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Schwelbrand: 59-Jährige stirbt in ihrer WohnungVon: smb/pol Letzte Aktualisierung: 21. November 2013, 12:43 Uhrdrucken v...
27/11/2013

Schwelbrand: 59-Jährige stirbt in ihrer Wohnung

Von: smb/pol
Letzte Aktualisierung: 21. November 2013, 12:43 Uhr
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LANGERWEHE. Eine 59 Jahre alte Frau ist vergangene Nacht bei einem Feuer in ihrer Wohnung ums Leben gekommen. Sie wurde Opfer eines Schwelbrands, der von einem Mülleimer in der Küche ausging. Auch ihr Hund starb.

Gegen Mitternacht hatten andere Bewohner des Doppelhauses in der Straße „Nikolausberg“ Brandgeruch wahrgenommen und bemerkt, dass Rauch aus der Wohnung im Obergeschoss aufstieg. Da sich die darin wohnende Mieterin und ihr Hund nicht meldeten, alarmierten die Zeugen Feuerwehr und Polizei.

Der erste Feuerwehrtrupp des Löschzuges West aus Langerwehe verschaffte sich gewaltsam Zutritt zu der Wohnung. Sofort begannen mehrere Trupps mit der Suche nach Personen in der komplett verrauchten Wohnung. Der Rauch hatte sich bereits in das Dachgeschoss ausgebreitet. Dort fand die Feuerwehr nach wenigen Minuten die 59 Jahre alte Frau und deren Hund, beide waren tot. Sie starben offenbar an einer Rauchvergiftung.

Die Polizei hatte die Brandstelle zunächst beschlagnahmt, um die Brandursache zu ermitteln. Nach Feststellungen der Beamten lag der Brandausgangspunkt in der Küche der Wohnung: In der Nähe der Küchenzeile stand ein Mülleimer - darin konnte der Schwelbrand sich offensichtlich entwickeln. Die Ermittler gehen davon aus, dass Hausmüll oder Zigarettenasche unachtsam entsorgt worden sei.

Als die Feuerwehr eintraf, war der Brand schon fast von selbst erloschen, so dass das Feuer auch nach kurzer Zeit komplett gelöscht werden konnte. Im Einsatz waren die Löschgruppen Langerwehe, Luchem und Heistern der Feuerwehr Langerwehe mit rund 40 Kräften. Darüber hinaus war der Rettungsdienst, das DRK und Kräfte des feuerschutztechnischen Zentrums des Kreises Düren vor Ort.

Schwelbrand: 59-Jährige stirbt in ihrer Wohnung - Lesen Sie mehr auf:
http://www.aachener-zeitung.de/lokales/dueren/schwelbrand-59-jaehrige-stirbt-in-ihrer-wohnung-1.702607

Eine 59 Jahre alte Frau ist vergangene Nacht bei einem Feuer in ihrer Wohnung ums Leben gekommen. Sie wurde Opfer eines Schwelbrands, der von einem Mülleimer in der Küche ausging. Auch ihr Hund starb.

Fliegender LebensretterVon Mark ObertDer rote Faden zieht sich durch die Stadt. Er ist das Symbol der Frankfurter Neuen ...
27/11/2013

Fliegender Lebensretter
Von Mark Obert
Der rote Faden zieht sich durch die Stadt. Er ist das Symbol der Frankfurter Neuen Presse - und verbindet Menschen, die Besonderes für Frankfurt leisten. Jeden Samstag stellen wir einen von ihnen vor - und geben dann den roten Faden weiter. Folge 48: Hans W**k. In höchster Not sorgt der 51-jährige Polizeihauptkommissar dafür, dass Hilfe naht. Als Pilot des Rettungshubschraubers Christoph 2 fliegt er Jahr für Jahr mehrere Hundert Einsätze im Rhein-Main-Gebiet.

