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Der neue Mietenreport des Deutschen Mieterbundes bestätigt aus Sicht von Haus & Grund das zentrale Problem des Wohnungsm...
02/09/2026

Der neue Mietenreport des Deutschen Mieterbundes bestätigt aus Sicht von Haus & Grund das zentrale Problem des Wohnungsmarktes: Es fehlen Wohnungen. Der Report beziffert die Lücke auf rund 1,4 Millionen Wohnungen. Trotzdem fordert der Mieterbund erneut stärkere Eingriffe in die Mietpreisbildung. „Der Mieterbund beschreibt die Krankheit inzwischen ziemlich genau – verlangt aber immer wieder nach derselben falschen Medizin. Mehr Regulierung im Mietrecht schafft keine einzige zusätzliche Wohnung“, sagte Haus & Grund-Präsident Kai Warnecke.

Nach Angaben des Mieterbundes berichten 58 Prozent der befragten Mieter von gestiegenen Wohnkosten, 29 Prozent sorgen sich um die künftige Bezahlbarkeit ihrer Miete. Für Haus & Grund liegt die Antwort auf diese Befürchtungen darin, den Wohnungsbau zu stärken, statt immer stärker zu regulieren. „Man kann Investoren und private Vermieter nicht mit immer neuen Regeln abschrecken und sich anschließend darüber wundern, dass Wohnungen fehlen. Mietrecht ersetzt keine Baukräne“, so Warnecke.

Einigkeit besteht bei der Kritik an den geplanten Einsparungen beim Wohngeld. Sowohl Haus & Grund als auch der Deutsche Mieterbund warnen davor, dass die Bundesregierung die Unterstützung für Haushalte mit niedrigen Einkommen massiv kürzen will. „Wer soziale Härten vermeiden will, muss den Betroffenen direkt helfen. Beim Wohngeld zu kürzen, wäre deshalb genau das falsche Signal“, betonte Warnecke.

Haus & Grund begrüßt die Pläne der Bundesregierung für mehr Transparenz und eine stärkere Kontrolle der Fernwärmepreise....
02/09/2026

Haus & Grund begrüßt die Pläne der Bundesregierung für mehr Transparenz und eine stärkere Kontrolle der Fernwärmepreise. Nachbesserungsbedarf sieht der Verband jedoch bei den mietrechtlichen Regelungen. „Die Bundesregierung versucht offensichtlich, für jeden denkbaren Einzelfall eine eigene gesetzliche Regelung zu schaffen. So entsteht kein verlässliches Mietrecht, sondern ein immer dichteres Geflecht aus Sonderregeln, Ausnahmen und Kappungsgrenzen. Vermietende Privatpersonen können dieses Regelungsdickicht nicht mehr durchdringen und verzweifeln an der Bürokratie“, kritisierte Haus & Grund-Präsident Kai Warnecke nach der Befassung des Bundeskabinetts mit den Eckpunkten zum Wärmenetzpaket.

Kritisch bewertet der Verband insbesondere die geplante Absenkung der Kappungsgrenze für Vermieter, die selbst eine neue Heizungsanlage einbauen und betreiben. „Statt das Mietrecht endlich einfacher und investitionsfreundlicher zu machen, soll die nächste Sondergrenze geschaffen werden. Starre Betragsgrenzen berücksichtigen weder Inflation noch steigende Bau- und Finanzierungskosten. Wer private Investitionen in die Wärmewende will, darf ihre Finanzierung nicht unmöglich machen“, so Warnecke.

Positiv sieht Haus & Grund die geplante Lockerung des Kostenneutralitätsgebots bei der Umstellung auf gewerbliche Wärmelieferung. Die Deckelung auf 50 Cent je Quadratmeter Wohnfläche sei jedoch nicht zukunftstauglich. Zudem müsse der Kostenvergleich praxistauglich und bezahlbar gestaltet werden. Warnecke dazu: „Eine Lockerung auf dem Papier reicht nicht. Die Kosten der Fernwärme muss der Anbieter bezahlbar halten, nicht der Vermieter.“

Anlässlich der ersten Lesung der BauGB-Novelle im Bundestag warnt Haus & Grund vor einer Ausweitung kommunaler Eingriffs...
29/06/2026

Anlässlich der ersten Lesung der BauGB-Novelle im Bundestag warnt Haus & Grund vor einer Ausweitung kommunaler Eingriffsbefugnisse. Der Verband kritisiert insbesondere geplante Regelungen zum Milieuschutz, zu kommunalen Vorkaufsrechten sowie zu Problem- und Schrottimmobilien.

