19/06/2026
Vom Bestand zur eigenen Identität.
Manchmal beginnt ein Projekt nicht mit einer Idee, sondern mit einem Ort voller Geschichte.
Als wir den Gasthof am Schloss zum ersten Mal betraten, sahen wir mehr als einen in die Jahre gekommenen Gastraum. Wir sahen jahrhundertealte Balken, einen historischen Kachelofen und einen Ort, an dem über Generationen Menschen zusammengekommen sind.
Unsere Aufgabe war nicht, etwas völlig Neues zu schaffen.
Unsere Aufgabe war es, den Charakter dieses Hauses zu bewahren und gleichzeitig einen Raum zu gestalten, der heutigen Ansprüchen gerecht wird. Einen Ort, der Geschichte erzählt, ohne in der Vergangenheit stehen zu bleiben.
Zwischen diesen Bildern liegen unzählige Entscheidungen, Gespräche, Entwürfe, Herausforderungen und handwerkliche Details. Was geblieben ist, ist die Seele des Hauses. Was entstanden ist, ist seine neue Identität.
Genau darin liegt für uns gute Planung:
Nicht Bestehendes zu ersetzen, sondern Potenziale sichtbar zu machen.
Was ist für euch das stärkste Bild dieser Transformation – Bestand, Visualisierung oder fertiger Raum?