Biolehmhaus GmbH

Biolehmhaus GmbH Lehmmassivhausbau im Schnellbausystem
Baubiologisches, ganzheitliches und konsequent
natürliches Bauen
Analyse, Konzeption, Planung

Licht Teil 1   Wie Licht im Lehmhaus das Wohlbefinden und die Gesundheit unterstütztImmer wieder werden Lehmwände im Woh...
12/06/2026

Licht Teil 1 Wie Licht im Lehmhaus das Wohlbefinden und die Gesundheit unterstützt

Immer wieder werden Lehmwände im Wohnraum als ausschlaggebender Faktor für die Verbesserung des Raumklimas propagiert. Gesunder Wohnraum wird durch den Einsatz von Lehm, Hanf und weiteren Naturbaustoffen deutlich aufgewertet. Doch es kommen noch mehr Komponenten hinzu, die in Synergie das Raumklima und die Lebensqualität wesentlich verbessern. Ein Hauptfaktor ist hierbei die Lichtqualität im Wohnraum.
Daher wollen wir im ersten Teil in kurzen Zusammenfassungen zuerst auf uns „Lichtmenschen“ eingehen, um dann im zweiten und gegebenenfalls dritten Teil auch auf die reinigende, katalytische und gesundheitsfördernde Kombination von Lehm und Licht zu sprechen zu kommen.

Evolutionär sind wir Lichtwesen

Der Mensch entwickelte sich unter freiem Himmel. Unser Auge und unser Hormonsystem (z. B. die Melatonin- und Serotoninproduktion) sind auf natürliches Tageslicht mit sehr hoher Intensität (bis zu 100.000 Lux an einem sonnigen Tag), einem breiten Spektrum (alle Farben des Regenbogens) und einem hohen Blauanteil (der die innere Uhr steuert) geeicht.
Wenn über längere Zeit nur wenig Tageslicht verfügbar ist – etwa durch das Leben in sehr dunklen Räumen, Schichtarbeit, lange Winter in nördlichen Regionen oder den dauerhaften Aufenthalt in Innenräumen – können verschiedene gesundheitliche Probleme entstehen. Meist handelt es sich nicht um direkte „Lichtmangel-Krankheiten“, sondern um die Folgen gestörter biologischer Prozesse.
Ein entscheidender und oft unterschätzter Aspekt unseres Sehsystems ist, dass die menschliche Sehbahn nicht nur ein einzelner Strang ist, sondern aus zwei parallelen, aber unterschiedlichen „Leitern“ mit völlig verschiedenen Aufgaben besteht.

Die zwei Sehbahnen im Vergleich

Um zu verstehen, wie Licht auf uns wirkt, hilft ein Blick auf unser Sehsystem. Dieses besteht nicht aus einer einzigen Leitung, sondern aus zwei parallel verlaufenden Systemen mit völlig unterschiedlichen Aufgaben:

• Die klassische Sehbahn (für das Bild):
Dieses System leitet Informationen primär an den visuellen Kortex im Hinterhauptslappen des Gehirns weiter. Ihre Hauptaufgabe ist das bewusste Erkennen von Formen, Farben und Bewegungen sowie das Lesen und die Gesichtserkennung. Die Verarbeitung geschieht extrem schnell im Bereich von Millisekunden. Als Lichtrezeptoren dienen hierbei vor allem die klassischen Stäbchen und Zapfen, die für ein scharfes Sehen allerdings relativ helles Licht benötigen und auf das gesamte sichtbare Spektrum ansprechen.

• Die nicht-bildgebende Sehbahn (für die Steuerung):
Diese Bahn steuert unbewusst unsere biologischen Prozesse und führt direkt zum Hypothalamus. Sie ist für die Synchronisation unserer inneren Uhr, die Hormonsteuerung und den Schlaf-Wach-Rhythmus zuständig. Die Signalverarbeitung erfolgt hier wesentlich langsamer über Minuten und Stunden. Dieses System nutzt die erst im Jahr 2002 entdeckten intrinsisch photosensitiven retinalen Ganglienzellen (ipRGCs). Diese Rezeptoren sind bereits bei sehr niedrigen Lichtintensitäten aktiv und reagieren besonders empfindlich auf blaues Licht mit einer Wellenlänge von circa 480 Nanometern.
Diese nicht-bildgebende Sehbahn arbeitet unbewusst, ist besonders empfindlich für blaues Licht und hat einen direkten, messbaren Einfluss auf unsere körperliche und seelische Gesundheit. Das ist der biologische Grund dafür, dass Lichtmangel krank machen kann und dass Tageslicht für den Menschen als „Lichtwesen“ essenziell ist.

