Bettina Krell GmbH - Landschaftsarchitektur

Bettina Krell GmbH - Landschaftsarchitektur Büro für Landschaftsarchitektur

13/12/2023

Eine Telefonzelle auf dem Friedhof: Am kommenden Donnerstag, den 14. Dezember, eröffnen wir um 10 Uhr ein Windtelefon auf dem Hauptfriedhof in Kassel - gemeinsam mit dem Museum für Sepulkralkultur und der dortigen Friedhofsverwaltung!

In direkter Nähe des Haupteingangs steht eine ehemalige Telefonzelle, in der die Menschen aus Kassel einen neuen, geschützten Ort haben, an dem ihre Trauer und Erinnerungen einen Platz finden können.

Die Idee des Windtelefons stammt aus Japan: Nach dem Tod seines Cousins installierte der japanische Künstler Itaru Sasaki 2010 in seinen Garten eine nicht angeschlossene Telefonzelle, um über den Wind mit dem Verstorbenen zu sprechen. Nach dem Tsunami 2011, öffnete er den Ort für Besucher*innen. „Kaze no denwa“, das Windtelefon, wurde zur Anlaufstelle und zum individuellen Ort des Gedenkens für Trauernde im ganzen Land. Heute gibt es weltweit über 150 Windtelefone, das zweite in Deutschland steht ab Donnerstag in Kassel

Die Idee des individuellen Trauerns möchten wir um ein verbindendes Element erweitern, indem wir rund um das Windtelefon regelmäßige Kunstworkshops zu Themen wie Trauer und Verlust stattfinden lassen. Den Auftakt für das erste Quartal 2024 macht dabei die Kasseler Künstlerin und Illustratorin Aliaa Aboukhaddour, welche gemeinsam mit den Menschen aus der Nachbarschaft in monatlichen Angeboten Gedenksteine gestalten wird, die rund um das Windtelefon ausgestellt werden können.

Plakat: Erik Schäfer

26/06/2023

Germersheim - Der Wunsch nach einem muslimischen Gräberfeld auf dem Germersheimer Friedhof wird wahr: Ein entsprechender Antrag wurde am Donnerstagabend im

23/10/2022

“Was es bedeutet Mensch zu sein, wird in besonderer Weise auf Friedhöfen deutlich.
Wir brauchen Rituale, um Verluste zu überwinden.
Alles, was Menschen auf Friedhöfen in Deutschland gestalten, kommt ihrer persönlichen Trauer wie auch der kollektiven Erinnerungskultur zugute.
Das macht den Ort der Toten zu einem lebendigen Ort.”

Dr. Dirk Pörschmann Direktor Museum für Sepulkralkultur, Kassel

Quelle: Pressemitteilung Ernennung Friedhofskultur in Deutschland zum immateriellen Kulturerbe https://bit.ly/3VipOZ4


Museum für Sepulkralkultur
Verein zur Förderung der deutschen Friedhofskultur e.V.
Treuhandstelle für Dauergrabpflege Nds./S.-Anhalt GmbH
Naturstein
Bundesverband Deutscher Steinmetze
Bundesverband Deutscher Bestatter e. V.
Bundesverband Trauerbegleitung e. V.

05/07/2022

In Reih' und Glied stehen 72 mit Holz eingefasste kleine Beete auf dem Friedhof in Wiesbaden-Biebrich. Jede vierte Reihe wiederholt sich die Bepflanzung, mal...

10/06/2022
21/04/2022

helfen in der

Heute habe ich einen lieben Menschen verabschiedet, den ich vor einigen Monaten noch selbst kennenlernen durfte.

Damals habe ich die für seine Frau gehalten.

Heute habe ich für sein Leben, das Bild eines Magneten verwendet.

Selbst einen Magneten in der Hand zu halten, ist ein Zeichen dafür, dass wir immer die positiven im Herzen tragen werden. Dass wir immer von unserem geliebten Menschen angezogen sein werden.

Zum hab ich auf der Trauerfeier kleine Magneten verteilt - in Ehren und in an den Verstorbenen.

Ich bin mir sicher, dass der kleine Magnet – wenn wir es zulassen – gerade in diesen Tagen unser innerer Kompass sein darf, der sich an den „magnetischen Erinnerungen“ orientiert und uns so die Richtung weist. Denn ein dankbares Herz ist ein Magnet für Wunder.

Immer noch berührt und bewegt. In Gedanken bei den Angehörigen ♥️

Welche helfen aus Deiner Sicht in der Trauerarbeit? 🎤

Nachdem ich den Beitrag unbeabsichtigt-mehrfach auf meiner privaten Seite geteilt habe, ist es mir endlich gelungen ihn ...
24/01/2022

Nachdem ich den Beitrag unbeabsichtigt-mehrfach auf meiner privaten Seite geteilt habe, ist es mir endlich gelungen ihn auch auf meiner beruflichen zu teilen. Aber man kann ja nicht oft genug auf dieses wunderbare Museum und seine hervorragende Arbeit hinwiesen.

