaben für die Fachkraftquote in der stationären Altenpflege.

Was oft vergessen wird:
Eine gesetzliche Quote kann den Einsatz von Personal regeln.

Sie schafft aber keine zusätzlichen Pflegefachkräfte.

Deshalb bleibt gute Vorbereitung entscheidend.

Internationale Pflegekräfte brauchen nicht nur Sprache und Fachwissen, sondern auch Orientierung im deutschen Pflegealltag und Unterstützung während des Anerkennungsverfahrens.

Denn am Ende entsteht gute Pflege nicht durch eine Zahl.

Sondern durch Menschen.

Mehr dazu in unserem neuen Blog.
👉 Link in Bio

Das Projekt der people2help gGmbH wird aus Mitteln der Europäischen Union im Rahmen des Asyl-, Migrations- und Integrationsfonds (AMIF) kofinanziert.

Nicht jede Pflegekraft braucht mehr Deutsch.Manche brauchen etwas anderes.Unsere Integrationslotsin Andrea macht im Unte...
10/08/2026

Nicht jede Pflegekraft braucht mehr Deutsch.

Manche brauchen etwas anderes.

Unsere Integrationslotsin Andrea macht im Unterricht immer wieder dieselbe Erfahrung:
Viele internationale Pflegekräfte lernen Fachbegriffe unglaublich schnell.

Der entscheidende Schritt kommt aber danach.

💬 Zusammenhänge verstehen.

💬 Situationen einschätzen.

💬 Verantwortung übernehmen.

Genau das macht den Unterschied im deutschen Pflegealltag.

Deshalb geht gute Vorbereitung weit über Grammatik und Vokabeln hinaus.

Sie hilft dabei, Wissen in sicheres Handeln zu verwandeln.

Denn am Ende zählt nicht nur, was man weiß.

Sondern, wie man dieses Wissen im richtigen Moment anwendet.

Mehr dazu in unserem neuen Blog.
👉 Link in Bio

Das Projekt der people2help gGmbH wird aus Mitteln der Europäischen Union im Rahmen des Asyl-, Migrations- und Integrationsfonds (AMIF) kofinanziert.

06/08/2026

Zwei Wege zur Anerkennung. Kaum jemand erklärt den Unterschied.

Wenn die Behörde eine ausländische Qualifikation als noch nicht gleichwertig einstuft, benennt sie die Lücken. Geschlossen werden können sie auf zwei rechtlich gleichrangigen Wegen.

Der Anpassungslehrgang ist begleitet, dauert in der Praxis meist rund zehn Monate und besteht aus Theorie und Praxis. Er trägt, wenn die Lücken groß sind.

Die Kenntnisprüfung ist eine Prüfung, kein Lehrgang. Keine Pflichtstunden, freie Vorbereitung, der praktische Teil in der Regel am realen Bewohner, seit 2024 auch als Simulationsprüfung möglich. Schneller, aber ohne Netz.

Bis zur bestandenen Prüfung arbeiten internationale Pflegefachkräfte unter Anleitung als Pflegeassistenz und zählen noch nicht in der Fachkraftquote. Wie lang diese Phase wird, entscheidet sich zu einem großen Teil schon vor der Einreise, an der Sprache und an der fachlichen Vorbereitung.

Schick das jemandem, der gerade einen Bescheid auf dem Tisch hat.

Wer aus dem Ausland als Pflegefachkraft nach Deutschland kommt, steht nach dem Anerkennungsbescheid vor einer entscheide...
31/07/2026

Wer aus dem Ausland als Pflegefachkraft nach Deutschland kommt, steht nach dem Anerkennungsbescheid vor einer entscheidenden Wahl: Anpassungslehrgang oder Kenntnisprüfung?

Beide Wege sind gesetzlich gleichwertig – aber sie unterscheiden sich erheblich in Zeit, Struktur und wirtschaftlichen Auswirkungen für Pflegeeinrichtungen.

🔹 Anpassungslehrgang
• Strukturierte Theorie- und Praxisphase
• Begleitung über mehrere Monate
• Geeignet bei größeren fachlichen Lücken
• Währenddessen noch keine Anrechnung auf die Fachkraftquote

🔹 Kenntnisprüfung
• Freie Vorbereitung
• Deutlich schneller möglich
• Kein verpflichtender Lehrgang
• Höheres Risiko bei unzureichender Vorbereitung

Der entscheidende Faktor ist jedoch häufig nicht die Wahl des Weges, sondern die Vorbereitung vor der Einreise. Sprachliche und fachliche Qualifizierung beeinflussen maßgeblich, wie schnell die volle Anerkennung erreicht wird.

