04/06/2026
Es ist Donnerstag Morgen 06.12 Uhr.
Dein Kind steht im Türrahmen. Schnuller im Mund. Die zwei Kuscheltiere rechts und links im Arm: "Mama ich muss pullern."👀
Du hast gestern bis spät in die Nacht gearbeitet.
Hast ewig gebraucht um einzuschlafen und runterzukommen. Und bist dann gegen 1 Uhr über einem Buch eingeschlafen.😑
Die Nacht war zu kurz. Viel zu kurz.
Unter 7 Stunden Schlaf bist du ehrlicherweise seit du 40 geworden bist kein echter Mensch und man sollte den Kontakt in der ersten Stunde besser meiden...räusper.😅🙈
Du siehst kurz Sternchen. Das Licht aus dem Flur das ins Zimmer fällt und die Dunkelheit wegwischt fühlt sich an wie der hellste Scheinwerfer. Du kneifst die Augen zusammen und schälst dich in Zeitlupentempo aus dem Bett.
"Mami schneller. Es ist wirklich dringend."
"Geh doch schon mal vor. Ich bin auf dem Weg."
"Das geht nicht. Du weißt doch, dass ich nicht allein durch den dunklen Flur gehen kann..."
Du stöhnst.💭
Wann geht das endlich alleine, so dass du nicht mehr zu jedem Klogang aufstehen und mitgehen musst? Heiliges Kanonenrohr... STOPP. Nicht motzen jetzt. Dein Kind kann überhaupt nichts dafür, dass du platt bist. Und es darf Angst haben. Ruhig bleiben. Atmen. "Ja das stimmt. Ich bin ja da. Ich helf dir."
Nachdem das geschafft geht dein Sohn zielstrebig ins Wohnzimmer zu seinen Ninjago Lego Sachen, setzt sich und fängt an zu spielen.
Du schlurfst hinterher. Dein Blick fällt sofort auf den schlafenden, leicht schnarchenden Mann auf der Couch, der noch unter einer wohlig warmen Decke vergraben ist. Nur sein Schopf schaut raus.
Der Papa.
Du verdrehst die Augen.
Wenn eine Sache dir in so einer Situation aka "ich will noch schlafen, darf aber nicht" den letzten Schubs in den Abgrund gibt, dann diese: dein schlafender Mann.
Er bewegt sich kurz. Schaut dich an, wie du mit hängenden Armen im Türrahmen stehst. Und schließt dannoch ernsthaft wieder die Augen, dreht sich um und schläft weiter?!
Als wär nichts?!🫨🫨🫨
Weiter in den Kommentaren ⬇️