❣️🍾30 Jahre Museum für Sepulkralkultur

Am 24. Januar 1992 eröffnete das Museum für Sepulkralkultur in Kassel. Seitdem ist es die einzige unabhängige, ausschließlich kulturellen und wissenschaftlichen Maßstäben verpflichtete Institution, die sich mit dem gesamten Spektrum von Sterben, Tod, Bestattung, Trauer und Gedenken befasst.

Mittlerweile können wir auf über 120 Sonderausstellungen und weit mehr Veranstaltungen zurückblicken. Die Bandbreite der behandelten Themen ist vielfältig und thematisiert unterschiedlichste kulturelle Facetten der Endlichkeit des Lebens. Waren in den Anfängen die Ausstellungen überwiegend der Historie der Sepulkralkultur verpflichtet, setzte im Jahr 2000 mit der Ausstellung „Last Minute – Eine Ausstellung zu Sterben und Tod“ ein Paradigmenwechsel ein. Last Minute näherte sich dem Sterben aus der Sicht der heute Lebenden. Die überwältigende Resonanz der Ausstellung zeigte, dass aktuelle Phänomene im Umgang mit der Endlichkeit des Lebens, das Hier und Jetzt, auf großes Publikumsinteresse stoßen.
Bis heute sind zeitgenössische Themen in den Bereichen Sterben, Tod und Trauer im Fokus der Ausstellungstätigkeiten, aktuell insbesondere durch die Sonderausstellung „Suizid – Let’s talk about it!“. Diese Ausstellung präsentiert Informationen, Anregungen, Herausforderungen und Chancen, die einen gesellschaftlichen und persönlichen Umgang mit dem Suizid reflektieren. Mit Blick auf die Kunst- und Kulturgeschichte, Geistes- und Sozialwissenschaften und die Medizin ist es unser Ziel, eine öffentliche Kommunikation zu forcieren. Aufgrund der großen Nachfrage von Seiten der Medien und der Besucher*innen an der Aufarbeitung der Themen Suizid und Suizidalität wurde die Ausstellung und damit auch das wöchentliche Begleitprogramm bis zum 3. April 2022 verlängert.

„Suizid − Let's talk about it!"

Die zentralen Aufgaben des Museums für Sepulkralkultur bestehen weiterhin darin, kulturelle Werte in den Bereichen des Bestattungs-, Friedhofs- und Denkmalwesens zu vermitteln, die Öffentlichkeit über den angemessenen Umgang mit Sterben, Tod und Trauer zu informieren sowie die damit verbundenen kulturhistorischen Hintergründe und Veränderungen zu veranschaulichen. Erkenntnisprozesse werden sowohl generationen-, als auch kultur- und religionsübergreifend gefördert, weshalb die kulturelle Bildung einen Schwerpunkt der Museumsarbeit einnimmt. Um den Besucher*innen einen persönlichen Zugang zum Themenfeld „Sterben und Tod“ zu ermöglichen, legt das Museum für Sepulkralkultur besonderen Wert auf eine große inhaltliche Vielfalt in der Forschung, ein breites Spektrum an Ausstellungsthemen sowie eine intensive Arbeit mit originalen Objekten.

Ergänzend bietet es ein vielfältiges Vermittlungsangebot an, was sich neben den differenzierten Führungsformaten in der konkreten Ausrichtung von Seminaren, Tagungen sowie Workshops zeigt und sich darin an eine breite Öffentlichkeit richtet. Auch Kindern und Jugendlichen bietet das Museum ein breites Spektrum an Möglichkeiten, sich mit den Themen „Sterben und Tod“ zu beschäftigen. Neben speziellen Führungsformaten für Schulklassen und Konfirmandengruppen sind es Tanz-, Theater und Filmworkshops, die die Kinder und Jugendlichen begeistern. Schulklassen, die das Museum nicht besuchen können, bietet sich die Möglichkeit an, den Museumskoffer „Vergissmeinnicht“ , der mittlerweile an über 30 Standorten in Deutschland verfügbar ist, auszuleihen. Ein zweiter Museumskoffer, für spezielle Jugendliche, befindet sich in der Entwicklung.

