Barhufbearbeitung Marie Willeke

Barhufbearbeitung Marie Willeke Barhufpflege

Zum 01. April haben wir einen Platz in unserer kleinen Stutenherde im Paddock-Trail frei:
10/02/2026

Zum 01. April haben wir einen Platz in unserer kleinen Stutenherde im Paddock-Trail frei:

Vollpension im matschfreien Paddock-Trail Paddock Trail mit freien Stallplätzen oder Pferdeboxen in Dreisbach, 10 Einstellplätze , 1 freie Plätze oder Pferdeboxen, 380,00 Euro im Monat

✍️📒 Fortbildung vom März: Anatomie des Pferde-FußesEnorm wichtig für die Arbeit als Hufpfleger ist es die inneren Strukt...
16/06/2023

✍️📒 Fortbildung vom März: Anatomie des Pferde-Fußes

Enorm wichtig für die Arbeit als Hufpfleger ist es die inneren Strukturen des Hufs bzw. des gesamten Pferde-Fußes zu verstehen.

Denn hat man verstanden, welche Nerven, Bänder, Sehnen, Polster,… sich jeweils unter den Strukturen der Hornkapsel verbergen, kann man diese zielführend und gesunderhaltend bearbeiten. Oder anders herum gedacht: Man lernt anhand der Hufform bzw. der Beschaffenheit der Strukturen zu erkennen warum ein Pferd eine Zehenfußung zeigt, lahm läuft, Probleme mit der Hufrolle hat, usw.

Natürlich stellt die Anatomie des Pferdes (inklusiv einem kleinen Sezierkurs) auch einen Großteil der theoretischen Ausbildung in der -Hufschule dar, jedoch gibt es hier so viel zu entdecken, dass sich ein ausführlicher Kurs immer lohnt.

Heike Veit hat sich auf das Sezieren von Pferdehufen spezialisiert und ist Expertin auf dem Gebiet der inneren Strukturen. Mit besonderem Interesse erforscht sie außerdem die Lage der Nervenbahnen im Huf. Hier gab es für mich noch einige AHA-Momente, die mir gerade in der Bearbeitung von -Pferden helfen werden.

Insgesamt ein tolles Kurswochenende mit einem gut abgestimmten Mix aus Praxis, Theorie und Austausch unter Kollegen.

Im März habe ich die Möglichkeit genutzt, mich und meine Huf-Bearbeitungsweise noch einmal einem unabhängigen Prüfungsko...
10/05/2023

Im März habe ich die Möglichkeit genutzt, mich und meine Huf-Bearbeitungsweise noch einmal einem unabhängigen Prüfungskomitee vorzustellen. Diese Prüfung bildet eine Ergänzung zu meiner schon abgelegten Theorieprüfung und den absolvierten Praxistagen.

Im Prüfungskomitee vertreten waren eine Tierärztin, ein Hufbeschlag-Lehrschmied und eine erfahrene Absolventin der BPHC-Hufpflegerausbildung.

Beurteilt wurden alle Aspekte der Hufbearbeitung von der Arbeitskleidung und -sicherheit, über die Hufzubereitung, bis hin zum langfristigen Bearbeitungsplan.

Ich bin sehr stolz diese Prüfung mit der Gesamtnote "gut" bestanden zu haben. Besonders glücklich bin ich über meine Noten in den Bereichen:
✅Umgang mit dem Pferd
✅Hufbeurteilung
✅Beurteilung des Gangbildes
✅Problemerkennung
✅Bearbeitungsplan
✅Hufzubereitung
✅Erklärung meiner Arbeit
✅Empfehlungen für den Besitzer.

Alle Bereiche wurden mit gut bis sehr gut bewertet. Zusammen mit der Abschlussnote „sehr gut“ für den bereits absolvierten Theorietest, ergibt dies ein sehr rundes Ergebnis für meine Ausbildung.

An dieser Stelle möchte ich mich bei Annelie Michels BPHC - Ausbildung für Barhuftherapeuten für die praxisnahe, oftmals anstrengende aber vor allem sehr informative und umfangreiche Ausbildung und Begleitung auch außerhalb der Kurse bedanken! Das Feedback meiner Kunden und vor allem derer Pferde ist das beste Gütesiegel für die Huf-Bearbeitung nach BPHC.

ℹ️ Seiten-/ TrachtenwandhebelHebelnde Wände sind ein ständiger Begleiter in der Hufbearbeitung. Die Ausprägung des Hebel...
22/01/2023

ℹ️ Seiten-/ Trachtenwandhebel

Hebelnde Wände sind ein ständiger Begleiter in der Hufbearbeitung. Die Ausprägung des Hebels ist dabei natürlich von Huf zu Huf unterschiedlich. Hauptursache für die Entstehung ist die ungleichmäßige Belastung und damit Abnutzung des Hufs in der Bewegung.