Häufige gesundheitliche Folgen bei Lichtmangel

• Vitamin-D-Mangel: Sonnenlicht (UVB-Strahlung) ist wichtig für die Bildung von Vitamin D in der Haut. Ein Mangel kann zu Knochenschmerzen, Muskelschwäche, Osteomalazie (Knochenerweichung) und bei Kindern zu Rachitis führen.
• Störungen des Schlaf-Wach-Rhythmus: Tageslicht ist der wichtigste Taktgeber der inneren Uhr. Zu wenig Licht kann zu Ein- und Durchschlafproblemen, verschobenen Schlafzeiten, Tagesmüdigkeit und Konzentrationsproblemen führen.
• Saisonale Depression (Winterdepression, SAD): Bei manchen Menschen führt Lichtmangel zu gedrückter Stimmung, Antriebslosigkeit, erhöhtem Schlafbedürfnis, Heißhunger (vor allem auf Kohlenhydrate) und sozialem Rückzug.
• Psychische Belastungen: Dauerhaft wenig Tageslicht wird mit einem erhöhten Risiko für depressive Symptome, Angststörungen und ein verringertes allgemeines Wohlbefinden in Verbindung gebracht, auch wenn die Ursachen oft multifaktoriell sind.
• Mögliche Auswirkungen auf Stoffwechsel und Herz-Kreislauf-System: Forschungsergebnisse deuten darauf hin, dass chronisch gestörte circadiane Rhythmen (z. B. durch fehlendes Tageslicht) mit Übergewicht, Diabetesrisiko, Bluthochdruck und Herz-Kreislauf-Erkrankungen zusammenhängen können. Der Zusammenhang ist jedoch komplex und nicht ausschließlich auf Lichtmangel zurückzuführen.

Die moderne Forschung zeigt, dass der mit Lichtentzug einhergehende Vitamin-D-Mangel systemische Folgen für fast alle Organe hat:

• Muskelschwäche und Sarkopenie: Kalzium wird für die Muskelkontraktion benötigt. Bei Lichtmangel kommt es zu Muskelschmerzen, Kraftverlust und Muskelabbau – besonders gefährlich für ältere Menschen (Sturzrisiko).
• Schwächung des Immunsystems: Vitamin D steuert die Aktivität der T-Zellen (Killerzellen der Immunabwehr). Lichtmangel führt zu einer Infektanfälligkeit für Atemwegserkrankungen (wie Grippe oder Erkältungen). Zudem wird ein Zusammenhang mit dem Ausbruch von Autoimmunerkrankungen wie Multipler Sklerose (MS) diskutiert, die in sonnenarmen Regionen der Erde deutlich häufiger vorkommt.
• Kurzsichtigkeit (Myopie) bei Kindern: Wenn Kinder zu wenig Zeit im Freien verbringen, fehlt dem Auge das helle Tageslicht. Dieses regt die Ausschüttung von Dopamin in der Netzhaut an, was das übermäßige Längenwachstum des Augapfels stoppt. Fehlt das Licht, wächst das Auge zu lang – das Kind wird kurzsichtig.
Historischer Fakt: Während der Industrialisierung im 19. Jahrhundert war Rachitis in den verrauchten, engen Gassen von Städten wie London eine Massenerkrankung unter Arbeiterkindern. Man nannte sie damals die „Englische Krankheit“, bevor man verstand, dass schlicht der Entzug von Sonnenlicht die Ursache war.
Wer sich viel in Innenräumen aufhält, erfährt durch Lehmwände bereits eine wesentliche Verbesserung des Raumklimas. Wie Licht jedoch nicht nur auf Menschen, Tiere und Pflanzen wirkt, sondern wie sich in der Interaktion von Licht und Lehm eine reinigende, beruhigende und erholende Wirkung im Innenraum entfaltet – und welche Rolle spezielles Fensterglas spielt, das natürliches Licht unverfälscht durchlässt –, folgt im zweiten Teil.

Lehm, Hanf, Holz, Licht, Wärme, Ruhe, Schutz, Regeneration ….. Warum gesundes Wohnen mehr als die Summe ökologischer Bau...
07/06/2026

Lehm, Hanf, Holz, Licht, Wärme, Ruhe, Schutz, Regeneration ….. Warum gesundes Wohnen mehr als die Summe ökologischer Baustoffe ist.

Das Fundament eines Biolehmhauses basiert auf der Erkenntnis, dass gesundes Bauen und Wohnen nicht allein durch das konsequente Verbauen natürlicher Materialkomponenten wie Lehm, Hanf oder Holz determiniert wird. Die Wahl ökologischer Rohstoffe ist die notwendige Bedingung – die hinreichende Bedingung für einen evolutionär adäquaten Lebensraum liegt jedoch in der gezielten Steuerung und Synergie physikalischer Umweltfaktoren im Innenraum.

Der menschliche Organismus hat sich über Jahrmillionen im Kontext konstanter Naturfaktoren entwickelt. Lichtspektren, thermische Strahlungswärme, akustische Ruhe und mikrobiologische Raumhygiene sind fundamentale, evolutionäre Naturkonstanten, an die unsere Biologie fest gekoppelt ist.

