15/06/2025
Ängste und Stress beim Pferd – Welcher Weg ist deiner?
Reitest oder trainierst du über die Ängste deines Pferdes hinweg?
Und wie fühlst du dich dabei?
Wünschst du dir, dass dein Pferd seine Ängste gemeinsam mit dir, in einem sicheren Rahmen, überwindet – ohne das Gefühl, seinem Menschen ausgeliefert zu sein?
Was wiegt schwerer: die Angst vor der Hallenecke (nur als Beispiel) oder die Angst vor den Konsequenzen, wenn es sich weigert, dorthin zu gehen?
Ich wünsche mir, dass mein Pferd weiß:
Ich sehe seinen Stress – und ich bin bereit, mit ihm gemeinsam eine vertrauensvolle Basis zu schaffen. Eine Grundlage, auf der wir am Ende selbstbewusst und gelassen durch genau diese Ecke gehen können.
Ich wünsche mir eine echte Partnerschaft – in der wir beide voneinander lernen, uns respektieren, unsere Stärken und Schwächen anerkennen und daran gemeinsam wachsen.
Für mich bedeutet das:
Ich werde mein Pferd nicht mit Druck oder Kraft dazu bringen, seine Angstzone zu betreten.
Stattdessen suchen wir die Zone, die das Pferd an diesem Tag selbst bewältigen kann – seine persönliche Wohlfühlzone. Innerhalb dieser arbeiten wir, ohne Zeitdruck. Vielleicht erweitert sich die Komfortzone noch heute, vielleicht braucht es mehrere Einheiten. Beides ist in Ordnung.
Wenn mein Pferd angstfrei in die Ecke geht, beobachte ich – und begleite.
Was macht das mit seinem Selbstvertrauen?
Will es weitergehen?
Bleibt es in meiner Nähe oder zieht es sich zurück?
Will es die Ecke erkunden, schnuppern, hören, fühlen, was dort wirklich ist?
All diese Fragen helfen mir zu erkennen:
Vertrauen ist die Grundlage, auf der alles aufbaut.