RundumNatur - Projekt Hausgeburt

RundumNatur - Projekt Hausgeburt Persönlicher Blog zur Vorbereitung auf die Hausgeburt im Februar 2022

Ich wünsche mir so sehr eine natürliche Geburt. Dennoch weiß ich im Moment noch nicht ob wir ein drittes Kind bekommen.Z...
02/06/2022

Ich wünsche mir so sehr eine natürliche Geburt. Dennoch weiß ich im Moment noch nicht ob wir ein drittes Kind bekommen.
Zu erst möchte ich herausfinden woran es bei den letzten beiden Geburten gescheitert ist.

Ich möchte auch physiologisch schauen ob es einen Grund gibt. Also eventuell auch ein CT oä machen lassen.
Und vor allem jetzt mental daran arbeiten los lassen zu können.
Das wird mir auch in allen anderen Bereichen weiterhelfen 🙈

Dieser Kanal wird sich also nicht mehr nur um das Thema Hausgeburt drehen, sondern vor allem um meine Ergebnisse und Recherchen wie man nach einem Kaiserschnitt trotzdem eine natürliche Geburt erleben kann.

Ich freue mich auch immer über Erfahrungsberichte von euch oder falls euch etwas speziell interessiert. Her damit! 🤗❤️

Alles Liebe
Eure Karin

Einige Wochen nach der Geburt ist meine Hebamme noch mal zu mir gekommen. Sie hat mir das noch mal bestätigt, was ich so...
01/06/2022

Einige Wochen nach der Geburt ist meine Hebamme noch mal zu mir gekommen. Sie hat mir das noch mal bestätigt, was ich sowieso schon wusste...
Auch die Schülerin und sie hatten das Gefühl, dass ich nicht richtig los lassen kann.
Ich war in einem entspannten Zustand, aber irgendwas hat mich immer noch blockiert.

Ich probiere im Alltag gerade verstärkt darauf zu achten und merke, wie blockiert ich bin.

Da bin ich gerade dabei zu schauen woran es liegt und endlich zu lernen, wie man los lässt und vertraut ❤️

Zur Mittagszeit haben wir dann entschieden langsam die Aufklärung für den Kaiserschnitt zu machen.Es haben sich dann die...
09/05/2022

Zur Mittagszeit haben wir dann entschieden langsam die Aufklärung für den Kaiserschnitt zu machen.

Es haben sich dann die Ausschläge auf dem CTG verändert. Die Hebammen und Ärzte meinten, dass das jetzt ziemlich vielversprechend aussehe. Der Muttermund ist ein wenig aufgegangen und hat sich wohl viel weicher angefühlt. Vorher ist wohl immer noch ein Rand stehen geblieben und er hat sich wohl recht hart angefühlt.

Ich war total freudig. Da ich wirklich die Hoffnung hatte, jetzt kommt sie gleich natürlich.
Als letzte Maßnahme wurde ich an den Wehentropf angeschlossen in der Hoffnung, dass sie Wehen gleichmäßiger und effektiver kommen.
Was dann auch der Fall war. Nur leider sind dann jedes Mal die Herztöne der Kleinen abgesackt.

Nach 40 Minuten am Wehentropf wurde noch mal untersucht. 6cm
Die Ärzte meinten, in der Zeit hätte sich einfach mehr tun müssen und in der Kombination mit den schlechten Herztönen würden sie jetzt abbrechen.

Tja... das wars dann... Jetzt stand es wirklich fest. Kaiserschnitt.
Ich wurde also für den OP vorbereitet. Nach 30 Stunden Wehen und zum Ende auch einem hartem Kampf, hatte ich um 17.20 Uhr meine süße Maus auf der Brust liegen.

Ich habe der Ärztin dann den bisherigen Verlauf erzählt. Wir haben dann besprochen, dass ich Schmerzmittel bekomme und i...
08/05/2022

Ich habe der Ärztin dann den bisherigen Verlauf erzählt. Wir haben dann besprochen, dass ich Schmerzmittel bekomme und in die Badewanne zum entspannen will.

Die Wehen sind dann aber ziemlich schnell, ziemlich schlimm geworden. Ich bin nur noch panisch im Zimmer rumgelaufen, weil ich es wirklich nicht mehr ausgehalten habe. So dass ich schnell einer PDA zugestimmt habe.
Ich wollte ja eigentlich eine natürliche Geburt, aber so hätte ich wirklich nicht lange gemacht.

Die PDA hat dann so reingehauen, dass ich noch etwas geschlafen habe, da ich wirklich nichts mehr gespürt habe und das Schmerzmittel ziemlich müde gemacht hat.
Trotz keiner Schmerzen hat sich am Muttermund immer noch nichts gemacht...

