Jörg Förster - Freier Redner

Jörg Förster - Freier Redner Seit 2015 begleite ich alle Lebensfeiern als Freier Redner, seit 2016 freiberuflich selbstständig.

KatzwangKein Ort für Weltpolitik oder Weltgeschichte. Und doch endete da die Lebensgeschichte einer Frau, die fast um di...
17/04/2026

Katzwang

Kein Ort für Weltpolitik oder Weltgeschichte. Und doch endete da die Lebensgeschichte einer Frau, die fast um die halbe Welt gereist war, um hier anzukommen, zu Hause zu sein.
Nicht, wo sie geboren wurde, war wichtig, sondern wo sie leben und glücklich sein würde, wo die Wurzeln ihrer Ahnen waren.

Ich begleite Abschiede von Menschen aus verschiedenen Ländern und Kulturen, auch Religionen bisweilen. Ich kann mit Sicherheit sagen, quasi mit der Erfahrung all dieser Lebens - und Familiengeschichten, sie ähneln und gleichen sich, egal in welcher Sprache.

Politiker schwadronieren gern große Worte über Geschichtsvergessenheit, dabei scheinen sie diejenigen zu sein, die keine Ahnung von Geschichte haben, sie ignorieren oder neu erfinden.

Deutschland und Russland haben eine gemeinsame Geschichte, weit vor dem großen Krieg. Ach übrigens, Kriege fabrizieren nur jene mit politischer Macht, nicht die Völker.

Ich habe in der Schule Russisch lernen müssen. Ja, es war kein Wahlfach, und es sah trotz sozialistischer "Verbrüderung" auch nie danach aus, dass ich diese Sprache mal anwenden könnte.
Heute ist es auch weniger die Sprache, sondern mehr alles Wissen drumherum, das mir zugute kommt bei meiner Arbeit, können einzelne Vokabeln aber doch auch noch die eine und andere Brücke bauen.

In Deutsch mit diesem gewissen Akzent bedankte sich heute eine Dame bei mir für die schöne, treffende und berührende Rede, sie habe die ganze Zeit heulen müssen. Dafür habe ich mich natürlich entschuldigt, weil das gar nicht meine Absicht ist. Da haben wir beide gelacht.

Es ging um eine Ärztin, die sich mit Leib und Seele der Medizin und den Menschen verschrieben hatte, als Deutschstämmige unbedingt nach Deutschland wollte, um hier vor allem Russischsprachige Patienten zu behandeln.
Dabei geht es nicht um Nationalitäten, um Flaggen und Sprachen, sondern um das Überwinden von Barrieren oder das Erkennen von Verbindendem.

Politiker sollen eigentlich das Miteinander regulieren, stattdessen spalten sie, bezeichnen ganze Völker als unsere Feinde.
Davon distanziere ich mich ganz klar!

Na das ging ja heute mal runter wie Öl...Zweimal sogar! 😉Dass Kunden meine Arbeit loben, kenne ich ja nun mittlerweile. ...
16/04/2026

Na das ging ja heute mal runter wie Öl...

Zweimal sogar! 😉

Dass Kunden meine Arbeit loben, kenne ich ja nun mittlerweile. Wenn man dabei mit anderen Rednern verglichen wird, als der bessere wertgeschätzt wird, dann hat das natürlich was.
Wenn ich selbst die Arbeit anderer abwerten würde, käme das nicht gut, wäre obendrein unglaubwürdig.
Wenn Kunden die Unterschiede selbst bemerken und würdigen, habe ich in doppelter Hinsicht nichts falsch gemacht 😊

Was mich heute aber außerdem sehr positiv überraschte, war die Aussage einer städtischen Angestellten am Friedhof, die meinte, es sei schön, mich wieder öfter zu sehen (wir hatten erst kürzlich in Wöhrd das Vergnügen) bzw. zu hören, denn auch sie lauscht meinen Reden gern, wie sie selbst bekannte, die seien einfach anders und eben schön.

Jetzt braucht sich's eigentlich nur noch etwas weiter rumsprechen, dass es unter der Vielzahl von Rednern und Rednerinnen doch noch einen gibt, der etwas anderes anbietet als die meisten, die mittlerweile inflationär "ausgebildet" werden für etwas, das man nicht mal eben schnell lernen kann.

Spätestens seit heute weiß ich, ich muss da nicht unruhig werden, ich kann "dem Markt" vertrauen, der reguliert sich ganz von selbst, Qualität wird sich immer behaupten.