Moderne Gebäude neigen dazu, diese Naturkonstanten technologisch auszusperren oder zu verfälschen, was nachweislich biologische Fehlsignale (z. B. eine Störung des zirkadianen Rhythmus oder chronischen Stress) zur Folge hat. Ein zukunftsfähiges Gebäude muss daher als biologische Schutzhülle fungieren, die schädliche Umwelteinflüsse und technische Störfelder abschirmt, während sie die lebensnotwendigen Naturkonstanten unverfälscht ins Innere leitet.

Unsere Baustoffe – allen voran der Lehm in seiner Funktion als kapillaraktiver, feuchtigkeitsregulierender und thermisch träger Speicher – dienen uns als Werkzeuge, um diese Naturkonstanten im Innenraum molekular und physikalisch möglichst mit dem Maßstab der Natur abzubilden. In der konstruktiven Symbiose mit Holz und Hanf entstehen Bauteile, die nicht nur diffusionsoffen, sondern auch thermisch und akustisch hochwirksam sind. So wird beispielsweise die behagliche Strahlungswärme einer integrierten Wandheizung exakt zwischen der Hanf-Lehm-Platte und dem abschließenden Lehmputz eingebettet, um eine verlustfreie, sanfte Wärmeabgabe zu garantieren.
Nicht das Material isoliert betrachtet heilt, sondern die durch das Material ermöglichte Synergie der Umweltfaktoren schafft ein gesundes Habitat für die zelluläre Regeneration.

Aus diesem Grund verzichtet die Biolehmhaus GmbH in ihrer Kommunikation bewusst auf verkürzte, rein visuelle Marketing-Aussagen. Unsere Social-Media-Beiträge und Artikel folgen einem dokumentarischen und aufklärenden Anspruch. Wir beleuchten die tiefen, biophysikalischen und evolutionären Wechselwirkungen zwischen Architektur und menschlicher Gesundheit. Diese Zusammenhänge sind hochkomplex – weshalb unsere Beiträge bewusst ausführlicher, tiefsinniger und zugleich fachlich gefasst sind als übliche Werbeinhalte.
Wir sind der Überzeugung, dass eine fundierte Wissensgrundlage der einzige Weg zu nachhaltigen, wohngesunden Bauentscheidungen ist.

In unserer kommenden Beiträgen widmen wir uns einem der kritischsten Faktoren: dem Tageslicht.
Aufgrund der vielschichtigen neurologischen und hormonellen Auswirkungen des natürlichen Lichtspektrums auf den menschlichen Körper werden wir diesen Themenkomplex in mehrere, aufeinander aufbauende Schwerpunkte unterteilen. Dabei betrachten wir nicht nur die biologische Lichtsteuerung, sondern auch die fundamentale Bedeutung von UV-Transparenz und dem Schutz vor künstlichen Frequenzverzerrungen.

Als Start fügen wir nun eine Auswahl an Infografiken ein, die das Thema Licht abbilden, auf die wir im Verlauf jedoch tiefer eingehen und auch konkrete Lösungen aus unserer Bautätigkeit aufzeigen.

Hinweis zum Wissenstransfer:
Die von uns erarbeiteten Fachtexte und Infografiken stehen allen zur freien Verfügung. Für uns ist es eine Selbstverständlichkeit, dass tiefgehendes Wissen über gesundes Leben unbeschränkt zugänglich sein sollte. Wir unterstützen den freien Wissensaustausch ausdrücklich und bitten bei einer sekundären Verwendung oder digitalen Weiterverbreitung lediglich um eine Urhebernennung – es genügt z. B. www.biolehmhaus.de – Vielen Dank.


Das große Heizungs-Duell: Wand, Fußboden, Decke oder Heizkörper?Und warum das Biolehmhaus-Wandheizungssystem die Bauphys...
29/05/2026

Das große Heizungs-Duell: Wand, Fußboden, Decke oder Heizkörper?
Und warum das Biolehmhaus-Wandheizungssystem die Bauphysik und Normen aushebelt

Vorab ist es wichtig zu wissen, wie unser Körper Wärme eigentlich am liebsten aufnimmt?
Bevor wir über Wandheizungen sprechen, lohnt sich ein Blick auf die Biologie des Menschen. Unser Körper ist ein biologisches Wunderwerk – doch beim Heizen arbeiten viele Systeme gegen unsere natürlichen Bedürfnisse.

Wie der Mensch Wärme wirklich wahrnimmt

Die Hautoberfläche ist unser größter Wärmeempfänger
Der Mensch empfindet Wärme besonders angenehm, wenn große Körperflächen – also Rumpf, Arme und Beine – gleichmäßig durch Strahlungswärme erwärmt werden. Genau so funktioniert auch die Sonne oder ein klassischer Speicherofen.
Strahlungswärme erwärmt nicht primär die Luft, sondern direkt Oberflächen und Körper. Dadurch entsteht ein besonders natürliches und behagliches Wärmegefühl.

