24/03/2026
Nach der Wahl ist vor der Arbeit: Bei der Vorstandssitzung der Bauwirtschaft Rheinland-Pfalz drängt der Verband auf klare Rahmenbedingungen
🗳 Im Zeichen der Landtagswahl in Rheinland-Pfalz hat die Bauwirtschaft Rheinland-Pfalz bei ihrer Vorstandssitzung im Atrium Hotel in Mainz klare Erwartungen formuliert. „Die Branche braucht jetzt schnell verlässliche politische Rahmenbedingungen, um zentrale Zukunftsaufgaben weiter voranzutreiben. Wir hoffen auf eine zügige Regierungsbildung und erwarten die angekündigten Investitionen in Rheinland-Pfalz“, kommentiert Präsident die aktuelle Situation.
🚀 Neben der politischen Einordnung stand die inhaltliche Arbeit des Verbandes im Fokus. Der Vorstand zog Bilanz über die Aktivitäten im Jahr 2025 und richtete den Blick auf die kommenden Aufgaben in 2026.
❗️Besonders intensiv wurden die Vor- und Nachteile einer Preisgleitklausel diskutiert. Anlass sind die massiven Preissteigerungen bei für die Bauwirtschaft relevanten Rohstoffen (etwa Diesel) und schon jetzt spürbare Lieferengpässe bei Kunststoffen als Folge des Kriegs im Iran. Für den Vorstand ist es unverständlich, dass durch die öffentliche Hand in Deutschland - anders als in anderen europäischen Ländern – für den Ausgleich dieser unvorhersehbaren Preisschwankungen nicht generell faire Vertragsgrundlagen geschaffen werden.
➡️ Trotz der aktuellen politischen Unsicherheiten war die Grundhaltung eindeutig: Die Branche will weiterarbeiten, Impulse setzen und den Dialog mit der Politik aktiv gestalten. Beim anschließenden gemeinsamen Abendessen wurde der Austausch in kollegialer Atmosphäre vertieft – ein Zeichen für den starken Zusammenhalt innerhalb der Bauwirtschaft Rheinland-Pfalz.