30/05/2026
Immer mehr Beamte streichen ihre Vorsorge. Und das ist oft ein echter Fehler. 💸
41 Prozent der Beamten sorgen 2026 weniger vor als noch im Vorjahr. 2023 waren es erst 32 Prozent.
Die Entwicklung geht jedes Jahr in die falsche Richtung.
Wenn Geld knapp wird, fliegt als Erstes der ETF-Sparplan raus. Dann die private Altersvorsorge.
Dann die ETF-Pensionspolice. Und man spart ausgerechnet an der Stelle, die später am wichtigsten wird.
Viele denken: „Ich bekomme doch später Pension.” Stimmt.
Aber die Pension allein reicht oft nicht, vor allem nicht bei PKV im Alter, Teilzeit, späten Karrierewegen, Familienphasen oder Inflation.
Und dann kommt der Zinseszins ins Spiel.
Wer mit 25 anfängt, 250 Euro monatlich zu investieren und nur 3 Jahre pausiert, hat nach 40 Jahren rund 70.000 Euro weniger.
Nicht weil er schlechter investiert hat, sondern weil er pausiert hat.
Was tun wenn’s knapp wird?
Nicht sofort alles stoppen.
Sondern erst hier ran: unnötige Ausgaben, Verträge, Konsum, Abos, spontane Käufe.
Lieber mit 50 oder 100 Euro weitersparen als komplett rauszugehen.
Die richtige Reihenfolge ist entscheidend.
Erst prüfen:
Abos, Fixkosten, Konsumausgaben. Nicht sofort streichen: ETF-Sparplan, Altersvorsorge, Vermögensaufbau.
Wenn’s finanziell eng wird, verlass dich nicht blind auf die Pension.
Schau, wie groß deine spätere Pensionslücke ist, was PKV im Alter kostet und welche Sparrate du realistisch halten kannst.
Nicht perfekt sparen.
Sondern durchhalten.
Auch 50, 100 oder 150 Euro sind langfristig besser als komplett rauszugehen.
💾 Speicher dir den Beitrag, wenn du als Beamter gerade merkst, dass Geld knapper wird und du trotzdem weiter vorsorgen willst.