Der Kopf ist die natürliche „Kühlzone“

Über den Kopf gibt der Mensch einen erheblichen Teil seiner Körperwärme ab. Wird die Raumluft oder Wärmestrahlung im oberen Bereich zu intensiv, empfinden viele Menschen dies als unangenehm: typischerweise als „heißen Kopf“, Müdigkeit oder Konzentrationsprobleme. Daher Kopfbedeckung und Schirme als Sonnenschutz!
Biologisch bevorzugt unser Organismus daher meist eine leicht kühlere Temperatur im Kopfbereich.
Füße mögen Wärme – aber keine Dauerüberhitzung
Der bekannte Satz „Hauptsache warme Füße“ stimmt nur bedingt. Angenehm temperierte Füße fördern zwar das Wohlbefinden, eine dauerhafte intensive Erwärmung von unten ist jedoch nicht unbedingt ideal für den Kreislauf und die Gefäße.
Doch welches Heizsystem kommt unserer natürlichen Wärmewahrnehmung am nächsten?

Hier folgt der technische, gesundheitliche und bauphysikalische Faktencheck.

Der biologische und technische Vergleich
Die Lehm-Wandheizung – der sanfte Speicherofen

So funktioniert sie

Die Wandheizung strahlt Wärme direkt auf Körperhöhe ab – genau dort, wo unser Organismus sie am angenehmsten wahrnimmt. In Verbindung mit massiven Lehmwänden entsteht zusätzlich ein enormer Wärmespeicher.
Lehm kann Wärme über viele Stunden aufnehmen und langsam wieder abgeben. Dadurch entsteht ein besonders gleichmäßiges Raumklima ohne starke Temperaturschwankungen.

Der unterschätzte Boden-Effekt

Da Strahlungswärme feste Oberflächen erwärmt, wird auch der Fußboden automatisch angenehm mit temperiert – ganz ohne aktive Bodenheizung.
Der Boden fühlt sich dadurch barfuß angenehm warm an, ohne überhitzt zu werden.

Die Fußbodenheizung – beliebt, aber nicht ganz unumstritten
Wärme direkt von unten

Fußbodenheizungen erzeugen eine Mischung aus Strahlungswärme und aufsteigender Konvektionswärme.
Das wird von vielen Menschen zunächst als angenehm empfunden, kann jedoch bei dauerhaft hohen Oberflächentemperaturen auch Nachteile haben.

Belastung für Beine und Gefäße

Dauerhafte Wärme direkt unter den Fußsohlen kann die Blutgefäße erweitern. Bei empfindlichen Personen kann dies schwere Beine oder bestehende Venenschwächen zusätzlich belasten.

Der Staub-Effekt

Entgegen der häufigen Annahme arbeiten auch Fußbodenheizungen nicht völlig staubfrei. Durch Temperaturunterschiede nahe dem Boden entstehen leichte Luftbewegungen (Inversion), die feine Staubpartikel und Allergene in Bewegung halten können.

Die Deckenheizung – technisch elegant, aber sensibel in der Planung

Vorteile

Deckenheizungen arbeiten überwiegend mit Strahlungswärme – ähnlich der Sonne. Sie halten Böden und Wände komplett frei und eignen sich hervorragend zur zugfreien Kühlung im Sommer.

Mögliche Nachteile

Da sich der Kopf am nächsten zur Wärmequelle befindet, kann die Wärmestrahlung von oben bei ungünstiger Planung oder niedrigen Raumhöhen als unangenehm empfunden werden.
Eine Deckenheizung benötigt daher eine besonders sorgfältige Auslegung und ist im niedrigen Altbau kritisch

Klassische Heizkörper – der Konvektions-Klassiker

So arbeiten Radiatoren

Klassische Heizkörper erwärmen hauptsächlich die Raumluft.
Die warme Luft steigt nach oben, kühlt dort ab und sinkt anschließend wieder nach unten. Dadurch entsteht eine dauerhafte Luftzirkulation.

Die Folgen

• oben oft zu warm,
• unten häufig zu kühl,
• stärkere Staubbewegung,
• trockenere Raumluft.

Gerade empfindliche Menschen oder Allergiker empfinden diese Art der Wärme oft als weniger angenehm.

Die bauphysikalische Besonderheit des Biolehmhauses
Wer ein Biolehmhaus baut, merkt schnell: Viele klassische Berechnungsmodelle der konventionellen Bauphysik stoßen hier an Grenzen.

Warum?

Weil ein Wandaufbau aus Lehm und Hanf völlig anders funktioniert als ein klassisches Dämmstoff orientiertes System.