Es liegt wohl in seiner Natur, dass er, der erlebt, was andere bis in den Schlaf verfolgen würde, von sich aus eher die schönen Seiten seines Berufs betont. Vielleicht gehört es auch zu einer bewährten Strategie, um die Seele zu schonen. Allein wenn er von seinen Feierabenden erzählt, legt sich auf seine sonst eher brummige Stimme Samt. Unter ihm quälen sich die Frankfurter in überfüllten U-Bahnen und schier endlosen Autoschlangen gen Heimat. Er steht dann über den Dingen, buchstäblich fliegt er über ihnen. Manchmal kommt er vom Westen her, von wo aus ihm die gedrängten Wolkenkratzer wie eine einzige gigantische Lichterburg erscheinen. Und dann dieser Moment, wenn er südlich der Skyline die Stadt überquert, so niedrig, dass die Dächer fast zum Greifen nahe unter ihm vorbeiziehen. Den Blick haben er und seine Kollegen exklusiv, niemand sonst darf so auf Tuchfühlung mit der Stadt fliegen. „Es ist wie eine Belobigung für meine Arbeit“, sagt Hans W**k.
Sobald er die Lichterburg passiert hat, nimmt er im Kurs auf die Berufsgenossenschaftliche Unfallklinik im Norden, die BGU, auf deren Dach er landen wird mit seinem Hubschrauber, mit „dem“ Hubschrauber, dem Rettungshubschrauber Christoph 2. Kein Frankfurter, der den orangefarbenen Helikopter nicht kennt, kaum ein Frankfurter, der nicht den Kopf hebt und ihm in Gedanken guten Flug wünscht, wann immer Christoph 2 über die Stadt schrappt. „Er ist ein Wahrzeichen“, sagt Hans W**k. Und Hans W**k ist einer seiner Piloten. Die Topographie der Stadt und der Umgebung hat er im Kopf, „aber da unten kenne ich mich sonst gar nicht aus“, sagt er diplomatisch auf die Frage, wie ihm Frankfurt vom Boden aus gefalle. Seit 2004 hat der Bundespolizist, Dienstgrad Polizeihauptkommissar, Christoph 2 im Griff, seine Fliegerstaffel aber sitzt im nordhessischen Fuldatal, zu Hause ist Hans W**k in der Pfalz.
Gerade ist die Sonne aufgegangen, und weil der Himmel blau und die Sicht klar ist, bietet sich dem Besucher auf dem Dach des zwölfstöckigen BGU-Gebäudes ein imposantes Bild. Wie von einem Spot angestrahlt steht da Christoph 2 und vor ihm sein Pilot, das kräftige Kreuz durchgedrückt, wie in den Boden gestampft die Füße, zu denen die Stadt liegt. Unwillkürlich kommt einem Silvester in den Sinn. Der Blick aufs Feuerwerk mag für den Feiertagsdienst entschädigen. Denkt man. Hans W**k schüttelt den Kopf und sagt es in seiner bildstarken Sprache so: „An Silvester sieht es von hier oben aus, als hätte der Teufel eine Suppe gekocht.“ Dann bittet er hinunter, in „die Insel“.
„Die Insel“, so nennt er unterhalb des Hangars und des Landeplatzes die Luftrettungsstation im 12. Stockwerk der BGU: ein Büro, Ruheräume mit Bett, eine Küche, ein Aufenthaltsraum mit Esstisch, Couch, Sessel, Flachbildfernseher. Im Regal die Fotos und Erinnerungsstücke zeugen von der mittlerweile 41-jährigen Geschichte des Rettungshubschraubers, von der Decke baumelt ein dreiradgroßes Modell des alten Christoph 2, Typ BO 105. „Das war noch richtige Fliegerei“, sagt Hans W**k und erzählt davon, wie er in der Luft gestanden hat mit der BO 105, die Nase nach unten. „Handarbeit“, sagt Hans W**k, „heute übernimmt der Computer sehr viel, vor allem wegen der höheren Sicherheit.“ Und dann blickt er hin zur alten BO und hat dabei diesen Schimmer in den Augen.
Sie sprechen ohnehin Bände, seine Augen. Auf einem Nacken wie dem eines Schwergewichtsringers ruht ein kantiger Kopf, manche Furche hat sich ins Gesicht des 51-jährigen gegraben; flüchtig betrachtet sieht er aus wie ein harter Hund, aber da sind eben diese Augen, die nicht verbergen können, was Hans W**k bewegt, was ihm behagt und was nicht. Als Insel empfindet er die Station, weil das Team - der Rettungsarzt, der Rettungsassistent und er - hier oben so etwas wie eine eigene Welt haben, eigenverantwortlich sind sie, aufeinander verlassen können sie sich. „Das schweißt zusammen“, sagt Hans W**k, „wir haben ein Super-Team.“
15000 Landungen

