Infraforce Gmbh

Infraforce Gmbh Herzlich Willkommen auf der Seite der Infraforce GmbH!

Die Infraforce GmbH ist ein auf IT-Security und Datenschutz spezialisiertes Unternehmen, das zur Unternehmensgruppe TÜV Hessen gehört.

Stellen Sie sich vor, Ihr Geschäftsführer ruft Sie am Freitagnachmittag an. Die Stimme klingt absolut vertraut, die Tona...
18/06/2026

Stellen Sie sich vor, Ihr Geschäftsführer ruft Sie am Freitagnachmittag an. Die Stimme klingt absolut vertraut, die Tonalität ist wie immer, und der Kontext, eine dringende, diskrete Überweisung für eine Firmenakquisition, klingt plausibel. Würden Sie zweifeln?

Im Juni 2026 ist genau das eines der gefährlichsten Einfallstore für Cyberkriminelle: Deepfake-Vishing im C-Level-Bereich. Durch hochentwickelte, generative KI-Modelle reichen Angreifern oft wenige Minuten Audiomaterial aus öffentlichen Interviews, Podcasts oder Social-Media-Videos, um eine Stimme in Echtzeit perfekt zu klonen. Gepaart mit personalisiertem Social Engineering werden technische Hürden einfach umgangen, indem der Mensch am Telefon manipuliert wird. Die klassische „Chef-Anruf“-Masche hat damit das Zeug zur perfekten Täuschung erlangt.

Reine Technologie-Abwehr greift hier einfach zu kurz. Wenn die Identität am anderen Ende der Leitung nicht mehr zweifelsfrei verifiziert werden kann, schützt nur ein organisatorisches Sicherheitsnetz im Unternehmen selbst. Das fängt bei der Einführung von analogen Kennwörtern – sogenannten „Safe Words“ – für kritische Freigaben an und reicht bis zu einem strikten Mehr-Augen-Prinzip, bei dem kein Finanzmittel und keine administrative IT-Schnittstelle ohne die Bestätigung einer zweiten Führungskraft freigegeben wird.
Am wichtigsten ist jedoch eine offene Unternehmenskultur: Mitarbeiter müssen das Recht und vor allem die Pflicht haben, ungewöhnliche Anweisungen der Chefetage ohne Angst vor Konsequenzen über einen zweiten, unabhängigen Kanal zu hinterfragen. Sicherheit im Jahr 2026 definiert sich nicht mehr nur über Firewalls, sondern über die Unbestechlichkeit unserer täglichen Prozesse.

Wie sichern Sie Ihre Ad-hoc-Freigaben ab? Vertrauen Sie im Ernstfall noch dem Bauchgefühl oder haben Sie bereits feste Protokolle etabliert?

Grammatikfehler waren gestern: Wie LLMs die Phishing-Architektur revolutionierenDie Zeiten, in denen sich Phishing-Mails...
16/06/2026

Grammatikfehler waren gestern: Wie LLMs die Phishing-Architektur revolutionieren

Die Zeiten, in denen sich Phishing-Mails durch holprige Übersetzungen oder kryptische Absenderadressen quasi von selbst entlarvten, sind endgültig vorbei. Aktuell erleben wir eine beispiellose Industrialisierung von Social-Engineering-Angriffen. Angetrieben durch hochentwickelte Large Language Models (LLMs) haben Angreifer ihre Methoden weg von der Masse, hin zur automatisierten Präzision entwickelt.

Mittels KI-gestützter Aufklärung (OSINT) analysieren Akteure öffentlich zugängliche Daten, LinkedIn-Profile und Unternehmensberichte in Sekundenschnelle. Das Ergebnis: Perfekt personalisierte, kontextbezogene E-Mails, die in Tonalität und Inhalt kaum noch von der Nachricht eines echten Geschäftspartners oder Kollegen zu unterscheiden sind. Diese Angriffe geschehen nicht mehr manuell, sondern vollautomatisiert im Minutentakt.
Diese Entwicklung verändert die Spielregeln der IT-Sicherheit fundamental. Reine E-Mail-Filter und technische Barrieren stoßen an ihre Grenzen, da die Nachrichteninhalte semantisch fehlerfrei und unverdächtig wirken.

