Impulszeit

Impulszeit Trauerrednerin bzw. Lebensgeschichtenerzählerin Für neu- bzw.

Als Virtuelle Assistenz im Personalwesen unterstütze ich kleinere Unternehmen bei der Pflege Ihrer aktuellen und zukünftigen Mitarbeiter:innen (administrative Personalarbeit, Recruiting und Bewerbermanagement, Ausbildungswesen). sich umorientierende erstelle ich persönlich zugeschnittene Bewerbungsunterlagen, analysiere und schreibe Arbeitszeugnisse und begleite Sie auf Wunsch gern durch den gesam

ten Bewerbungsprozess. Ein Herzensprojekt und besonderes Anliegen ist es mir, Verstorbenen ein letztes öffentliches Wort zu geben und Trauernde zu begleiten - als Trauerrednerin, oder vielmehr als Lebensgeschichtenerzählerin.

Der erste Lesemonat ist gelungen, mit 7 Büchern bin ich mehr als zufrieden - und ich weiß, dass das Lesen proportional m...
02/02/2026

Der erste Lesemonat ist gelungen, mit 7 Büchern bin ich mehr als zufrieden - und ich weiß, dass das Lesen proportional mit der Verbesserung des Wetters wieder abnehmen wird - dann ruft der Garten. Doch solange bleibe ich dran und gebe mal weiter, in welche Geschichten ich eingetaucht bin.

"Ein wenig Leben" hat sich dabei eingebrannt. Ein so schmerzhaftes, aber unglaublich gutes Buch. Es wird wohl eines meiner Lieblingsbücher bleiben.

Überrascht hat mich auch "Die Kinder sind Könige", das einigen Influencern den Spiegel vorhält. Erschreckend die Maschinerie hinter dem Influencer-Dasein, die einen bitteren Nachhall für die Kleinsten hinterlässt.

Manchmal muss ich es laut sagen: Ich liebe meinen Anker-Job. Anker-Job deshalb, weil er mir Halt, Stabilität und Freihei...
30/01/2026

Manchmal muss ich es laut sagen: Ich liebe meinen Anker-Job.
Anker-Job deshalb, weil er mir Halt, Stabilität und Freiheit gibt. Ein Fundament, das mein Leben trägt.
Es ist verrückt, ich durfte in meinem Leben schon so viel machen und war überzeugt, im Personalbereich angekommen zu sein – und doch hat sich mein Weg hierher ergeben. Ich arbeite in der Holzbranche; bin für die Dispo verantwortlich und habe den Brennholzverkauf aufgebaut. Daneben fließt alles ein: was ich kann, mag und worin ich mich ausprobieren möchte: ein Abstecher ins Personalwesen; ein Ausflug auf Social Media, ein Kurztrip im Marketing und vieles mehr. Genau das liebe ich daran: mitgestalten, mitdenken, Verantwortung übernehmen.
Ich habe täglich mit unglaublich vielen netten Kunden zu tun, gerade im Brennholzbereich. Gespräche auf Augenhöhe, locker, meistens per Du, menschlich, oft lustig. Das gilt übrigens auch für das Team – eine Zweitfamilie; da fliegen auch mal die Fetzen, aber dann ist alles wieder gut.
Besonders wertvoll für mich: in meiner Arbeitszeitgestaltung habe ich Freiheiten und genau diese Freiheiten ermöglichen es mir, meiner Berufung als Trauerrednerin nachzugehen.
In einer wirtschaftlich schwierigen Region einen erfüllenden Arbeitsplatz zu haben, bei dem auch die persönlichen Wünsche, Nöte und Sorgen gesehen werden ist unbezahlbar. Danke dafür! 💝

Das Jahr ist also schon drei Wochen alt; der Januar (zum Glück) gleich rum. Und mal ehrlich: Wie läuft es mit euren Neuj...
18/01/2026