Bei der Bearbeitung ist es wichtig zu hinterfragen warum das Pferd den Huf nicht symmetrisch belastet. Besitzt das Pferd eine Fehlstellung oder ein auffälliges Gangbild, dass die unregelmäßige Abnutzung begründet oder liegt die Ursache vielleicht in einer Blockade im Rücken? Gerade bei Pferden, die von jetzt auf gleich (also z.B. innerhalb eines Bearbeitungsintervalls) einen Hebel entwickeln, der sonst nie da war, sollte man auf Ursachenforschung gehen.

Die beigefügten Bilder zeigen Entwicklungsstadien von stark hebelnden Hufen. Die meisten Korrekturen sind noch nicht endgültig abgeschlossen, trotzdem sieht man gut, wie schnell die Hufe auf die Korrektur reagieren und sich erholen.

High-Low-Syndrom 👠👟Bei vielen Pferden findet man bei der Erstbearbeitung unterschiedlich große und gewinkelte (überwiege...
18/11/2022

High-Low-Syndrom 👠👟

Bei vielen Pferden findet man bei der Erstbearbeitung unterschiedlich große und gewinkelte (überwiegend) Vorderhufe vor. Dies bezeichnet man als High-Low-Syndrom.

Das auf den ersten zwei Bildern dokumentierte Pferd hat mittlerweile wieder sehr identische Hufe. Natürlich gibt es auch hier weiteres Verbesserungspotential wie z.B. den noch nicht ganz verschwundenen Trachtenzwang am rechten Vorderhuf. Allerdings war dies für mich ein schöner Moment einmal die Bilder gegenüber zu stellen, da die Hufe dieses Pferdes beim letzten Bearbeitungstermin zum ersten Mal (auch vor der Bearbeitung) noch fast identisch zueinander waren. Für mich ist das in der Entwicklung von High-Low-Hufen immer die beste Bestätigung, dass das Pferd beginnt die Hufe wieder gleichmäßig einzusetzen 🥳

➡️ Hier noch einige Infos zum High-Low-Syndrom

✅Der High-Huf:
Dieser Huf ist der deutlich schmalere Huf. In den meisten Fällen sind die Winkelungen der Seiten-, Zehen- und Trachtenwände eher steil, das Sohlengewölbe ist gut ausgeprägt und auch die Trachten sind gerne lang. Insgesamt ist dieser Huf auf den ersten Blick oftmals der Schönere.

✅Der Low-Huf:
Dieser Huf ist ein klassische Tellerhuf. Er ist rundherum extrem breit und flach gewinkelt. Oftmals weist dieser Huf meiner Erfahrung nach auch einen starken Trachtenzwang teilweise mit untergeschobenen Trachten und wenig Sohlengewölbe auf.

➡️Die Ausprägung der Unterschiedlichkeit der Hufe ist von Fall zu Fall verschieden. Bei manchen Pferden kann man es eigentlich nicht übersehen, bei anderen sieht man es nur bei genauerem Hinschauen.

✅Wie entsteht diese Huf-Situation?
Hervorgerufen wird dieses Erscheinungsbild durch die Mehrbelastung des Low-Hufs. Aus verschiedenen Gründen wie beispielsweise einer extremen Schiefe oder Schmerzen an einer Gliedmaße steht das Pferd vermehrt auf einem Huf. Dieser wird flacher und breiter.
Der entlastete High-Huf wird immer schmaler und gleichzeitig auch unbequemer für das Pferd. Dies hat oftmals zur Folge, dass die Erstursache für die ungleichmäßige Belastung gar nicht mehr besteht, das Pferd aber weiterhin den Low-Huf bevorzugt benutzt.

✅Warum ist es wichtig diese Situation zu beheben?
Die unterschiedlichen Hufe fühlen sich in der Arbeit für das Pferd natürlich auch unterschiedlich an. Salopp gesagt trägt es einen High-Heel und einen Sportschuh. Hinzu kommt, dass es ungleich viel schwerer wird ein Pferd mit diesem High-Low-Syndrom gerade zu richten. Da das Pferd eine Seite bevorzugt belastet, wird die Muskulatur dieser Seite viel mehr beansprucht als die der Gegenseite.
➡️Hier wird wieder einmal deutlich, dass gesunde Hufe die Grundlage für die Arbeit mit dem Pferd bilden.

