Mein Kinderschutz

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Mein Kinderschutz Ich setze mich für den Schutz von Kindern in digitalen und analogen Räumen ein, faktenbasiert, sensibel, laut.

Fokus: Kinderschutz | Digitale Privatsphäre | Aufklärung
Orientierung statt Panik, mit Wissen, Haltung & Verantwortung.

Grenzen erklären am Kaffeetisch: Großeltern, Tanten, FreundeDie schwierigste Datenschutzfrage stellt sich selten in den ...
21/10/2026

Grenzen erklären am Kaffeetisch: Großeltern, Tanten, Freunde

Die schwierigste Datenschutzfrage stellt sich selten in den AGB. Sie stellt sich am Kaffeetisch bei den Großeltern.
Großeltern, Tanten, Freunde posten Kinderfotos aus Liebe, nicht aus Absicht. Genau deshalb fällt es vielen Eltern schwer, etwas zu sagen.

Was hilft, ist eine Regel, die vorher feststeht. Dann musst du im Moment nicht diskutieren. Nur erinnern.

Sätze, die freundlich und klar sind:
„Schick mir das Foto gern direkt. Wir posten keine Bilder von den Kindern."
„Das ist kein Misstrauen. Wir möchten, dass sie später selbst entscheiden können, was von ihnen im Netz ist."
„Danke, dass du das mitträgst. Das bedeutet uns viel."

Und wenn ein Bild schon geteilt wurde: ruhig bitten, es zu löschen. Ohne Vorwurf. Mit Dank.

Privatsphäre ist kein Angriff auf die Familie. Sie ist ein Ausdruck von Fürsorge.
Übernimm Verantwortung. Im Workbook zu „Digitale Privatsphäre" gibt es einen Vertrag für Großeltern und Verwandte zum Ausfüllen. Link in Bio

19/10/2026

Die Gesellschaft hat kein Problem mit der Wahrheit. Sie hat ein Problem mit Menschen, die sie aussprechen!

„Das sagt man nicht!“
„Darüber spricht man nicht!“
„Muss das wirklich jeder wissen?“

Ach, und wer entscheidet das eigentlich? 🤷🏽‍♀️

Wir haben lange genug erlebt, wie schnell Menschen unbequem werden, sobald sie Dinge hinterfragen, Erwartungen nicht erfüllen oder einfach den Mund aufmachen.

Zwei Frauen. Zwei Leben. Verdammt viel erlebt.

Wir sind nicht immer einer Meinung. Wir haben Fehler gemacht, aus ihnen gelernt, gelacht, geweint und manchmal einfach nur den Kopf geschüttelt.

Und jetzt machen wir einen Podcast. 🤣🔥

Nicht, weil wir glauben, die Weisheit mit Löffeln gefressen zu haben.

Sondern weil wir finden, dass nicht jedes Gespräch gesellschaftsfähig sein muss, um wichtig zu sein.

🎙️ NICHT GESELLSCHAFTSFÄHIG

🔥 Unzensiert. Persönlich. Manchmal unbequem.

📅 Ab 01.01.2027 – jeden Freitagabend!

Und bevor jetzt jemand fragt:

„Moment mal … was hat DAS denn bitte mit KINDERSCHUTZ zu tun?“ 🤔

Tja … genau diese Frage haben wir erwartet. 😉

Die Antwort bekommt ihr im Podcast.

Und eines können wir euch jetzt schon verraten:

Unser Name ist kein Zufall.

Vielleicht sind wir nicht zu laut.
Vielleicht war es einfach nur zu lange still.

💬 Jetzt mal Hand aufs Herz: Über welche Dinge wird eurer Meinung nach viel zu oft geschwiegen?

Klartext PodcastStart

Messenger und Klassenchat: Altersgrenze, typische Risiken, Einstellungen und Absprachen46 Prozent der Kinder zwischen 6 ...
19/10/2026

Messenger und Klassenchat: Altersgrenze, typische Risiken, Einstellungen und Absprachen

46 Prozent der Kinder zwischen 6 und 13 Jahren haben ein eigenes Smartphone, so die KIM-Studie 2024 des mpfs. Mit dem Gerät kommt oft der Klassenchat.
WhatsApp nennt in seinen Nutzungsbedingungen für Europa ein Mindestalter von 13 Jahren für die selbstständige Nutzung (Stand August 2026). Unabhängig vom Alter gilt: Ein Chat braucht Absprachen.

Die typischen Risiken sind selten spektakulär:
Bilder werden weitergeleitet, auch solche, die niemand sehen sollte.
Einzelne werden ausgeschlossen oder bloßgestellt.
Kettenbriefe machen Angst und Druck.
Über große Gruppen entsteht Kontakt zu Menschen, die das Kind nicht kennt.

Was hilft:
In den Datenschutzeinstellungen festlegen, dass nur eigene Kontakte dein Kind zu Gruppen hinzufügen können.
Profilbild und Info nur für Kontakte sichtbar machen.
Gemeinsam festlegen, was nicht weitergeleitet wird und was dein Kind einem Erwachsenen zeigt.