Zum Schichtwechsel kam eine neue Hebmme mit einer Schülerin. Ich habe dann ein Fußbad, eine Fußreflexzonen-Massage bekommen. Habe wieder alles mögliche an Stellungen probiert. Das blöde war nur, entweder ich habe gar nichts an Wehen gespürt oder wenn das Mittel nachgelassen hat, waren die Schmerzen direkt unerträglich.

Die PDA ist auch so gut gelegen, dass ich teilweise meine Beine auch nicht spüren konnte und somit sehr eingeschränkt in meiner Bewegung war, da ich fast nicht alleine Laufen konnte. Auch die ganzen Kabel haben ziemlich gestört...
Ich war dauerhaft an das CTG angeschlossen. Leider konnte ich deshalb die Tiefehocke nicht machen, da dann das CTG Alarmgeschlagen hat, weil es die Töne nicht mehr richtig erfassen konnte.

Also irgendwie war das alles sehr ernüchternd... Mittlerweile war es schon Mittag. 24 Stunden Wehen und der Muttermund bei 4cm...

Meine Hebamme hat mich also noch mal untersucht. Das Ergebnis war für mich ziemlich niederschmetternd... Immer noch nur ...
06/05/2022

Meine Hebamme hat mich also noch mal untersucht. Das Ergebnis war für mich ziemlich niederschmetternd... Immer noch nur 2-3 cm... Es hat sich am Muttermund also fast nichts getan.
Sie meinte dann, dass sie gerne abbrechen würde, dass wir noch in Ruhe ins Krankenhaus fahren können, da sonst alles gut aussieht und die Kleine auch noch gut mitgemacht hat.
Sie hat mich auch noch motiviert natürlich weiter zu probieren, weil soweit alles gut aussieht und es noch klappen kann.

Ich musste mich 3 Mal umziehen, weil jedes Mal noch ein Schwall Fruchtwasser rauskam und alles, inkl. der Socken, nass war.

Bis zum Krankenhaus hatten wir fast eine Stunde fahrt. In der Zeit sind die Wehen richtig schmerzhaft geworden. Es waren stechende Schmerzen vor allem im Rücken. Veratmen konnte ich da irgendwie nicht mehr viel... Ich habe einfach alles zusammengekrampft und nur noch geschrien.

Bis wir im Krankenhaus angekommen sind, war es schon nach 2 Uhr. Empfangen wurden wir von einer netten Hebamme, die uns in den Kreißsaal gebracht hat. Kurz darauf kam die Ärztin die mich mit "Oh Frau Koltermann, so schnell sieht man sich wieder" begrüßt hat. Es war die gleiche Ärztin, die mir am Tag vorher gesagt hat, dass ich riskiere mich und mein Baby umzubringen. Ich habe nur geantwortet: "J*p, und alles natürlich losgegangen!"
War dann irgendwie nicht so ein toller Start im Krankenhaus...

Meine Hebamme kam gegen 20 Uhr wieder mit einer Schülerin. Sie hat mich erst mal untersucht. Beim Muttermund hat sich le...
03/05/2022

Meine Hebamme kam gegen 20 Uhr wieder mit einer Schülerin. Sie hat mich erst mal untersucht. Beim Muttermund hat sich leider nicht viel getan. Der war immer noch bei 2 cm. Ein Vorrschritt von einem Zentimeter ist für einen Zeitraum von 8 Stunden ziemlich wenig.
Ich war ziemlich gefrustet, weil es sich vorher schon viel besser angefühlt hat und ich wirklich dachte, dass es vorwärt geht. Insgeheim habe ich gehofft, dass sie 7 cm sagt, aber naja...
Sie meinte, dass wir noch bis 12 Uhr ungefähr weiter machen und dann noch mal schauen.

Ich habe weiter meine Entspannungsmusik gehört. Sie hat mir dann auch den Rücken massiert. Ich habe viel meditiert. Hin und wieder mal etwas bewegt. Viel in die Tiefehocke...
wirklich los lassen konnte ich mal wieder nicht... Ich konnte mich selbst zu Hause nicht locker lassen. Auch bei der Massage habe ich ihr öfter gesagt, sie soll aufhören wenn sie nicht mehr möchte, weil ich niemanden zur Last fallen wollte...

Damit ich mich noch mal richtig ausruhen konnte, habe ich mich um kurz vor 23 Uhr ins Bett gelegt um etwas zu schlafen. Die Wehen waren noch immer sehr unregelmäßig und unproduktiv...

Ich habe gemütlich vor mich hergedöst und bin fast eingeschlafen, als ich um 23:40 ein knacken gespürt habe. Ich wusste, dass es die Fruchtblase war und bin sofort aus dem Bett gesprungen. Es kam ein ordentlicher Schwall und meine Hose der komplete Schlafzimmerboden waren voll mit Fruchtwasser.