„Die BauGB-Novelle darf nicht unter dem Etikett der Beschleunigung neue Unsicherheit für Eigentümer schaffen“, sagte Haus & Grund-Präsident Kai Warnecke. „Wer Wohnungsbau erleichtern will, muss Investitionen ermöglichen – nicht Eigentümer unter Generalverdacht stellen.“

Beim Milieuschutz bleibe der Entwurf nach Ansicht von Haus & Grund deutlich hinter dem Koalitionsvertrag zurück. Selbstnutzende Eigentümer würden weiterhin mit Genehmigungs-, Nachweis- und Bindungspflichten belastet. Wer die eigene Wohnung altersgerecht, barrierearm oder energetisch modernisieren wolle, brauche klare Rechtssicherheit.

Auch beim Umgang mit Schrottimmobilien fordert Haus & Grund zielgenaue Instrumente. Kriminelle Geschäftsmodelle, Verwahrlosung, Überbelegung, Ausbeutung von Bewohnern und Sozialleistungsmissbrauch müssten konsequent bekämpft werden. Eine Ausweitung kommunaler Vorkaufsrechte sei dafür jedoch nicht passgenau, da sie reguläre Verkäufe erschwere und potenzielle Sanierer abschrecken könne.

Haus & Grund fordert den Bundestag auf, die BauGB-Novelle nachzubessern: weniger pauschale Eingriffe, mehr Rechtssicherheit und zielgenaue Instrumente gegen tatsächlichen Missbrauch.

Weitere Mietrechtsverschärfungen könnten das Angebot an Mietwohnungen deutlich verringern. Das zeigt die Vermieterbefrag...
29/06/2026

Weitere Mietrechtsverschärfungen könnten das Angebot an Mietwohnungen deutlich verringern. Das zeigt die Vermieterbefragung 2026 von Haus & Grund. Demnach halten 60,5 Prozent der befragten privaten Vermieter es für wahrscheinlich, ihre Vermietungstätigkeit ganz oder teilweise aufzugeben und Wohnraum zu verkaufen, falls diskutierte Regulierungen umgesetzt werden.

Auf Vermieter mit erhöhter Rückzugsneigung entfallen 77 Prozent der erfassten Wohneinheiten. Übertragen auf rund 14,6 Millionen privat vermietete Wohnungen in Deutschland entspricht dies bis zu 11,2 Millionen Wohnungen in Beständen von Vermietern mit Rückzugsrisiko. Die Zahl ist keine Prognose tatsächlicher Verkäufe, verdeutlicht aber die mögliche Betroffenheit des Mietwohnungsbestands.

„Die Bundesregierung stigmatisiert Vermieter. Dabei sind die vermietenden Privatpersonen diejenigen, die bezahlbaren Wohnraum anbieten. Wer anderen Wohnraum zur Verfügung stellt, braucht Rechtssicherheit“, sagte Haus & Grund-Präsident Kai Warnecke.

„Wer vermietende Privatpersonen mit immer neuen Vorschriften belastet, trifft nicht anonyme Großkonzerne, sondern Millionen Bürgerinnen und Bürger als Vermieter. Viele fragen sich inzwischen, ob sie sich dieses Engagement überhaupt noch antun sollen“, so Warnecke. „Wer mehr bezahlbaren Wohnraum will, darf vermietende Privatpersonen nicht aus dem Markt drängen. Die Politik muss endlich auf Investitionsanreize statt auf immer neue Regulierung setzen“, betonte Warnecke.

An der bundesweiten Online-Befragung beteiligten sich knapp 24.000 private Eigentümer. Sie lief vom 21.1.2026 bis 26.4.2026; die Humboldt-Universität zu Berlin bereitete die Daten wissenschaftlich auf und wertete sie aus.

Die Europäische Kommission bestätigt in ihrer aktuellen Empfehlung zur Wirtschafts- und Sozialpolitik die Kritik von Hau...
09/06/2026

Die Europäische Kommission bestätigt in ihrer aktuellen Empfehlung zur Wirtschafts- und Sozialpolitik die Kritik von Haus & Grund: Mietregulierungen lösen die Wohnungsknappheit nicht, sondern können Investitionen schwächen und die Nutzung vorhandenen Wohnraums behindern. „Der Wohnungsmangel ist kein Naturgesetz. Er ist das Ergebnis politischer Fehlanreize“, erklärt Haus & Grund-Präsident Kai Warnecke. „Jetzt liegt es an der Bundesregierung, den Kurs zu ändern: mehr ermöglichen, weniger regulieren.“

Die Kommission verweist auf sinkende Wohnungsinvestitionen, zunehmenden Druck bei der Bezahlbarkeit und die wachsende Kluft zwischen Bestands- und Neuvertragsmieten. Diese könne den Wohnungsmarkt „einfrieren“ und die Mobilität von Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern einschränken. Haus & Grund sieht darin eine Folge verfehlter Mietrechtspolitik.