1400 Einsätze fliegt Christoph 2 pro Jahr, mehrere Hundert Hans W**k, 15 000 Landungen hat er schon hinter sich, ein besseres Training für die Polizeieinsätze, zu denen er ja auch eingeteilt wird, gebe es nicht, sagt er. Ein Christoph-Pilot muss brenzlige Situationen meistern, solche wie die im vergangenen Jahr auf dem Baseler Platz, als eine Straßenbahn mit einem Pkw kollidiert war. Er landet an Hängen, er landet in Vorgärten. Zentimeterarbeit. Und immer wieder sorgt er in der Umgebung für Wirbel, fliegen schon mal Blumentöpfe im Nachbargarten durch die Luft. Schadensmeldungen müssen zum Glück selten geschrieben werden, und die Frankfurter, das will er in dieser Geschichte unbedingt erwähnt wissen, seien sehr verständnisvoll. „Vielen Dank dafür.“ Dass er das betont, verwundert. Schließlich sollte jeder wissen, dass dort, wo Hans W**k auftaucht, jede Sekunde zählt.
Darum geht es doch, deshalb müssen sie einander doch blind vertrauen können, die anderen zum Beispiel seinem Urteil. Fliegen wir oder nicht? Wie ist der Wind? Wie ist die Wettervorhersage? In Frankfurt ist der Wind besonders tückisch, der Hochhäuser wegen. Und wenn über dem Rhein-Main-Gebiet eine Schlechtwetterfront aufzieht, muss Hans W**k schon mal unter einer Stromleitung hindurch, er kennt jede in der Region, er kennt jede Schneise in jedem Wald, wo er notfalls durchkommt, wenn über den Wipfeln ein Sturm tobt. Im Herbst, wenn Nebel die Sicht trübt, da starten sie oft genug trotzdem, er und sein Team. „Ein wenig Abenteuer“, sagt er. Wenn aber Schneeschauer die Sicht komplett rauben und es gar nicht mehr geht, muss er schon mal auf eine Wiese runter. Dann werden die Sekunden zu Minuten und Stunden. Und irgendwo liegt ein Patient und wartet auf Hilfe. „Das Schicksal ist schon eingetreten, wenn wir gerufen werden“, sagt er, „wir helfen, aber nicht um jeden Preis.“ Von Risikoabwägung spricht er, davon, dass niemandem gedient ist, wenn sie, um ein Leben zu retten, ihr Leben und das Unbeteiligter aufs Spiel setzen. Und doch, „natürlich“, ist da immer auch der Gedanke an die Frau im Autowrack, an den Mann, der mit einem Herzinfarkt im Wohnzimmer liegt, an das Kind, das aus dem Fenster gestürzt ist.
Vorsichtig geworden

Er hat in den vergangenen Tagen darüber nachgedacht, welche Einsätze ihn am tiefsten beeindruckt haben. Beeinflusst haben ihn alle. Er ist auch im Privaten vorsichtig geworden, scheut jede potenzielle Gefahr. Das geliebte Motorradfahren hat er aufgegeben, die Töchter, sagt er, seien schon mal genervt von seiner Besorgtheit. Einmal zogen er und seine Kollegen einen Jungen aus dem Wasser und versuchten wieder und wieder, ihn ins Leben zurückzuholen und wollten nicht aufgeben, und schließlich, als sie es akzeptieren mussten, sank hinter der Absperrung der Vater zu Boden und rutschte auf Knien zu seinem toten Kind. Hans W**k stand da und blickte scheinbar ins Nichts und könnte heute doch jeden Zaun, jeden Baum noch malen, so unauslöschlich hat sich die Kulisse dieses Dramas in sein Gedächtnis gebrannt. Einmal haben sie einen Winzer im Stehen intubiert, weil sein Fuß in die Fräse geraten und zermalmt worden war, weswegen sie ihn nicht hinlegen konnten. Der Winzer ist heute der Patenonkel von Hans W**ks jüngerer Tochter. Und da war dieser Tag, als sich alles gegen sie zu verschwören schien. Sommer war es und schwül, und in einem Mörfeldener Freibad waren Jungs vom Beckenrand gesprungen und verletzten ein Mädchen schwer: Verdacht auf Querschnittslähmung. So behutsam wie möglich bereiteten Hans W**k und sein Team das Mädchen auf den Transport in die Unfallklinik Frankfurt vor, da türmte sich im Westen eine gewaltige Gewitterfront auf. Plötzlich musste alles so schnell wie möglich gehen. „Fünf Minuten noch“, sagte Hans W**k zu den Kollegen, „dann können wir nicht mehr hoch.“ Vier Minuten später zog er Christoph 2 in die Lüfte und sauste, von einer Böenwalze verfolgt, im Tiefflug über den Flughafen, wo der Tower den Linienverkehr unterbrochen hatte. „Die vom Flughafen-Tower sind großartig, immer professionell und kooperativ“, sagt Hans W**k.
Was aus dem Mädchen geworden ist? Hans W**k weiß es nicht. Manchmal kommt Wochen später ein Dankesbrief, einmal schrieb eine Mutter aus der Sicht ihres geretteten Dreijährigen, „das war sehr berührend“, sagt er. Wie er es sagt, wird auch deutlich, dass zu viel Nähe zum Einzelschicksal die Schutzschicht ankratzen würde. Das Schicksal hat es ihm und seinen Kollegen einst auf unglaubliche Weise demonstriert. Die Kollegen von Christoph 7 im Nordhessischen waren zu einem Mann gerufen worden, der auf dem Fahrrad einen Herzinfarkt erlitten hatte. Sie konnten ihm nicht mehr helfen - und lasen mit Schrecken seinen Namen: Hans W**k. „Mein Bruder. Wir trugen denselben Vornamen, nur unsere Zweitnamen waren verschieden.“
Kopf frei bekommen