Kolmbärch...First Wedding 2026 - ein Burgfräulein und den Burggeist in Liebe vereint.Kein Regen in Sicht und trotzdem fl...
11/04/2026

Kolmbärch...

First Wedding 2026 - ein Burgfräulein und den Burggeist in Liebe vereint.

Kein Regen in Sicht und trotzdem floss der Bräutigam fast davon.
Naja, kaum sprach ich von Wasser und Wassermännern, gab es kein Halten mehr 😂

Es war die zweite Rede für dieses Paar, heute aber zu einem wesentlich erfreulicheren Anlass, ging es trotzdem auch um den Brückenschlag vom Vergangenen zum Zukünftigen, meinte die Mama der Braut tief berührt und dankbar, niemand hätte das besser machen können als ich es getan habe.
Ich lasse das mal so stehen.
Hätte ja selbst fast ein Taschentuch gebraucht 🫣

Alles gut - Premiere gelungen, ein schönes und verbindendes Erlebnis für uns alle, die wir dabei waren.

Die Burg ist imposant, obwohl eher klein, aber wirklich wunderschön. 👍🏼
Also Ihr Ritter, Minnesänger und Jungfrauen, begebet Euch auf Brautschau und Turniere und entführet Eure Auserwählten in jenes altehrwürdige Gemäuer, lasset Euch von mir vermählen, kann nur gut werden 😜😇

Mit Speck fängt man Mäuse...Ich hoffe natürlich nicht, dass ich mir meine Zuhörer derart gefügig machen muss, gar bestec...
09/04/2026

Mit Speck fängt man Mäuse...

Ich hoffe natürlich nicht, dass ich mir meine Zuhörer derart gefügig machen muss, gar bestechen, dass sie mir zuhören, aber natürlich gibt es Mittel, die man einsetzt, um Publikum bei der Stange zu halten, die Spannung aufrecht zu erhalten.

Eine gute Rhetorik ist ein solches Mittel - Stimme, Aussprache, Betonung, Tonfall, Schreibstil, Erzählweise - essenziell eigentlich für einen Redner.

Ich überrasche ja aber auch gern, sei es mit einer nicht bestellten Musik, die dennoch treffend eröffnet, einem Zitat, das niemand so erwartet, und manchmal auch mit einer Kostümierung oder wie erst kürzlich mit Baileys-Naschereien, weil Baileys eben eine Bedeutung hatte.

Und weil die gestrige Lebensgeschichte mit jener Baileys-Geschichte verknüpft war, allerdings da Eierlikör und Ouzo gefragter waren, gab's die halt in festerer Form, damit auch das Fahren danach kein Problem werden würde.

Es gibt ja fast nichts, das es nicht gibt. Solche Sachen lassen sich auch nicht immer und überall realisieren, passen auch nicht immer, aber sie beleben eine Rede eben auch, alle haben zugegriffen. 😊

Vielleicht wirkt es sich auch auf die Stimmung aus, aber nicht wegen der geringen Mengen Alkohol, die in einer Praline sein mögen. Es ist mehr die Geste, das Abweichen von der Norm und doch diese Normalität, die es privater macht, vertraut.
Ich wurde gestern tatsächlich von 2 Zuhörern unabhängig voneinander gefragt, ob ich ein guter Bekannter oder gar Verwandter der Verstorbenen sei, oder gar mit ihr aufgewachsen.

Der Schmunzler meinerseits war unumgänglich, die Verstorbene stand kurz vor ihrem 102. Geburtstag 😇

Aber auch erst kürzlich lobte anderswo eine Zuhörern meine Worte und fragte gleichermaßen, ob ich den Verstorbenen persönlich gut kannte, was ich verneinen musste. Fast ungläubig hakte sie nach: Also einfach so?

Ja, es ist mein Beruf, mich in Menschen hinein zu denken und zu fühlen, in ihre Geschichten, und dann eine Geschichte lebendig zu erzählen und nicht nur einen Lebenslauf vorzulesen, gewürzt mit ein paar gängigen Floskeln zum Anlass passend.

Das hält die Zuhörer wach und eine Rede noch lange in Erinnerung.

SPRACHE - unser aller alltägliches Werkzeug, um uns auszudrücken, verständlich zu machen, Ergebnis von Evolution und Int...
05/04/2026

SPRACHE - unser aller alltägliches Werkzeug, um uns auszudrücken, verständlich zu machen, Ergebnis von Evolution und Intelligenz.

