05/06/2026
Das ist einer der Sätze, die ich vermutlich am häufigsten im ersten Termin (und auch später noch) zu hören bekomme.
Erstmal die gute Nachricht: Wir kommen nicht wegen der Staubschicht auf dem Regal, dem Wäschekorb im Flur oder dem Geschirr in der Spüle.
Viele Familien machen sich vor dem ersten Besuch viele Sorgen:
➡️ „Werden wir jetzt kontrolliert?“
➡️ „Muss hier alles perfekt aussehen?“
➡️ „Bekommen wir Ärger, wenn etwas nicht läuft?“
Beim ersten Hausbesuch geht es aber vor allem darum, die Familie kennenzulernen, zuzuhören und herauszufinden, welche Unterstützung hilfreich sein könnte. Wir vergeben keine Noten für Erziehung und führen keine Wohnungsbewertung durch.
Uns interessiert nicht, ob die Wohnung perfekt aussieht. Uns interessiert, wie es den Menschen geht, die darin leben.
Viele Familien stellen nach dem ersten Termin fest, dass der Besuch viel entspannter war als erwartet. Oft ist es einfach ein Gespräch bei einer Tasse Kaffee, bei dem man gemeinsam schaut, was gerade gut läuft und wo Unterstützung sinnvoll sein kann.
Und falls doch etwas vorbereitet werden soll: Nicht die Wohnung muss geschniegelt sein – aber der Hund sollte vielleicht wissen, dass er Besucher nicht mit einem Sprung aus zwei Metern Entfernung begrüßen muss. 🐕
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