In einem Dorf in Thüringen sind Hans W**k und sein Bruder aufgewachsen. Die Eltern arbeiteten in der Landwirtschaftlichen Produktionsgenossenschaft, und sie hatten auch privat Vieh und Land, da mussten die Söhne mit anpacken. „Harte Arbeit war das“, sagt er, „für richtigen Urlaub hatten wir nie Zeit.“ Heute mag er es, wenn er nach einem Tag im Garten die Knochen spürt, er hilft auch gerne Freunden und Nachbarn, wann immer sein handwerkliches Geschick gefragt ist. Und wann immer ihm Zeit dafür bleibt, schnitzt, sägt und hobelt er. Jede Menge Holzspielzeug für die Töchter hat er gebaut, einige Krippen, die filigrane Arbeit mit seinen mächtigen Händen dient ihm auch als Methode, den Kopf frei zu bekommen.
Nach der Schulzeit lernte er Fleischer, der Beruf machte ihm Spaß, doch irgendetwas zog ihn in die Luft. Also meldete er sich bei der Nationalen Volksarmee, ging zu den Grenztruppen, zur Fliegerstaffel, büffelte drei Jahre lang Physik, Mathematik, Meteorologie und wurde Pilot und gehörte fortan zu denen, die den Eisernen Vorhang sicherten. Fliegen. Er war am Ziel. Im November 1989 fiel die Mauer. „Manche meiner ehemaligen Kollegen haben der DDR zu lange nachgetrauert“, sagt er. Es ist seine Kurzversion für die vielen Ost-Biografien, die auf der Strecke geblieben sind. Auch Hans W**k hatte Angst um seine Existenz, die Ehe war jung, die Tochter war keine drei Jahre alt. Er meldete sich bei der Bundespolizei, bei den „früheren Feinden“, sagt er scherzhaft. Sie nahmen ihn, aber er musste bei Null anfangen. Also büffelte er wieder Physik, Mathematik und absolvierte Flugstunden und irgendwann, während einer dieser Stunden, spürte er einen solch immensen Druck, dass er nicht mehr weiterfliegen konnte. Dass damals ein Fluglehrer neben ihm saß, der ihm zuhörte und ihn verstand, auch das hat ihm das Vertrauen gegeben, dass er es packen würde und dass er dort, wo er war, richtig war.
Fragt man heute bei der Fliegerstaffel nach einem Christoph-Piloten für ein Porträt, kommt die Antwort so prompt, als sei sie die einzig mögliche. „Der Hans W**k ist erfahren und kann gut erzählen.“ Er selbst sagt: „Mit der Rettungsfliegerei habe ich mir einen Traum erfüllt.“ Kein Traum sei umsonst, das sagt er auch. Er ist oft und lange von zu Hause fort, in den Sommermonaten, wenn ein Hubschrauber bis in den Abend hinein fliegen kann, hat er tagelang 15-Stunden-Dienste, ganze Wochenenden verbringt er auf seiner Insel in Bereitschaft, an Weihnachten ist er oft im Einsatz. Die erste Ehe ist auch deswegen in die Brüche gegangen. Die Tochter aber, 26 ist sie, sei genauso stolz auf ihn wie seine 15-Jährige aus zweiter Ehe, „das zählt doch“. In der Pfalz, deren Menschen er für ihre Warmherzigkeit und Hilfsbereitschaft schätzt, hat er seine Wahlheimat gefunden. Seine zweite Frau, eine Krankenschwester, lernte er kennen, als er Christoph 5 flog, Ludwigshafen am Rhein. Heute, wenn er einen Einsatz nahe der Pfalz hinter sich gebracht hat, überquert er manchmal sein Dorf, sogar sein Haus. Und wenn seine Tochter ihn kommen hört, läuft sie hinaus auf die Terrasse und winkt ihm zu. „Wenn ich sie da sehe, weiß ich, wie glücklich ich bin.“
http://www.fnp.de/lokales/frankfurt/Fliegender-Lebensretter;art675,690106

