02/05/2022
Heute, zum Ende des Ramadan, begeistern wir uns für ein besonderes Gotteshaus:
Die erste „Öko“-Moschee Europas steht seit 2019 im englischen Cambridge – ein modernes, ganz aus Holz bestehendes Gebäude mit einer markanten Konstruktion aus 30 stilisierten Bäumen.
Dem Bau liegt insbesondere das in der islamischen Religion verwurzelte Verständnis von den Menschen als den Hüter*innen der Schöpfung zugrunde, erläutern die Architekten der Moschee (Marks Barfiled Architects, London). Entstanden ist so eine ökologische Moschee mit sehr niedrigem Energieverbrauch – dank Wärmepumpen, die in Kombination mit einem Heiz- und Kühlsystem für perfekte Raumtemperaturen sorgen. Die Dächer sind teilweise begrünt und mit PV-Anlagen bestückt. Für den Sanitärbereich und zum Bewässern der Gartenanlage wird Regenwasser genutzt. Und weil über die Oberlichter viel Tageslicht ins Innere fällt, kann tagsüber auf künstliche Beleuchtung weitgehend verzichtet werden.
Im 2340 m² großen Gebetsraum finden 1000 Gläubige Platz. Daneben bietet das Gebäude mit Atrium und Garten aber auch Raum für Besucher*innen, denn das Moscheegelände ist von der Straße aus zugänglich und steht ausdrücklich allen Menschen und Kulturen offen.
Wir wünschen allen Muslim*innen ein frohes Zuckerfest!