Da ich mich ja sowieso umziehen musste und entsprechend n***t war, hat meine Hebamme mich nochmal untersucht...

Über Nacht gingen die Rückenschmerzen dann weg. Meine Hebamme ist am Mittwoch Mittag gegen 12 Uhr gekommen um noch mal n...
30/04/2022

Über Nacht gingen die Rückenschmerzen dann weg. Meine Hebamme ist am Mittwoch Mittag gegen 12 Uhr gekommen um noch mal nach den rechten zu schauen.

Kurz vorher haben die Rückenschmerzen wieder angefangen. Da das richtig fiese Schmerzen waren habe ich mit meinem Mann gesprochen, dass ich gerade keine Kapazitäten habe unseren Großen noch zu bespaßen. Wir haben uns dann darauf geeinigt, dass mein Mann ihn zu den Großeltern fährt, wo er auch übernachten kann.

Während mein Mann unseren Großen weggefahren hat, ist dann meine Hebamme gekommen. Sie hat mich ans CTG gehängt und wir haben über die Arzttermine die Tage vorher gesprochen und welche Möglichkeiten es jetzt noch so gibt. Ich musste zwischendurch schon ganz schön Atmen. Hier ist mir erst bewusst geworden, dass das Wehen sind... Auf meine Frage, was ich machen soll bezüglich der Einleitung, hat sie nur auf das CTG geschaut und gemeint, da brauche ich nicht mehr drüber nachzudenken, die Kleine ist unterwegs. Heute oder auf jeden Fall morgen hast du sie in den Händen.
Mir ist ein richtiger Stein von Herzen gefallen und ich habe vor Glück fast geweint.

Da mein Muttermund erst bei ca. 1 cm war, habe ich mit meiner Hebamme ausgemacht, dass sie noch mal fährt und abends gegen 8 Uhr wieder kommt. Ich solle mich melden falls sie früher kommen sollte.

Den restlichen Tag habe ich mich mit malen, meditieren und leichten Übungen beschäftigt.
Ich habe diesmal gemerkt in welche Richtng die Kleine drückt. Ob sie wirklich nach unten drückt oder wieder gegen das Schambein drückt. Hier haben mir die Übungen gut geholfen, dass ich aus dem Hohlkreuz rauskomme, dass die Kleine wieder nach unten "arbeiten" konnte.

Gegen 8 Uhr kam meine Hebamme mit einer Schülerin wieder...

Am Dienstag den 15.02. bin ich dann also mit der Einstellung ins Krankenhaus, dass wir einfach besprechen welche Optione...
30/04/2022

Am Dienstag den 15.02. bin ich dann also mit der Einstellung ins Krankenhaus, dass wir einfach besprechen welche Optionen es geben würde, falls sich bis Freitag nichts tut.
Leider ist daraus eine Überredungssitzung geworden, dass ich sofort dableiben soll und mit der Einleitung beginnen. Es wurde Druck damit aufgebaut, dass das Risiko nun steigt, dass mein Kind und ich sterben wenn ich nach Hause gehe.

Ich war tatsächlich ziemlich schockiert und verunsichert, da ich mit so drastischen Aussagen nicht gerechnet habe. Mir vorzuwerfen, dass ich gerade dabei bin uns umzubringen ist schon eine harte Nummer. Vor alle auch weil laut Ultraschall immer noch alles in Ordnung war. Fruchtwasser, Plazenta... Alles altersentsprechend und keine Auffäligkeiten. Also warum dann diese Panik mache?

Während der 3 Stunden die ich im Krankenhaus verbrachte, habe ich üble Rückenschmerzen bekommen und musste ständig aufs Klo. Da dachte ich mir schon "Toll jetzt noch ein Nierenstau, das mir noch gefehlt."

Mir wurde gesagt, dass aufgrund des ersten Kaiserschnitts die Einleitungsmethoden sehr eingeschrenkt sind, da man natürlich nicht weiß wie sich die Narbe verhält. Auch meine Hebamme wollte nur "harmolse" Methoden machen, da sie die gleiche Befürchtung hat.
Das war das einzige was ich dann wusste... es würde mechanisch eingeleitet werden. Egal ob direkt oder am Freitag. Damit würde man anfangen.

Ich bin dann eben auf eigen Wunsch wieder nach Hause und sollte wieder zu meiner Frauenärztin. Das habe ich dann nicht mehr gemacht. Ich hatte ein ziemlich beschissenes Gefühl. Den Ärztebrief habe ich mir zu Haue durchgelesen und musste wirklich fast kotzen. Ich war richtig wütend. Und die Rückenschmerzen haben nur genervt...