Möchte man meinen... Denn trotz noch einiger guter Werkzeuge und Hilfsmittel scheint Kommunikation nicht selbstverständlich zu funktionieren.

Wir mögen zwar dieselbe Sprache sprechen, und doch benutzen wir dabei doch auch verschiedene Begriffe, legen mehr und weniger Wert auf ihre Bedeutung, formulieren anders.

Ich sage schon lange von mir selbst, ich bin ein Wort-Jongleur, spiele mit unserer Sprache.
Erst kürzlich würdigte das ein Zuhörer, also gerade meine Wortspielereien. Dabei geht es nicht etwa um kindliche Betrachtungen, sondern regen solche Spielchen zum Denken an.

Andere Zuhörer konnten vor Jahren dem nicht folgen, als es um einen leidenschaftlichen Koch ging, ich drum einige Metaphern in meine Rede einbaute, die wir im Grunde auch unbewusst im Alltag benutzen, nur hatte ich sie etwas bewusster herausgestellt, weshalb man mir (obgleich leider feige, weil nicht persönlich) vorwarf, ich hätte "die Speisekarte rauf und runter zitiert", das sei ganz furchtbar gewesen.

Nun ja, Goethes Gedanken fallen auch nicht überall auf fruchtbaren Boden.

Aber ich musste mir auch schon sagen lassen von einer sehr viel jüngeren Person, ich solle mal meine Denkweise(n) überdenken. Wobei gerade die den Erfolg meiner Arbeit nicht unwesentlich mitbestimmen, also positiv beeinflussen, wenn Zuhörer doch sagen, sie seien dankbar für einen neuen Impuls, eine andere Sichtweise, dass ich sie zum Nachdenken gebracht habe.

Allerdings musste ich mir von einer im Grunde gestandenen Person vorwerfen lassen, ich würde zu viel denken, zu komplex schreiben und zu viel lesen!

Lesen bildet! Früher sah man das jedenfalls so.
Und oft genug wurde man ermahnt, man solle gefälligst nachdenken, bevor man etwas tut. Komplex schreiben bedeutet für mich, mich ausführlich gut verständlich zu machen, dass wenige bis keine Fragen offen bleiben. Ich mag niemandem nur einen Knochen hinwerfen.
Es wird sowieso schon so viel interpretiert und somit missverstanden, weil in stark komprimierten Mitteilungen der Raum dafür angeboten wird.

Es würde wahrscheinlich langweilig werden, wenn ich immer nur schreiben würde, wie zufrieden oder begeistert Zuhörer war...
26/03/2026

Es würde wahrscheinlich langweilig werden, wenn ich immer nur schreiben würde, wie zufrieden oder begeistert Zuhörer waren, dachte ich mir. Glaubt einem am Ende irgendwann keiner mehr.
Manchmal werde ich ja aber doch noch auch im Nachgang persönlich angeschrieben.

Fast ist es etwas unangenehm, wenn ich Lob für Musik bekomme, die ich gar nicht selbst gemacht habe. Das ist wie, wenn jemand Speisen aus bereits geschriebenen Rezepten nachkocht und dann aber daraus einen eigenen Food-Blog macht...

Ich will mich freilich nicht mit fremden Federn schmücken und auch nicht Komplimente erhaschen um jeden Preis. Aber meine Musikauswahl war einerseits begründet, andererseits habe ich mittlerweile so viele gute Musik gehört, die zu verschiedenen Lebensthemen passt, zu entsprechenden Lebensgeschichten und aber auch zum Abschied.

Auch was ich letztlich schreibe, mag sich aufgrund der Verschiedenheit der Lebensgeschichten unterscheiden, im Grunde entspricht aber alles, was ich schreibe, auch meinen eigenen Überzeugungen.

Und ich kann mich da nur wiederholen: Es ist die Lebenserfahrung eines Redners, die ihn aus einer großen Fülle schöpfen lässt, seinen Zuhörern mehr mitzugeben als sie bereits wissen.
Eine gute Rede ist mehr als der Vortrag bekannter Fakten irgendeiner Chronologie folgend gespickt mit abgedroschenen Zitaten.

Erst kürzlich las ich ein Ausbildungsangebot für Redner, dem ich aus guten Gründen nicht nur skeptisch, sondern auch ablehnend begegne, man würde in einem Kurs das Rüstzeug bekommen, in nur 3 Stunden effektiv eine Rede schreiben zu können, denn: Man solle keine Lebenszeit verschwenden.
Ich bin geschockt ob solcher Aussagen.