Sagen: Kettenbriefe darf man löschen. Es passiert nichts.
Mit anderen Eltern über gemeinsame Regeln sprechen.
Ein Klassenchat fühlt sich an wie unter uns. Er ist es nicht.
Mehr dazu im Elternguide „Digitale Privatsphäre und KI“. Link in Bio

Cybergrooming: was es ist, wie Kontakt aufgebaut wird, was Eltern tun könnenCybergrooming beginnt selten mit etwas Auffä...
16/10/2026

Cybergrooming: was es ist, wie Kontakt aufgebaut wird, was Eltern tun können

Cybergrooming beginnt selten mit etwas Auffälligem. Meist beginnt es mit Freundlichkeit.

Gemeint ist: Erwachsene suchen online gezielt Kontakt zu Kindern und Jugendlichen, um sie sexuell zu belästigen oder zu Bildern und Treffen zu überreden. In sozialen Netzwerken, Chats und Online-Spielen.
Die Polizei beschreibt typische Schritte: viele Komplimente, Verständnis für alles, die Bitte, niemandem von dem Kontakt zu erzählen, dann der Wechsel zu einem Messenger.

Bei Kindern unter 14 Jahren ist schon dieses gezielte Einwirken strafbar, nach § 176b Strafgesetzbuch.
Was schützt, ist kein Verbot. Kinder, die Ärger fürchten, erzählen weniger.
Über Spiele und Chats reden, bevor etwas passiert.

Erklären: Wer um Geheimhaltung bittet, ist ein Grund, Bescheid zu sagen.
Zusagen: Wer davon erzählt, bekommt keinen Ärger, sondern Hilfe.
Im Ernstfall den Chatverlauf sichern und die Polizei einschalten.

Täter bauen auf das Schweigen eines Kindes. Schutz entsteht dort, wo Reden sicherer ist als Schweigen.

Hilfe-Telefon Sexueller Missbrauch: 0800 22 55 530, kostenfrei und anonym
Nummer gegen Kummer für Kinder und Jugendliche: 116 111

Das Ferienfoto: nicht auf das Kind schauen, auf alles drumherumBevor das Ferienfoto online geht, lohnt ein zweiter Blick...
14/10/2026

Das Ferienfoto: nicht auf das Kind schauen, auf alles drumherum

Bevor das Ferienfoto online geht, lohnt ein zweiter Blick. Nicht auf das Kind. Auf alles drumherum.

Ein Foto zeigt oft mehr als das Motiv:
Ein Straßenschild, eine Hausnummer, ein Logo auf dem Shirt.
Den Ort, gespeichert in den Fotodaten.
Den Zeitpunkt. Wer „Gerade am Meer" postet, sagt auch, wo die Familie gerade nicht ist.

Ein paar Schritte, die schnell gehen:
Standort in der Kamera-App ausschalten.
Den Hintergrund prüfen oder den Ausschnitt ändern.
Lieber Füße im Sand als das Gesicht.
Erst nach dem Urlaub posten, nicht währenddessen.

Das ist kein Grund, die Ferien nicht festzuhalten. Fotos sind Erinnerungen, und Erinnerungen dürfen bleiben. Ein Foto ist kein Risiko. Erst das Teilen kann es dazu machen.

Schau hin, bevor du teilst. Zehn Sekunden Überlegung sind Kinderschutz.
Mehr dazu im Elternguide „Digitale Privatsphäre und KI". Link in der Bio

Regentag in den Ferien: Gewaltfreie Erziehung im echten AlltagGewaltfreie Erziehung entscheidet sich nicht im Ratgeber. ...
12/10/2026

Regentag in den Ferien: Gewaltfreie Erziehung im echten Alltag

Gewaltfreie Erziehung entscheidet sich nicht im Ratgeber. Sie entscheidet sich im Alltag, oft dann, wenn alle müde sind.

Ferien bedeuten viel gemeinsame Zeit. Viel Nähe bedeutet auch Reibung. Das ist kein Zeichen, dass etwas falsch läuft. Die Lücke zwischen Vorsatz und Alltag ist kein Versagen. Sie ist menschlich.

Was an vollen Tagen helfen kann:
Ein paar Schritte Abstand, bevor der Ton kippt. In die Küche, ans Fenster, wenn die Kinder sicher sind.
Die eigene Verfassung benennen statt die Kinder: „Ich brauche gerade einen Moment."
Streitende Geschwister kurz trennen. Nicht als Strafe, sondern als Pause für alle.
Und wenn die Stimme doch zu laut war: zurückkommen. „Ich war vorhin zu laut, und das hätte nicht sein müssen."

Niemand schafft das jeden Tag. Darum geht es nicht. Es geht darum, dass Kinder erleben: Erwachsene kommen zurück.