Ein weiterer wichtiger Punkt: Bundesweite Erfolgsquoten zur Kenntnisprüfung gibt es bislang nicht. Wer pauschale Zahlen nennt, sollte deren Herkunft belegen können.

Die vollständige Einordnung mit rechtlichen Grundlagen, praktischen Auswirkungen und aktuellen Zahlen findest du im Artikel.

Sprache. ✔️ Berufserfahrung. ✔️Reicht das?Nicht immer.Im deutschen Pflegealltag gibt es noch eine dritte Kompetenz:👉 Eig...
13/07/2026

Sprache. ✔️
Berufserfahrung. ✔️

Reicht das?
Nicht immer.

Im deutschen Pflegealltag gibt es noch eine dritte Kompetenz:
👉 Eigenständig handeln.

Das bedeutet:
✔ Verantwortung übernehmen
✔ aktiv nachfragen
✔ Gespräche führen
✔ Entscheidungen im eigenen Verantwortungsbereich vorbereiten

Das hat nichts mit Talent oder Herkunft zu tun.

Es geht darum, den Berufsalltag in Deutschland zu verstehen.

Deshalb beginnt gute Vorbereitung nicht erst am ersten Arbeitstag.

Sie beginnt lange vorher.

11/07/2026

Pflegebudget. Reformen. Zukunft der Pflege.

Das waren einige der großen Themen auf dem Hauptstadtkongress.

Bei allen Diskussionen über Finanzierung sollte eines nicht vergessen werden:
Hinter jeder Zahl stehen Menschen.

Menschen, die Pflege brauchen.
Und Menschen, die Pflege leisten.

Deshalb ist gute Vorbereitung so wichtig. Internationale Pflegefachkräfte brauchen nicht nur Sprachkenntnisse, sondern auch Orientierung, Fachsprache und Unterstützung beim Start in Deutschland.

Daran arbeiten wir jeden Tag. 💙

Das Projekt der people2help gGmbH wird aus Mitteln der Europäischen Union im Rahmen des Asyl-, Migrations- und Integrationsfonds (AMIF) kofinanziert.

09/07/2026

11.000 Pflegekräfte arbeiten in Deutschland.

Aber viele von ihnen warten noch auf ihren endgültigen Anerkennungsbescheid.

Sie sind bereits hier.
Sie arbeiten bereits in Einrichtungen.
Sie haben bereits eine Pflegeausbildung.

Und trotzdem dauert der Weg zur vollständigen Anerkennung oft viele Monate.

Deshalb fordern mehrere Pflegeverbände eine sogenannte Kompetenzvermutung.

Der Gedanke dahinter:

Pflegefachkräfte sollen ihre Qualifikation früher einsetzen können, während die letzten Schritte des Anerkennungsverfahrens weiterlaufen.

Eine Diskussion, die aktuell viele Einrichtungen und Pflegekräfte beschäftigt.

Denn hinter jeder Zahl steht ein Mensch, der seinen Beruf ausüben möchte.

Das Projekt der people2help gGmbH wird aus Mitteln der Europäischen Union im Rahmen des Asyl-, Migrations- und Integrationsfonds (AMIF) kofinanziert.

„Interkulturelle Wissensvermittlung“.Ein Begriff, den viele verwenden. Aber was bedeutet er eigentlich?In der Praxis geh...
30/06/2026

„Interkulturelle Wissensvermittlung“.

Ein Begriff, den viele verwenden. Aber was bedeutet er eigentlich?

In der Praxis geht es nicht um Theorie, sondern um ganz konkrete Vorbereitung:

✔ pflegerelevantes Fachvokabular auf Deutsch
✔ Dokumentation im Pflegealltag
✔ Hygiene und Medikamentensicherheit
✔ Arbeitsabläufe in deutschen Einrichtungen
✔ Kommunikation mit Patientinnen, Patienten und Teams
✔ Vorbereitung auf Vorstellungsgespräche

Denn ein Sprachzertifikat allein reicht nicht aus.

Wer in der Pflege arbeitet, braucht Fachsprache, Kontextwissen und Sicherheit im Umgang mit den Anforderungen des Berufsalltags.

