24/10/2026
Nicht alles, was sich Aufstellungsarbeit nennt, ist auch heilsam.
Immer wieder höre ich Geschichten über Aufstellungen, die mich tief berühren. Geschichten von Menschen, die sich geöffnet haben, die verletzlich waren, die voller Vertrauen gekommen sind – und deren Vertrauen nicht achtsam gehalten wurde.
Von Räumen, in denen persönliche Themen der Aufstellungsleitung mit eingeflossen sind.
In denen nicht mehr wahrgenommen wurde, was sich im Feld zeigt, sondern das Ego eines Menschen die Führung übernommen hat.
In denen interpretiert, gelenkt, gedrängt und gewollt wurde.
Doch ein Raum, in dem Menschen ihre Seele öffnen, ist kein Ort für das Ego eines anderen.
Ja, schwarze Schafe gibt es überall.
Aber bitte verurteile nicht eine ganze Methode aufgrund der Erfahrungen mit einzelnen Menschen.
Gib der Aufstellungsarbeit eine Chance, ihre tiefgreifende Kraft zu entfalten.
Ich arbeite medial und intuitiv, getragen von den Gesetzmäßigkeiten der Systemik.
Es geht um Ordnung.
Um Zugehörigkeit.
Um das Anerkennen dessen, was ist.
Um die Zusammenhänge zwischen innen und außen.
Und vor allem um eines:
Den Raum zu halten, ohne ihn mit mir selbst zu füllen.
Meine Haltung ist klar.
Klarheit. Reinheit. Demut.
Ich muss nichts beweisen.
Ich muss nichts erzwingen.
Ich muss niemanden irgendwohin führen.
Kein Steuern.
Kein Ziehen.
Kein Drängen.
Kein Wollen.
Denn es geht nicht darum, was ich sehen möchte.
Es geht darum, wahrzunehmen, was sich zeigt.
Ohne Bewertung.
Ohne eigene Geschichte.
Ohne meine Wahrheit über die eines anderen zu stellen.
Ich verstehe mich nicht als diejenige, die heilt.
Ich halte einen Raum, in dem Menschen ihrer eigenen Wahrheit begegnen und Veränderung möglich werden kann.
Denn wahre Begleitung bedeutet für mich nicht, Macht über einen Prozess zu haben.
Sondern die Verantwortung zu tragen, mit dieser Macht achtsam umzugehen.
Und manchmal braucht es gar nicht viele Worte.
Nur einen sicheren Raum.
Ein ehrliches Hinsehen.
Und die Bereitschaft, anzuerkennen, was ist.
Sehen, was ist.
Anerkennen, was war.
Lösen, was bindet.
Und dem Leben wieder seinen Platz geben. 🤍
In tiefer Verbindung zur Aufstellungsarbeit
Alexandra ♥️