Feuchteregulierung statt Dampfsperren

Lehm und Hanf besitzen eine enorme Sorptionsfähigkeit. Sie können Feuchtigkeit schnell aufnehmen, zwischenspeichern und wieder abgeben.
Dadurch entsteht ein äußerst robustes und feuchtigkeitsregulierendes Bauteil – ohne Bedarf an Dampfsperren.

Thermische Speicherfähigkeit

Massive Lehmbauteile speichern Wärme außergewöhnlich lange und geben sie zeitverzögert wieder ab.
Diese Trägheit sorgt in der Praxis häufig für ein stabileres Raumklima und geringere Temperaturschwankungen.

Niedrige Systemtemperaturen

Das Geheimnis der 5 °C Übertemperatur: Weil wir die Außenwände vollflächig belegen, benötigt das System eine extrem niedrige Heizenergie. Es reicht eine minimale, langsame Übertemperatur von gerade einmal ca. 5 °C im Vergleich zur Raumtemperatur aus!
Bereits geringe Temperaturunterschiede zwischen Wandoberfläche und Raumluft können ein angenehmes Wärmeempfinden erzeugen.
Das verbessert die Effizienz moderner Wärmeerzeuger erheblich.

Reduzierung von Wärmebrücken

Durch gleichmäßig temperierte Wandflächen bleiben kritische Bereiche rund um Fenster und Türen wärmer.
Dadurch sinkt das Risiko von Kondensation und Schimmelbildung deutlich.

Möbel vor der Wand?

Der häufige Satz „Vor eine Wandheizung darf kein Schrank“ gilt pauschal so nicht.
Bei unserer kompletten Flächenauslegung bleiben auch teilweise verdeckte Wandbereiche meist ausreichend temperiert. Kein Schimmel hinter den Möbeln oder kalte Ausßenwände.

Fazit für die Praxis

Das moderne Biolehmhaus nutzt die Stärken natürlicher Materialien und Synergie von Naturkräften konsequent aus:

• hohe Speicherfähigkeit,
• angenehme Strahlungswärme,
• feuchtigkeitsregulierende Baustoffe,
• niedrige Systemtemperaturen,
• ruhiges und gesundes Raumklima.

Die Kombination aus Lehm, Hanf und Wandheizung schafft ein Wohngefühl, das viele Menschen als natürlicher, gleichmäßiger und behaglicher empfinden als klassische Heizsysteme.
Wer so baut, investiert nicht nur in Energieeffizienz, sondern vor allem in Wohnqualität und langfristigen Komfort.


Ecological building means thinking ahead: Why everyday energy consumption alone falls short.Time and again, customer inq...
24/05/2026

Ecological building means thinking ahead: Why everyday energy consumption alone falls short.

Time and again, customer inquiries focus on a house's energy consumption during operation as the sole ecological guideline. As a result, a house is often evaluated only by its ongoing consumption. This completely overlooks the fact that this consumption depends heavily on individual user behavior, the local microclimate, and global climate changes.

A current example: In the years 2022, 2023, and 2024, exceptionally mild temperatures in Germany caused the heating requirement to be up to 22% lower than in the reference years since specific records began in 2011.

Focus on Summer: Cooling Energy Becomes the Key Factor

Climate projections show that it is becoming increasingly mild depending on the global region. However, this also means that summer heat protection must urgently become a focal point! Large window areas and heatwaves drive up energy consumption by air conditioning systems massively

• The energetic comparison: To lower the room temperature by approx. -8 K (from 30 °C to 22 °C), around 36 kWh of cooling energy are required. In comparison: For a heating increase of +6 K (from 16 °C to 22 °C), approx. 54 kWh are needed.
The fact that large, glazed buildings need to be rethought was already demonstrated in 2005 by the "Cool Biz" campaign of the Japanese Ministry of the Environment at the time. The goal: to reduce energy consumption to achieve the greenhouse gas targets of the Kyoto Protocol. The measure was based on a simple but effective principle:
• Temperature target: The room temperature in offices was set to 28 °C instead of cooling the rooms down heavily.
• Casual dress code: To ensure working comfort at this higher temperature, traditional, formal office wear was dropped. Men were allowed to ditch jackets and ties and wear lighter, short-sleeved shirts.

The campaign was a complete success: In the first year alone, according to the energy supplier Tepco, around 70 million kWh of electricity were saved!

Holistic Climate Protection: Greenery and Surroundings
Other combined measures, such as the targeted greening of streets, roofs, and facades in urban areas, can also save up to 20% energy, depending on the vegetation. Here are some details:

• Trees as the most effective single measure: A 10% increase in tree canopy area can lower surface temperatures by 2.5 °C.
• Particularly effective: Green roofs with trees lower indoor temperatures by up to 7.2 °C and reduce the electricity consumption of air conditioning units by 60%.
• Living walls: Studies show that facade greening increases cooling by 25% while simultaneously reducing CO₂ emissions by 14.7%.