Ein künstlerisch ausgerichtetes Veranstaltungsprogramm rundet das Spektrum kultureller Bildung ab. Im Museum finden Lesungen, Theater- oder Tanz-Aufführungen, Performances, Comedy und Kabarett, Konzerte wie auch didaktisch spannend aufbereitete Kindergeburtstage ab.
https://www.sepulkralmuseum.de/museum/bildung-vermittlung/kinder-familie
Mit der Corona-Krise setzte ein weiterer Paradigmenwechsel ein. Die kulturelle Arbeit war seit 2020 äußerst herausfordernd. Doch schnell wurden die vielfältigen Möglichkeiten der digitalen Kommunikationswege erkannt, und inzwischen gehören virtuelle Events ebenso zur Tagesordnung wie Museumsführungen, die mittels Online-Stream durchgeführt werden. „Das virtuelle Museum hat sich mittlerweile fest neben dem realen etabliert,“ so Direktor Dr. Dirk Pörschmann.

Der digitale Raum bietet dabei viele innovative Möglichkeiten, um fortan das Publikum zu erreichen und mit ihm zu interagieren. Zukünftig werden wir ergänzend zu unserem analogen Programm weitere digitale Vermittlungsangebote erarbeiten, die auf das Thema des Hauses und die jeweils aktuelle Ausstellung einstimmen, über Inhalte informieren und für die Vorbereitung eines Museumsbesuches, nicht nur im Schulbereich, auch im gesamten Aus- und Fortbildungsbereich, sinnvoll eingesetzt werden können. Im weiteren streben wir auch die Zusammenarbeit und den Austausch zwischen Museum und Besucher*innen, Interessierten und Fachleuten an, um mit ihnen Informationen zu teilen, zu diskutieren und neue Inhalte zu entwickeln.
https://www.sepulkralmuseum.de/museum/projekte/virtuelle-museumsversion

Last not least wurde in den letzten Jahren intensiv an der Neukonzeption des einmaligen Museums gearbeitet. Mit Hilfe von Expert*innen, einem wissenschaftlichen Beirat und allen Mitarbeiter*innen entstand ein umfassendes Konzeptpapier, das die inhaltliche Neuaufstellung, die funktionale Erweiterung und die Sanierung des Museums für Sepulkralkultur auf den Weg gebracht hat.
Mit ihrer geplanten Neukonzeption wendet sich das Museum nach nun 30 Jahren einem netzwerkartig aufgebauten Vermittlungsprinzip zu, das die Themenbereiche fluide und multiperspektivisch miteinander verknüpft. Die Inhalte der Ausstellungen basieren auf einem Konzept, das auf Lebenswirklichkeiten und Alltagserfahrungen der potenziellen Besucher*innen aufbaut. Die Vorstellung ist, dass Leben und Tod elementar zusammengehören. Dafür ist es nötig, die damit verbundenen kulturhistorischen Hintergründe und Veränderungen aufzuzeigen und vor dem Hintergrund des migrationsbedingten und demografischen Gesellschaftswandels sowie ethischer, soziologischer, medizinischer, soziopsychologischer, theologischer und naturwissenschaftlicher Entwicklungen im Umgang mit Sterben und Tod in Beziehung zu setzen.

06/01/2022

Der Ausstellungspreis 2021, so der Juryentscheid, geht an das Museum für Sepulkralkultur in Kassel und honoriert die Ausstellung „Suizid let’s talk about it“. Schauspieler Hendrik Duryn (Der Lehrer RTL) wird ihn am 17. Februar in Kassel überreichen. Am 18. Februar ist eine virtuelle Führung...

03/09/2021

„Wenn ein Mensch stirbt – stirbt eine Bibliothek.“ Friedhöfe erzählen Lebensgeschichten.

18/08/2021

BEKENNTNIS ZUM FRIEDOF
Der Friedhof ist nicht tot, und auch scheintot ist er nicht.
Er ist der zentrale Ort der persönlichen Trauer und des kulturellen Gedenkens.

Jedoch wird er es nur bleiben, wenn alle gesellschaftlichen Kräfte tatsächlich erkennen und danach handeln!, dass dieser Ort – wie jede Oper oder jedes Theater, jedes Museum und jeder öffentliche Park, ein Ort der Kultur ist und nicht einer der Entsorgung.

Das reine Denken in Defiziten muss aufhören. Kultur hat stets mit Gestalten und Pflegen zu tun, und viele Menschen gehen dieser Beschäftigung mit Leidenschaft und auf unterschiedlichste Weise nach.
© Antrittsrede des Geschäftsführers Dr. Dirk Pörschmann Arbeitsgemeinschaft Friedhof und Denkmal e. V., Zentralinstitut und Museum für Museum für Sepulkralkultur, Kassel, Juli 2018.

Adresse

Unterdorfstraße 37
Oberotterbach
76889

Benachrichtigungen

Lassen Sie sich von uns eine E-Mail senden und seien Sie der erste der Neuigkeiten und Aktionen von Bettina Krell GmbH - Landschaftsarchitektur erfährt. Ihre E-Mail-Adresse wird nicht für andere Zwecke verwendet und Sie können sich jederzeit abmelden.

Service Kontaktieren

Nachricht an Bettina Krell GmbH - Landschaftsarchitektur senden:

Teilen