30/04/2026
Ein tragischer Unfall: Neustadts prominenteste Storchenmutter flog gegen ein Fenster des Amtsgerichts und verstarb.
Zurück blieben fünf Eier im Nest und ein durchaus trauernder und verwirrter Storchenvater.
Manchmal schreibt das Leben Geschichten, die uns alle berühren.
Seit Tagen klingeln bei uns die Telefone heiß... viele große Medienhäuser,
Ornithologen und Biologen aus ganz Deutschland haben reges Interesse an dieser Geschichte
die auch für uns zwar tragisch ist, aber durchaus häufig passiert.
Deshalb rücken wir immer wieder mal aus wenn es darum geht einen
Bienenschwarm zu bergen, ein Storchennest abzutragen wenn die Dachstatik an ihre Grenzen kommt oder eben auch ein Gelege zu bergen.
Dank der schnellen Initiative von Herrn Thiele vom NABU wurde auch hier sofort gehandelt.
Gemeinsam sind wir ausgerückt – mit unserem Kran, schnell und unkompliziert.
Alle fünf Eier konnten gerettet werden und sind jetzt in der Wildtierstation in Sachsenhagen in guten Händen.
Wir bleiben auf jedenfall an der Geschichte dran und hoffen auf ein HappyEnd aus 2.ter Reihe.
Der verbliebene Storchenvater ist allein nicht in der Lage sich gleichzeitig um Brutpflege und eigene
Nahrungsaufnahme zu kümmern... Irgendwann hätte er das Gelege verlassen müssen und das wäre das sichere Ende
der Brut gewesen. Da es gerade Anfang April auch zu einem vermehrten Rückzug von 2jährigen Jungstörchen in die Region kam
wird der Storchenvater sich sehr wahrscheinlich neu verpaaren.
Solche Einsätze zeigen uns, worauf es wirklich ankommt: Zusammenhalt, Verantwortung und einfach machen.
Als wirklich nettes Dankeschön durften wir vom Vorsitzenden des Nabu Neustadt, Herr Hoffknecht einen Kamera-WLAN ausgestatteten Nistkasten
in Empfang nehmen.