Deshalb steht für uns ein Gedanke im Mittelpunkt:

Wir bereiten Pflegekräfte nicht darauf vor, vermittelt zu werden.

Wir bereiten sie darauf vor, ihre Erfahrung, ihr Wissen und ihre Kompetenzen selbstbewusst zu vertreten.

Vorbereitung bedeutet Befähigung.

Das Projekt der people2help gGmbH wird aus Mitteln der Europäischen Union im Rahmen des Asyl-, Migrations- und Integrationsfonds (AMIF) kofinanziert.

Eine Sprachlehrerin hat uns abgesagt.Nicht wegen des Jobs.Sondern wegen einer Sorge ihrer Familie.Wir hatten ihr ein fai...
26/06/2026

Eine Sprachlehrerin hat uns abgesagt.
Nicht wegen des Jobs.
Sondern wegen einer Sorge ihrer Familie.
Wir hatten ihr ein faires Honorar angeboten – über dem üblichen Marktniveau.
Ihre Begründung lautete sinngemäß:
„Mein Vater sagt, seriöse Firmen zahlen nicht so viel. Das wirkt verdächtig.“

In Indien haben unseriöse Anbieter über Jahre Vertrauen zerstört.
Heute wirkt ein gutes Angebot manchmal verdächtiger als ein schlechtes.

Und noch etwas haben wir gelernt:
Die Familie entscheidet mit.
Nicht nur darüber, ob jemand nach Deutschland kommt.
Oft auch darüber, ob jemand bleibt.

Deshalb besuchen wir vor jeder Ausreise die Familien unserer Pflegekräfte.
Wir hören zu, beantworten Fragen und bauen Vertrauen auf.
Vertrauen baut man nicht im Büro.
Sondern am Esstisch.
🤍
Das Projekt der people2help gGmbH wird aus Mitteln der Europäischen Union im Rahmen des Asyl-, Migrations- und Integrationsfonds (AMIF) kofinanziert.

Zwei Zahlen kursieren aktuell in der Pflegebranche: 👉 Bayern spricht von vier bis fünf Wochen Bearbeitungszeit bei der A...
07/06/2026

Zwei Zahlen kursieren aktuell in der Pflegebranche:

👉 Bayern spricht von vier bis fünf Wochen Bearbeitungszeit bei der Anerkennung ausländischer Pflegeabschlüsse.
👉 Der bpa berichtet gleichzeitig von durchschnittlich 500 Tagen Wartezeit.

Beide Zahlen stimmen. Sie messen nur unterschiedliche Phasen desselben Verfahrens.

Das Anerkennungsverfahren besteht praktisch aus zwei Abschnitten:

Phase A:
Bearbeitung des Antrags bis zum Erstbescheid durch die Anerkennungsstelle.

Hier hat Bayern durch die Zentralisierung beim Landesamt für Pflege und Digitalisierung tatsächlich massiv beschleunigt – von mehreren Monaten auf vier bis fünf Wochen.

Phase B:
Defizitausgleich durch Anpassungslehrgang oder Kenntnisprüfung.

Und genau hier liegt weiterhin der eigentliche Engpass: begrenzte Plätze, Wartelisten und wenige Prüfungstermine. Diese Phase dauert auch in Bayern häufig zwölf Monate oder länger.

Was bedeutet das für Einrichtungen?

➡️ Bayern hat einen echten Vorteil geschaffen – aber keinen „Fast Track“ bis zur vollständigen Anerkennung.
➡️ Wer internationale Pflegekräfte einstellt, sollte realistisch kommunizieren, wie lange der Gesamtprozess tatsächlich dauert.
➡️ Wer Anerkennungszeiten wirklich verkürzen will, muss vor allem Phase B ausbauen: mehr Kapazitäten, mehr Lehrgänge, mehr Prüfungsmöglichkeiten.

Wir begleiten internationale Pflegekräfte täglich durch genau diesen Prozess – und sehen, wo Fortschritte entstehen und wo weiterhin strukturelle Engpässe bestehen.

Mehr dazu im aktuellen Blogbeitrag auf https://zurl.co/eipBc.

Das Projekt der people2help gGmbH wird aus Mitteln der Europäischen Union im Rahmen des Asyl-, Migrations- und Integrationsfonds (AMIF) kofinanziert.

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