Diese Liste habe ich von meiner Hebamme bekommen.Die meisten Sachen haben wir sowieso im Haus. Also wirklich viel extra ...
29/01/2022

Diese Liste habe ich von meiner Hebamme bekommen.
Die meisten Sachen haben wir sowieso im Haus. Also wirklich viel extra mussten wir nicht besorgen.

Wir haben nur noch Tiefkühlbeeren geholt, weil ich den Plazenta-Smoothie jetzt doch probieren möchte 🙈 kommt nur ein Haselnuss großes Stück rein. Also was solls 🤷‍♀️ und es gibt viele gute Berichte dazu.

Zusätzlich habe ich mir noch Zitronenöl für die Duftlampe geholt, da wir das in einem Coaching geankert haben. Verbunden mit dem Satz "Ich vertraue in mich und bin offen für das was da kommt"

Was hast du noch zusätzlich besorgt? Was war hilfreich?
Schreib es gerne in die Kommentare.

Von Herzen
Karin

Was mir während meiner ersten Schwangerschaft auch noch nicht bekannt war ist, dass man einen Teil der Schwangerschaftsv...
30/08/2021

Was mir während meiner ersten Schwangerschaft auch noch nicht bekannt war ist, dass man einen Teil der Schwangerschaftsvorsorge auch bei seiner Hebamme machen kann. In der ersten Schwangerschaft habe ich also alles bei meiner Frauenärztin machen lassen. Was da ja auch egal war, da ich ja in einer Klinik entbunden habe.

Diesmal habe ich mich dazu entschieden die Hälfte der Vorsorge bei der Frauenärztin zu machen und die andere Hälfte bei meiner Hebamme.
Das hat ganz einfache Gründe. Zum einen lerne ich meine Hebamme so besser kennen. Während der Geburt ist es viel angenehmer wenn man die beteiligten Personen schon kennt, ihnen vertraut und sich so fallen lassen kann.
Zum anderen kann sich die Hebamme natürlich viel besser auf die Geburt vorbereiten, wenn sie den Schwangerschaftsverlauf und eventuelle Komplikationen schon im Vorfeld kennt.

Ultraschall, Blutwerte und - zuckertest, etc. mache ich wie gewohnt bei der Frauenärztin, da Hebammenpraxen so etwas meist nicht abdecken. Das ist aber vollkommen in Ordnung.

Schon bei der ersten Geburt habe ich mit dem Gedanken gespielt, einen Hausgeburt zu machen. Allerdings hatte ich damals ...
30/08/2021

Schon bei der ersten Geburt habe ich mit dem Gedanken gespielt, einen Hausgeburt zu machen. Allerdings hatte ich damals noch keine Ahnung, dass nicht jede Hebamme auch Hausgeburten macht.

Das sollte mir beim zweiten Mal nicht noch mal passieren. Deshalb habe ich mich schon Ende letzten Jahres darum gekümmert eine passende Hebamme zu finden, obwohl ich noch gar nicht schwanger war.

Ich persönlich finde die Suche im Internet sehr schwierig, da es eine Vielzahl von Plattformen gibt. Nicht jede Hebamme ist auf allen Plattformen angemeldet und die Plattformen an sich fand ich teilweise auch nicht gut gepflegt. So hatte ich mit einigen Hebammen kontakt, die derzeit gar keine Hausgeburten anbieten. Zum Glück war jede einzelne sehr nett und hat mich dann auf Kolleginnen verwiesen. Eine Freundin, die selbst Hebamme ist, hat mir dann letztendlich einen tollen Namen genannt, bei der ich jetzt auch die Vorsorge und Hausgeburt mache.

Als ich dann Anfang Juni den positiven Schwangerschaftstest in den Händen hielt, war wirklich das erste was ich gemacht habe die Hebamme anzurufen und mir direkt einen Platz zu sichern. Diese sind eben aufgrund der wenigen Hebammen, die Hausgeburten anbieten, schnell vergriffen. Nach dem Frauenarzttermin, in dem die Schwangerschaft bestätigt wurde und der Termin feststand, habe ich noch mal angerufen um alles fix zu machen und den ersten Kennenlernentermin mit der Hebamme zu vereinbaren.

Ich bin sehr glücklich und dankbar, dass ich dieses Mal eine Hebamme gefunden habe, die voll und ganz zu meinen Bedürfnissen passt. (Sie macht auch HypnoBirthing. Dazu kommen auch noch Beiträge)

Adresse

Höningen

Benachrichtigungen

Lassen Sie sich von uns eine E-Mail senden und seien Sie der erste der Neuigkeiten und Aktionen von RundumNatur - Projekt Hausgeburt erfährt. Ihre E-Mail-Adresse wird nicht für andere Zwecke verwendet und Sie können sich jederzeit abmelden.

Teilen

Kategorie