05/03/2023
Die Gesellschafter und einige Mitarbeiter der 7S GbR und sowie die Bauherren von zwei aktuellen Projekten besuchten am Freitag die Mauthe Beton GmbH im oberschwäbischen Aitrach.
Bei laufender Produktion erfuhr die 13köpfige Delegation interessante Infos zur Fertigung und Variantenvielfalt zahlreicher Betonprodukte. Ihr Hauptaugenmerk lag auf dem RediRock-Mauersystem: RediRock ist ein seit fast 20 Jahren erprobtes Komplettsystem zur sicheren Abstützung und Gestaltung verschiedenster Geländesituationen. Weltweit wurden bereits tausende Projekte im privaten, kommerziellen und öffentlichen Bereich mit RediRock realisiert. Hergestellt aus qualitativ hochwertigem Beton, ermöglicht das System, das einfache Erstellen von Rundungen, Abstufungen, Eckausbildungen sowie freistehenden Mauern. Aktuell ist RediRock in zwei Oberflächenstrukturen erhältlich. Auftragsbezogen lassen sich auch verschiedene Farben realisieren. Komplettiert wird das System durch Pfeiler, Stufen und Abdeckungen.
Die 7S GbR hat das erste halbe Dutzend an Projekten auf Blumberger Gemarkung abgeschlossen, weitere drei Aufträge sind bereits in der Vorbereitung.
Der Hersteller bietet verschiedene Optiken an: Naturfels- oder Blocksteinoptik, mit kleinem oder großen Raster. Es laufen Versuche, den Beton in anthrazit oder in braun einzufärben. So haben die Kunden mehrere Auswahlmöglichkeiten. Bis zu 4 Meter Höhe ist kein Betonfundament erforderlich, durch die Bauform können Rundungen und Bögen problemlos dem Gelände angepasst werden.
Darüber hinaus bietet das Fertigteile-System einen weiteren großen Vorteil an: sollte die Mauer irgendwann nicht mehr gefallen, ist sie genauso einfach wieder abzubauen oder umzusetzen.
Ebenso interessant war die Besichtigung des Wasserkraftwerkes in der Keselstraße in Kempten. Die Allgäuer Überlandwerke GmbH nutzen hier die Bewegungskraft des Wassers zur Stromerzeugung. Für die Durchgängigkeit von Fischen gibt es bei diesem Kraftwerk keine „Fischtreppe“, sondern einen „Fischaufstieg“: in 30 zusammenhängenden Kammern wird jeweils ein Strudel gebildet, durch den die Fische die Gesamthöhe von 5 Metern relativ mühelos überwinden können.
Im Gegensatz zu Wind und Sonne steht Wasser ganzjährig zur Verfügung – theoretisch: die geringeren Niederschläge machen sich auch hier bemerkbar. Während die Iller im langjährigen Jahresdurchschnitt 60 Kubikmeter je Sekunde Wasser liefert lag das Volumen am Samstag bei nur 20 Kubikmetern. Und bevor die Flüsse heiß laufen müssten solche Anlagen gedrosselt oder gar abgeschaltet werden.
Zwischendurch und am Abend gab es natürlich auch Allgäuer Leckereien aus Küche und Keller.