Hol dir Hilfe, wenn du sie brauchst. Mehr Anregungen findest du in „Zwischen Liebe und Druck" und im Workbook dazu. Link in der Bio

Elterntelefon 0800 111 0550, kostenlos und anonym
Hilfetelefon Gewalt gegen Frauen 116 016, rund um die Uhr

Wenn das Stopp im Lachen untergeht: Zustimmung lernen Kinder im AlltagEin Kind lernt nicht im Gespräch, dass sein Nein z...
09/10/2026

Wenn das Stopp im Lachen untergeht: Zustimmung lernen Kinder im Alltag

Ein Kind lernt nicht im Gespräch, dass sein Nein zählt. Es lernt es in den Momenten, in denen es gehört wird.

Einer dieser Momente ist das Kitzeln. Beim Kitzeln lacht der Körper, auch wenn es zu viel wird. Das Lachen ist ein Reflex, kein Zeichen von Vergnügen. Gerade deshalb eignet sich dieses Spiel als Übung. Für beide Seiten.

Dafür braucht es nichts Großes:
Beim ersten Stopp aufhören. Auch wenn es lachend kommt.
Kurz nachfragen: „Noch mal oder genug?"
Das Nein bestätigen: „Du hast Stopp gesagt. Ich hör auf."

Das kann sich übertrieben anfühlen. Es ist doch nur Spaß. Und genau darin liegt der Wert. Ein Kind, dessen Stopp im Spiel zählt, lernt: Mein Wille hängt nicht davon ab, wie er von außen aussieht. Und es erwartet auch später, dass er zählt.

Zustimmung ist kein Wort, das man einmal erklärt. Sie ist ein Zustand im Körper, der mit jeder Erfahrung wächst.

Schütze, bevor etwas passiert. Mehr dazu in „Stark von Anfang an" und im Workbook zum Buch. Link in der Bio

Hilfe-Telefon Sexueller Missbrauch: 0800 22 55 530, kostenfrei und anonym.

Die erste digitale Spur entsteht vor der GeburtDie erste digitale Spur deines Kindes ist oft älter als dein Kind.Sie beg...
07/10/2026

Die erste digitale Spur entsteht vor der Geburt

Die erste digitale Spur deines Kindes ist oft älter als dein Kind.
Sie beginnt häufig schon in der Schwangerschaft. Mit dem Ultraschallbild im Familienchat, mit Fotos und Nachrichten, die aus Freude geteilt werden. Das ist kein Fehler. Es ist Liebe, die geteilt werden will.

Nur: Ein Bild im Chat bleibt selten dort. Es wird gespeichert, weitergeleitet, manchmal gepostet. Und jedes Foto trägt mehr als das Motiv. Den Zeitpunkt. Das Gerät. Manchmal den Ort.

Dein Kind kann davon nichts entscheiden. Es kann nichts löschen, nichts rückgängig machen, nichts verhandeln. Es ist darauf angewiesen, dass Erwachsene seine Interessen stellvertretend schützen.

Drei Fragen vor dem Senden:
Wer bekommt das Bild wirklich?
Darf es weitergeleitet werden, und sage ich das dazu?
Wäre ich einverstanden, wenn mein Kind mit 18 fragt, wer dieses Bild alles hat?

Hinterfrage, was selbstverständlich wirkt. Nicht aus Angst. Aus Fürsorge.
Mehr dazu im Elternguide „Digitale Privatsphäre und KI". Link in der Bio

Gewalt jenseits von Schlägen: Anschreien, Ignorieren, BeschämenBei Gewalt denken die meisten an blaue Flecken. An Anschr...
05/10/2026

Gewalt jenseits von Schlägen: Anschreien, Ignorieren, Beschämen

Bei Gewalt denken die meisten an blaue Flecken. An Anschreien, Ignorieren und Beschämen denkt kaum jemand.

Diese Formen hinterlassen nichts, das man fotografieren kann. Kinder spüren sie trotzdem. Sie prägen, wie ein Kind sich selbst sieht.

Das ist kein Vorwurf. Solche Sätze rutschen raus, wenn Eltern müde sind, sich beobachtet fühlen oder unter Druck stehen.

Ein Moment ist kein Muster. Es geht nicht darum, sich zu verurteilen, sondern darum, es zu bemerken. Denn wenn Sätze wie „Hör auf zu heulen" sich wiederholen, lernt ein Kind nicht nur: Ich soll aufhören. Es lernt: Meine Gefühle stören.

Was helfen kann:
Einmal durchatmen, bevor der Satz kommt.
Das Gefühl benennen statt es abzustellen: „Du bist traurig. Ich bin da."
Reparieren, wenn es doch passiert ist: „Das war nicht fair von mir."

Informiere dich. Im Guide „Zwischen Liebe und Druck" geht es genau um diese leisen Formen. Link in der Bio

Hol dir Hilfe, wenn du sie brauchst:
Elterntelefon 0800 111 0550, kostenlos und anonym
Hilfetelefon Gewalt gegen Frauen 116 016, rund um die Uhr

Adresse

Quickborn
25451

Öffnungszeiten

Montag 08:00 - 20:00
Dienstag 08:00 - 20:00
Mittwoch 08:00 - 20:00
Donnerstag 08:00 - 20:00
Freitag 08:00 - 20:00
Samstag 10:00 - 18:00
Sonntag 12:00 - 18:00

Telefon

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