Mir ging es nie um Effektivität oder Produktivität, nie nur ums Geld verdienen und Gewinn, sondern um Wertschöpfung und Wertschätzung. Ich investiere etwa das Doppelte an Zeit, weshalb es schon nie Fließbandarbeit werden kann, ich suche bei Bedarf die absolut passende Musik fernab bekannter, die passenden Zitate, und das sind oft immer wieder andere und neue, außerdem suche ich schöne Gedanken im Kontext, die einer Rede dann solche Wirkung verleihen.

Cobra 11...Aber nicht auf RTL!Gestern wurde ich doch tatsächlich das erste Mal in meinem Leben von der Autobahnpolizei a...
21/03/2026

Cobra 11...

Aber nicht auf RTL!

Gestern wurde ich doch tatsächlich das erste Mal in meinem Leben von der Autobahnpolizei angehalten, was ich für einen Witz hielt, konnte mir nicht vorstellen, zu schnell gewesen zu sein mit meinem Roller.

Aber vor 14 Tagen wurden offenbar auf der Strecke die Verkehrsschilder getauscht, die Höchstgeschwindigkeit von 120 km/h auf nur noch 80 verringert. Und anstatt mit einem Schild darauf aufmerksam zu machen, wie man das bei Kreuzungen ja auch tut, wenn die Vorfahrt geändert wird, kassiert man dort nun lieber ab, wohlwissend, dass einige aus Gewohnheit dort weiter 120 fahren werden; nicht aus Trotz, aber weil sie - wie ich - nicht mehr auf die Schilder achten.

Keine Baustelle, keine schmalere Spur, keine Häuser in der Nähe, und im Gegenverkehr weiterhin 120 erlaubt. Ein Schelm, der Böses dabei denkt...

Nun ja, so viel, wie ich unterwegs bin, passiert mir das dann doch recht selten, weil ich mich im Grunde schon an die Regeln halte.

Dennoch ging's dann heute zur Kriminalpolizei... 😲 Ein Verhör von einer guten Stunde...

Aber diesmal habe ICH die Fragen gestellt!! 😝😂

Ja, Polizisten sind auch nur Menschen 😉
Und die heiraten auch mal. Und dann ist es nur konsequent, wenn sie dafür den schnellsten... Also naja, den besten Redner wollen 😄

Leider sind die beiden viel zu nett, sonst hätte ich ihnen einfach das Bußgeld auf die Rechnung umgelegt 🙈

Trostpflaster: Ich bekam nach der Aktion gestern beim Metzger im REWE einen Sonderrabatt auf meinen Leberkäs 😌

Dies ist kein Aufruf zur Rebellion! Fahrt ordnungsgemäß, frühzeitig los, macht Pausen und seit nett zu Polizisten, die machen auch nur ihren Job. Für die Schilder sind sie nicht zuständig.

Ich weiß, ich weiß, Eigenlob stinkt.Aber ich muss mich gar nicht selbst loben, an Lob mangelt es mir auch gar nicht.Aber...
20/03/2026

Ich weiß, ich weiß, Eigenlob stinkt.
Aber ich muss mich gar nicht selbst loben, an Lob mangelt es mir auch gar nicht.

Aber froh, etwas geschafft zu haben, darf man schon sein, sich stolz auf die Schulter klopfen, wieder einmal erreicht zu haben, was ich vorhatte.

Das lässt sich mitunter auch schwer kommunizieren, all die Gegebenheiten, Umstände, Befindlichkeiten der Angehörigen, Bedenken.
Wenn all das aber schon während der Rede spürbar verfliegt, ist das zwar schon etwas erleichternd, aber abgerechnet wird ja bekanntlich immer erst unter dem Strich.

Und auch die Reaktionen lassen sich im Bericht allein in Worten nicht annähernd nachvollziehbar transportieren, das müssten Sie erleben.

Noch während die letzte Musik spielte, kam eine Dame zu mir, um mir zu sagen, dass sie noch nie eine solch schöne Trauerrede gehört habe. (Wer mich kennt, weiß ja, dass ich da gern antworte, dass das daran liegt, weil ich keine Trauerreden halte, was ich heute allerdings unterlassen habe.)