Der wirksamste Schutz im Jahr 2026 ist daher die menschliche Firewall. Statische, jährliche Pflichtschulungen reichen jedoch nicht mehr aus. Gefragt ist eine kontinuierliche, dynamische Awareness-Kultur, die Mitarbeiter für die subtilen psychologischen Trigger moderner Angriffe sensibilisiert. Cybersicherheit ist kein IT-Projekt, sondern ein fortlaufender Prozess der kollektiven Wachsamkeit.

Ein starkes Sicherheitsnetzwerk lebt von kontinuierlichem Austausch, verlässlichen Partnerschaften und dem gemeinsamen B...
11/06/2026

Ein starkes Sicherheitsnetzwerk lebt von kontinuierlichem Austausch, verlässlichen Partnerschaften und dem gemeinsamen Blick nach vorn. Gestern hatten wir die Gelegenheit, das Team von Sophos bei uns im Haus zu begrüßen, um die Weichen für die zukünftige Zusammenarbeit zu stellen. Der gesamte Tag war geprägt von einem unheimlich tollen und wertschätzenden Austausch auf Augenhöhe, bei dem wir uns intensiv mit den neuesten Updates zu Produkten und der langfristigen Strategie auseinandergesetzt haben. Diese technologischen Entwicklungen bieten uns tiefe Einblicke, um aktuellen Bedrohungslagen noch präziser zu begegnen.

Darüber hinaus haben wir die Weichen für gemeinsame Go to Market Ansätze gestellt, um durch die Bündelung unserer Kompetenzen noch passgenauere und zukunftsorientierte Sicherheitslösungen an den Markt zu bringen. Mit der klaren Definition der nächsten Schritte und Verantwortlichkeiten steht das Fundament für die kommenden Meilensteine, sodass wir die gewonnenen Impulse nun direkt in messbare Erfolge übersetzen können.

Ein großes Dankeschön an das gesamte Team von Sophos für den inspirierenden Besuch und die fortlaufend starke Partnerschaft. Wir freuen uns darauf, die nächsten Schritte gemeinsam anzugehen.

Identitätsarchitektur im Fadenkreuz: Warum klassische Perimeterverteidigung fehlschlägtDie Sicherheitslandschaft im Jun...
09/06/2026

Identitätsarchitektur im Fadenkreuz: Warum klassische Perimeterverteidigung fehlschlägtDie Sicherheitslandschaft im Juni 2026 wird durch eine Reihe von Vorfällen geprägt, die ein strukturelles Problem moderner IT Architekturen offenlegen. Schadensberichte zeigen, dass hochentwickelte Akteure vermehrt auf das Aushebeln von digitalen Identitäten setzen, anstatt technische Barreiren der Kernsysteme direkt zu attackieren.

Durch Methoden wie gezieltes Vishing oder das Brute Force Prinzip bei Verifikationsprozessen gelingt es Angreifern, administrative Zugänge zu kompromittieren. Besonders kritisch erweisen sich dabei die Schnittstellen zu Cloud Plattformen und externen Dienstleistern. Einmal im System, nutzen Akteure diese legitimen Berechtigungen, um sich unbemerkt durch das Netzwerk zu bewegen.
Diese Entwicklung macht deutlich, dass der Schutz der digitalen Identität und die lückenlose Überwachung von API Verbindungen zu Drittanbietern die zentralen Säulen moderner Cyberresilienz sind. Die Sicherheit eines Unternehmens definiert sich heute über die Governance seiner externen Verknüpfungen.

