Freie Trauerreden - Carina Schallinger

Freie Trauerreden - Carina Schallinger Trauerreden & Trauerbegleitung
Abschiedsgestaltung, persönlich, individuell, kreativ, professionell

Ein wirklich bereicherndes, lehrreiches und richtig schönes Wochenende mit großartigen Kolleginnen und Kollegen liegt hi...
15/03/2026

Ein wirklich bereicherndes, lehrreiches und richtig schönes Wochenende mit großartigen Kolleginnen und Kollegen liegt hinter mir - Networking wie es sein soll 💪🏼☺️- es hat Spaß gemacht! 🙏🏼

24/03/2025

Bald jährt sich der Germanwings-Absturz zum zehnten Mal 😔 Das öffentliche Gedenken belastet Angehörige. Wie sie lernten, mit dem Verlust zu leben, und wieso nach zehn Jahren die Kraft abhandenkommt. 👉 https://www.waz.de/408242692

23/09/2024

Schmerz
„Ich kann gar nicht so viel weinen wie ich traurig bin“, sagt die Frau am Telefon. „Es tut so weh, so weh. Können Sie mir helfen?“

Helfen, indem ich oder wir Schmerzen abnehmen, das geht nicht.
Aber zuhören, Beispiele und Erklärungen zu Trauerverläufen oder Trauerreaktionen geben, Wege miteinander bedenken,
wie man in harten Zeiten am besten den Schmerz aushalten könnte, Austausch mit anderen Betroffenen anbieten, das versuchen wir.
Es geht bei Lavia um Hilfe zur Selbsthilfe, soweit es uns möglich ist.

www.Familientrauerbegleitung.de
www.lavia-gGmbH.de

26/08/2024

Kommt gerne vorbei, teilt es gerne weiter. ❤️

25/08/2024

Solingen und anderswo - die vielen Ebenen eines Unglücks

"Seid ihr von LAVIA Familientrauerbegleitung auch als Helfende in Solingen angefragt?" wurde ich heute morgen beim Gelsenkirchener Business-Brunch gefragt, wo auch der Justizminister Marco Buschmann anwesend war.
An dieser Stelle, mein großes Mitgefühl an die persönlich Betroffenen, Umstehenden und die Hilfekräfte.

Ich habe am Samstagmorgen von dem Unglück erfahren, am Freitagabend waren wir selbst Teilnehmende auf dem ÜckMarkt 2024 in Gelsenkirchen.de-Ückendorf.
Der Platz war voll, Menschen aus vielen Stadtteilen waren vor Ort und es war ein großes Meet & Greet, ein echtes Bürger:innenfest.
Und es wurde (auch) mir plötzlich deutlich: Ja, überall, auch hier in Gelsenkirchen-Ückendorf hätte ein Terrorakt geschehen können. Zum Glück ist es hier nicht passiert.

Das Solinger Unglück hat so viele Menschen erschüttert und bringt so viele verschiedene Themen mit, u.a.:
- Betroffenheit und Mitgefühl
- Politische Fragen
- gesellschaftliche Reaktionen, vlt. ein "über den Kamm scheren"
- Misstrauen
- soziale Ängste, reale und irreale Ängste
- persönliche Trauer bei den An- und Zugehörigen der Opfer

Als Familientrauerbegleiterin bleibe ich jetzt mal bei der Ebene der persönlich Trauernden.
Das sind diejenigen, die manchmal (nach öffentlichen Ereignissen) Hilfe bei LAVIA Familientrauerbegleitung anfragen und diese Monate bis jahrelang erhalten, auch wenn es schon längst wieder neue Schlagzeilen zu weiteren Ereignissen gibt und niemand mehr fragt: "Hey, wie geht es eigentlich der Mutter, deren Sohn im letzten Jahr in Köln mit einer kaputten Bierflasche getötet wurde?"
"Wie geht es den Eltern und Geschwistern von dem Kind, das vor 2 Jahren auf dem Schulweg vom Auto erfasst wurde?"
"Wie geht es den Kindern, deren Mama vom Papa umgebracht wurde, die nun bei Oma und Opa leben? Welche Hilfe bekommen die Kinder und auch Oma und Opa?"
Fragt sie, fragt uns, wir könnten es sagen - wenn es ein wirkliches Interesse an dem "Danach" (und die Einhaltung des Datenschutzes) gibt.

Viele Menschen denken: aber, da hilft doch die Notfallseelsorge. Wenn man bei Wikipedia schaut, kann man u.a. lesen: "Notfallseelsorge ist Erste Hilfe für die Seele und somit Grundbestandteil des kirchlichen Seelsorgeauftrags." Diese erste Hilfe dauert in Deutschland in der Regel 5 Stunden und endet dann. Sie ist wertvoll und oft hilfreich, bietet aber keine längerfristige Begleitung, die in vielen Fällen notwendig ist. Wer kommt dann?
Ja, wer? ...

Wenn es euch tatsächlich interessiert: Fragt einmal im Bekanntenkreis nach, wer wen nach einem Unfall, Suizid, Mord, Kindstod oder einem anderen plötzlichen dramatischen Tod kennt - und welche längerfristige Hilfe es dort als Angebot ein, zwei Tage später gegeben hat.
Fragt auch nach, wie diese Hilfe finanziert wurde. Das ist nicht pietätlos, so etwas zu fragen, das ist wichtig zu wissen - damit man notfalls was ändern kann.

