04/05/2026
Die Welt ist laut.
Vielleicht lauter als je zuvor.
Mit all dem Fortschritt, den unzähligen Möglichkeiten und der ständigen Informationsflut ist sie von einem ständigen Rauschen erfüllt.
Doch was wir wirklich brauchen, ist nicht mehr.
Nicht mehr kaufen, mehr lesen, mehr besitzen oder mehr tun.
Sondern weniger.
Es geht ums Loslassen.
Um das Reduzieren von Unnötigem.
Von Ballast.
Denn erst in der Stille kommen wir wieder bei uns selbst an.
Erst dann können wir hören,
was in uns lebt,
was sich zeigt,
was gefühlt und gelebt werden möchte.
Und mit der Zeit wird auch die Stimme in unserem Kopf leiser.
Diese Stimme, die zweifelt, bewertet, kritisiert.
Die uns klein hält – oft aus dem Versuch heraus, uns zu schützen.
Wenn du beginnst, diese Stimme zu beobachten,
statt ihr sofort zu glauben,
entsteht Abstand.
Und mit diesem Abstand kommt Klarheit.
Du erkennst:
Du bist nicht deine Gedanken.
Mit mehr Ruhe und Achtsamkeit wirst du bewusster.
Du nimmst deine Gedanken klarer wahr –
und hast die Wahl, ob du ihnen weiter folgen willst
oder neue, dienlichere Gedanken wählst.
Und genau in dieser Wahl liegt deine Freiheit.
Alles andere ist Autopilot.
Hier eine ganz einfache Methode:
Geh raus in die Natur.
In den Wald.
Spazieren.
Atmen.
Oder setz dich ans Wasser
und werde für einen Moment still.
Mehr braucht es oft nicht.
Es ist, als würde die Natur einmal alles durchspülen:
Gedanken.
Energie.
Gefühle.
Und danach fühlst du dich leichter.
Klarer.
Verbunden – mit dir selbst.
✨ Was kannst du heute tun, um deinen inneren Kritiker leiser werden zu lassen?
P.S.: Ich war ich mal wieder im Wald in Brandenburg und habe wilden Bärlauch gesammelt – genauer gesagt: geschnitten.
Eine kleine Tradition, die ich seit 2015 pflege. Eine ehemalige Kollegin hat mir damals diesen Ort gezeigt und seitdem gehen wir – mittlerweile auch in anderer Begleitung – jedes Jahr zur Bärlauchsaison zwischen Ende März und Ende April dorthin.
Wir sammeln fleißig und machen daraus z. B. frisches Bärlauchpesto – perfekt für Brot oder Pasta. 😊