07/04/2026
16 km Baustelle. Enges Timing. Und eine Trasse, die wirklich alles mitbringt: über Land, mitten durch die Stadt – mit wechselnden Bodenverhältnissen, vielen Schnittstellen und unterschiedlichen Bauverfahren.
🏙️In der Nähe von Frankfurt entsteht ein Digitalpark – und weil im Ballungsraum enorm viel Strom gebraucht wird, muss die Energie „von weiter her“ zuverlässig angebunden werden.
💪Genau dafür realisieren wir als Gemeinschaftsprojekt der SANS GmbH und Hubert Niederländer GmbH die Trasse: Schutzrohre für 110‑kV‑Hochspannungskabel – über 16 km, am Ende mit insgesamt rund 100 km Kabel.
❕Was diese Baustelle so besonders macht, ist nicht nur die Länge – sondern die Vielfalt.
🏙️🌾Die Trasse führt über Land und mitten durch die Stadt, mit ganz unterschiedlichen Bodenverhältnissen, bestehenden Leitungen und infrastrukturellen Zwängen.
Entsprechend wurde je nach Abschnitt das passende Verfahren gewählt.
👉Ein Großteil der Strecke wird im klassischen Leitungsbau umgesetzt: aufgraben, Rohre verlegen, Gräben verfüllen und die Oberfläche wiederherstellen – häufig sogar in besserem Zustand als zuvor.
Wo Straßen, Autobahnen, Schienen oder sensible Bereiche gequert werden müssen, kommen grabenlose Verfahren zum Einsatz.
👉Dazu zählt das Spülbohrverfahren (HDD), mit dem Rohre unterirdisch und nahezu ohne Eingriff an der Oberfläche verlegt werden können.
👉An besonders kritischen Stellen – etwa bei großen Tiefen oder komplexer Bestandslage – wird mit dem Mikrotunnelverfahren gearbeitet: ein präziser, gesteuerter Rohrvortrieb von Start‑ zu Zielpunkt.
Hinzu kommen Themen wie Bodenmanagement, Logistik und Materialtrennung: Damit alles effizient abläuft, wurde in Bergen‑Enkheim ein eigener Lagerplatz eingerichtet, auf dem Aushub zwischengelagert, sortiert und korrekt entsorgt wird.
❤️Große Projekte brauchen Präzision, Ausdauer – und ein Team, das genau weiß, wofür es baut.
⚡️Was bleibt, ist Infrastruktur, die man kaum sieht – aber die unsere Zukunft jeden Tag trägt.