The Grey Giant – The Monster: Embodied Energy in House Construction

Another point that is often completely ignored is the enormous energy expenditure and environmental destruction that occurs during the production of building materials (embodied energy). Natural building materials such as timber, clay, and h**p require up to 85% less primary energy compared to concrete and similar materials.

Roughly speaking, a conventional, modern residential building constructed with solid materials causes around 3,500 to 4,000 kWh of non-renewable primary energy per m² of living space just for its production.

To put this number into perspective: This amount of energy corresponds roughly to the heating energy requirements of an uninsulated old building for a whopping 35 to 40 years!

In comparison to such a conventional house, a Biolehmhaus (organic clay house) requires up to 60% less energy expenditure during production.

Our Biolehmhaus proves that modern living can function naturally, healthily, and in a resource-saving manner. While classic construction methods rely on concrete, cement, and synthetic materials, we consistently use clay, timber, h**p, and high-quality, modern natural building materials.
This means for you:
• ✔ Significantly lower CO₂ emissions during construction
• ✔ Less energy consumption in everyday life
• ✔ Naturally regulated air humidity
• ✔ Pleasant indoor climate in summer & winter
• ✔ Largely recyclable and sustainable materials
• ✔ Healthier living without harmful pollutants
Direct Comparison: Conventional House vs. Biolehmhaus
▪ Building Materials
• Conventional House: Concrete, cement, steel, and synthetic materials.
• Biolehmhaus: Clay, timber, h**p, and high-quality, modern natural building materials.
▪ CO₂ Emissions (Construction)
• Conventional House: Very high, approx. 40–80 tons of CO₂ depending on building size.
• Biolehmhaus: Significantly reduced, up to 30–60% fewer CO₂ emissions during creation.
▪ Energy Consumption
• Conventional House: Approx. 50 kWh/m²/year on average with classic construction methods.
• Biolehmhaus: Optimized and often 30–35 kWh/m² lower in everyday life.
▪ Summer Climate
• Conventional House: Often tends to overheat without artificial air conditioning.
• Biolehmhaus: Pleasant, natural cooling due to the high thermal mass.
▪ Air Humidity
• Conventional House: Artificial regulation or mechanical ventilation is frequently necessary.
• Biolehmhaus: Perfectly balanced, as the clay regulates humidity completely naturally.
▪ Recycling
• Conventional House: Extremely difficult and energy-intensive during later deconstruction (hazardous waste potential).
• Biolehmhaus: Largely circular and easily recyclable without environmental impact.
▪ Pollutants
• Conventional House: Possible due to the use of chemical additives, glues, and synthetic insulation materials.
• Biolehmhaus: Very low to non-existent – absolutely healthy for living and pollutant-free.
▪ Living Atmosphere
• Conventional House: Rather technical, sterile, and heavily dependent on the installed building technology.
• Biolehmhaus: Noticeably natural, cozy, and permanently balanced.
▪ Resource Consumption
• Conventional House: Very high due to the massive use of finite, mineral raw materials.
• Biolehmhaus: Significantly lower due to the focus on renewable and local resources.
▪ Sustainability
• Conventional House: Severely limited due to the negative overall ecological balance and embodied energy.
• Biolehmhaus: Very high across the entire life cycle of the building.

A Critical Look at Current Energy Policies

From our point of view, it is incomprehensible why "energy-saving houses" that are built purely conventionally receive state subsidies. Such a building has already consumed energy massively and irrevocably before its actual completion. Even with an assumed lifespan of approx. 50 years, it cannot achieve an acceptable CO₂ balance unterm Strich, despite low operational consumption. On the contrary: Its later disposal tears another hole in the ecological balance due to high energy requirements and the enormous environmental burden.

Current energy policies and common subsidy measures are therefore almost exclusively commercially oriented – without a hint of effective, holistic sustainability. It is contradictory that high resource consumption and hidden environmental impacts are even supported by such one-sided measures.

Our Vision: Planning for a Sustainable Future

We at Biolehmhaus do not want to cause resentment or anger with this post. Rather, we have been successfully showing for years that future-oriented building and planning is possible. And not just for individual houses, but for entire residential complexes, settlements, and housing quarters. By directly involving nature, energy can be saved effectively, and the global housing problem can be solved in a sustainable, future-proof, and healthy way.