Der rote Faden zieht sich durch die Stadt. Er ist das Symbol der Frankfurter Neuen Presse - und verbindet Menschen, die Besonderes für Frankfurt leisten. Jeden Samstag stellen wir einen von ihnen vor - und geben dann den roten Faden weiter. Folge 48: Hans W**k. In höchster Not sorgt der 51-jährige P...

27/11/2013

Schüler durch Rauchmelder gerettet

In der Küche eines Ausbildungsheims in Villach hat es in der Nacht auf Sonntag gebrannt. Ein Schüler vergaß eine Pfanne am eingeschalteten Herd und schlief ein. Ohne den Alarm des Rauchmelders hätte der Zwischenfall dramatische Folgen haben können.

In der Kochnische im Sozialraum der Schule begann es gegen 3.30 Uhr zu brennen. Im selben Raum schlief der 20 Jahre alte Schüler, der auch alkoholisiert gewesen sein dürfte. Der Rauchmelder schlug sofort an und der Alarm wurde an die Hauptfeuerwache Villach weitergeleitet.

Innerhalb weniger Minuten waren die Einsatzkräfte mit schwerem Atemschutz im Gebäude, öffneten die Türe zum Sozialraum der Schule und fanden den Burschen regungslos auf der Couch. Er war nicht mehr ansprechbar. Der Schüler wurde mit einer Rauchgasvergiftung von der Rettung ins LKH Villach gebracht.

Geissler: Rauchmelder retten Leben
Laut Harald Geissler von der Hauptfeuerwache Villach würden 90 Prozent aller Brandopfer durch das Einatmen der Rauchgase sterben. Fälle wie dieser würden einmal mehr zeigen, wie wichtig Rauchmelder sind.
http://kaernten.orf.at/news/stories/2616580/

In der Küche eines Ausbildungsheims in Villach hat es in der Nacht auf Sonntag gebrannt. Ein Schüler vergaß eine Pfanne am eingeschalteten Herd und schlief ein. Hätte nicht der Rauchmelder Alarm geschlagen, hätte der Zwischenfall vermutlich dramatische Folgen gehabt.

Himbeeraroma aus Holzspänen, das Blut der Schildlaus in Fruchtgummi und Bakterien, die aus Fäkalien gewonnen werden. Wer...
27/11/2013

Himbeeraroma aus Holzspänen, das Blut der Schildlaus in Fruchtgummi und Bakterien, die aus Fäkalien gewonnen werden. Wer weiß, was im Industrie-Essen steckt, kann bewusst entscheiden, ob es abends auf den Tisch kommt.
Fertigprodukte ersparen gerade Familien eine Menge Zeit. Statt abends nach der Arbeit noch lange in der Küche zu stehen, während der Nachwuchs quengelt und fragt, wann das Essen endlich fertig ist, bietet Industrie-Essen Eltern eine bequeme Möglichkeit, Gerichte schnell zuzubereiten. Tüte auf, einmal umrühren und fertig. Doch was steckt in Fertigprodukten wirklich?
Aus Zedernholzspänen kann man Himbeeraroma gewinnen. Zitronensäure erinnert nur noch dem Namen nach an eine Frucht, die Grundlage dafür sind Schimmelpilze. Das Blut, genauer die Hämolymphe der Schildlaus, färbt Fruchtgummi rot. Bakterien in probiotischen Joghurts stammen ursprünglich aus Fäkalien. In Europa sind 320 Zusatzstoffe offiziell erlaubt, die sogenannten E-Nummern, bei Bioprodukten sind es immerhin 44 Zusatzstoffe. Tatsächlich aber werden industriell produzierten Lebensmitteln Tausende von Stoffen zugesetzt. „Der Grund: Der Gesetzgeber hat viele Stoffe zu Nicht-Zusatzstoffen erklärt“, schreibt Udo Pollmer in seinem Buch „Food-Design, Panschen erlaubt“. Der Lebensmittelchemiker schätzt, dass allein rund 2500 verschiedene Aromastoffe in der Produktion von Industrie-Nahrung verwendet werden. Die meisten dieser zugesetzten Stoffe gelten jedoch nicht als Zusatzstoffe, tauchen also auch nicht auf der Zutatenliste des Etiketts auf – oder sie verstecken sich hinter dem pauschalen Begriff „Aroma“. „Dazu kommen die Stoffe, die überhaupt nicht aufgeführt werden müssen, wie Enzyme oder technische Hilfsstoffe“, so der Lebensmittel-Fachmann.
Verbraucher-Verwirrspiel
Die Hersteller wollen ein „Clean Label“, ein „sauberes Etikett“. Das heißt: Es sollen möglichst natürlich klingende Substanzen und am besten keine E-Nummern auf den Verpackungen stehen. Hersteller fürchten, dass der Kunde sonst ihre Produkte im Supermarktregal liegen lässt. Verbraucherschützer fordern dagegen: Alles, was in einem Produkt drin ist, muss auch draufstehen. Wenn das Etikett dafür nicht ausreicht, soll die komplette Liste im Internet einsehbar sein. Damit sich Verbraucher informieren können, wenn sie es wollen – oder müssen, weil sie zum Beispiel unter einer Allergie leiden. „Nur wer sich dafür interessiert, was in Lebensmitteln drin ist, kann entscheiden, ob er das Produkt kaufen und essen will. Allerdings ist es nicht immer einfach, die Informationen zu bekommen und zu verstehen“, räumt Ökotrophologin Dilyana Madanska ein.
http://www.focus.de/schule/gesundheit/ernaehrung/verbraucher-verwirrspiel-der-lebensmittelindustrie-wie-gesund-ist-fertigessen-fuer-die-familie_id_3425282.html