Die Erfahrung bei Familientrauerbegleiterin Mechthild Schroeter-Rupieper anderen Institutionen ist es, dass selbst nach Unglücken, die in den Medien benannt wurden und viele Menschen erschütterten, Trauerbegleitung, auch für Familien, nicht finanziert wird. Dabei wären Gelder hier eher angebracht wie für eine Kranzniederlegung (was natürlich auch eine gute Geste ist).

Danke an euch alle, denen diese Finanzierungslücke bewusst ist und die ihr aus diesem Grund Unterstützer:innen seid.

16/08/2024

Wisst ihr …
dass Lavia Familientrauerbegleitung oft eine „Geschichte“ hinter der „Schlagzeile“ ist?
Ein Beziehungsmord geschieht, er geht durch die Medien und dann gerät das Drama oft in Vergessenheit, weil es meist nicht persönlich betrifft, nur erschreckt und erschüttert.

Was geschieht aber weiterhin mit den Kindern oder Jugendlichen aus den betroffenen Familien?
Was geschieht in Bezug auf die Dramatik:
Die Mama ist tot, der Papa ist im Gefängnis oder hat sich nach der Tat selbst umgebracht.
Welche professionelle Hilfe erhalten die trauernden bis hin traumatisierten Kinder?
Welches Jugendamt hat Mitarbeiter:innen, die sich durch eine Zusatzausbildung mit Trauer auskennen? Wo erleben betroffene Familien, dass sie langfristige kompetente Hilfe erfahren?

Obwohl Beziehungsmorde häufig geschehen, erleben wir von Lavia meist Hilflosigkeit in den meisten Ämtern und keinen Plan, was nun aus Erfahrung hilfreich sein könnte.
Und es muss Erfahrung geben, denn es geschieht ja immer wieder, dass auch Kinder nach Beziehungsmorden zurückbleiben.

In einer Familie, in der das Jugendamt und auch niemand anderes Kosten für die Trauerarbeit übernommen hat, schlug die Sozialarbeiterin vor, die Jugendlichen erstmal ne Weile in die Kinder- und Jugendpsychiatrie zu bringen. Sie hoffte (ebenfalls in ihrer Not des „nicht weiter Wissens“), dass es nach der Klinik wieder gut sei.
Aber, wie soll das gehen? Erst recht, wenn nach wie vor das Thema Trauer im Psychologiestudium nicht gelehrt wird?

Für uns bei Lavia bedeuten diese Einsätze u.a., schon am Anfang da zu sein, um kindgerecht von der toten verletzten Mama Abschied nehmen, zu erklären, informieren, Gespräche mit Kita oder Schule und mit Mitschüler:innen zu führen, wo betroffene Kinder auch mit Fragen, Unverständnis, Abwertung und Sprüchen konfrontiert werden, zu überlegen, was Trauerschmerz lindern kann und wie man lernen kann, nach und nach mit dieser eigenen Lebensgeschichte weiterzuleben, nach Möglichkeit auf Dauer gesehen gut weiterzuleben.
Meist können Kinder und Jugendliche mit dem Wissen um die tote Mama besser umgehen und weiterleben, wie mit dem Wissen, das ein Papa das getan hat.
Übrigens waren die meisten Täter in den Familien, in denen wir arbeiten oder gearbeitet haben, vorher nicht gewalttätig, aber besitzergreifend und eifersüchtig. Sie gingen normalen Berufen nach. „Guter Mittelstand“, könnte man sagen.

Ja! Es braucht finanzierte Gewalt-Prävention, es braucht finanzierte Frauen- und auch Männerhäuser.
Und es braucht auch finanzierte Familientrauerbegleitung, wenn dennoch das Unglück geschah.

Wie gut, man würde sowohl in der stadtgelsenkirchen, Gelsenkirchen.de wie auch überall anders diese Hilfeleistung beachten, finanzieren oder zumindest darauf hinweisen. wazgelsenkirchen_getaggt WAZ Gelsenkirchen WAZ

08/08/2024

📅 Heute ist Memento Tag - end-lich leben 🌸

Lasst uns gemeinsam innehalten und uns der Endlichkeit des Lebens bewusst werden. Der Memento Tag am 8. August erinnert uns daran, wie wichtig es ist, offen über Themen wie Sterben, Tod und Trauer zu sprechen.

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Wir von der Deutschen PalliativStiftung möchten euch ermutigen, heute einen Moment zu nehmen, um über eure Wünsche und Vorsorge nachzudenken. Sprecht mit euren Liebsten über das, was wirklich zählt. Denn ein bewusster Umgang mit dem Leben bedeutet auch, sich mit seinem Ende auseinanderzusetzen.

So wichtig! ...denn der Tod gehört zum Leben
01/05/2024

So wichtig! ...denn der Tod gehört zum Leben

Wie soll meine Bestattung ablaufen? Und wie soll sie bezahlt werden? Etliche beschäftigen sich schon zu Lebzeiten mit ihrer Beerdigung. Oft wollen sie Angehörige entlasten. Auch Klaus Dirschauer und seine Frau haben schon eine Menge vorbereitet.

16/04/2024

Immer weniger Menschen werden im Sarg auf dem Friedhof bestattet. Aber nicht nur unser Verhältnis zu Bestattungen hat sich verändert.

09/04/2024

Adresse

Friedhofstraße 111
Marl
45768

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