Ökologisch bauen heißt weiter denken: Warum der reine Energieverbrauch im Alltag zu kurz greift.Immer wieder rückt bei K...
23/05/2026

Ökologisch bauen heißt weiter denken:
Warum der reine Energieverbrauch im Alltag zu kurz greift.
Immer wieder rückt bei Kundenanfragen der Energieverbrauch eines Hauses im Betrieb als alleiniger ökologischer Leitfaden in den Fokus. Ein Haus wird dadurch oft nur nach seinem laufenden Verbrauch bewertet. Dabei wird völlig übersehen, dass dieser stark vom individuellen Nutzungsverhalten, dem Kleinklima und globalen Klimaveränderungen abhängt.
Ein aktuelles Beispiel: In den Jahren 2022, 2023 und 2024 sorgten außergewöhnlich milde Temperaturen in Deutschland dafür, dass der Heizbedarf um bis zu 22 % geringer ausfiel als in den Vergleichsjahren seit Beginn der spezifischen Aufzeichnungen im Jahr 2011.
Der Sommer im Fokus: Kälteenergie wird zum Schlüsselfaktor
Klimaprognosen zeigen, dass es je nach globaler Region immer milder wird. Das bedeutet jedoch auch: Der sommerliche Hitzeschutz muss dringend in den Fokus rücken! Große Fensterflächen und Hitzeperioden treiben den Energieverbrauch durch Klimaanlagen massiv in die Höhe.
• Der energetische Vergleich: Für eine Absenkung der Raumtemperatur um ca. -8 K (von 30 °C auf 22 °C) werden rund 36 kWh Kälteenergie benötigt. Zum Vergleich: Für eine Heiz-Anhebung um +6 K (von 16 °C auf 22 °C) fallen ca. 54 kWh an.
Dass große, verglaste Gebäude umgedacht werden müssen, zeigte bereits im Jahr 2005 die „Cool Biz“-Kampagne des damaligen japanischen Umweltministeriums.
Das Ziel: Den Energieverbrauch zu senken, um die Treibhausgasziele des Kyoto-Protokolls zu erreichen.
Die Maßnahme basierte auf einem einfachen, aber effektiven Prinzip:
• Temperatur-Ziel: Die Raumtemperatur in Büros wurde auf 28 °C eingestellt, anstatt die Räume stark herunterzukühlen.
• Lockere Kleiderordnung: Um den Arbeitskomfort zu gewährleisten, entfiel die traditionelle, formelle Bürokleidung. Männer durften auf Sakko und Krawatte verzichten und leichtere, kurzärmelige Hemden tragen.

Die Kampagne war ein voller Erfolg:
Allein im ersten Jahr wurden laut dem Energieversorger Tepco etwa 70 Millionen kWh Strom eingespart!!!!!

Ganzheitlicher Klimaschutz: Begrünung und Umgebung
Auch andere kombinierte Maßnahmen wie die gezielte Begrünung von Straßen, Dächern und Fassaden in Ballungsgebieten können je nach Bepflanzung bis zu 20 % Energie einsparen.
Einige Details dazu:
• Bäume als effektivste Einzelmaßnahme: Ein Anstieg der Baumkronenfläche um 10 % kann die Oberflächentemperaturen um 2,5 °C senken.
• Besonders effektiv: Gründächer mit Bäumen senken die Innentemperatur um bis zu 7,2 °C und reduzieren den Stromverbrauch von Klimaanlagen um 60 %.
• Lebende Wände: Studien zeigen, dass Fassadenbegrünungen die Kühlung um 25 % steigern und gleichzeitig den CO₂-Ausstoß um 14,7 % verringern.

Der graue Riese oder Globale Krake:

Die graue Energie beim Hausbau

Ein weiterer, oft völlig unbeachteter Punkt ist der enorme Energieaufwand und die Umweltzerstörung, die bereits bei der Herstellung der Baumaterialien entstehen.
Natürliche Baustoffe wie Holz, Lehm und Hanf benötigen im Vergleich zu Beton und Co. bis zu 85 % weniger Primärenergie.
Überschlägig lässt sich beziffern: Ein konventionelles, modernes Wohnhaus in Massivbauweise verursacht für seine Herstellung etwa 3.500 bis 4.000 kWh nicht erneuerbare Primärenergie pro m² Wohnfläche.
Um diese Zahl einzuordnen:
Diese Energiemenge entspricht in etwa dem Heizenergiebedarf eines ungedämmten Altbaus für ganze 35 bis 40 Jahre!

Im Vergleich zu einem solchen konventionellen Haus benötigt ein Biolehmhaus bei der Herstellung bis zu 60 % weniger Energieaufwand.

Unser Biolehmhaus beweist, dass modernes Wohnen natürlich, gesund und ressourcenschonend funktionieren kann. Während klassische Bauweisen auf Beton, Zement und künstliche Materialien setzen, nutzen wir konsequent Lehm, Holz, Hanf und wertige, moderne Naturbaustoffe.