Himbeeraroma aus Holzspänen, das Blut der Schildlaus in Fruchtgummi und Bakterien, die aus Fäkalien gewonnen werden. Wer weiß, was im Industrie-Essen steckt, kann bewusst entscheiden, ob es abends auf den Tisch kommt.

21/11/2013

Die Einsatzkräfte der Feuerwehr haben am Montagabend 25 Menschen aus einem stark verrauchten Wohnhaus in der Salvatorgasse in der Wiener Innenstadt...

21/11/2013

Eine heiße Pfanne mit Öl löste am Samstag in der Küche einer Mietwohnung in Bad Hall einen Brand aus. Verletzt wurde niemand.

21/11/2013

Eine Mutter und ihr Sohn erlebten in Drochtersen (Landkreis Stade) am Freitag den Schock ihres Lebens. Ein LKW krachte in ihre Küche.

21/11/2013

5400 Euro hat eine niederösterreichische Richterin als Strafe wegen eines Flugblatts mit scharfer Buddhismus-Kritik verhängt. Damit hat sich neuerlich gezeigt, wie dringend die in den letzten Jahren eingeführten „Verhetzungs“-Paragraphen wieder eliminiert werden müssen. Denn diese führen (wider alle...

21/11/2013

Miele verkauft mit seiner G6000-Serie ab sofort Spülmaschinen, die sich nahtlos und nahezu unsichtbar in die Küche integrieren: Dank der sogenannten "Knock2open"-Technologie öffnen sich die Spülmaschinen wie von Geisterhand.

Seine Gerichte machen unter Zürichs Feinschmeckern Furore. Dabei bietet Fabian Fuchs nichts anderes als eine puristisch ...
21/11/2013

Seine Gerichte machen unter Zürichs Feinschmeckern Furore. Dabei bietet Fabian Fuchs nichts anderes als eine puristisch moderne, möglichst nachhaltige Küche.