Meine Auftraggeberin gab mir zunächst mit erhobenem Daumen und breit lächelnd zu verstehen, dass alles gut war, sie erleichtert.
Ihr nachfolgendes Kompliment war vielleicht etwas schräg... Man würde Lust bekommen zu sterben, wenn ich die Rede halte. 🙈

Dabei muss man gar nicht erst sterben, damit ich die Lebensgeschichte zusammenfasse, das geht auch gern zu einem Geburtstag oder anderen Jubiläum. Auch andere Zuhörer bedankten sich noch persönlich für die "schönen Worte".

Zu sehen, wie Anspannung sich löst und Menschen sich nicht schluchzend, sondern lächelnd in die Arme fallen und dann lächelnd vom Grab gehen, das ist mein Applaus. Klar - lautlos, unauffällig, ist das Honorar der Lohn für meine Dienstleistung, die Zustimmung, die Freude und die Dankbarkeit meiner Zuhörer der Lohn für die persönliche Note, das, was die Dienstleistung über das reine Geschäft erhebt.

Und als ob das noch nicht genug war, kam mir dann eine unbekannte Dame entgegen, erkennbar aber als die Rednerin der nachfolgenden Feier, die mich schon von weitem mit meinem Namen ansprach, war ich einst einer der Impulse, die sie in diesen Beruf gebracht hatten. Auch irgendwie schön.

Besser kann man die Woche nicht beenden.

15/03/2026

Wenn manche glauben, da steigt einer im Alter nochmal auf eine flotte Maschine, typisch für die sogenannte Midlifecrises, die kann ich beruhigen - die Mitte habe ich bereits überschritten und die Krise hinter mir 😉

Nein, die "Black Pearl" war eine bewusste Entscheidung, nicht nur des Spaßes wegen, der sich freilich nicht leugnen lässt.

Gerade bei den Überlandfahrten und leichtem Termindruck... nervte es schon, wenn ich hinter Autokolonnen schleichen musste, weil sich manche nicht trauen, einen Traktor oder einen LKW zu überholen.
Mit solch einem Flitzer aber lassen sich solche Hindernisse schneller meistern, ein echter Zeitgewinn.

Abgesehen davon ist ein solches Fahrzeug wirtschaftlicher. Natürlich bekomme ich Benzin nicht preiswerter, aber der Verbrauch ist geringer. Je öfter ich meine Wege also mit dem Roller fahren kann, umso stabiler halte ich meine Betriebskosten, weshalb ich dann auch meine Honorare stabil halten kann.

So ist das vermeintliche Hobby ganz im Interesse meiner Kunden und der Umwelt, wenn ich als Alleinfahrer das Auto dafür stehenlassen kann.

Das Schöne mit dem Nützlichen verbinden, müssen andere bis zum freien Wochenende warten, dass sie ihre Touren fahren können. Ich kann mitunter mehrere pro Woche fahren und das während meiner Arbeitszeit 😊

Für die heutige Abschiedsfeier suchten wir gemeinsam den "passenden" Termin, musste die Trauerhalle beim Bestatter frei ...
13/03/2026

Für die heutige Abschiedsfeier suchten wir gemeinsam den "passenden" Termin, musste die Trauerhalle beim Bestatter frei sein, ich Zeit haben und natürlich die Auftraggeber.

Und hast du nicht gesehen, fiel die "Wahl" auf den heutigen Tag mit diesem furchteinflößenden Datum.
Da kann ja im Grunde nichts mehr schiefgehen 😄

Tatsächlich darf man sich von solchem Aberglauben nicht verunsichern lassen.

Die Abschied nehmenden Zuhörer standen also unter dem Eindruck des Loslassens und des Datums, und doch kamen sie entspannt und gingen - ja - erleichtert, zufrieden, begeistert.

Natürlich hatte auch Frau Pausch vom Bestattungshaus GBG in Nürnberg mit einer sehr individuellen Dekoration, quasi dem optischen Adieu bzw. maritimen Ahoi für eine entsprechende Stimmung gesorgt, die alles andere als bedrückend war.

Für mich gab es Schulterklopfer, Händeschütteln und viele wohlwollende und dankbare Worte, besser hätte man es gar nicht machen können, alles sei auf den Punkt gebracht gewesen. Es war amüsant und doch berührend ohne Pathos und Druck auf die Tränendrüsen, abgerundet durch die passende Musik, wenngleich eigenwillig interpretiert, vom jeweiligen Original abweichend, jedoch ohne Wertverlust.

