31/08/2026
1) Chronisches Bauch-einziehen. Bauchnabel Richtung Wirbelsäule ziehen wirkt harmlos, erzeugt aber Druck nach unten auf deinen Beckenboden.
2) Flache Brustatmung. Zwerchfell und Beckenboden sollen bei jedem Atemzug zusammenarbeiten, senkt sich das Zwerchfell, weitet sich der Beckenboden, hebt es sich, zieht er sich zusammen. Reine Brustatmung unterbricht diesen Rhythmus dauerhaft.
3) Das Hüftschieben. Ständig das Gewicht auf eine Hüfte zu verlagern, vor allem beim Kindtragen, erzeugt ungleiche Spannung im Becken, eine Seite deines Beckenbodens wird mit der Zeit fester als die andere.
4) Stress ohne bewusstes Loslassen. Dein Beckenboden hält Anspannung wie Schultern oder Kiefer, oft unbemerkt, und ohne Loslassen wird sie zum neuen Normalzustand.
5) Chronisches Zurückhalten. Jedes Übergehen des Harndrangs trainiert deinen Beckenboden darauf, angespannt zu bleiben statt sich zu lösen.
Für sich allein ist keins davon dramatisch. Kommen mehrere zusammen, wird daraus mit der Zeit ein echtes Thema.
Typische Folgen: Steißbeinschmerzen, Verstopfung trotz gesunder Ernährung, Dranginkontinenz, häufiges Wasserlassen, Brennen wie bei einer Blasenentzündung, oder Schmerzen beim S*x. Solche Symptome können auch andere Ursachen haben, lass sie zusätzlich ärztlich abklären.
Stell dir vor: du gehst durch deinen Tag, ohne dass dein Becken ständig mitarbeitet, frei, sicher, ganz in deinem Körper zuhause. Dieses Dolce-Vita-Gefühl im eigenen Körper, darum geht es hier.
Ich bin Simone, Beckenbodenexpertin seit über einem Jahrzehnt, Sportwissenschaftlerin und Bewegungstherapeutin. Diese 5 Muster kommen dir wahrscheinlich bekannt vor.
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