«Echt? Was ich bin?» Fabian Fuchs lächelt. «Ein kleiner Koch!» Eher eine Untertreibung. Der junge Mann ist nicht nur gross gewachsen, sondern er hat sich schon einen guten Namen erkocht.
Zwar zählt er mit seinen 26 Jahren zu den Erfolgsköchen der allerjüngsten Generation. Aber die Namensliste jener Lokale, in denen er gearbeitet und gelernt hat, ist bereits beeindruckend, und auch das Jahr in Australien, das er sich in seiner jungen Küchenkarriere gegönnt hat, hat Spuren hinterlassen. «Zwar», so sagt er, «hat mich früher das graue, kleingeistig bünzlihafte der Schweiz oft geärgert. Aber so zwei Monate vor meiner Heimkehr in die Schweiz begann ich, ­genau diese Verlässlichkeit zu vermissen. Ich hatte genug vom Larifari von Down Under.»
Gelernt hat er in Zürich in einem längst dahingegangenen Restaurant, danach gabs – das muss bei Jungköchen immer noch sein – die Wintersaisonstelle in St. Moritz. Das einst renommierte Greulich war ihm einen Arbeitsbesuch wert, die miniaturisierte Küche des Marcus Lindner im Zürcher Mesa genauso wie die molekulare von Nenad Mlinarevic, die dieser in der Lömmenschwiler Blumenau anrichtete. Jetzt also steht er in der kleinen Küche des einstigen St. Meinrad, das unter dem Namen EquiTable eine der Nachhaltigkeit verpflichtete Küche anbietet.
«Was möglich ist, kommt aus der Re­gion. Was von ausserhalb kommt, soll ein Fairtrade-Produkt sein.» Was das heisst? «Ich betrachte den regionalen Markt und natürlich auch etwa das Angebot von Max Havelaar. Was ich da an Angeboten finde, wird dann zur Grundlage meiner Gerichte.»
Was wiederum für den Gast bedeutet: «Ich suche den puren, vollen Geschmack der Dinge. Etwa Randen, die nicht nur geräuchert, als Pickle oder als Püree aus der Küche kommen, sondern auch als normale Gemüsebeilage. Puristisch ist das Wort dafür.»
So kommt denn für unser Gericht der Hirschschinken aus Holzen bei Ennet­bürgen. Der Kürbis aus der Umgebung von Zürich, und der Apfelbalsamico-Essig für das Pickle entstand in Österreich. «Weil es in der Schweiz nichts Vergleichbares gibt.»
Was uns nochmals zur Anfangsfrage bringt: Wer ist Fabian Fuchs? Jetzt antwortet er: «Ein Koch im Werden.»
Schön, dass man ihm dabei zuschauen kann.
http://www.blick.ch/life/essen/hirsch-mit-kuerbis-und-kastanien-id2538755.html

Seine Gerichte machen unter Zürichs Feinschmeckern Furore. Dabei bietet Fabian Fuchs nichts anderes als eine puristisch moderne, möglichst nachhaltige Küche.

21/11/2013

In Köpenick entstehen Kunstwerke der Chocolaterie
In die Pralinen und Nougattaler der Chocolaterie Catherine kommen bei Kathrin Weimar weder Konservierungsstoffe noch andere Chemie. Wer sich überzeugen will, darf in die Küche in Berlin-Köpenick schauen.

Von Christine Eichelmann
Foto: Reto Klar

Gute Wünsche: Was wirkt wie ein Gugelhupf, besteht aus Schokolade und Nougat
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Es gibt Fragen, um die kommt mancher schlicht nicht herum. "Können Sie überhaupt noch Schokolade essen?", ist so eine Frage an Kathrin Weimar. Ungezählte Male hat die Köpenickerin das schon gehört, aber ihr Tonfall kann auch beim ersten Beantworten kaum entschiedener geklungen haben: "Na klar, meine eigene Schokolade esse ich!" Schon allein deshalb, weil jedes neue Produkt, das in der Chocolaterie Catherine über den Verkaufstresen geht, zuvor den Geschmackstest bestehen muss.

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Tauentzienstr. 21-24, Schöneberg, Tel. 21 21 0, Mo.–Do. 10–20 Uhr, Fr. 10–21 Uhr, Sbd. 9.30–21 Uhr
Galeries Lafayette
Lindner
Galeria Kaufhof
Hussel
Bahlsen
Stollwerck
Fassbender & Rausch
Ritter Sport
Leysieffer
Erich Hamann
Arko
Olivia Schokoladen
Confiserie Melanie
Ohnehin wird, was sie im Schokoladengeschäft an der Grünstraße verkauft, in der offenen Küche hinter Verkaufsraum und Café selbst entwickelt. Natürlich sind die Klassiker darunter: Trüffel und Pralinen in alkoholischen und nichtalkoholischen Varianten, mit Calvados, Whisky oder Mandellikör, mit Krokant oder Himbeer-Sahne. Auch die Klassiker Marzipan und Mandelsplitter, Pistazien und Mokka kommen bei ihr in die Schokolade.

Manches birgt Überraschungen wie die scharfe Orangenfüllung zum Beispiel. Was die edlen Süßigkeiten von Kathrin Weimar und ihrer Tochter Jessica Helm aber zu etwas Besonderem macht, ist der vollständige Verzicht auf alles, was Weimar mit angriffslustigem Blick unter dem Begriff "Chemie" zusammenfasst. "Alles bei uns wird frisch zubereitet. Weil wir auf Konservierungsstoffe verzichten, hält es sich dafür aber auch nicht so lange wie Industriepralinen", sagt die 50-Jährige ganz ohne Bedauern.

