08/11/2025
Ich glaube alle Eltern kennen das.
wir sind sehr schnell im kritisieren, im: "ich habe dich doch gebeten xy zu unterlassen." , " Musst du im Supermarkt immer rumlaufen und schreien?!" usw.
und ja ich weiß, auch die meisten von uns wissen, dass es anders geht und fühlen uns danach auch mies.
Und bevor jetzt wieder jemand kommt und mir schreibt " alle Bedürfnisse sind es wert gesehen zu werden" oder " Manchmal hab ich einfach keine Ressourcen dafür"
JA ich gebe dir Recht, aber darum gehts mir heute gar nicht.
Ich hatte heute so ein Erlebnis.
Mega stressiger Tag, dann noch ne blöde Situation, welche den kompletten Tag durcheinanderwürfelt und zu viele to-do's die zeitlich knapp aneinander liegen und das alles mit 3 Kids....
Ich habe ihnen bereits im Auto gesagt, dass wir im Smyth toys ( mein persönlicher Endgegner) nur wenig Zeit haben, nichts kaufen, außer dem Gutschein und dann noch 10 Minuten Zeit haben um Sportschuhe für die Schildkröte und Winterschuhe für den Wolf zu kaufen.
zu meiner Verwunderung hat das super geklappt, wir hatten danach sogar noch 5 Minuten Puffer.
Ich hab zu meinen Kids nix gesagt.
erst 10 Minuten später im Auto am Weg zum nächsten to-do traf es mich wie ein Blitz :
Ich habe NICHTS zu meinen Kindern gesagt.
Also sagte ich Ihnen, wie stolz ich auf sie sei, und dass ich ihnen danken möchte, dafür, dass sie so gut mitgemacht haben, nicht gestritten, nicht " ich will nur schnell" nicht "Mama darf ich" nicht " ich hab keine Lust auf deine Hetzerei".
Und was passiert ist, hat mich so berührt, dass ich jetzt diese Zeilen für euch schreibe:
"Danke Mama, dass du das gemerkt hast und jetzt Danke sagst. Wir haben uns Mühe gegeben, weil du heute so viel zu tun hast. Danke dass wir trotzdem Schuhe kaufen waren."
Was ich damit sagen will ist :
Wir müssen aufhören nur die negativen Sachen zu kommentieren und anfangen die guten Sachen zu benennen. Das stärkt nicht nur die Bindung sondern auch das Selbstvertrauen unserer Kinder.
Ein unausgesprochenes Danke ist kein Danke, es ist Stille, unsichtbar und viel zu oft einfach zu wenig.