Das Jahr ist also schon drei Wochen alt; der Januar (zum Glück) gleich rum. Und mal ehrlich: Wie läuft es mit euren Neujahrsvorsätzen? Was waren eure Vorsätze für 2026? Das Übliche? Mehr Sport, kein Alkohol und abnehmen? Oder geht ihr bei den Vorsätzen eine Nummer kleiner ran?
Mein Vorsatz für 2026: Mehr lesen! Abends öfter den Fernseher auslassen, das Handy weglegen und stattdessen ein Buch in die Hand nehmen. Jeden Tag ein paar Seiten. Kein Druck – aber eine halbe Stunde sollte doch irgendwie drin sein! Und was soll ich sagen? Ich habe es bis jetzt fast durchgezogen. Bis auf einen einzigen Tag, an dem es wirklich nicht gepasst hat, habe ich jeden Tag etwas gelesen; an einem mehr, am anderen weniger. Und mit jeder Seite habe ich mir eine neue Welt eröffnet – eine Welt, die ich mir selbst viel zu lange verschlossen gehalten habe. Vor allem aufgrund falscher Prioritätensetzung.
Und jetzt genieße ich es wieder sehr: Dieses Abschalten. Dieses Eintauchen. Das ganz bei mir sein.
Ich gebe zu, ein wenig Unterstützung hole ich mir mit einer App, mit der ich Buch, Seiten, Lesedauer, Bewertungen usw. aufzeichnen kann – und ich bin sehr gespannt, dies regelmäßig auszuwerten. Mal schauen was am Ende 2026 so zusammengekommen ist.
Manchmal sind es eben die kleinen Vorsätze, die am meisten verändern. Und ihr so?

̈cherwurm ̈cherwelt ̈cherliebe

Erst gestern hatte ich mit zwei Freundinnen einen kurzen, aber intensiven Austausch darüber, dass wir in einem Lebensabs...
03/01/2026

Erst gestern hatte ich mit zwei Freundinnen einen kurzen, aber intensiven Austausch darüber, dass wir in einem Lebensabschnittangekommen sind, in dem wir immer deutlicher spüren: Wir möchten das Leben noch einmal bewusster erleben. Wir wollen uns wirklich kennenlernen, alte Muster loslassen, nicht mehr nur funktionieren. Stattdessen fühlen, wachsen, leben. - Und wie passend, heute am 3. Januar ist der Memento-Mori-Tag. Ein Tag, der uns daran erinnern soll, dass alles endlich ist. Jedoch erinnern, nicht um uns Angst zu machen, sondern um uns wachzurütteln.

Gerade in meinen Trauergesprächen erlebe ich immer wieder, dass Dinge nicht ausgesprochen und Träume nicht angepackt wurden. Hinterbliebene sprechen mit Traurigkeit darüber, dass sich das Leben ihrer Verstorbenen nicht tief genug angefühlt hat — und es berührt sie schmerzlich, dass so vieles ungesagt und ungelebt geblieben ist.

Lasst uns daraus lernen.
Lasst uns mutiger werden - in dem, was wir fühlen, sagen und leben.
Lasst uns ehrlicher sprechen, Grenzen respektieren, uns selbst treu bleiben.
Lasst uns Altes gehen lassen - Zweifel, alte Geschichten, Rollen, die uns nicht mehr entsprechen.
Und Neuem Raum geben - für Nähe, für Wahrheit, für Wachstum, für uns.

Das Leben ist nicht endlos. Und genau deshalb ist jeder Moment voller Bedeutung.

✨1.226✨. Welch magische Zahl für mich - denn in diesem Jahr steht sie für 1.226 gelebte Jahre, über die ich in meinen Tr...
31/12/2025

✨1.226✨. Welch magische Zahl für mich - denn in diesem Jahr steht sie für 1.226 gelebte Jahre, über die ich in meinen Trauerreden sprechen durfte. 1.226 Jahre – aufgeteilt auf viele einzelne Lebenswege, Lebensetappen, Lebensgeschichten, Hoffnungen, Brüche, Neuanfänge und leise Abschiede.