Die Integration von großen Sprachmodellen in die internen Workflows von Unternehmen hat die Produktivität massiv gesteig...
04/06/2026

Die Integration von großen Sprachmodellen in die internen Workflows von Unternehmen hat die Produktivität massiv gesteigert. Im Juni 2026 zeigt sich jedoch immer deutlicher, dass diese Systeme eine völlig neue Angriffsfläche bieten, die mit klassischen Firewalls nicht abzusichern ist.

Unter dem Begriff des KI Reverse Engineering versuchen Angreifer, durch gezielte, manipulative Eingaben die Sicherheitsbarrieren der Modelle zu umgehen. Das Ziel dieser sogenannten Prompt Injection Angriffe ist es, die zugrundeliegenden Systemanweisungen offenzulegen oder den Zugriff auf dahinterliegende Unternehmensdatenbanken zu erzwingen.

Da diese Interaktionen rein sprachlich ablaufen, stehen IT Sicherheitsabteilungen vor der Herausforderung, Abwehrmechanismen direkt in die Modellarchitektur zu integrieren. Die Absicherung von KI Systemen entwickelt sich damit von einer reinen Infrastrukturfrage zu einer hochspezialisierten Disziplin der semantischen IT Governance.

Die Diskussion um die Absicherung von Unternehmen konzentriert sich meist auf technische Parameter und technologische Ab...
28/05/2026

Die Diskussion um die Absicherung von Unternehmen konzentriert sich meist auf technische Parameter und technologische Abwehrsysteme. Ein zunehmend kritischer Faktor im Mai 2026 ist jedoch die psychologische Belastung der Belegschaft durch die lückenlose Konfrontation mit hochpräzisen Manipulationsversuchen.

Die Frequenz und die sprachliche Perfektion moderner Angriffe fordern von Mitarbeitenden eine permanente kognitive Höchstleistung bei der Verifizierung alltäglicher Kommunikation. Diese anhaltende Alarmbereitschaft führt in der Praxis zu einer messbaren Ermüdung der Aufmerksamkeit, der sogenannten Social Engineering Fatigue.

Wenn Wachsamkeit zur mentalen Belastung wird, sinkt die Barriere für Fehler im Umgang mit verdächtigen Interaktionen automatisch. Eine zukunftsfähige Sicherheitsstrategie muss daher die psychologischen Kapazitäten des Menschen berücksichtigen und Prozesse so gestalten, dass die Verantwortung für die Verifikation nicht allein auf den Schultern des Einzelnen lastet.

Edge AI: Der Trend zur lokalen Datenverarbeitung in der UnternehmenspraxisDie Diskussion um den Einsatz von Künstlicher ...
21/05/2026

Edge AI: Der Trend zur lokalen Datenverarbeitung in der Unternehmenspraxis

Die Diskussion um den Einsatz von Künstlicher Intelligenz in Unternehmen erreicht im Mai 2026 eine neue Stufe der Reife. Während in den vergangenen Jahren die Nutzung zentralisierter Cloud Plattformen dominierte, gewinnt der Ansatz der lokalen Verarbeitung auf eigener Infrastruktur massiv an Bedeutung.

Moderne Sprachmodelle sind mittlerweile so optimiert, dass sie keine riesigen Rechenzentren mehr benötigen, sondern effizient auf firmeneigenen Servern betrieben werden können. Dieser Wandel wird maßgeblich durch das Bedürfnis nach kompromissloser Datensouveränität und strengem Geheimhaltungsschutz angetrieben.

Unternehmen sichern sich damit die Unabhängigkeit von externen Infrastrukturen und eliminieren das Risiko, dass sensible Geschäftsgeheimnisse für das Training öffentlicher Modelle verwendet werden. Die Kontrolle über die eigenen Datenflüsse wird wieder zu einem zentralen Pfeiler der IT Governance.

NIS 2 im Praxischeck: Die Cyberresilienz der Lieferkette steht im FokusDie regulatorischen Anforderungen an die kritisch...
19/05/2026

NIS 2 im Praxischeck: Die Cyberresilienz der Lieferkette steht im Fokus

Die regulatorischen Anforderungen an die kritische Infrastruktur und wichtige digitale Dienstleister gewinnen im Mai 2026 massiv an digitaler Tiefe. Bei der Umsetzung der NIS 2 Richtlinie zeigt sich immer deutlicher, dass der Fokus von den eigenen Systemgrenzen hin zur gesamten Lieferkette rückt.