✅Bearbeitung
Ein High-Low-Syndrom ist generell gut zu behandeln, wenn die Ursache behoben wurde oder werden kann. Wie lange es dauert, bis sich so eine Situation wieder behoben hat, hängt von mehreren Faktoren ab. Offensichtliche Einflüsse sind (wie fast immer) Haltung, Fütterung und Training. Außerdem spielt die Ausprägung natürlich eine große Rolle. Zusätzlich sollten kurze Bearbeitungsintervalle gewählt werden.
Letztendlich muss vom Bearbeiter akribisch daran gearbeitet werden, dass sich die Hufe immer ähnlicher anfühlen und das Pferd merkt, dass auch der High-Huf wieder bequem ist und somit auch benutzt werden kann. Die genaue Vorgehensweise muss dann immer auf das individuelle Pferd abgestimmt werden.

🔜Ich werde in den nächsten Monaten weitere Fallbeispiele für das High-Low-Syndrom einstellen, in denen mehr Zwischenschritte gezeigt werden, sodass ihr einen guten Eindruck von meiner Vorgehensweise bekommt. Wen das interessiert, der sollte auf jeden Fall meine Seite liken, um nichts zu verpassen!

Für mich ist es nach wie vor immer wieder erstaunlich zu sehen, wie schnell die einzelnen Strukturen des Hufs (z.B. die ...
10/11/2022

Für mich ist es nach wie vor immer wieder erstaunlich zu sehen, wie schnell die einzelnen Strukturen des Hufs (z.B. die Ballen, der Strahl oder auch die Winkelungen von den Hufwänden) auf eine Umstellung in der Bearbeitung reagieren.

Auf den Fotos ist die Entwicklung eines meiner Kundenpferde nach der Umstellung auf Barhuf zu sehen 🤩

Immer wieder toll zu sehen, dass sich auch stark verformte Hufe bei konsequent richtiger und regelmäßiger Bearbeitung wi...
16/03/2022

Immer wieder toll zu sehen, dass sich auch stark verformte Hufe bei konsequent richtiger und regelmäßiger Bearbeitung wieder erholen können! Hier einmal drei Bearbeitungs-Dokumentationen von Kundenpferden meiner Ausbildern Annelie Michels.

Barhufbearbeitung im Westerwald – Was erwartet dich?: ➡️ Ganzheitliche Barhufbearbeitung ➡️ Eisenabnahme➡️ Hufschuhberat...
27/02/2022

Barhufbearbeitung im Westerwald – Was erwartet dich?:
➡️ Ganzheitliche Barhufbearbeitung
➡️ Eisenabnahme
➡️ Hufschuhberatung (Sport-, Paddock- und Krankenschuhe)
➡️ Produktberatung und Bearbeitung bei Hufproblemen wie Strahlfäule, Verpilzungen, Hufrehe, Hufrolle, usw.

✅ Wie läuft eine Bearbeitung ab?
Jede Hufbearbeitung beginnt mit der Beurteilung vom Gang des Pferdes im Schritt. Die Art und Weise wie ein Pferd mit dem Huf auftritt und abrollt hat großen Einfluss auf die Hufform und damit auf die Bearbeitung. Tritt es z.B. vermehrt mit der Außenseite des Hufs auf, wird diese Hufwand tendenziell durch die Mehrbelastung steiler sein. Die gegenüberliegende Seite wird hingegen schräger ausfallen. Diese Schräge fungiert je nach Ausprägung auf unebenem Boden wie ein Hebel, der den Huf noch mehr auf die sowieso schon mehr belastete Seite drückt. Dieser kann mit einer entsprechenden Bearbeitung ausgeschaltet oder zumindest geschwächt werden. Dies ist nur eine von vielen Situation die zeigt, wie wichtig die Beurteilung des Gangbildes für die Bearbeitung ist.

✅ Beurteilung im Schritt und im Stand:
Nach der Beurteilung im Schritt folgt die Beurteilung im Stand. Wie viel Sohlengewölbe weist der Huf auf? Ist der Strahl tragfähig oder verkümmert? Gibt es Rotationen oder Achsknickungen im Huf in Bezug auf die Fessel?

✅ Mit dem Pferd arbeiten:
Basierend auf den gewonnenen Erkenntnissen wird nun die Bearbeitung durchgeführt. Dabei lege ich größten Wert darauf mit und nicht gegen das Pferd und mit viel Ruhe zu arbeiten. Die Pferde zeigen ziemlich genau in welcher Position sie den Huf halten wollen oder wie lange sie ihr Gleichgewicht auf drei Beinen balancieren können. Manchmal ist es sinnvoll, die Reihenfolge der Hufbearbeitung abzuändern. Durch den sensiblen Umgang mit dem Pferd nimmt dieses die Bearbeitung oftmals sogar als positiv wahr.