Wenn ich diese Zahl zusammenzähle, spüre ich Ehrfurcht. Denn hinter jeder Rede stand ein Mensch, ein Herzschlag, ein einmaliges Leben. Ich durfte erzählen, was sie bewegt, getragen, geprägt hat. Ich durfte ihre Liebe, ihre Spuren, ihre Humor-Momente und ihre Stärken in Worte fassen – für die, die zurückbleiben.

Für mich ist diese Zahl keine Statistik. Sie ist Erinnerung, Vertrauen und Dankbarkeit. Dankbarkeit dafür, dass Angehörige mir ihre Geschichten anvertrauen – und dass ich sie behutsam weitertragen darf.

Auf die Menschen, die wir vermissen. Auf die Geschichten, die bleiben.
Und auf all die Erinnerungen, die in Herzen weiterleben.

❤️

In den letzten Wochen habe ich tatsächlich auf den 13. Dezember hingefiebert. Warum? Weil einer meiner absoluten Lieblin...
14/12/2025

In den letzten Wochen habe ich tatsächlich auf den 13. Dezember hingefiebert. Warum? Weil einer meiner absoluten Lieblingsprominenten an diesem Tag seinen 100. Geburtstag gefeiert hat: Dick van D**e.

Ich gebe zu – ich war ein wenig nervös. Gerade sehr alte Menschen versterben manchmal kurz vor solchen großen Tagen. Obwohl ich meine, dass ein so hohes Alter ein friedlicher Moment sein kann, um diese Welt loszulassen, habe ich bei ihm wirklich gehofft, dass er die 100 noch erreicht. Und er hat es geschafft. 100 Jahre Dick van D**e.

Ich finde ihn großartig. So lebenslustig, so klug, so humorvoll – ein Mensch, der gute und schlechte Zeiten erlebt hat; Generationen; Veränderungen – und doch alles mit einem Lächeln getragen hat.

Ich liebe den alten Mary-Poppins-Film, den ich früher oft zu Weihnachten angesehen habe. Der Star darin ist definitiv van D**e, singend und tanzend und seinem charmant-komischen Minenspiel. Als junger Mann war er charmant, attraktiv und dabei herrlich witzig. Heute beeindruckt mich besonders, wie sehr er ein Familienmensch geblieben ist und wie er nie aufgehört hat, das Leben leicht zu nehmen.

Ein Mensch, der mir zeigt: Humor, Warmherzigkeit und Liebe halten uns länger jung als jedes Geburtsdatum.

Welche berühmte Persönlichkeit beeindruckt dich?

Ich äußere mich nicht oft politisch, aber heute werden viele junge Menschen gegen die geplante neue Wehrpflicht und Must...
05/12/2025

Ich äußere mich nicht oft politisch, aber heute werden viele junge Menschen gegen die geplante neue Wehrpflicht und Musterungen die Schule vernachlässigen und demonstrieren. Und unabhängig davon, wie man selbst dazu steht, wie ich dazu stehe, fällt mir eines besonders auf:

Ich habe selten so viel Härte und Abwertung gegenüber jungen Menschen erlebt wie bei diesem Thema.

„Uns hat das auch nicht geschadet!“ „Die heutige Jugend braucht das!“ oder „Früher war das auch normal!“ – Diese Sätze lese ich ständig. Dabei hat jeder ältere Generation mindestens einen davon benutzt – über Jahrzehnte hinweg. Immer dann, wenn sich die Dinge verändert haben – und das Gute daran ihnen wie ein Eis vom Stiel gerutscht ist, noch bevor sei es selbst kosten konnten.

Und das Ergebnis? Die Alten sterben und die Welt dreht sich trotzdem weiter. Der einzige Unterschied ist, dass wir uns das Leben gegenseitig schwerer machen.

Vielleicht ist es an der Zeit, nicht reflexartig zu urteilen, sondern zu berücksichtigen, wie wir diese Generation erzogen haben: Emphatischer. Weltoffener. Sensibler für Konflikte. Die Wehrpflicht ist da für viele ein Bruch mit genau den Werten, die wir ihnen mitgegeben haben. Und die Worte, die derzeit auf sie einprasseln – unsolidarisch, verweichlicht, egoistisch – treffen mit der Wucht eines Holzhammers. Diese moralische Härte ist nur ein festes Dogma, statt echter Austausch.