„Die Bundesregierung sollte diese Empfehlung sehr ernst nehmen“, so Warnecke. „Deutschland braucht keine weitere Verschärfung des Mietrechts, sondern einen echten Investitions- und Bauimpuls. Wer privaten Vermietern ständig neue Pflichten, Risiken und Kosten auferlegt, darf sich nicht wundern, wenn weniger gebaut, modernisiert und vermietet wird.“

Kai Warnecke fordert von der Bundesregierung einen grundlegenden Kurswechsel beim Wohnungsneubau. Auf dem Zentralverband...
27/05/2026

Kai Warnecke fordert von der Bundesregierung einen grundlegenden Kurswechsel beim Wohnungsneubau. Auf dem Zentralverbandstag kritisierte er: „Statt den Staat weiter aufzublähen, muss die Regierung Bürgerinnen und Bürgern in die Lage versetzen, den dringend notwendigen Wohnraum zu bauen. Den Neubau in die Hände institutioneller Akteure zu legen, funktioniert schon seit sehr vielen Jahren nachweislich nicht mehr. Eine Bundesbaugesellschaft wird daran nichts ändern“.

Zugleich betont Warnecke die Bedeutung von Wohneigentum für die Altersvorsorge: „Wenn die Mittelschicht Immobilieneigentum bilden kann, wird so außerdem gezielt für das Alter vorgesorgt. Dies ist eine sinnvolle Ergänzung zur gesetzlichen Rente als Basisabsicherung. Immobilieneigentum ist die bewährteste Form der Altersvorsorge in Deutschland: Dies muss weiter gestärkt werden", so Warnecke.

Deutschland hat mit rund 42 Prozent eine der niedrigsten Eigentumsquoten in Europa. Besonders bei den 25- bis 45-Jährigen sinkt sie seit Jahren. Haus & Grund fordert deshalb mehr Anreize für Neubau, Eigentumsbildung und private Altersvorsorge.

10-Punkte-Plan „Neue Eigentumsrente“:
• Grunderwerbsteuer-Befreiung für Ersterwerber
• Erwerbsnebenkosten-Bonus für unter 35-Jährige
• Eigenkapitalersatzdarlehen für Selbstnutzer
• Steuerfreibetrag für Mieteinnahmen (aus der ersten vermieteten Immobilie) bis 6.000 Euro
• Freibetrag bei der Grunderwerbsteuer (ersten vermietete Immobilie)
• Sonder-AfA für private Kleinvermieter
• Sofortabzug bei Sanierung erleichtern
• Sanierungskosten bei Erbschaftsteuer absetzen
• Höchsthebesätze der Grundsteuer
• fiktive AfA für Selbstnutzer

„Die Bundesregierung geht derzeit bei der Wohnungs- und Eigentumsfrage in Deutschland einen fatalen Weg. Wir brauchen in Deutschland nicht nur neue Wohnungen, sondern eine neue Generation von Immobilieneigentümern. Nicht weil Eigentum ein Privileg ist, sondern weil es die Menschen unabhängig macht und gegen die vielen Unsicherheiten der Zukunft absichert. Wenn die Bundesregierung die Sorgen der Bevölkerung ernst nimmt, muss sie Hürden abbauen und Anreize für den Neubau und die Altersvorsorge schaffen", so Warnecke abschließend.

Dr. Kai H. Warnecke ist in Saarbrücken von der Mitgliederversammlung von Haus & Grund erneut zum Präsidenten des Eigentü...
27/05/2026

Dr. Kai H. Warnecke ist in Saarbrücken von der Mitgliederversammlung von Haus & Grund erneut zum Präsidenten des Eigentümerverbandes gewählt worden. Mit seiner Wiederwahl verbindet der 54 Jahre alte Jurist den Anspruch, die Anliegen der privaten Eigentümerinnen und Eigentümer noch deutlicher in die politische Debatte einzubringen und die Wohnungs-, Energie- und Steuerpolitik aktiv mitzugestalten.

„Private Eigentümerinnen und Eigentümer sind unverzichtbar für die Wohnraumversorgung, Klimaschutz im Gebäudebestand und stabile Nachbarschaften. Wer Lösungen für den Wohnungsmarkt sucht, muss ihre Realität ernst nehmen. Haus & Grund Deutschland wird deshalb weiterhin klar, konstruktiv und mit politischem Gestaltungswillen für verlässliche und praxistaugliche Rahmenbedingungen eintreten“, erklärte Warnecke.

Der Eigentümerverband Haus & Grund warnt nach Bekanntwerden der geplanten Kostenregelungen im neuen Gebäudemodernisierun...
03/05/2026

Der Eigentümerverband Haus & Grund warnt nach Bekanntwerden der geplanten Kostenregelungen im neuen Gebäudemodernisierungsgesetz vor einer massiven Belastung privater Kleinvermieter und einer weiteren Gefährdung der Zukunftsfähigkeit des deutschen Gebäudebestands.