Alles in allem ein doch sehr gelungener Tag ohne unangenehme Zwischenfälle, ohne Hufeisen in der Tasche 😉
Ich verlasse mich auf mein Talent, meine Erfahrung, meine Freude an der Arbeit, meine Intuition und die Kraft des Wortes, wenn nur richtig eingesetzt. 😊

Gestern bekam ich eine "Beurteilung"...Die Feier, auf die sie sich bezieht, liegt schon etwas zurück, war im Oktober des...
11/03/2026

Gestern bekam ich eine "Beurteilung"...
Die Feier, auf die sie sich bezieht, liegt schon etwas zurück, war im Oktober des vergangenen Jahres. Ich hatte auch einen Beitrag hier dazu gemacht, weil es schon eine besondere Verabschiedung war, eben ein bisschen anders als normal (üblich).

Mit einer Google-Bewertung hatte es irgendwie nicht geklappt, drum bekam ich "mein Zeugnis" gestern per Mail.

Zur Veröffentlichung habe ich den sehr ausführlichen Text etwas eingekürzt beim Übertragen.

Ich mache sowas nicht gern, weil nicht der Eindruck entstehen soll, ich würde mir meine Lobeshymnen selbst schreiben.
Aber Zweiflern kann ich auf Nachfrage die Echtheit dieser Rezension freilich nachweisen inkl. Buchung zu besagter Feier - also keine Fiktion, kein Fake.

Aber auch die Bewertungen auf Google sprechen für sich und für mich, ebenso jene, die ich auf meiner Website veröffentlicht habe.

Wieso mich trotzdem viele Bestatter in der Region nicht empfehlen?
Gute Frage! 😉

Wahl war...Es heißt ja immer wieder und überall, man habe immer eine Wahl. Man habe Dinge selbst in der Hand, müsse nur ...
10/03/2026

Wahl war...

Es heißt ja immer wieder und überall, man habe immer eine Wahl. Man habe Dinge selbst in der Hand, müsse nur weise wählen.

Wie wer getauft wird, wählen aber die Eltern. Und die hatten im Grunde auch nicht selbst die Wahl.
Man wird ja nicht mal gefragt, ob man überhaupt getauft werden will. Religionsfreiheit bedeutet ja, dass jeder seinen Glauben frei ausleben darf. Man darf aber nicht frei entscheiden, ob man überhaupt glauben will. Na okay, das schon, aber nicht, ob man einer Religion angehören will.

Nur ein Feld von vielen, heute wird ja fast alles zur Religion, werden erbitterte Kämpfe geführt zwischen Befürwortern und Gegnern, wenn auch nur verbal.

In der Schule hatten wir auch Wahl-Essen, entweder man isst es, oder man isst es nicht. Manchmal hat man auch nur die Wahl zwischen dem kleinen und dem großen Übel.

Wohl darum flüchten viele aus der Realität in die Fiktion, bauen eine Scheinwelt um sich herum auf.
Nun ja, in der Realität wartet reichlich Arbeit. Im Trickfilm kann einem alles auf den Kopf und die Füße fallen, das Abenteuer geht danach sofort weiter.

Superman oder Batman?
Nur Fliegen ist schöner... Speedy Gonzales ist zwar schnell, aber fliegen kann er nicht. Ich auch nicht. Ich bin nicht mal schnell, obwohl ich für meine Arbeit viel unterwegs sein muss.

Und wie das so ist, gilt nun für mich: Superman braucht ein neues Batmobil. 😊
Zumindest ein jüngeres als das in die Jahre gekommene. Privat würde ich ein kleines Auto wählen, für die Arbeit und mein Equipment, so erforderlich, brauche ich ein größeres. Zefix!
Eigentlich habe ich gar keine Wahl.
Ich würde das Geld auch lieber in einen Luxus-Urlaub investieren.

Nun ja, spenden muss ja niemand dafür. Es genügt, wenn man mich bucht, will mir mein Geld ja ehrlich verdienen 😇
Sie haben freilich die Wahl, dass wir uns nicht erst bei einem Bestatter oder auf dem Friedhof sehen.

Eine tolle Rede zu einem Geburtstag ist doch auch mal was! 👍🏼 Eine Erneuerung des Ehegelübdes, eine Trauung, eine Freie Taufe.

Wäre das nichts? Quasi als indirekte Sponsoren meiner neuen gebrauchten Transporteinheit sich auf dem Dach selbiger mit Edding zu verewigen?
Ich meine ja nur... Ihre Wahl! 😜

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