✅ Die Abnahme:
Nach der Bearbeitung wird das Pferd noch einmal im Schritt vorgeführt, um zu beurteilen wie die neue Hufsituation den Gang beeinflusst. Tritt das Pferd z.B. schon fester auf, ist das ein Zeichen, dass drückende Strukturen weggenommen werden konnten.

✅ Ziele setzen:
Zuletzt wird mit dem Besitzer besprochen, was während der Bearbeitung aufgefallen ist und welche Zielsetzungen für die nächste Zeit gestellt werden.

✅ Zusammenarbeit:
Ganz wichtig ist mir eine gute Zusammenarbeit mit dir als Pferdebesitzer, denn nur so kann langfristig eine erfolgreiche Barhufbearbeitung durchgeführt werden. Dies beginnt damit, das Pferd regelmäßig zu bewegen, da durch die Belastung das Hornwachstum angeregt wird. Es kann auch notwendig werden in der Anfangsphase oder in Momenten großer Belastung mit Hufschuhen zu arbeiten.

ℹ️ Wenn du mehr erfahren willst, kontaktiere mich jederzeit gerne!

Über mich _______________Mein Name ist Marie Willeke, ich bin 30 Jahre alt und lebe seit 2018 zusammen mit meinem Mann a...
27/02/2022

Über mich
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Mein Name ist Marie Willeke, ich bin 30 Jahre alt und lebe seit 2018 zusammen mit meinem Mann auf einem Bauernhof im Westerwald.
Wie fast jeden Reiter belgeitet auch mich der Pferde-Virus schon seit ich denken kann. Mit dem Umzug auf den Bauernhof habe ich mir meinen Traum von der Pferdehaltung in Eigenregie erfüllt. Meine KWPN-Stute Nina und mein Oldenburger Wallach, den wir liebevoll Hektor nennen, sind mit uns umgezogen.

➡️ Studium Pferdemanagement:
Nach meinem Abitur habe ich den Bachelor of Business Administration mit dem Major Pferdemanagement an der holländischen Fachhochschule Aeres Hogeschool Dronten absolviert. Teil dieses Studiums waren verschiedene Praktika unter anderem auf einem Aufzuchtbetrieb. Hier wurde mir zum ersten Mal wirklich bewusst, welch wichtige Rolle gesunde Hufe in der Entwicklung eines leistungsfähigen und belastbaren Pferdes einnehmen.

➡️ Mitarbeiter KWPN-Pferdestammbuch:
Das Abschlussprojekt des Bachelors habe ich beim holländischen Sportpferdestammbuch KWPN absolviert. So bin ich auch zu meiner ersten Anstellung in der Abteilung „Stammbuch“ des KWPN gekommen. Neben der anfallenden Büroarbeit gehörte auch die Mitarbeit an Körungen zu meinen Aufgaben. In diesem Zusammenhang konnte ich viel über die Eigenschaften und den Bau eines gesunden Sportpferdes lernen, was mir auch in der Barhufbearbeitung sehr hilft, da die Beurteilung des Gangbildes eines Pferdes die Basis für eine gute Hufbearbeitung bildet.

➡️ Ausbildung zur Barhufpflegerin:
Seit Mai 2021 absolviere ich die Ausbildung zur Barhufbearbeiterin am Privatinstitut für ganzheitliche Barhufbearbeitung (BPHC). Im Dezember selben Jahres habe ich die ausbildungsinterne Theorieprüfung mit Bestnote bestanden und befinde mich im Anerkennungsjahr. Seither darf ich Kundenpferde betreuen. Dies geschieht in enger Abstimmung mit meiner Ausbilderin, die meine Bearbeitungen z.B. unter Zuhilfenahme von Vorher-/ Nachher-Bildern beurteilt und mir bei Fragen jederzeit Feedback gibt.

➡️ GdHk-Prüfung:
Im September 2022 beabsichtige ich eine weitere, freiwillige Prüfung bei der GdHK abzulegen. Die Prüfungskommission wird von Tierärzten, Hufschmieden und Hufpflegern gebildet. Die Prüfung selbst besteht aus einem theoretischen und einem praktischen Teil.

➡️ Paddock Paradise:
Derzeit befinden wir uns außerdem in der Planung eines kleinen Paddock Paradise für Pensionspferde. Eine artgerechte Haltung mit vielen Bewegungsanreizen auf unterschiedlichen Böden unterstützt die Entwicklung eines gesunden Barhufs enorm.

