10/09/2026
ERP später. Prozesse nachher. Hauptsache, der Shop steht? Bitte nicht. 😅
Gerade bei B2B-Webshops können Entscheidungen, die am Anfang aufgeschoben werden, später für ziemlich viel zusätzlichen Aufwand sorgen.
Wir haben drei Fehler gesammelt, die uns in B2B-Projekten immer wieder begegnen – und unseren Entwickler Sebastian Grigarczik gefragt, worauf es aus technischer Sicht wirklich ankommt. 👨💻
👉 B2B-Prozesse werden nicht früh genug definiert.
Im B2B müssen häufig kundenspezifische Preise und Sortimente sowie unterschiedliche Rollen, Rechte und Freigaben berücksichtigt werden. Solche Prozesse sollten nicht erst während der Entwicklung geklärt werden. Je früher sie feststehen, desto sauberer lässt sich die technische Basis darauf aufbauen.
👉 ERP- und PIM-Anbindungen werden zu spät mitgedacht.
ERP und PIM werden über Schnittstellen an Shopware angebunden. Deshalb sollte früh klar sein, welche Daten zwischen den Systemen ausgetauscht werden, wo sie gepflegt werden und welches System an welcher Stelle führend ist.
👉 Es wird individuell entwickelt, obwohl der Standard ausreichen würde.
Nicht jede Anforderung braucht direkt eine individuelle Lösung. Wenn Shopware bereits eine passende Grundlage bietet, sollte diese auch genutzt werden. Weniger unnötige Individualentwicklungen bedeuten langfristig weniger Aufwand bei Wartung, Updates und Weiterentwicklung.
Am Ende gilt: Je früher Prozesse und Systemlandschaft durchdacht sind, desto weniger muss die Entwicklung später geradeziehen. 😉
Welche Punkte würdet ihr noch ergänzen?