Der Konflikt scheint mir nicht die Wehrpflicht, sondern ein Konflikt zwischen den Generationen. Wir sprechen immer nur übereinander; zu selten miteinander. Vielleicht wäre es ein guter Anfang, wirklich zuzuhören.

Der erste Advent ist da. Weihnachten rückt immer näher.Die ersten Lichter sind an, die Abende werden ruhiger – und für m...
30/11/2025

Der erste Advent ist da. Weihnachten rückt immer näher.
Die ersten Lichter sind an, die Abende werden ruhiger – und für mich beginnt damit eine ganz besondere Zeit im Jahr. Und darum dreht sich auch der heutige Sonntagsimpuls.

Die Adventszeit bedeutet für mich vor allem eines: zur Ruhe kommen.
Die Familie bewusst wahrnehmen, mehr miteinander reden; weniger streiten (also noch weniger).
Mich weniger über Kleinigkeiten aufregen – und stattdessen die kleinen Dinge genießen.

Ein gutes Buch.
Ein heißer Tee.
Ein Abend ohne Fernseher.
Der Duft von warmen Mandeln auf dem Weihnachtsmarkt.
Familienspiele.
Zeit – echte, bewusste Zeit miteinander.

Dinge, für die man sich eigentlich das ganze Jahr nehmen sollte… und es doch oft nicht tut, weil das Leben dazwischenkommt.

Wenn ich merke, dass ich im Laufe des Jahres zu wenig davon hatte, dann wünsche ich mir in der Adventszeit umso mehr davon.
Was bedeutet Weihnachten für euch und was macht die Adventszeit für euch besonders?

Ich wünsche euch von Herzen einen schönen 1. Advent. 🕯

🎄

Sprichwörter begleiten uns wie Wegweiser durch das Leben; Worte die Kraft geben. Mut. Worte die trösten können. Und würd...
16/11/2025

Sprichwörter begleiten uns wie Wegweiser durch das Leben; Worte die Kraft geben. Mut. Worte die trösten können. Und würden wir nach all den Sprichwörtern leben, müssten wir ein nahezu perfektes Leben führen. In der Realität gelingt das natürlich nicht - das Leben ist komplex, unvorhersehbar, manchmal schmerzhaft.

Und dennoch gibt es oft das eine Sprichwort, das uns immer wieder auffängt, orientiert und erinnert. - Für mich ist es das Zitat von Joseph Campbell:

„Du musst das Leben loslassen, das du geplant hast, damit du das Leben leben kannst, das dich erwartet.“

Ich ertappe mich immer noch oft dabei, an Vorstellungen festzuhalten, wie die Dinge hätten sein sollen. Ich ertappe mich in Trauer darüber, dass Wege anders verlaufen sind - und ich ihnen folgen musste, machtlos etwas daran zu ändern. Doch dieses Sprichwort erinnert mich daran, nicht gegen den Fluss zu kämpfen, sondern ihn bewusst wahrzunehmen. Nicht alles ist Kontrolle. Nicht alles ist Absicht. Manches ist Entwicklung. Es hilft mir, wieder klarer zu sehen: Das Leben geschieht in den Abzweigungen. Im Unerwarteten. Und wir können wählen, darin nicht nur Verlust zu erkennen, sondern auch die Möglichkeiten.

Welches Sprichwort begleitet euch? Welcher Satz gibt euch Halt, wenn das Leben an den Nähten spannt; der Alltag schwer zu tragen ist und die Gedanken wie ein Knoten im Kopf sitzen?

Teilt es gern. Vielleicht ist dort ein Satz dabei, den heute irgendjemand braucht. 😊

Dieser Sommer war wild. - Plötzlich ist schon Herbst. Bevor der in den Winter übergeht, muss ich mich noch an jemanden e...
13/11/2025

Dieser Sommer war wild. - Plötzlich ist schon Herbst. Bevor der in den Winter übergeht, muss ich mich noch an jemanden erinnern: Bruce. Mein drittes Pflegetier in diesem Sommer. Ein kleiner Sorgen-Piep-Matz, Herzensbrecher und Dramaqueen.