Unternehmen stehen vor der Herausforderung, die Sicherheitsarchitektur ihrer Partner und Zulieferer lückenlos zu auditieren. Ein einziges schwaches Glied in der Supply Chain kann ausreichen, um regulatorische Konsequenzen oder operative Ausfälle für das gesamte Netzwerk nach sich zu ziehen.

Sicherheit ist kein isolierter Zustand mehr, sondern eine kollektive Verantwortung innerhalb des gesamten wirtschaftlichen Ökosystems. Die Auswahl von Technologiepartnern erfolgt heute verstärkt nach dem Kriterium der nachweisbaren Compliance.

Der Wandel der Identität: Non Human Identities als neues PrimärzielIn der modernen IT Infrastruktur übersteigt die Anzah...
14/05/2026

Der Wandel der Identität: Non Human Identities als neues Primärziel

In der modernen IT Infrastruktur übersteigt die Anzahl der Maschinenidentitäten die der menschlichen Nutzer mittlerweile um ein Vielfaches. Ob Cloud Services, automatisierte Workflows oder API Schnittstellen: Jede dieser Entitäten besitzt Zugriffsrechte, die oft unzureichend überwacht werden.

Die aktuelle Bedrohungslage im Mai 2026 zeigt eine deutliche Verschiebung. Angreifer konzentrieren sich zunehmend auf diese privilegierten Maschinen Accounts, da sie oft weniger streng gesichert sind als herkömmliche Benutzerkonten.

Ein ganzheitliches Identity and Access Management muss heute zwingend auch die automatisierte Welt miteinschließen. Wir verfolgen die technologischen Ansätze zur Absicherung dieser Identitäten sehr genau, da sie das Fundament für sichere Automatisierungsprozesse bilden.

Post Quanten Kryptografie: Das BSI setzt neue Standards für 2026Die technologische Entwicklung im Bereich des Quantum Co...
12/05/2026

Post Quanten Kryptografie: Das BSI setzt neue Standards für 2026

Die technologische Entwicklung im Bereich des Quantum Computing hat eine Geschwindigkeit erreicht, die schnelles Handeln in der IT Strategie erfordert. In diesen Tagen hat das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik die Leitfäden zur Migration auf quantenresistente Verfahren aktualisiert.

Es geht dabei nicht mehr um eine theoretische Gefahr in ferner Zukunft. Unternehmen müssen bereits heute bewerten, welche ihrer Daten eine langfristige Schutzbedürftigkeit aufweisen. Daten, die heute verschlüsselt gespeichert werden, könnten in wenigen Jahren durch Quantencomputer dechiffriert werden, sofern sie nicht mit modernen Verfahren gesichert sind.

Wir beschäftigen uns intensiv mit diesen neuen Standards, um die langfristige Datensicherheit in einer Welt nach dem klassischen Computing zu gewährleisten. Die Umstellung der Infrastrukturen ist eine der zentralen Herausforderungen der kommenden zwei Jahre.

Adresse

Gottfried-Arnold-Str. 1A
Gießen
35398

Öffnungszeiten

Montag 09:00 - 17:30
Dienstag 09:00 - 17:30
Mittwoch 08:30 - 17:30
Donnerstag 08:30 - 17:30
Freitag 08:30 - 17:00

Benachrichtigungen

Lassen Sie sich von uns eine E-Mail senden und seien Sie der erste der Neuigkeiten und Aktionen von Infraforce Gmbh erfährt. Ihre E-Mail-Adresse wird nicht für andere Zwecke verwendet und Sie können sich jederzeit abmelden.

Service Kontaktieren

Nachricht an Infraforce Gmbh senden:

Teilen

Kategorie