Das bedeutet:
✔ Deutlich geringerer CO₂-Ausstoß beim Bau
✔ Weniger Energieverbrauch im Alltag
✔ Natürlich regulierte Luftfeuchtigkeit
✔ Angenehmes Raumklima in Sommer & Winter
✔ Weitgehend recyclebare und nachhaltige Materialien
✔ Gesünderes Wohnen ohne belastende Schadstoffe

Direktvergleich: Konventionelles Haus vs. Biolehmhaus

■ Bereich: Baustoffe
• Konventionelles Haus: Beton, Zement, Stahl und künstliche Materialien.
• Biolehmhaus: Lehm, Holz, Hanf und wertige, moderne Naturbaustoffe.
■ Bereich: CO₂-Ausstoß beim Bau
• Konventionelles Haus: Sehr hoch, ca. 40–80 Tonnen CO₂ je nach
Gebäudegröße.
• Biolehmhaus: Deutlich reduziert, bis zu 30–60 % weniger CO₂-Emissionen bei der Erstellung.
■ Bereich: Energieverbrauch
• Konventionelles Haus: ca. 120–200 kWh/m²/Jahr im Durchschnitt bei klassischen Bauweisen.
• Biolehmhaus: Optimiert und oft um 20–50 % geringer im laufenden Alltag.
■ Bereich: Sommerklima
• Konventionelles Haus: Neigt ohne künstliche Klimatisierung oft zur Überhitzung der Innenräume.
• Biolehmhaus: Angenehme, natürliche Kühlung durch die hohe thermische Speichermasse.
■ Bereich: Luftfeuchtigkeit
• Konventionelles Haus: Häufig ist eine künstliche Regulierung oder mechanische Lüftung nötig.
• Biolehmhaus: Perfekt ausbalanciert, da der Lehm die Feuchtigkeit vollkommen natürlich reguliert.
■ Bereich: Recycling
• Konventionelles Haus: Äußerst schwierig und energieintensiv beim späteren Rückbau (Sondermüllpotenzial).
• Biolehmhaus: Weitgehend kreislauffähig und problemlos recyclebar ohne Umweltbelastung.
■ Bereich: Schadstoffe
• Konventionelles Haus: Möglich durch den Einsatz von chemischen Zusatzstoffen, Klebern und künstlichen Dämmstoffen.
• Biolehmhaus: Sehr gering bis gar nicht vorhanden – absolut wohngesund und schadstofffrei.
■ Bereich: Wohngefühl
• Konventionelles Haus: Eher technisch, steril und stark abhängig von der verbauten Anlagentechnik.
• Biolehmhaus: Spürbar natürlich, behaglich und dauerhaft ausgeglichen.
■ Bereich: Ressourcenverbrauch
• Konventionelles Haus: Sehr hoch durch den massiven Einsatz endlicher, mineralischer Rohstoffe.
• Biolehmhaus: Deutlich geringer durch den Fokus auf nachwachsende und lokale Ressourcen.
■ Bereich: Nachhaltigkeit
• Konventionelles Haus: Stark begrenzt aufgrund der negativen Gesamtökobilanz und der grauen Energie.
• Biolehmhaus: Sehr hoch über den gesamten Lebenszyklus des Gebäudes hinweg.

Ein kritischer Blick auf die aktuelle Energiepolitik

Es ist aus unserer Sicht unverständlich, warum „Energiesparhäuser“, die rein konventionell gebaut werden, staatlich gefördert werden. Ein solches Gebäude hat bereits vor der eigentlichen Fertigstellung massiv und unwiderruflich Energie verbraucht. Selbst bei einer angenommenen Lebensdauer von ca. 50 Jahren kann es trotz geringem Betriebsverbrauch unterm Strich keine akzeptable CO₂-Bilanz aufweisen. Im Gegenteil: Die spätere Entsorgung reißt durch den hohen Energiebedarf und die enorme Umweltbelastung ein weiteres Loch in die Ökobilanz.
Die aktuelle Energiepolitik und die gängigen Fördermaßnahmen sind somit fast ausschließlich wirtschaftlich ausgerichtet – ohne einen Hauch von effektiver, ganzheitlicher Nachhaltigkeit. Es ist widersprüchlich, dass hoher Ressourcenverbrauch und versteckte Umweltbelastungen durch solche einseitigen Maßnahmen sogar noch unterstützt werden.

Unsere Vision: Zukunftsfähig planen und konsequent bauen

Wir von Biolehmhaus wollen mit diesem Beitrag keinen Unmut oder Wut erzeugen. Vielmehr zeigen wir seit Jahren erfolgreich, dass zukunftsorientiertes Bauen und Planen möglich ist. Und zwar nicht nur für Einzelhäuser, sondern auch für ganze Wohnanlagen, Siedlungen und Wohnquartiere. Unter direktem Einbezug der Natur lässt sich effektiv Energie sparen und das globale Wohnraumproblem - den katastrophalen Energieverbrauch nachhaltig, zukunftsfähig und gesund lösen.

Adresse

FranklinStr. 66
Pforzheim
75173

Öffnungszeiten

Montag 09:00 - 17:00
Dienstag 09:00 - 17:00
Mittwoch 09:00 - 17:00
Donnerstag 09:00 - 15:00
Freitag 09:00 - 16:00

Telefon

+4972317760170

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