Bruce, der kleine Eichelhäher, fiel seinem Finder buchstäblich aus den Baumkronen in die Hände. Und dann zu mir. Er war schon flugfertig, flatterte wie ein Weltmeister… aber so richtig eigenständig fressen? Nein, danke.

Vermutlich hing er in dieser Hinsicht in seiner Entwicklung hinterher; vielleicht waren manche Körperfunktionen noch nicht richtig ausgebildet. Also schnitt ich winzige Häppchen, schob sie ihm direkt in den Hals; mit viel Geduld gab es mehrere Fütterungsaktionen über den Tag verteilt. Über Wochen hinweg!

Irgendwann hat er es geschnallt. Plötzlich hielt das Futter mit den Krallen fest, zerriss es, schluckte auch größere Stücke. Doch einmal den Vorgang des Fressens probiert, war er wählerisch, machte den Schnabel nur für sein Lieblingsfutter auf.

Ich wollte ihn noch ein Weilchen beobachten, ihm die Möglichkeit geben, weitere Nahrung kennen zu lernen. Nur noch ein wenig - bis ich ihn guten Gewissens in die Freiheit entlassen konnte. Aber Bruce hatte andere Pläne. Ohne Vorwarnung flog er eines Tages aus der Voliere. Ohne Drama, ohne Abschiedsszene. „Danke für den Room-Service. Ich bin dann mal wild.“

Ich hoffe, er hat draußen seinen Platz gefunden; Anschluss und Gleichgesinnte, die im gezeigt haben, was da draußen alles fressbar ist und wie gut es schmecken kann. Und wer weiß: Vielleicht taucht er diesen Winter an meinem Futterhaus auf. Vielleicht lächelt er mir zu - so gut ein Eichelhäher eben lächeln kann. Und wenn er Drama ums Futter macht, dann weiß ich, Bruce ist wieder da.

Der heutige Sonntagsimpuls dreht sich um die Frage: In welche Zeit deiner Vergangenheit, würdest du gern nochmal einen k...
02/11/2025

Der heutige Sonntagsimpuls dreht sich um die Frage: In welche Zeit deiner Vergangenheit, würdest du gern nochmal einen kleinen Ausflug machen? Bei mir ist es ganz klar - eine Zeit, an die ich immer wieder zurückdenke: das erste halbe Jahr in Hannover, direkt nach meiner Ausbildung.

Ich bin mit 19 Jahren allein nach Hannover umgezogen. Des Jobs wegen. Alles war neu: die (Groß-) Stadt, die Wohnung, der Job, die Menschen. Ich erinnere mich noch, wie aufregend es war, durch die Straßen zu schlendern und zu spüren: Das ist jetzt mein Leben.

Ich hatte ein nettes Team im Job; eine Wohnung, bei deren Einrichtung mir meine Eltern und mein Bruder geholfen haben - und dann dieses unbeschreibliche Gefühl von einer ganz anderen Freiheit. Freiheit mit kleinen Herausforderungen, aber keine Last, nur das Gefühl, dass das Leben gerade erst anfängt.

Dieses halbe Jahr war pure Leichtigkeit. Man war erwachsen, aber noch nicht müde vom Erwachsensein.

Und als ich im letzten Jahr wieder in Hannover war; als kleine Erinnerungstour die für mich bedeutsamen Orte besucht habe, da kamen all diese Gefühle wieder zurück. Und für einen ganz kleinen Moment, habe ich darüber nachgedacht, alle Zelte abzubrechen und dorthin zurück zu gehen - an den Ort, an dem mein Erwachsenenleben begonnen hat.

Aber ich weiß: Es ist nur das Gefühl, das ich vermisse. Es ist nicht der Ort.

Und vielleicht ist das ja das Schönste an solchen Erinnerungen, an gedanklichen Zeitreisen, dass sie uns zeigen, wer wir waren, und wie wir geworden sind, wer wir sind.

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