Experimente gewagt
Ihren Kunden gibt Kathrin Weimar daher stets wohlweislich den Hinweis mit auf den Weg, dass die kleinen Kunstwerke der Chocolaterie nach drei bis vier Wochen verzehrt sein sollten. Frische Butter oder Sahne halten sich nun einmal nicht unbegrenzt. "Es kam aber auch einmal eine Dame, die hatte Pralinen von uns verschenkt. Die Beschenkte hatte das dann aber erst viel, viel später probiert. Da war der Schreck groß", sagt Kathrin Weimar.

Auf ihr eigenes Reinheitsgebot will sie trotzdem nicht verzichten. Ebenso wenig wie auf den Roh-Kakao einer bekannten Firma aus dem Rhonetal, die laut eigenem Bekenntnis auch auf faire Anbau- und Abnahmekonditionen bedacht ist. Feine Füllung und originelle Ummantelung hin oder her: "Im Vordergrund steht bei mir immer die Schokolade", sagt Kathrin Weimar. "Die muss ich als erstes schmecken. Der zweite Geschmack kommt erst im Abgang dazu."

Professionell gelernt hat Weimar, studierte Betriebswirtin und früher im Finanzbereich beschäftigt, das alles erst vor wenigen Jahren in einer späten Wandlung zur Chocolatière. Ein "Genussmensch" sei sie schon immer gewesen, sagt sie. Als nach dem Fall der Mauer durch die Verfügbarkeit guter Zutaten Versuche mit selbst kreierten süßen Leckereien möglich wurden, fing Weimar an, in der eigenen Küche herumzuprobieren. "Ich wollte mal gucken, was man mit Schokolade alles machen kann." Freunde, die ihre Pralinen geschenkt bekamen, waren begeistert. Als an der Grünstraße ein schmaler Laden leer stand, griffen sie und ihre Tochter Jessica Helm zu. Als gelernte Mediengestalterin ist diese unter anderem für das Design bunter Nougattaler, verzierter Schokoladen oder auch der weihnachtlichen Süßigkeiten zuständig, etwa der 24 alkoholfreien, haltbaren und bebilderten Pralinen in einer hübschen Holzkiste. Logos von Geschäften, die süße Werbemittel in der Chocolaterie bestellen, werden auf Zuckerfolie gedruckt und auf die Schokolade gelegt.

Individuelles auf Bestellung anzufertigen, war für Weimar von Beginn an eine Nische, die sie gern besetzte. So bestellten die Betreiber eines Lichtenberger Solariums etwas Passendes und bekamen Pralinen mit Persiensalz.

Total lokal sind Leckerbissen mit Reminiszenz an die Historie Köpenicks. Ihre Hauptmann-Taler hat sich Weimar schützen lassen. Ebenso wie die Wappen-Taler fanden sie im Gepäck des Bezirksbürgermeisters schon den Weg in manche Partnerstadt Köpenicks. "Früher", sagt Weimar schmunzelnd, "hätte man Hoflieferant zu uns gesagt." Ihre Zille-Pille entstand in Zusammenarbeit mit dem kleinsten Stubentheater Berlins, ebenfalls aus der Grünstraße. Im Regal hinter dem Verkaufstresen steht ein Buch ganz aus Schokolade, in dem in schnörkeliger Zuckerschrift der Gründungsmythos von Köpenick erzählt wird.

Einkauf mit der Kühltasche
Touristen gehören zu ihren Kunden und auch unter Köpenickern hat die gebürtige Friedrichshagenerin ihrer Fans. Der "Kalte Hund", der im Café gelegentlich zu Kaffeehausmusik am Klavier serviert wird, ist meist als erstes weg. Vor allem aber steigt die Nachfrage nach Weihnachtsspezialitäten. Wie bei der alten Dame, die gerade Adventskalender und hölzerne Pralinenkisten nach eigener Zusammenstellung zum Verschenken bestellt. Wie gut, dass Weihnachten im Winter liegt. "Im Sommer", sagt Weimar, "kommen die Kunden auch. Aber dann bringen sie vorsorglich lieber ihre Kühltasch

21/11/2013

Wer im Haushalt Energie sparen möchte, sollte in der Küche anfangen: Den Kühlschrank anders einstellen, Wasserkocher statt Kochtopf benutzen oder den Ofen mit Umluft benutzen. FOCUS Online erklärt in einer Serie, wie Sie ihren Stromverbrauch um hunderte Euro senken können.

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23881

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