ℹ️ Weitere Infos findest du hier:
- GdHk: gdhk.org/
- BPHC-Ausbildung: bit.ly/3vm8Deu
Falls du Interesse an einer Barhufbearbeitung hast, zögere nicht mich zu kontaktieren. Ich beantworte gerne jede deiner Fragen.

Warum BPHC-Hufpfleger-Ausbildung?_______________✅ Vorteile Barhuf:Ein Pferd Barhuf laufen zu lassen bringt viele Vorteil...
27/02/2022

Warum BPHC-Hufpfleger-Ausbildung?
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✅ Vorteile Barhuf:
Ein Pferd Barhuf laufen zu lassen bringt viele Vorteile mit sich. Neben dem offensichtlichen Nutzen, dass die Verletzungsgefahr vor allem in Gruppenhaltung geringer ist, lässt ein unbeschlagener Huf einen vollumfänglichen Hufmechanismus und Tastsinn zu. Der Huf fungiert als Stoßdämpfer und wird besser durchblutet, was sich wiederum positiv auf den Stoffwechsel auswirkt.
Jedoch erfordert eine Barhufbearbeitung andere Fertigkeiten als das Ausschneiden eines Hufs, der später auf Eisen gesetzt werden soll. Dies liegt vor allem daran, dass der Huf und seine Strukturen bei einem Barhufer unmittelbar den Beschaffenheiten des Bodens und damit dessen Abrieb ausgesetzt sind.

✅ Individuelle Bearbeitung:
Deshalb ist es enorm wichtig, dass jede Bearbeitung individuell auf das Pferd, seine Lebensumstände wie Haltung und Fütterung und seinen Einsatz z.B. als Sport- oder Freizeitpferd abgestimmt wird. Dazu ist es unerlässlich den Aufbau des Hufs und seine verschiedenen Hornstrukturen aber auch bestimmte Stoffwechselprozesse im Detail zu verstehen. Nur so kann ein fundierter Plan für eine passende Bearbeitung deines Pferdes entstehen.

✅ Umfassende Ausbildung:
Aus diesem Grund habe ich mich für eine der umfassendsten Ausbildungen zum Hufpfleger, die BPHC-Ausbildung, entschieden. Sie besteht aus über 30 Theorietagen, die sowohl von unserer Ausbilderin als auch Tierärzten und einem Hufschmied erteilt werden. An 50 zusätzlichen Praxistagen lernen wir Schüler die gelernte Theorie am Pferd umzusetzen.

✅ Ganzheitlicher Ansatz:
Der Hauptgrund weshalb ich mich für diese Ausbildung entschieden habe, ist die Dozentin Annelie Michels. Sie ist seit über 20 Jahren Barhufpflegerin und schöpft aus den Erfahrungen, die sie in den Ausbildungen verschiedener Hufpflegeschulen, Fortbildungen und der Rheinischen Hufbeschlagschule erlangt hat. Diese weitreichenden Kenntnisse hat sie mit ihren eigenen Erfahrungen am Pferd vervollständigt und ausgebaut. So hat sie ein Prinzip entwickelt, welches das Pferd ganzheitlich betrachtet und somit für jede individuelle Hufsituation die beste Lösung bietet.

✅ Gesunde Hufsituation herbeiführen:
Das Ziel einer Bearbeitung besteht dementsprechend nicht unmittelbar darin einfach einen schönen Huf herzustellen, sondern eine für das Pferd gesunde und physiologische Hufsituation herbeizuführen. Diese soll es dem Huf ermöglichen seine unterschiedlichsten Funktionen vom Fundament des Bewegungsapparats bis hin zur Unterstützung des Stoffwechsels auszuführen. Der schöne Nebeneffekt dabei ist, dass sich die ideale Hufform bei konsequent richtiger Bearbeitung von selbst einstellt und der Huf sich nach und nach immer mehr von selbst in einer physiologischen Form hält.

ℹ️ Wenn du mehr über die Hufbearbeitung nach BPHC erfahren möchtest, dann findest du auf folgenden Seiten weitere Infos:
- BPHC Privatinstitut für ganzheitliche Barhufbearbeitung: bit.ly/3577ygd
- Weiterbildungsportal RLP: bit.ly/3pmNDka

Hufkapsel mit Hufbein

Adresse

Dreisbach
56472

Öffnungszeiten

Montag 07:00 - 18:00
Dienstag 07:00 - 18:00
Mittwoch 07:00 - 18:00
Donnerstag 07:00 - 18:00
Freitag 07:00 - 18:00
Samstag 07:00 - 18:00

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