Haus & Grund-Präsident Kai Warnecke: „Die sogenannte Kostenbremse ist eine große Mogelpackung der Bundesregierung. Sie gaukelt den Mietern vor, sie schütze vor höheren Wohnkosten. In Wirklichkeit wälzt sie die Kosten einer seit Jahren verfehlten Energiepolitik auf die privaten Kleinvermieter ab. Was der Staat verursacht hat, sollen jetzt diejenigen bezahlen, die ohnehin schon die Hauptlast des deutschen Mietwohnungsmarkts tragen.“

Zwei Drittel aller Mietwohnungen in Deutschland werden von Privatpersonen angeboten. Mehr als die Hälfte dieser Vermieter bietet nur eine einzige Wohnung an – häufig, um privat für das Alter vorzusorgen. Für viele von ihnen sind die Grenzen des Leistbaren schon seit langer Zeit überschritten.

„Die neuen Regelungen werden Folgen weit über die Kostenaufteilung hinaus haben. Durch die steigende Kostenlast wird kaum ein Eigentümer noch fähig sein, in die Zukunftsfähigkeit seiner Immobilie zu investieren. Damit droht eine schleichende Verschlechterung des Gebäudebestands in Deutschland – und das kann nicht im Sinne der Mieter sein“, so Warnecke abschließend.

Haus & Grund kritisiert das Mietrechtspaket der Bundesregierung als Eingriff in die private Altersvorsorge. Präsident Ka...
03/05/2026

Haus & Grund kritisiert das Mietrechtspaket der Bundesregierung als Eingriff in die private Altersvorsorge. Präsident Kai Warnecke sagt: „Die Bundesregierung stigmatisiert private Vermieter. Dabei sind die Privaten diejenigen, die bezahlbaren Wohnraum anbieten. Wer anderen Wohnraum zur Verfügung stellt, braucht Rechtssicherheit. Dieses Gesetz bewirkt das Gegenteil: Es macht Vermietung unattraktiver.“

Besonders kritisiert werden strengere Regeln bei Kündigungen wegen Mietrückständen. Warnecke: „Wer in Not gerät, braucht schnelle staatliche Hilfe. Aber es kann nicht Aufgabe privater Vermieter sein, dauerhaft Zahlungsausfälle, Prozesskosten und Wiederholungsrisiken zu finanzieren.“

Auch Einschränkungen bei Indexmieten lehnt der Verband ab. Warnecke betont: „Die Politik kann Kostensteigerungen nicht wegregulieren. Wenn Einnahmen begrenzt werden, während Ausgaben steigen, enteignet die Bundesregierung faktisch private Eigentümer. Am Ende bleibt kein Geld für Instandsetzung und Klimaschutz im Gebäudebestand.“

Weitere Vorgaben für möblierte Wohnungen würden vor allem private Kleinvermieter belasten. Haus & Grund fordert die Koalitionsfraktionen auf, den Entwurf im parlamentarischen Verfahren grundlegend zu überarbeiten.

Haus & Grund hat Bundesbauministerin Verena Hubertz heute aufgefordert, die im Rahmen der Novelle des Baugesetzbuchs vor...
03/05/2026

Haus & Grund hat Bundesbauministerin Verena Hubertz heute aufgefordert, die im Rahmen der Novelle des Baugesetzbuchs vorgesehenen Regelungen zu Betretungsrechten und zum erweiterten kommunalen Vorkaufsrecht nicht einzuführen. Der Verband sieht darin erhebliche Eingriffe in den Schutz der Wohnung und die Eigentumsfreiheit.

Besonders umstritten ist das geplante Betretungsrecht, das künftig auch Wohnungen umfassen soll. Verbandspräsident Kai Warnecke betont: „Der Schutz der Wohnung ist keine verwaltungspraktische Größe, sondern eine der zentralen Grenzen staatlicher Macht.“ Der Staat müsse zwar handlungsfähig bleiben, dürfe sich aber keinen Zugriff auf den sensibelsten Bereich privater Lebensführung verschaffen.

Auch die Ausweitung des kommunalen Vorkaufsrechts wird abgelehnt. Haus & Grund warnt, dass Entscheidungen künftig nicht mehr nur auf objektiven städtebaulichen Kriterien beruhen, sondern auch auf Bewertungen von Personen oder Gruppen. Warnecke kritisiert: „Die Bekämpfung von Kriminalität und Extremismus ist eine staatliche Aufgabe. Sie gehört jedoch in das Sicherheits- und Ordnungsrecht – nicht in das Baugesetzbuch.“

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